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Traumkäfig

  • Ersteller Ersteller Baz
  • Erstellt am Erstellt am
  • Homo_Ingenuus
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Sehr sehr lange dran gesessen und wenn ich Zeit finde werde ich es, falls nötig, nochmal überarbeiten. Die Reimform kam mir jedoch erst heut in den Sinn. Soll ja schließlich ein Meisterstück werden
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Traumkäfig
Schrei eines Tünchers
 
 
Ich bin ein Weltenarchitekt
Mir eigene Schöpfung
Ein einsamer Gott
Unendlicher Reichtum
In jedem Aspekt
 
Die nackte Welt kann nie mir taugen
Die Schwere und Wahrheit
Ermüden die Augen
 
Der Traum ist mit Smaragd bedeckt
Zu glänzend um hindurch zu schaun
Ich bade hier in Honigseen
Und schaue auf Saturn dabei
Ein Jeder kann mich hier verstehn
Ich schlafe unterm Eichenbaum
Bin tief im Paradies versteckt
 
Nur Dunkelheit um diesen Raum
Kein Pfad hinaus
Dein Licht mir Spott
Nie komm ich heraus
Gefangen im Traum
 
 
Worte die ich niemals formen konnte​
 
 
 
 
 
 
 
 
 
2010​
 
bei der 3. strophe is mir das kinn auf die brust gedonnert
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nein ernsthaft, das spricht mich total an, die honigseen, genialer einfall.
 
mit dem motiv hab ich mich auch ma versucht, jedenfalls so ähnlich, d.h. ich kann mich mit der thematik sowieso relativ gut identifizieren. Vor allem das gottesgleiche Schaffen unsrer Fantasie/unsrer Träume gefällt mir.
 
Weltenarchitekt. Perfekt getroffen.
 
Vielen Dank. Die Beschreibungen des Paradieses sind weitesgehend eine Anspielung auf das Erste Buch der Metamorphosen des Ovid (Die Erschaffung der Welt aus dem Chaos und das Goldene Zeitalter). Vorallem Saturn (Kronos - > Herrscher des Goldenen Geschlechtes, nachdem er seinen Vater entmannte) ist ein Fingerzeig darauf.
 
 
Liebe Grüße
 
Baz
 
Wow, ein tolles Bild!!
Gefällt mir sehr gut.
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Eine Petitesse, hier:
Hier kann mich jedes Ding verstehn
will mir das "Ding" nicht so richtig gefallen ... das Wort passt nicht so gut in die sonst so feinsinnig gewählten Worte.
Die Honigseen mag ich auch, obwohl sicher eine arg klebrige Angelegenheit!
:wink:
 
LG, Mary Lou
 
Dass es hier um ein Paradies geht' date=' darauf wäre ich auch nicht gekommen./quote' 
Liebe Corazon,
 
Danke für deine Kritik. Primär geht es ja nicht um das Paradies des Goldenen Zeitalters, sondern um das Paradies im Traum und wie der Träumer darin gefangen ist. Ich hab das Goldene Zeitalter als Referenz nur gewählt, weil ich es 1. mit am interessantesten finde und es 2. darüber sehr ausführliche Texte gibt.
 
 
Liebe Grüße
 
Baz
 
 
will mir das "Ding" nicht so richtig gefallen ... das Wort passt nicht so gut in die sonst so feinsinnig gewählten Worte.
 
 
Liebe Mary Lou,
 
 
Richtig, da stimme ich dir voll und ganz zu. Ich hoffe ich finde noch eine Alternative. Dankeschön für deine Kritik
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EDIT Ich habe die Zeile geändert. Recht so? 🙂
 
Liebe Grüße
 
Baz
 
ja im Traum, da ist man leicht Weltarchitekt oder wer weiß noch was für eine Spuperheld, bis man das aber im wirklichen Leben oder beispielsweise als Dichter wird, da hat die Kunst einige Hürden davorgestellt.
Speziell was das Reimen anbelangt genügt es nicht gute Endreime zu finden, sondern auch die richtige Schrittfolge, sprich Metrik einzuhalten um nicht zu straucheln. :wink:
Inhaltlich sind mir Bilder wie "Die Schwere und Wahrheit / ermüden die Augen" etwas zu oberflächlich, denn warum Wahrheit die Augen ermüdet ist mir zumindest auf den ersten Blick nicht eingängig.
LG
Perry
 
Mit Wahrheit ist die reale Welt gemeint. Der Protagonist lebt lieber im Traum. Er ist darin gefangen. Mal sich alles schön (Bezug auf "Nur Farben").
 
 
Liebe Grüße
 
Baz
 
  • Homo_Ingenuus
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