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Augenblicke


Empfohlene Beiträge

Augenblicke

 

Augenblicke sind das Leben

reihen sich gleichmäßig ein

pulsend Alltag zu vergeben

atemlos der Zeiten Schein

 

Voll die Sicht in vielen Teilen

niemals für das Auge Ruh`

Wachsamkeit kennt kein Verweilen

Gegenwart im Trainings-Schuh

 

Harte Zeiten, frohe Feiern

schwerer Atem, leichter Hauch

laut Trompeten, sanft die Leiern

bindend der Gemeinschaft Brauch

 

Fordernd neue Macht den Dingen

prägend für der Zukunft Taten

zu Erfolgen aufzuschwingen

die zum Mut des Handelns raten

 

Nur mit Tatkraft, Willen, Stärke

auch Besonnenheit und Glück

bleibt der Glanz gelungener Werke

nicht nur für den Augenblick

©

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  • Antworten 6
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aktivste Mitglieder in diesem Thema

Hi

 

Ich steh' ja auf Gedichte die klingen! Ist gut geworden.

 

Nur verstehe ich "atemlos der Zeiten Schein" nicht ganz in Verbindung mit dem Rest der ersten Strophe.

 

atemlose Zeit leuchtet mir voll und ganz ein. Die Momente reihen sich unaufhörlich aneinander - atemlos - pausenlos. (Ich schätze doch, dass das so gemeint ist oder?)

Aber der "Schein" leuchtet mir dann nicht so ganz ein. Willst du damit die Aussage der erste drei Verse dämpfen oder ganz negieren?

Denn die Zeit bzw. die immer aufeinander folgenden Momente sind ja eigentlich erstmal und nach eigener Aussage kein Schein, sondern klar erkennbar.

In der zweiten Strophe verdeutlichst Du wieder diese Rastlosigkeit und das eigentlich auch ganz schön, bis zum "Trainings-Schuh".

Ich muss gestehen, dass ich dieses Denglisch auf den Tod nicht ausstehen kann, auch wenn es der Gegenwart voll und ganz entspricht, die Du in der Strophe ansprichst. Mir persönlich würde "Übungs-Schuh", auch wenn der Begriff von niemandem verwendet wird, definitiv besser gefallen.

Und jede andere Idee zu dieser Stelle des Gedichtes auch. Völlig egal was^^ Nur kein Deutsch-Englisch.

Aber das ist Humbuk

 

 

"Fordernd neue Macht den Dingen

prägend für der Zukunft Taten

zu Erfolgen aufzuschwingen

die zum Mut des Handelns raten"

 

Hier brichst Du irgendwie aus Deiner Thematik aus. Es dreht sich vorher alles um den Augenblick und plötzlich machst Du einen Sprung und landest in einer ganz anderen Kategorie; hier geht es plötzlich darum sich aufzuraffen und etwas zu tun, sich zu überwinden, etwas anders zu machen; es geht um Veränderung.

Wie kommst Du dazu? Warum meinst Du, dass diese Strophe in das Gedicht gehört?

 

Einleuchtender für mich wäre, wenn Du Dich eher mit der Strophe auf "bindend der Gemeinschaft Brauch " beziehen würdest und Deine nächsten Gedanken nicht mehr nur auf die Hast der Zeit, sondern gleichlaufend auf die daraus resultierende Hast dh.die ewige Vergänglichkeit aller menschlich ideeierten Dinge beziehen würdest.

Das heißt: Es wäre Inhaltlich flüssiger, wenn Du Dich hier nicht auf eine Tat, sondern wieder auf die Vergänglichkeit beziehen würdest. Nur dieses Mal eben explizit auf den Menschen und seine Werke bezogen.

 

Und dann käme dieser wirklich, wirklich gelungene Abschluss doppelt so schön

 

Aber so moppelst Du etwas, nämlich die Tat, nur doppelt. Denn sie wird ja in der letzten Strophe als Tatkraft nochmal angesprochen.

Aber Tatkraft soll ja nicht das Thema sein, sondern die Flüchtigkeit.

 

 

mfG:

 

Miauw

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@ Angerbak

Hallo Angerbak,

ein schneller, netter Kommentar - eine schnelle, nette Antwort: Freut mich!

HG Kurier

 

@ Miauw,

Hallo Miauw

Dein umfangreicher Kommentar hat mir gefallen, obwohl Deine Interpretation von meiner Intention doch etwas abweicht.

Die Überschrift wird Filmtext doch klar und (auch einigermaßen) rund bestätigt; andere Sichtweisen sind immer möglich und auch in Ordnung.

Zum „Denglisch“ – „Training“ ist ein Begriff, schon zu Max Schmelings Zeiten gebräuchlich.

Ansonsten geht es, wie Du abschließend selbst schreibst, um Flüchtigkeit – den Augenblick.

HG Kurier

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Hallo Angerbak,

Dein Kommenmtar wurde von mir gern aufgenommen, war er doch ein positiver und für mich erfreulicher.

Du hast mit wenigen Worten Dein Empfinden beim Lesen des Gedichtes (für mich) erfreulich ausgedrückt; das "Danke" in meinem Wortspiel war wohl nicht so zu erkennen.

HG Kurier

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  • 3 Jahre später...

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