Wer nicht strebt nach dem Wahren und Guten,
nach dem Sinn, der die Menschen vereint,
kämpft unfriedlich, vergeblich, und bluten
wird das Herz, das durch Worte schon weint.
Wer nicht schaut nach den Dingen und Fragen,
nach dem offenen Vertrauen mit Grund,
wird nichts Besseres im Geiste uns wagen
und er gibt auch nichts Besseres kund.
Wer nicht fühlt den Drang zu Erkennen
das Wesen des Menschen Begriff,
wird auch seelisch das Leben verkennen,
havarieren die Menschheit am Riff.
Wer still bleibt und doch nicht schweigend,
all die Winde und Stürme besteht,
wird mit Liebe, sich innig zuneigend,
schon recht wissen, wie Sinn sich versteht.