Von blauen leeren Augen
Jeden Morgen schau ich in den Spiegel
und sehe,was sonst niemand sieht
Der Tod schaut zurück vom einsamen Hügel
Er ist wie ein Sturm,der nie vorüberzieht
Einst leuchteten die Augen wie der schönste Frühling,
einst spiegelten sich tausend Farben darin
Doch jetzt sind sie vom Leben müde
sie suchen schon lang nicht mehr nach dem Sinn
Von blauen leeren Augen,
davon träumt ich heute Nacht
Es waren ja doch meine eignen,
was hab ich bloß gemacht?
Ich seh hinaus und sehe doch nichts,
als sei ich auf einmal erblindet
Die Erinnerung verfliegt ganz leis doch gewiss
Da ist nichts mehr,was uns noch verbindet