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Feedback jeder Art Schwerelos

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  • Melda-Sabine Fischer
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Launig schwebend
meint ein Blatt,
als es sich erhebt,
es ist so belebend,
wenn der Wind mich
wie zum Kuss
zauberhaft erregt.
 
Leicht verschämt
wirke ich matt,
während er erwägt,
ganz unverbrämt
diese Schwäche
auszunutzen,
das ist wohl belegt.
 
Folge ich nicht
mehr seinem Willen
will seiner Sicht
wandelnd entfliehen, 
lässt er mich 
zu Boden fallen,  
das verstehe ich nicht.
 

 
 
 
 
 
Liebe Sonja,
 
die Idee ist gut - das Blatt und der Wind als erotisches Paar. Aber in Strophe 3 kommst du ein wenig von der Spur ab, da wo das Blatt den Spuren des Windes folgen und seiner Sicht entfliehen mag. 
Vielleicht für die Spuren etwas anderes, wie z.B. "beug ich mich nicht / mehr seinem Willen " und für die Sicht z.B. "will seinem Griff / wandelnd entfliehen", dann würde die Story wieder stimmiger.
 
In der Hoffnung , kein Stimmungstöter zu sein,
 
Gruß Lé.
 
Lieber @Létranger - Danke für deinen Hinweis,  der mich trotzdem jetzt ein wenig verzweifeln ließ,  weil ich den Rhythmus einfach nicht mehr gefunden habe und habe es jetzt so stehen lassen (müssen).   Obwohl ich nicht ganz glücklich bin.  
Leider habe ich immer wieder mal Stolpersteine drinnen und ich bin dankbar über jede Hilfe.  
 
Liebe @Melda-Sabine Fischer - vielleicht magst du es nochmal lesen? Hatte das letzte Wort im zweiten Absatz unabsichtlich gelöscht und es nicht gesehen.  Sollte irgendwie diese Abhängigkeit eines Blattes (sie) und dem Wind (er) aufzeigen,  die miteinander eine Liason eingehen,  in der sie feststellt,  dass sie ohne seiner Hilfe ihre Leichtigkeit verliert,  was ihr Unverständnis in der Beziehung auslöst. Ein bisschen umgelegt aufs Leben.  
Danke für deine klare Ansage.  
LG Sonja 
 
 
Moin, liebe Sonja
Der Wind, diesem alten Gauner dem stehen natürlich jede Menge bunte, wunderschöne Blätter zur Verfügung. Doch Frau Blatt hat vielleicht auch mal das Glück, an so einem wilden Sturm zu geraten und einen fantastischen Orkan zu erleben.
Sturm Henrico oderso !
Gerne gelesen.
LG Josina                  Ein kleiner Scherz sorry!
 
 
 
Du schreibst Sonja
" in der sie feststellt,  dass sie ohne seiner Hilfe ihre Leichtigkeit verliert,  was ihr Unverständnis in der Beziehung auslöst. Ein bisschen umgelegt aufs Leben." 
 
 
Das habe ich wiederum nicht verstanden. Es würde bedeuten mit ihm behält sie Ihre Leichtigkeit. Das ist doch sehr schön. Wieso löst es in ihr Unverständnis aus?
Füllt sie sich abhängig?
 
 
 
 
Das habe ich wiederum nicht verstanden. Es würde bedeuten mit ihm behält sie Ihre Leichtigkeit. Das ist doch sehr schön. Wieso löst es in ihr Unverständnis aus?


Füllt sie sich abhängig?
 
Ich habe damit gemeint, dass Freiheit auch Selbständigkeit bedeutet und das wird ihr bewusst, als er nicht mehr ihr "Motor" ist.  Und es ist wohl Abhängigkeit, wenn man nur mit Hilfe eines anderen "fliegen" kann. Aber vielleicht ist "fliegen" nicht das Wichtigste? Vielleicht genügt es, zu wissen, dass man andere Fähigkeiten hat. Die Assimilation z.B. wäre für das Blatt so eine Zuversicht. Das ist ihr größtes Gut.
@Létranger hat wohl recht, dass ich das Thema nicht genug ausgearbeitet hatte. Vielleicht versuche ich es ja noch einmal.
Danke für dein Mitfühlen. Das tut gut.
Sonja
 
  • Melda-Sabine Fischer
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