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Jamaika Inn


SalSeda

Empfohlene Beiträge

Puuhhh, mit soviel Resonanz, Zustimmung und aufbauenden Kommentaren habe ich nicht gerechnet!

Da bin ich wieder überwältigt und glücklich über dieses Forum und euch alle, die ihr so engagierte Mitschreiber seid. Es ist mir wirklich eine Freude hier mitschreiben zu können.

 

An dieser Stelle möchte ich mich auch gleich bei euch allen entschuldigen, ich komme zur Zeit immer nur für ein paar Minuten ins Forum und überhaupt nicht nach mit dem lesen und kommentieren und dann sind schon wieder so viele neue Werke da! Und dann musswill ich auch noch die neuen Wettbewerbsgedichte lesen und hab noch nicht mal alle die kommentiert die ich kommentieren wollte vom Dezember Wettbewerb, da sind ja noch einige interessante dabei. Ich hoffe das wird bald besser und kann euere Arbeiten auch wieder mit Kommis würdigen.

 

Gestern Nacht war ein Beitrag im TV, da ging es um das, was aus der eigenen Feder kommt. Einhellig meinten alle, die Beurteilung der eigenen Sachen ist stark Tagesform abhängig – einmal liest man es und denkt sich: Na das klingt doch  gut und am nächsten Tag: Was für einen Käse hab ich denn da zusammengeschrieben.

Ich war richtig erleichtert das zu hören, weil es mir auch ständig so geht. Es ist also ganz normal.

 

 

Die Schmugglergeschichte des Jamaika Inn ist ein wirklich uralt schwarz-weiß Streifen von Hitchcock nach einer Erzählung von Daphne du Maurier, der mich in jungen Jahren gruselig beeindruckt hat. Dieser Film schildert die Schmuggler als böse Buben die mit falschen Leuchtfeuern Handelsschiffe an ihre Felsenküste lockten wo sie zerschellten und ausgeraubt wurden, die Überlebenden wurden gnadenlos kalt gemacht.

Noch heute wimmelt es in Cornwall von diesen Geschichten und auch von Gespenstergeschichten. Nicht nur Artus Geburtscastle und prachtvolle Gärten gibt es dort zu bestaunen, sondern auch eine wirklich herrliche Felsenküste – naja und natürlich  die Rosamunde Pilcher Orte.

 

~ Anmerkung der Moderation: Fremdverlinkung entfernt ~

 

Liebe @Uschi R.

ich entbiete dir auch meinen Dank, fürs genießen und mitteilen. Es freut mich, wenn es dir gefallen hat J!

 

Lieber @Carlos,

 ich hoffe doch du hast auch die Brandung donnern und die hohen bedrohlichen Wellen gesehen J

Lieben Dank für dein lesen und  mitteilen.

 

Liebe @Ostseemoewe

danke dass du es mir sagst und meine Zweifel zerstreust. Uff – bin froh dich nicht gelangweilt zu haben und du es bis an den Schluss geschafft hast. Ich danke dir fürs Mitteilen J

 

Liebe @Pegasus,

wow, super, dass du durchgehalten hast, bei mir ist es auch so, wenn der Text nicht bei sich halten kann, bin ich weg J Umso froher bin ich, dass es dir / mit hier gelungen ist. Ich danke dir für dein feedback! J

 

Liebe @Josina,

vielen herzlichen Dank, das freut mich wirklich J. Auch dass du es mir mitgeteilt hast. Dein Meerhexa ist auch eines das ich noch kommentieren wollte. Auch wenn ich mit dem Hexameter nicht wirklich auf freundschaftlichen Fuß stehe, hat mir deines ausgesprochen gut gefallen! Und es hat mir auch gut getan!

 

Liebe @Sternwanderer,

supi - das  freut mich sehr – ich danke dir!!

 

Mein lieber @Gaukelwort,

du bist ein echter Schatz! Jaaa: teerschwarz war die Nacht! Genau – wo war ich nur mit meinen Gedanken? (Für den Gewitterwettbewerb hab ich ne lange Liste angelegt mit allen Grau und Schwarztönen die mir eingefallen sind, puhh wo kugelt die nur rum)-

Das brodelnd passt mir auch nicht, weil es ja brodelndes heißen müsste. Auch da suche ich noch nach etwas, das das brodelnde mit einer Silbe weniger ausdrückt… vielleicht kommt es noch.

zurück zu Herd und Haus,

hmm, da stört mich eher dass der Herd ja im Haus ist, das wäre irgendwie Doppelmoppel und das warme das ich drin habe drückt ja die Wärme mit dem der Herd das Haus erfüllt aus- öhm, weisst du was ich meine?

 

schon fährt in sie der Blitz hinein,

da ist´s um ihn geschehn.

 

perfekt! Schon geklaut genauso wie das schwarz wie Teer!

Lieben Dank!!! Das waren nötige Verbesserungen!

So klitzeklein finde ich das gar nicht, denn es sind ja die Feinheiten, die kleinen Details die das Ganze auch ausmachen.

 

Ich freu mich echt über deine Vorschläge, noch mal ein dicker Dank!

 

 

Lieber @Georg C. Peter,

na denn man Prost!  Schön, dass es dir gefallen hat, ich danke dir!  Cornwall ist auch eine Reise wert, nicht nur wegen den Pubs und Gespenstern.

 

Liebe @Anonyma,

 

alles was du über die Interpunktion schreibst stimmt! Es ist ein wichtiges Instrument.

Das von dir zitierte Beispiel, da sitzt meines Erachtens das Komma schon richtig, denn das gebohlt gehört zu den Fässern. Aber dieser Vers ist echt störrisch. Es müsste ja heißen: Rum in gebohlten Fässern. Grml, ein Notbehelf, weil sich das verworfene Wort nicht gereimt hatte. Ich muss da echt mal wenn ich Ruhe habe noch mal dran! Den Rum wollte ich unbedingt im Gedicht haben, war er doch das bevorzugte Schmugglergut.

 

Du schriebst:

Und Letzteres ist der Grund, warum ich mich gerade dann, wenn mir ein Gedicht besonders gut gefällt, auch zur Interpunktion äußere. Und zu Kleinigkeiten, wie Tippfehlern, kleinen, grammatikalischen Fehlern oder einem einzelnen Wort, das den 'Gesamteindruck stört', ebenfalls. Ich möchte dann unwillkürlich, dass ein wirklich gutes Gedicht auch 'maximal gut' ist. Seine 'maximale Wirkung' entfalten kann.

 

So empfinde ich auch. Neulich habe ich ein uraltes Gedicht ausgedruckt und da erst entdeckt, das ein Schreibfehler drin ist, obwohl ich am PC schon oft gelesen habe – über manches liest das Auge einfach hinweg, und ganz besonders bei den eigenen Sachen, denke ich manchmal.

Und ich gestehe, dass ich die Zeichensetzung stiefmütterlich behandle, wenn ich etwas schreibe, nicht nur in Gedichten, auch in Kommentaren, Wörter tippen macht mir Arbeit genug und da vernachlässige ich den Rest, dabei ist sie tatsächlich für einen sauberen korrekten Text unerlässlich.

 

Ja, wenn man sich schon die Mühe macht ein Gedicht zu schreiben, sollte es auch so gut wie möglich präsentiert werden. Schreib- und Grammatikfehler sind nicht nur störend beim lesen, sie verunzieren das gesamte Werk. Auch deswegen bin ich froh, hier Menschen wie dich zu treffen, die sich die Mühe machen darauf hinzuweisen, was verbessert werden kann und muss. Auf keinen all darf man das als Kritik oder Nörgelei missverstehen sondern als echte Hilfestellung, noch dazu eine die nicht selbstverständlich ist, weil sie mit Zeit und Arbeitsaufwand verbunden sind. Ich jedenfalls fasse es nicht als „Kritisiererei“ auf J da brauchst du bei mir keine Bedenken haben. Ein ehrlicher offener Austausch ist wertvoller und förderlicher als ein „Sehen, denken und darüber schweigen“.

Auf jeden Fall habe ich nun (schon fast) nach besten Wissen und Gewissen die Zeichen da gesetzt wo a) ich meine dass sie hingehören und  b)  sie tatsächlich hingehören. Manchmal bin ich mir unschlüssig, ob ich am Versende ein Komma setzen muss, wenn der nachfolgende Satz kein Nebensatz ist, sondern ein Guss, aber nicht in einem Guss gelesen wird.

Vielleicht wäre das mal ein Thema für unsere Bibliothek?

Einen ganz herzlichen Dank für deine Ausführungen, ich denke das darf auch mal so allgemein gesagt werden J

 

Lieber @Fietje Butenlänner,

Jack Trevellis ist, den Geschichten nach, der Geist in Grün der im Jamaika Inn spukt.

Ja, lasst uns trinken, lasst uns feiern bis wir aus der Kneipe eiern:

Ob mit Cider oder Bier

sieben Tage feiern wir 

 

ein extra Dankesprost für dein „schöne Ballade“

 

 

Liebe @Liara,

ich danke dir! Und: jupp dein Hörbuch hört sich schon ungehört gut an!

Muss ich extra erwähnen, dass ich Balladen mag? Nicht nur dir klassischen auch solche wie den Ribbeck J

 

Auch ein freudevoller Dank an alle die Ihr Gefallen per Knopfdruck gegeben haben:

 

@TheXenomorph, @Alexander, @Melda-Sabine Fischer, @Berthold, @Joshua Coan

 

Ganz liebe Grüße

Sali

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Ach, Chapeau, Chapeau! Ich trinke diesen französischen Begriff selten, aber heute seis uns gegönnt, ja, im Haus der Poeten trullert ein schöneres Gedicht nach dem anderen ein! Ach Welt, du kannst mich mal, ich sauf die Poesei bis zur poetischen Volltrunkenheit: Chapeau Trevellis, Chapeau Saliseda und dem Rum, chapeau Poeten, chapeau der ganzen Welt!  🍷

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Heureka @Gaukelwort

 

ich glaub ich habs:

 

Die Boote lagen tief, die Fracht:
Jamaika Rum in Fässern,
den hatten sie heut eingebracht,
die Beutel aufzubessern.

 

 

oder auch voll Fracht oder mit Fracht ..hmm

 

aus dem doppelten Schwarz hab ich ein grau gemacht. Weil: ich schon Ferdis Wiederholungen eingebaut habe mit sie mussten auf die See hinaus.. da wär mir dann ein doppelltes einfaches schwarz zu hmm plump.

Über den Wörtertausch von dem ich anfänglich so begeistert war, grübel ich noch nach, die fahren gerade Karussell in meinem Kopf.

Brodelnd brodelt auch noch, an dem Brodelbild häng ich halt fest, weil wenn die WEllen so gegen die scharfen Klippen schlagen, dann schut das Wasser dazwischen wie brodelnd oder Kochend aus. Schwarf wär noch eine Option, aber das habe ich schon in den Messern und die brauchen nicht noch eine Verstärkung, mein ich.

 

 

Fietje: hier ist ne Antikatertablette für dich:  o 🥛

 

LG

S

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Hi Sali,

 

Glückwunsch zu dieser schönen Ballade und dem lebendigen Austausch in deinem Faden. Ja, so geht Forum! 

 

Zitat

An dieser Stelle möchte ich mich auch gleich bei euch allen entschuldigen, ich komme zur Zeit immer nur für ein paar Minuten ins Forum und überhaupt nicht nach mit dem lesen und kommentieren und dann sind schon wieder so viele neue Werke da! 

 

Dazu habe ich eine klare Haltung: Alles auf einmal geht nun mal nicht! Lieber mal ein paar Tage (oder auch Wochen) warten und richtig Butter bei die Fische als alles ruckizucki, halbherzig und wischiwaschi! 😁

 

Zitat

Die Boote lagen tief, die Fracht:
Jamaika Rum in Fässern, oder Punkt
Den hatten sie heut eingebracht,
die Beutel aufzubessern. Ja!

 

oder auch voll Fracht oder mit Fracht ..hmm

Nein!

 

 

Das Entschuldigen sollten wir uns auf jeden Fall abgewöhnen.

 

LG Claudi

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Hi Sali,

 

wenn gerade die „Unsicherheiten“ kommen, würde ich an deiner Stelle ein zwei drei Tage Abstand nehmen und dann unverkopft und schnell aus dem Gefühl heraus entscheiden. Der die Leser:innen werden durch dein Gedicht aus dem Gesamteindruck heraus beeindruckt. Diesen Blick verliert man beim Schreiben bisweilen, wenn man sich zu tief in ein Detail verstrickt.

 

Wie wäre es mit...

 

Die Boote bargen schwere Fracht:

Jamaika Rum in Fässern,

den hatten sie heut eingebracht

die Beutel aufzubessern.

 

 

...ich weiß, hier fehlt das anschauliche „tief“...

 

Ach Sali, du hast es schon nicht leicht🙂🙃:smile:

 

Liebe Grinsegrüße

 

vom Gaukel

 

 

PS Jupp bin mit dabei🍺🍺

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Hallöchen,

 

ich bins nochmal. Da ich die Hornblower-Saga mehrmals gelesen habe (richtig gut - kann ich nur empfehlen), möchte ich einen Vorschlag aus der Seemanssprache einbringen:

 

die Boote krängten, voll mit Fracht:

Jamaika-Rum in Fässern

 

Krängen: Zur Seite neigen. Bedingt durch starke Winde/Böen und Wellengang. (Nicht nur: Kann auch bei Wendemanövern passieren, z. B. bei Segelschiffen.)

 

LG,

 

Anonyma

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