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Feedback jeder Art Schweigen

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  • tocoho
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Warum stets eine Antwort geben,
will doch der andere nur reden,
hat dich, zum Zuhörer erwählt,
so vieles seine Seele quält.
 
Was immer du auch sagen willst,
halt dich zurück, sei einfach still.
 
Er hat so vieles aufgestaut,
hat sich zu reden nie getraut,
es fließt heraus, mal laut mal leise,
er ist weit weg auf seiner Reise.
 
Solange er reist, erwidere nichts,
nur so du wirklich Hilfe bist.
 
Es ist die Zeit, die du ihm schenkst,
das er die Spreu vom Weizen trennt.
er grübelt, stoppt, er überdenkt,
er schaut dich an, dein Blick ihn lenkt.
 
Dein Blick der sagt, dass du verstehst,
was immer auch sein Herz bewegt.
 
Er spricht dann ruhiger, fast schon heiter
und redet ,redet immer weiter.
Sein Kummer geht, wird Zuversicht,
ein Lächeln zieht durch sein Gesicht.
 
Er kommt ans Ende, schaut dich an
und fragt , wie er dir danken kann.
Zu reden tat ihm wirklich gut,
fühlt sich befreit, hat wieder Mut.
 
Du hast geschwiegen, nicht gestört,
hast einfach ihm nur zugehört.
 
tocoho
Berlin 2019
 
Hallo tocoho!
 
Dein Gedicht gefällt mir gut, es ist wichtig zuhören zu können. Eine Fertigkeit die leider oft abgewertet wird, dabei ist schweigen oft so wichtig, damit ein anderer sich etwas von der Seele reden kann.. Diese Botschaft hast du sehr schön umgesetzt.
Der Satzbau ist teilweise (dem Reim geschuldet) etwas verquer, aber in Maßen, so dass es mE noch geht.
Ein paar Rechtschreibfehler haben sich eingeschlichen, ich liste sie einmal auf:
 
Warum stehts eine Antwort geben, ---> "stets"
 
das er die Spreu von Weizen trennt. ---> "vom"
er grübelt, stopt, er überdenkt, ----> "stoppt"
Dein Blick der sagt, das du verstehst, ---> "dass"
 
Gerne und nachdenklich gelesen!
Liebe Grüße, Lichtsammlerin
 
  • tocoho
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