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Wird das Liebe sein?

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Den blühend‘ Versen glaubt‘ ich nie,
die der Dichter damals schrieb.
Ich stutzte immer als ich sah
wie romantisch diese war’n.
 
Und heute, tja, bin ich der Schreiber,
denn wundern muss ich mich nicht weiter
ob der herzerfüllten Worte,
entspring’n sie doch auch meinem Horte:
 
Ich schau dich an und es wird Ruhe.
 
Ab von mir fall’n alle Sorgen.
Hier bin ich richtig, hier ist Morgen.
Du fühlst dich gut in meinem Arm,
vom Herzen her wird alles warm.
 
Ich schau dich an und es wird Glück.
 
Kannst Du lachen und dich freuen,
dann muss ich lächeln – stets von Neuem.
Ist mein Denken mal bedrückt
bist Du es, die es neu verzückt.
 
Ich schau dich an und es wird Schmerz.
 
Etwas fügt scheinbar Leid dir zu.
Ich will dir helfen, doch kann nichts tun.
Ich bin hier, wirst Du mich brauchen;
deine Tränen in meinen Augen.
 
Ich schau dich an und es wird Eins.
 
Bisher fühlt‘ ich mich nicht als Ganzes.
Alles war gut doch nichts verstand es
die letzte Leere zu vertreiben.
Dann kamst Du –
und ich will bleiben.
 
Den blühend‘ Versen glaubt‘ ich nie,
die der Dichter damals schrieb.
Ich stutzte immer als ich sah
wie romantisch diese war’n.
 
Und heute, tja, bin ich der Schreiber,
denn wundern muss ich mich nicht weiter
ob der herzerfüllten Worte,
entspring’n sie doch auch meinem Horte:
 
Ich schau dich an und es wird Ruhe.
 
Ab von mir fall’n alle Sorgen.
Hier bin ich richtig, hier ist Morgen.
Gut fühlst Du dich in meinem Arm,
vom Herzen her wird alles warm.
 
Ich schau dich an und es wird Glück.
 
Wenn Du lachst und kannst dich freuen,
dann muss ich lächeln – stets von Neuem.
Ist mein Denken mal bedrückt
bist Du es, die es neu verzückt.
 
Ich schau dich an und es wird Schmerz.
 
Etwas fügt scheinbar Leid dir zu.
Ich will dir helfen, doch kann nichts tun.
Ich bin hier, wirst Du mich brauchen;
deine Tränen in meinen Augen.
 
Ich schau dich an und es wird Eins.
 
Bisher fühlt‘ ich mich nicht als Ganzes.
Alles war gut doch nichts verstand es
die letzte Leere zu vertreiben.
Dann kamst Du –
und ich will bleiben.
 
Hmm, ab und an stockt der Lesefluss, was schade ist.
Mir fiel es in folgenden Zeilen auf:
 
"Und heute, tja, bin ich der Schreiber," -- evt. "Und heute wohl bin ich der Schreiber", klingt für mich runder
"entspring’n sie doch auch meinem Horte" : statt "auch" besser "aus"
"Ab von mir fall’n alle Sorgen.": Das Ab stört etwas. Ohne wäre glaub ich auch angenehmer zu lesen. Und das "fallen" ausschreiben
"Gut fühlst Du dich in meinem Arm,": Satzstellung zu "Du fühlst dich gut in meinem Arm"
"Wenn Du lachst und kannst dich freuen,": --> "Kannst du lachen und dich freuen"
"Etwas fügt scheinbar Leid dir zu.": --> "Etwas fügt dir scheinbar Leid hinzu"
 
Ansonsten recht annehmbar
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viele Grüße
Flo
 
Hallo Flo,
 
danke für deine Hinweise.
smile.png.f906b075d0d635c0b59813836a4af7e8.png

 
Vor allem bei deinem letzten Beispiel muss ich dir recht geben... ich hatte es auch schon paar Mal umgeschrieben, bevor ich es endlich gepostet habe. Mir gefällt es so, wie es ist immer noch nicht, aber bessere Alternativen habe ich noch nicht gefunden...
 
Den Vers "Wenn Du lachst..." werd ich umschreiben, das klingt so, wie Du es vorschlägst besser... ebenso der Vers "Gut fühlst Du dich...".
 
Den Rest werd ich belassen, wie er ist - da bin ich der Meinung das ein Umschreiben entweder die bildliche oder die sprachliche Wirkung unerwünscht beeinflusst (auch wenn der Unterschied marginal ist).
 
Gruß
 
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