Aktuelles
Gedichte lesen und kostenlos veröffentlichen auf Poeten.de

Poeten.de ist ein kreatives Forum und ein Treffpunkt für alle, die gerne schreiben – ob Gedichte, Geschichten oder andere literarische Werke. Hier kannst du deine Texte mit anderen teilen, Feedback erhalten und dich inspirieren lassen. Um eigene Beiträge zu veröffentlichen und aktiv mitzudiskutieren, ist eine Registrierung erforderlich. Doch auch als Gast kannst du bereits viele Werke entdecken. Tauche ein in die Welt der Poesie und des Schreibens – wir freuen uns auf dich! 🚀

Augenblicke

  • Homo_Ingenuus
    letzte Antwort
  • 6
    Antworten
  • 3K
    Aufrufe
  • Teilnehmer
Augenblicke
 
Augenblicke sind das Leben
reihen sich gleichmäßig ein
pulsend Alltag zu vergeben
atemlos der Zeiten Schein
 
Voll die Sicht in vielen Teilen
niemals für das Auge Ruh`
Wachsamkeit kennt kein Verweilen
Gegenwart im Trainings-Schuh
 
Harte Zeiten, frohe Feiern
schwerer Atem, leichter Hauch
laut Trompeten, sanft die Leiern
bindend der Gemeinschaft Brauch
 
Fordernd neue Macht den Dingen
prägend für der Zukunft Taten
zu Erfolgen aufzuschwingen
die zum Mut des Handelns raten
 
Nur mit Tatkraft, Willen, Stärke
auch Besonnenheit und Glück
bleibt der Glanz gelungener Werke
nicht nur für den Augenblick
©​
 
Hallo Kurier,
 
Das ist ein Wunderbares, Zeitloses, und genau auf die Un-fassbarkeit des
moments Zutreffend!
Momentane vergänglichkeit, prägend für Zukunft den Augenblick zu um gehen,
Umschreibst du wirklich, Unaufhaltsam!
 
Mfg Anger
 
Hi
smile.png.f906b075d0d635c0b59813836a4af7e8.png

 
Ich steh' ja auf Gedichte die klingen! Ist gut geworden.
 
Nur verstehe ich "atemlos der Zeiten Schein" nicht ganz in Verbindung mit dem Rest der ersten Strophe.
 
atemlose Zeit leuchtet mir voll und ganz ein. Die Momente reihen sich unaufhörlich aneinander - atemlos - pausenlos. (Ich schätze doch, dass das so gemeint ist oder?)
Aber der "Schein" leuchtet mir dann nicht so ganz ein. Willst du damit die Aussage der erste drei Verse dämpfen oder ganz negieren?
Denn die Zeit bzw. die immer aufeinander folgenden Momente sind ja eigentlich erstmal und nach eigener Aussage kein Schein, sondern klar erkennbar.
In der zweiten Strophe verdeutlichst Du wieder diese Rastlosigkeit und das eigentlich auch ganz schön, bis zum "Trainings-Schuh".
Ich muss gestehen, dass ich dieses Denglisch auf den Tod nicht ausstehen kann, auch wenn es der Gegenwart voll und ganz entspricht, die Du in der Strophe ansprichst. Mir persönlich würde "Übungs-Schuh", auch wenn der Begriff von niemandem verwendet wird, definitiv besser gefallen.
Und jede andere Idee zu dieser Stelle des Gedichtes auch. Völlig egal was^^ Nur kein Deutsch-Englisch.
Aber das ist Humbuk
biggrin.png.88941320b1e828a0e0dc32bfc22f758d.png

 
 
"Fordernd neue Macht den Dingen
prägend für der Zukunft Taten
zu Erfolgen aufzuschwingen
die zum Mut des Handelns raten"
 
Hier brichst Du irgendwie aus Deiner Thematik aus. Es dreht sich vorher alles um den Augenblick und plötzlich machst Du einen Sprung und landest in einer ganz anderen Kategorie; hier geht es plötzlich darum sich aufzuraffen und etwas zu tun, sich zu überwinden, etwas anders zu machen; es geht um Veränderung.
Wie kommst Du dazu? Warum meinst Du, dass diese Strophe in das Gedicht gehört?
 
Einleuchtender für mich wäre, wenn Du Dich eher mit der Strophe auf "bindend der Gemeinschaft Brauch " beziehen würdest und Deine nächsten Gedanken nicht mehr nur auf die Hast der Zeit, sondern gleichlaufend auf die daraus resultierende Hast dh.die ewige Vergänglichkeit aller menschlich ideeierten Dinge beziehen würdest.
Das heißt: Es wäre Inhaltlich flüssiger, wenn Du Dich hier nicht auf eine Tat, sondern wieder auf die Vergänglichkeit beziehen würdest. Nur dieses Mal eben explizit auf den Menschen und seine Werke bezogen.
 
Und dann käme dieser wirklich, wirklich gelungene Abschluss doppelt so schön
smile.png.f906b075d0d635c0b59813836a4af7e8.png

 
Aber so moppelst Du etwas, nämlich die Tat, nur doppelt. Denn sie wird ja in der letzten Strophe als Tatkraft nochmal angesprochen.
Aber Tatkraft soll ja nicht das Thema sein, sondern die Flüchtigkeit.
 
 
mfG:
 
Miauw
 
@ Angerbak
Hallo Angerbak,
ein schneller, netter Kommentar - eine schnelle, nette Antwort: Freut mich!
HG Kurier
 
@ Miauw,
Hallo Miauw
Dein umfangreicher Kommentar hat mir gefallen, obwohl Deine Interpretation von meiner Intention doch etwas abweicht.
Die Überschrift wird Filmtext doch klar und (auch einigermaßen) rund bestätigt; andere Sichtweisen sind immer möglich und auch in Ordnung.
Zum „Denglisch“ – „Training“ ist ein Begriff, schon zu Max Schmelings Zeiten gebräuchlich.
Ansonsten geht es, wie Du abschließend selbst schreibst, um Flüchtigkeit – den Augenblick.
HG Kurier
 
ich hoffe die kürze des kommentars, war nicht entgegen deiner voraussetzung eines kommentars.
Den sollte die kürze lediglich auf das wirklich auf den punkt gelungene Werk hinweisen,
und ausdrücken das es ankommt beim lesen!!!
mfg Anger
 
Hallo Angerbak,
Dein Kommenmtar wurde von mir gern aufgenommen, war er doch ein positiver und für mich erfreulicher.
Du hast mit wenigen Worten Dein Empfinden beim Lesen des Gedichtes (für mich) erfreulich ausgedrückt; das "Danke" in meinem Wortspiel war wohl nicht so zu erkennen.
HG Kurier
 
  • Homo_Ingenuus
    letzte Antwort
  • 6
    Antworten
  • 3K
    Aufrufe
  • Teilnehmer
Zurück
Oben