Liebe Sternwanderer,
danke fürs aufklabüstern! So habe ich ich es auch verstanden, vor allem mit dem ins Unvergessliche verweben. Und genau da, haben meine Unterbewusstseinsklingeln zu läuten begonnen, denn ich dachte, dass vielleicht eine ganz konkrete Geschichte dahintersteckt, die ich nicht erkennen konnte.
Womit du absolut recht hast: jeden Morgen zu erwachen und leben zu dürfen, ist nicht selbstverständlich.
Dieses bewusstmachen am Morgen (die Knochen sortieren) durchatmen und einfach den Moment des Lebens feiern, vielleicht sogar mit ein bisschen Dankbarkeit dabei. Ich frage mich: sind wir es dem Leben nicht schuldig, es zu zelebrieren es tief einzuatmen und frei in uns fließen zu lassen?
nur dieser eine Augenblick hat die Bedeutung inne -> das ist alles
die ich nie mehr missen will was zählt, der eine Augenblick
und auch da hatte ich darüber hinausgedacht: was empfindet LI (oder eigentlich Autor) genau in diesem Moment (liegt vielleicht nicht alleine im Bett und der Liebste daneben?), Aber nein, so wie du schreibst : es ist genug einfach nur den blanken Moment zu spüren zu erleben, wenn Gedanken, Pflicht und Aktivität einen noch nicht erreicht haben. Eigentlich ist dieser Moment bevor das Denken einsetzt vollkommen.
Da habe ich vielleicht ein bisschen viel drum rum geredet jetzt, wie beim ersten Lesen zu viele Gedanken gemacht, was gar nicht nötig war, denn wenn ich nichts hineininterpretiere in dein Gedicht, dann ist es wie der beschriebene Moment: vollkommen.
Liebe Grüße
Sali