Nachtschatten
wachsen in den Gewölben vieler Seelen
wie giftige Pflanzen, blühen auf, wenn
Dunkel über Land und Flur und
letzte Fensterlichter ruhen.
Ihr Verlangen, Schatten
seelischer Nächte zu mehren,
Abwehrkräfte des Lichts zu schwächen,
zersetzen, zerstören,
bis sie die Oberhand gewonnen,
das Opfer der Heilung beraubt
und untauglich für eigenes Leben
und fest im Würgegriff seiner Ängste.
Repräsentanten schöner Träume
sind sie nicht, eher Traumata-Tänzer.
In beeindruckender Chorographie
visualisieren sie Urgründe menschlicher Leiden.
Vorwürfe lassen sie kalt.
Was Menschen auf den Weg gebracht,
schafft ihnen kein Leid. Als Nachtschattengewächse
verstehen sie sich nur als Begleiter dieser Zeit.
Wie ihnen wehren?
Wie Schreckenbilder auflösen, zerstören?
Wie Ängste zu Heilungsenergie umkehren?
Undenkbar? Noch immer setzt Wandeln
eigenes Handeln voraus. Oder?
wachsen in den Gewölben vieler Seelen
wie giftige Pflanzen, blühen auf, wenn
Dunkel über Land und Flur und
letzte Fensterlichter ruhen.
Ihr Verlangen, Schatten
seelischer Nächte zu mehren,
Abwehrkräfte des Lichts zu schwächen,
zersetzen, zerstören,
bis sie die Oberhand gewonnen,
das Opfer der Heilung beraubt
und untauglich für eigenes Leben
und fest im Würgegriff seiner Ängste.
Repräsentanten schöner Träume
sind sie nicht, eher Traumata-Tänzer.
In beeindruckender Chorographie
visualisieren sie Urgründe menschlicher Leiden.
Vorwürfe lassen sie kalt.
Was Menschen auf den Weg gebracht,
schafft ihnen kein Leid. Als Nachtschattengewächse
verstehen sie sich nur als Begleiter dieser Zeit.
Wie ihnen wehren?
Wie Schreckenbilder auflösen, zerstören?
Wie Ängste zu Heilungsenergie umkehren?
Undenkbar? Noch immer setzt Wandeln
eigenes Handeln voraus. Oder?