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Lichtsammlerin

Es tut schon weh...

 ≈ Lesezeit: 5 Minuten

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Es tut schon weh

dass du dich meldest

wegen ein paar Euro

die ich kaum habe

 

es ist wie immer

nur das Geld

an das du denkst

als gäbe es nichts anderes

im Leben das zählt

erst recht nicht mich

 

willst du mich leiden sehen

ist es das

genießt du die Macht

was willst du noch

ich habe nichts

nichts als mein Leben

      mühsam bewahrt

 

es tut weh

aber was erwarte ich

      es ist wie immer

      du tust mir weh

 

- du bist nicht mein Kind -

das waren deine Worte

und es stimmt

 

es tut schon weh

aber am meisten schmerzt es

dass ich noch immer auf etwas

wie Liebe hoffe -

zufrieden?

Ja, ich war dumm.

 

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Halo Lichtsammlerin,

 

das sind traurige Zeilen, es tut weh, wenn in Beziehungen das Geld an erster Stelle steht und nur Berechnung im Spiel ist,statt wahrer und echter Gefühle. Man hat dann den Eindruck, dass man nur ausgenutzt wird und das tut weh.

Habe dein Gedicht, wie immer, gerne gelesen

 

Liebe Grüsse

anais

bearbeitet von anais

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Hallo anais,

 

danke dir!

Geld regiert die Welt, leider.. aber es ist wie du schreibst, wenn in einer Beziehung das Geld an erster Stelle steht, fühlt man sich nur noch ausgenutzt. Weil man als Mensch nicht mehr wichtig ist.. das wollte ich zum Ausdruck bringen.

 

Liebe Grüße auch dir und schöne Pfingsten!

Lichtsammlerin

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Liebe Lichtsammlerin, 

 

das macht mich ja schon beim Lesen traurig, das ist schrecklich, wie ein Mensch sooo grausam sein kann.

Meine Mama hatte leider auch so eine Stiefmutter,  sie und ihre Schwester haben das ständig zu spüren bekommen. Ihre richtige Mutter ist  an Heilig Abend an Lungenentzündung gestorben, als meine Mama gerade mal 2 Jahre alt war und ihre Schwester 4.

Die Mutter hieß Maria und so st mein zweiter Vorname auch Maria.

 

Wo ist mein Tempooooooooooooo:panik::achselzucken:

 

Ich wünsche dir

1000 mal und mehr Taschen und Körbe voll mit Licht am Tage die Sonne und nachts den Mond mit seinem Silberschein.

 

Liebe Grüße

Carry M.

 

PS so sorry, wenn ich mitunter etwas flabbsig rüberkommen.:omabrathau2:weil ich oft so ein Smiley Freek bin

 

bearbeitet von Carry
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Hallo Carry,

 

das tut mir leid zu hören!

Es gibt leider genug Menschen, denen Gefühle fremd zu sein scheinen, und die ihre Kinder dementsprechend behandeln..

vor 42 Minuten schrieb Carry:

Wo ist mein Tempooooooooooooo

smilie_tra_190.gif   hab da eins für dich!

vor 43 Minuten schrieb Carry:

1000 mal und mehr Taschen und Körbe voll mit Licht am Tage die Sonne und nachts den Mond mit seinem Silberschein.

 ui, Danke dir! Ich bin fleißig am sammeln, da kommt so einiges Licht zusammen. Ich glaub von innen leuchte ich schon fast wie ein Stern :saint:

Wünsche ich dir auch, kann nie schaden!!!

Danke für deine Worte!

 

Liebe Grüße, Lichtsammlerin

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Liebe Lichtsammlerin,

 

So traurig fängt das Gedicht an. Man fühlt sich mit hinuntergezogen, kann in den ersten Strophen richtig fühlen, wie es wehtut.

 

In der letzten Strophe befreit sich das LI meiner Meinung nach. Egal, wie oft es wehtat und immer wieder wehtun wird. Das LI ist in der Lage, seine Sicht auf die Dinge zu ändern.

Es weiß, dass es das, was ihm eigenlich zusteht (nämlich Liebe zu bekommen) nicht bekommen wird.

Von Solchen, die Menschen benutzen, kann man keine Liebe erwarten. Sie haben selbst nie welche erfahren, bzw es wurde ihnen irgendwas Anderes als Liebe verkauft. Wenn sie nicht in der Lage sind, zu reflektieren, geben sie eben das weiter, oder sie versuchen, mit Gewalt (so wie hier mit der Forderung nach Geld) das, was sie für Liebe halten, zu bekommen.

Das LI erkennt das, und sagt: ich war dumm.

 

Es ist immerwieder unbeschreiblich, wie aus deinen Gedichten manchmal überraschend, manchmal versteckt, so viel Zuversicht spricht.

Manchmal schwindet auch meine Zuversicht, und wenn ich mich in so einem Gedicht wiederfinde, kommt sich mit so viel mehr Power zurück:)

 

LG

Nina

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Hallo Nina,

 

es freut mich sehr, dass du in meinen Worte eine so große Zuversicht herauslesen kannst!

Mich verlässt die auch manchmal.. aber wie schwer manche Gedanken auch wiegen, von irgendwo kommt ein Funke der kämpfen will und sich nicht unterkriegen lässt.

 

Js, das LI befreit sich, auch wenn es ein bitteres Eingeständnis (der eigenen Dummheit und Naivität) bedeutet. "Blind" vor Liebe, oder vor der Hoffnung auf diese.. aber nun, irgendwann folgt das Einsehen. Und dieses Einsehen und Erkennen erlebt das LI als sehr schmerzhaft, überwältigend.

Und doch notwendig, um frei zu werden..

Deine Gedanken finde ich sehr zutreffend!

 

Danke dir für deine Worte, und verliere nicht die Zuversicht, sie ist noch da!

 

Liebe Grüße, Lichtsammlerin

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