Es war einmal, vor langer Zeit,
In einem Land der Phantasie,
-Namenlos, doch wunderschön,-
Hoch auf dem Berge, Leonie.
Öfters sah man sie hier stehen,
Ratlos fragte man, warum?
Natürlich gab sie keine Antwort,
Es erschien ihr viel zu dumm.
Rudolph doch, der tapfre Jäger,
Plauderte mit ihr so nett,
Und las ihr manch Gedichtlein vor,
Prosa auch und einmal ein Sonett.
So verging gar mancher Tag,
Es war schon Winter in dem Land.
Nebelkrähen krächzten in den Bäumen,
Giggelnd sich Leonie an Rudolph wandt:
"Lieber Jäger, nun ist es Zeit,
Ich muss dir etwas sagen.
Traurig ists, dass alle Leute
Zehnmal mich dasselbe fragen.
Es geht mir furchtbar auf die Nerven,
Rudolph, doch du fragtest nicht.
Wohlan, dir will ich es bekennen,
Öffne dein Herz und es wird licht.
Lange schon steh ich hier oben,
Keinen Tag nehm ich mir frei,
Cirrus- oder Stratuswolken,
Hach, das ist mir einerlei,
Ebenso wie die Insekten,
Nebenbei sei dies gesagt,
Und im Sommer werd ich häufig
Noch von Sonnenglut geplagt.
Doch hindert all dieses mich nicht,
Regen auch nicht, glaub es mir,
Ebenso wie Sterne am Himmel,
Ganz genauso steh ich hier.
Es sei der Grund dir nun genannt,
Nach langer Zeit brech ich mein Schweigen,
Berührt hast du mein kleines Herz;
Ökologisch gibt’s da nichts zu zeigen,
Genauso wenig sucht`ich einen Mann
Es ist auch nicht, um andere zu foppen,
Nein, sondern: Weil ich`s eben kann!"
In einem Land der Phantasie,
-Namenlos, doch wunderschön,-
Hoch auf dem Berge, Leonie.
Öfters sah man sie hier stehen,
Ratlos fragte man, warum?
Natürlich gab sie keine Antwort,
Es erschien ihr viel zu dumm.
Rudolph doch, der tapfre Jäger,
Plauderte mit ihr so nett,
Und las ihr manch Gedichtlein vor,
Prosa auch und einmal ein Sonett.
So verging gar mancher Tag,
Es war schon Winter in dem Land.
Nebelkrähen krächzten in den Bäumen,
Giggelnd sich Leonie an Rudolph wandt:
"Lieber Jäger, nun ist es Zeit,
Ich muss dir etwas sagen.
Traurig ists, dass alle Leute
Zehnmal mich dasselbe fragen.
Es geht mir furchtbar auf die Nerven,
Rudolph, doch du fragtest nicht.
Wohlan, dir will ich es bekennen,
Öffne dein Herz und es wird licht.
Lange schon steh ich hier oben,
Keinen Tag nehm ich mir frei,
Cirrus- oder Stratuswolken,
Hach, das ist mir einerlei,
Ebenso wie die Insekten,
Nebenbei sei dies gesagt,
Und im Sommer werd ich häufig
Noch von Sonnenglut geplagt.
Doch hindert all dieses mich nicht,
Regen auch nicht, glaub es mir,
Ebenso wie Sterne am Himmel,
Ganz genauso steh ich hier.
Es sei der Grund dir nun genannt,
Nach langer Zeit brech ich mein Schweigen,
Berührt hast du mein kleines Herz;
Ökologisch gibt’s da nichts zu zeigen,
Genauso wenig sucht`ich einen Mann
Es ist auch nicht, um andere zu foppen,
Nein, sondern: Weil ich`s eben kann!"