Zum Inhalt springen

Vergangenes


Empfohlene Beiträge

Mag sich der Abendstern erheben,

ich schwelge in Erinnerung,

wie fängt mein Herz da an zu schweben,

wie kommt mein Geist da erst in Schwung!

 

Gedanken, Worte spiel’n im Bilde,

voll Süße ist das Leben mir,

es füllt die Freude mich ganz milde,

unendlich still wird alle Gier.

 

Wie herrlich scheint nun alles Streben,

so herzlich wohl bin heute ich,

wie sehr mag auch die Erde beben,

ganz schwer erfasst die Sehnsucht mich.

 

Und schlitzt mir eine kleine Wunde,

des Geistes Auge weint im Schlaf,

so schlägt der Wehmut große Stunde,

der Lebenstragik schönstes Maß.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • Antworten 3
  • Erstellt
  • Letzter Kommentar

aktivste Mitglieder in diesem Thema

aktivste Mitglieder in diesem Thema

Hallo Feder & Tinte,

 

wenn ich dein Gedicht richtig lese, schwelgt das LI in schönen

Erinnerungen ... und wird wehmütig.

 

Meine Gedanken zu deinem Gedicht:

 

Mag sich der Abendstern erheben,

ich schwelge in Erinnerung,

Trotzdem / Obwohl sich der Abendstern erhebt, schwelgt das LI in

Erinnerungen. In welcher Beziehung stehen 'Abendstern' und

'Erinnerungen'?

 

Wie herrlich scheint nun alles Streben,

Allaussagen u.ä. wie 'unedlich', 'alle' ... solltest du i.d.R. meiden.

 

der Lebenstragik schönstes Maß.

Hm. Was du meinst, ist schon klar, und mir gefällt der Gedanke. Aber bei

Lichte betrachtet, ist Wehmut schwer zu messen.

 

so schlägt der Wehmut große Stunde,

Dieser Vers gefällt mir am besten.

 

Insgesamt gefällt mir dein Gedicht gut; auch die Idee, der Wehmut ein

kleines Denkmal zu setzen, doch im Detail sehe ich noch Raum für

Optimierungen.

Feder & Tinte, ich habe dein Gedicht gern gelesen.

 

LG

Berthold

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Lieber Berthold,

 

vielen Dank für dein konstruktives Feedback, das ich sehr gerne gelesen habe.

Bei den ersten beiden Versen ging es mir eher darum, die Gleichzeitigkeit zwischen "Abendstern" und "Erinnerungen" zu beschreiben (auch wenn ich Dir durchaus Recht gebe, dass dies als Gegensatz interpretierbar ist).

 

LG

Feder & Tinte

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Feder & Tinte,

 

ich nochmal.

 

Bei den ersten beiden Versen ging es mir eher darum, die

Gleichzeitigkeit zwischen "Abendstern" und "Erinnerungen" zu beschreiben

Hat ein bisschen gedauert, aber jetzt ist der Groschen bei mir gefallen:

Du hast recht, beide Lesarten sind möglich.

 

Wünsche weiterhin fröhliches Reimen.

 

LG

Berthold

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Autorenkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Autorenkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Autorenkonto erstellen

Neues Autorenkonto für unsere Community erstellen.
Es ist ganz einfach!

Neues Autorenkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Autorenkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Community-Regeln
Datenschutzerklärung
Nutzungsbedingungen
Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.