Es war einmal vor langer Zeit,
so sagt man weit und breit.
Ein ewig schönes Kind,
deren Stiefmutter war auf Neid gesinnt.
Das Haar so schwarz wie Ebenholz,
der Gang leicht und stolz.
Die Lippen so rot wie reines Blut,
ihr Sinn so leicht wie Gut.
Die Haut so weiß wie zarter Schnee,
gottgleiches Wesen wie eine Fee.
Doch die böse Mutter wollt‘ und tat Unrecht dem jungen Weibe nun,
sie sollte die schönste sein,
nur ihr allein
galt der Ruhm.
Und so schickte sie den Jägersmann,
er solle sie töten im Walde dann.
Doch der Jäger hatte Mitleid mit dem jungen Wesen,
er konnte Glück und Freude in ihren Augen lesen.
Schneewittchen wurde sie genannt,
ist aus Grimms Märchen wohl bekannt.
So sprach der Jägersmann: „Ich werd‘ der Königin nicht verraten,
dass ich nicht konnte verrichten ihre Taten.
Schneewittchen lief nun fort,
zu einem versteckten Ort,
wo sie traf die Zwerge,
über Stock und Stein und sieben Berge.
Doch die Königin fragt ihren Spiegel sogleich,
ob sie sei die Schönste im ganzen Reich.
Und der Spiegel sagte ihr,
Schneewittchen hätte eine noch viel schönere Zier.
Die Königin nahm an die Gestalt einer alten Frau,
und gab Schneewittchen einen Apfel und sagte: „Nimm, iss, er ist frisch wie reifer Tau.“
Oh weh! Der giftig‘ Apfel verfehlt seine Wirkung nicht.
Sie taumelt, fällt, und zu Boden bricht.
Als die Zwerge sie nun fanden,
und sich dem schönen Geschöpf zuwandten,
und ihren Tod nun erkannten.
Doch ihr wisst,
wie es in den Märchen ist
und heißt,
der Kuss des Prinzen Rettung verheißt.
so sagt man weit und breit.
Ein ewig schönes Kind,
deren Stiefmutter war auf Neid gesinnt.
Das Haar so schwarz wie Ebenholz,
der Gang leicht und stolz.
Die Lippen so rot wie reines Blut,
ihr Sinn so leicht wie Gut.
Die Haut so weiß wie zarter Schnee,
gottgleiches Wesen wie eine Fee.
Doch die böse Mutter wollt‘ und tat Unrecht dem jungen Weibe nun,
sie sollte die schönste sein,
nur ihr allein
galt der Ruhm.
Und so schickte sie den Jägersmann,
er solle sie töten im Walde dann.
Doch der Jäger hatte Mitleid mit dem jungen Wesen,
er konnte Glück und Freude in ihren Augen lesen.
Schneewittchen wurde sie genannt,
ist aus Grimms Märchen wohl bekannt.
So sprach der Jägersmann: „Ich werd‘ der Königin nicht verraten,
dass ich nicht konnte verrichten ihre Taten.
Schneewittchen lief nun fort,
zu einem versteckten Ort,
wo sie traf die Zwerge,
über Stock und Stein und sieben Berge.
Doch die Königin fragt ihren Spiegel sogleich,
ob sie sei die Schönste im ganzen Reich.
Und der Spiegel sagte ihr,
Schneewittchen hätte eine noch viel schönere Zier.
Die Königin nahm an die Gestalt einer alten Frau,
und gab Schneewittchen einen Apfel und sagte: „Nimm, iss, er ist frisch wie reifer Tau.“
Oh weh! Der giftig‘ Apfel verfehlt seine Wirkung nicht.
Sie taumelt, fällt, und zu Boden bricht.
Als die Zwerge sie nun fanden,
und sich dem schönen Geschöpf zuwandten,
und ihren Tod nun erkannten.
Doch ihr wisst,
wie es in den Märchen ist
und heißt,
der Kuss des Prinzen Rettung verheißt.