Schneetreiben
Draußen wirbeln kleine, weiße Winterwesen
taumelnd, tanzend durch die Luft,
setzen sich verwegen auf den Mauern fest.
Doch die Melodie des Windes
treibt sie weiter durchs Geäst,
einem zauberhaften Tanz ergeben.
Kleben dann am Fichtenstamm,
harren in der Rindenschlucht
bis ein neues Sternchen sich verirrt
und sich schnell mit ihm vereint.
Dichter wird der Flockentanz
und treibt die kleinen Glitzersterne
der braunen Erde schnell entgegen.
Der Fichtenstamm, er glitzert jetzt,
wie eingetaucht in Sternenstaub.
Alle Farben sind nun weißgemalt
und helle Laute fast verstummt.
Wundersam hat diese Sternchenherde
das Land behutsam zugedeckt.