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Tausend Türen

  • Homo_Ingenuus
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Das was ist, ist alles was ich bin.
Ich bin alles was ist, mein tieferer Sinn.
Alles was ist, das kümmert sich nicht,
ob mein Herz froh ist, oder zerbricht.
 
Ob ich mich ärger, ob ich mich freue,
ob ich stolz bin oder bereue.
Ob ich ehrlich zu mir selber stehe,
oder nur Wege ohne Widerstand gehe.
 
Das Mitleid und die Schadenfreude,
sind zwei Zimmer im gleichen Gebäude.
Und die Türen führen immer weiter,
Nur ich und ich, ohne Begleiter.
 
Die Wahl habe ich, und manchmal die Qual,
doch allem was ist, ist das recht egal.
Alles was ist, sind Möglichkeiten,
und mir steht es frei, jeden Raum zu beschreiten.
 
Ich frage nicht, wie viele Tode ich sterbe,
zwischen Himmel und dem Zeitschiff Erde.
Doch Kraft des Bewusstseins lässt mich entscheiden,
werde ich sie erleben, oder erleiden.
 
Hallo Sonea,
 
ich hab's jetzt 'zig mal gelesen und immernoch nicht ganz genau verstanden, was es bedeuten könnte. Dennoch finde ich es sehr gelungen!
 
Aber auf jeden Fall lässt's sich gut lesen! :mrgreen:
 
lg
David
 
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Hey Wow!! Ab dem ersten Wort bin ich dabei. Ein spürbar rundes Werk.
Tolle Metapher:
Das Mitleid und die Schadenfreude,
sind zwei Zimmer im gleichen Gebäude.
 
Hi!
 
Vielen Dank Knigg3 und Mindrunner für eure Meinungen
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Ich weiss, das Gedicht lässt viel Spielraum für eigene Interpretationen und ist nicht so eindeutig geworden, wie ich mir das zu Anfang gewünscht habe^^
Es geht für mich darum, dass ich meine eigene Realität erschaffe. In jedem Moment vor die Wahl gestellt werde, was/wer ich im Bezug auf das Leben sein will. Was immer mir begegnet, ich entscheide selbst ob und wie ich darauf reagiere, was ich daraus mache.
Die Welt ist nur in unseren Köpfen :wink:
 
Herzliche Grüsse, Sonea
 
Guten Morgen, Sonea,
 
für gewöhnlich halte ich die Pluralität der Deutungsmöglichkeiten immer für was Gutes! :wink:
Trotzdem hat mir dein Kommentar geholfen, besser ins Werk zu finden.
 
lg
David :wink:
 
Das was ist, ist alles was ich bin.
Ich bin alles was ist, mein tieferer Sinn.
Alles was ist, das kümmert sich nicht,
ob mein Herz froh ist, oder zerbricht.
 
Ob ich mich ärger, ob ich mich freue,
ob ich stolz bin oder bereue.
Ob ich ehrlich zu mir selber stehe,
oder nur Wege ohne Widerstand gehe.
 
Das Mitleid und die Schadenfreude,
sind zwei Zimmer im gleichen Gebäude.
Und die Türen führen immer weiter,
Nur ich und ich, ohne Begleiter.
 
Die Wahl habe ich, und manchmal die Qual,
doch allem was ist, ist das recht egal.
Alles was ist, sind Möglichkeiten,
und mir steht es frei, jeden Raum zu beschreiten.
 
Ich frage nicht, wie viele Tode ich sterbe,
zwischen Himmel und dem Zeitschiff Erde.
Doch Kraft des Bewusstseins lässt mich entscheiden,
werde ich sie erleben, oder erleiden.
 
Sehr schön, Sonea, ich schließe mich der Meinung an, dies sei ein absolut rundes Werk.
Es spiegelt die Gegensätze des Menschen, die eigentlich im Inneren zu finden sind. Und wie du schon erklärt hast, liegt es an jedem selbst, sich für das negative oder positive zu entscheiden. Letztlich drückt es auch eine gewisse Gelassenheit aus "Alles was ist, das kümmert sich nicht"...
 
Ich lehne mich einmal etwas weiter aus dem Fenster und meine zwischen den Zeilen auch zu lesen, dass alles kommen mag wie es will, und jede Entscheidung die JETZT anfällt auch JETZT gefällt wird. Also keine Sorge um die Zukunft.
 
Toll, solche Aussagen finden sich auch in meinen Werken wieder... (die noch nicht hier im Forum)
 
  • Homo_Ingenuus
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