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loop

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  1. Liebe Mi, Ich finde das auch sehr gelungen. Vor allem gefällt mir, dass es "gegenwärtig" klingt, was bei dieser Form für mein Gefühl immer das Schwierigste ist, auch wenn man es formal beherrscht. Wahrscheinlich ist es das, was Ferdi mit "Spannung zwischen Form und Tonfall" meint. Ich bin sehr beeindruckt, wie du das hingekriegt hast, dieses "kleines Thema" in sich stimmig und auch humorvoll und doch so kunstvoll und ohne einen Hauch von "Gekünsteltem" in Form zu bringen! In meinen Augen ein "Großes"! Chapeau! ? loop
  2. Aber der Dichter schreibt für ein Publikum und will auch verstanden werden, oder nicht? Diese epigrammatische Form eignet sich nicht wirklich für Hermetisches.
  3. Das alles steht in deinem Zweizeiler aber nicht, da würdest du wohl einen etwas längeren Text schreiben müssen.
  4. Wenn du sie nicht "hörst", dann ein kleiner Tipp für den Anfang: Halte dich an die Duden-Betonung und sinntragende Einsilber, wie Verben oder Nomen sind "schwer" und gehören bei Hexa/Penta nicht in die Doppelsenkung. Zum Inhalt, wenn du Wachstumsstufen meinst, warum dann "verschieden" und dann braucht es ja keine Ordnung "darin", es geht ja nur in eine Richtung, nämlich hinauf?
  5. Hallo Hera Klit! Ja, da magst du recht haben, jedenfalls was uns Forendichter betrifft. Aber was mir an deinem Text am besten gefällt, ist das nach der (etwas ausschweifenden) Anklage am Ende diese versöhnliche und einsichtige Erkenntnis kommt. ? loop
  6. Hallo Thomkrates, Liebe trägt wirklich die Menschen in Stufen verschieden durchs Leben, Xx x Xx xXx xXx xXx xXx daher bleibt keinem erspart Ordnung zu finden darin. Xx x Xx xX Xx xXx xX Schön, dass du dich am Distichon versuchst. Es lohnt sicher. Das hier gefällt mir inhaltlich gut. Ich denke an diese Stufen-Labyrinthbilder. Die Xe sind die offensichtlich gewollten Betonungen, was aber noch nicht ganz aufgeht. Die roten Worte passen nicht richtig. "trägt" geht nicht in der Doppelsenkung, dazu ist es zu stark, es funktionierte nur als Spondeus, wenn als davor und danach eine (sehr) schwere Silbe steht. "daher". für "bleibt" gilt das Gleiche wie für "trägt". Die zweite Hälfte des Penta ist in Ordnung. "Wirklich" ist eher ein Füllsel. "verschieden" in sehr klar, was gemeint ist, zu abstrakt auch. Im Distichon will jedes Wort wohl überlegt werden, ob es etwas zur Aussage beiträgt oder nicht, es ist ja wenig Platz. Ich versuche einmal ein wenig umzustellen, vielleicht auch etwas "bildlicher": trägt uns auch liebe in stufen hinauf und hinab durch das leben XxxXx xXx xX xX xXx bleibt doch keinem erspart Ordnung zu finden darin. X xXx xX Xx xXx xX Ja, diese Form kostet doch einige Übung und Mühe, aber es zahlt sich doch aus, finde ich. ? loop
  7. Hallo zusammen! Danke für die Gedichtantworten @Thomkrates (die beiden letzten Verse sind etwas sonderbar) und @Wuschel. Das ist eine gute Antwort und ich darf auch auf @Joshua Coan verweisen ? Vielen Dank für eure Einträge und natürlich auch für die Likes! ? loop
  8. . Der Dichter schrieb sein Epitaph bei Tag und Nacht und selbst im Schlaf. Dann, eines Tages, ist er tot: Vergaß zu leben, dieses Schaf! .
  9. Man soll nicht glauben wie man auf akademischer Ebene seine Zeit verschwenden kann ? aber die Dichtung sowieso ihre eigenen "Gesetze" und beim Klimawandel lässt sich Ursache und Wirkung kaum widerlegen. ? loop
  10. Lieber Dio, Freut mich, dass du dich für meinen Rubai-Versuch interessiert hast und natürlich für die compliments. Und ja, es ist mehr als Zeitvertreib, wenn man sich ein bisschen verschmitzt einem an sich ernsten Thema wie einer Grabinschrift nähern kann, dann ist das vielleicht auch gut für die "Seelenhygiene" und darüber hinaus sind solche "Formübungen", immer auch eine Übung mich zu fokussieren, auszuloten wie man etwas mit wenig "Raum" auf den Punkt bringen kann. Liebe Mona, Ja, ich versuche immer wieder einmal etwas Neues, um irgendwie "wach" zu bleiben und neugierig. Danke für die ausführliche Besprechung samt Anleitung für die Form und dass du auch ein Rubai hiergelassen hast. Schön auch, dass du das "Schalkhafte" des unreinen Reimes zu schätzen weißt. Lieber Wuschel, Ja, ich hoffe, dass du da was ins Rollen bringst und vielleicht auch andere Schreiber motivieren kannst. Ghaselen habe ich schon geschrieben, nur leider die wenigen beim Brand eines anderen Forums und Absturz meiner Festplatte verloren. Vielleicht versuche ich es wieder einmal. Herzlichen Dank für euren Besuch! ? loop
  11. Lieber Ferdi, An sich ist auch mein Faden zu den alten Mythen eher sehr dünn, aber Pandora beschäftigt mich immer wieder. (Es gibt ja auch noch einen anderen Pandora-Text von mir in diesem Forum). Heute wäre sie wahrscheinlich eine Influencerin. Ja, die Bezüge sind genauso gedacht. Darüber hätte ich natürlich ohne dein Wissen auch nicht nachgedacht. Aber ich bekenne mich eindeutig zur "Ausdehnung im Raum, auf Papier/Bildschirm"; aber vielleicht könnte der Text ja auch vorgetragen, entsprechend nachwirken, also sickern, vielleicht sogar eher als "am Bildschirm", also im Forum. Beides schwer vorstellbar in diesen schnelllebigen Zeiten, wo ja kaum noch etwas Zeit zu "sickern" hat, weil wir einfach zu vielen Eindrücken ausgesetzt sind. Herzlichen Dank für deinen wertvollen Input! ? loop
  12. Lieber Thomkrates, Dem Untergangsszenario etwas Positives entgegenzusetzten ist immer gut! Wir sehnen uns ja alle nach Erlösung, und jeder macht sich seine eigenen Illusionen, wie das zu erreichen wäre. Danke! Lieber Onegin, Ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber wir Schreiber tun ja immer so, als wüssten wir was - genauso wie die Philosophen und die Naturwissenschaftler, aber auch ihre Paradigmen ändern sich. Als Dichter darf halt selbst das Universum als Scheibe denken und den menschlichen Geist als endlich oder auch nicht. Ich persönlich bin eher Positivistin. Danke für dein schönes Hier und Jetzt-Lied! Lieber Ferdi, Danke für deine interessanten Überlegungen, vor allem was du über die Apostrophe sagst, was mir natürlich nicht überlegt hatte. Mir ging es da eher um die "Klammer": Fremder - Geist. Und "Schöpfung" wollte ich hier eher als etwas Universelles, also nicht vom Menschen Erschaffenes oder seiner Begrifflichkeit, verstehen. Zu diesen Überlegungen kann ich nicht wirklich etwas sagen. Ja es ist keine wirkliche Einheit. Das kann ich eher nur gefühlsmäßig beantworten: Der Penta ist die Konsequenz daraus, wenn wir uns von den Dingen "abspalten". Eine Anspielung auf Hegel vielleicht, dass wir eine "universalen Vernunft" entwickeln müssten/könnten. Und die vorgenannte "Klammer" sollte die beiden Zeilen zusammenhalten. Ist sicher "zu viel gewollt". Zur Bewegung: Ja, das "all" hat schon auch inhaltlichen Zweck, da soll schon etwas von "unüberschaubar" oder "unnütz" mitschwingen. Und über Vierzeiler lohnt es sich sicher nachzudenken. Liebe Basho, Ja, das habe ich schon verstanden. Und natürlich ist hier das "Verhaftet-Sein"-Thema, aber eher an überkommene Vorstellungen. Wenn wir die nicht ändern und verstehen lernen, werden wir bald Geschichte sein (die es nicht mehr gibt, weil sie keiner mehr denkt/schreibt), nur eine weitere ausgestorbene Art. Herzlichen Dank für euren Besuch und eure Gedanken! ? loop
  13. loop

    Omars Rat (Epitaph)

    Den Dichter hat man hier verscharrt. Er war ins Rubayiat vernarrt, stets suchend Sinn mit Witz gepaart, doch Omar meint, den er nun trifft, zum Zeitvertreib, da reichte Dart. .
  14. Lieber Thomkrates Danke für deinen Kommentar, den ich nicht wirklich verstehe. Hat das mit meinem Gedicht zu tun? In dem geht es eigentlich um etwas anderes: um Natur und Mensch, der sich durch seine "Phänomenologie" von ihr entfernt hat, was ihn aber letztendlich nicht davor schützen kann, dass er mit ihr untergehen wird, wenn wir so weitermachen. Lieben Claudi, Freut mich, dass du an sich damit zufrieden bist. Die Schreibmaschinenschrift bezweckte, dass es wie eine flüchtige Notiz wirken soll - ja, vielleicht auch als Gegensatz zum "sprachlich-konventionellen" des Textes - aber vor allem, um eben die Flüchtigkeit der vom Geist erschaffenen Dinge zu unterstreichen - der Mensch ist ja nur einem Momentaufnahme im Universum. Lieber Basho, Ja, genau, ich empfinde das aber nicht unbedingt als Verlust, wenn man in größeren Dimensionen denkt, sind wir dem Universum schnurzegal. Beschränkt auf unser kleines Dasein allerdings, wollen wir das unseren Kindern bestimmt nicht antun - auch keine Generation vor uns - und haben trotzdem nichts aus all den selbstgemachten Katastrophen gelernt. Herzlichen Dank für eure Gedanken! ? loop
  15. loop

    fremder geist

    fremder, gib an die schöpfung zurück all die namen der dinge: dehnen sich wüsten zum meer, stirbt mit den gletschern dein geist
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