Versuche innerhalb meiner routinemässigen Handlungen Halt zu finden. Leider ist es so, dass mein soziales Umfeld diese Handlungen als schädlich für mich oder eher für sich selber empfinden. Ein jeder versucht, nicht aus böser Absicht, mir einen Weg vorschreiben zu wollen. Leben und leben lassen, dafür zahle ich gerne 5 Eur in die Phrasenkasse, umso schwieriger wird, je enger und länger man in Beziehung zueinander lebt. Als Beispiel sei hier das Verhältnis meiner Eltern erwähnt. Es erscheint mir als bereiteten sie sich die Hölle auf Erden. Die Gedanken darüber und der Versuch daran irgendetwas zu ändern vertane Zeit. Also abhaken und sich neuen Ufern zuwenden. Und auf einmal stellt man fest das es über die physischen Eltern hinaus Menschen gibt die das Leben bereichern und Sinn geben. Diesem Grundgedanken folgend werde ich in nächster Zeit meine Beziehungen prüfen und sorgfältig wählen wem ich gestatte auf mein Leben Einfluss zu nehmen. Der Gedanke ist mit einer Metamorphose zu vergleichen oder einem Hautwechsel einer Schlange.
...eigenes Tun, zu dem dich nicht fremde äußere, sondern innere Gewalten nötigen-, das einzige, was Leben gibt, was retten kann. Solches Tun nenne ich Arbeiten.
Ludwig Hohl