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  1. Hallo Fan, Das Engelverteilzentrum ist vielleicht ein bisschen zu dick aufgetragen. Aber ansonsten 💚 🤍 loop
  2. loop

    Rote Äpfel

    Hallo Onegin, Wenn das so war, dann wirst du dich auch hier bald heimisch fühlen 😊 Das ist in deinem Text gut gelungen; du machst aus alltäglichen Begebenheiten etwas. Anders als Oilenspiegel meine ich, nicht "großes Kino" sondern eher Arthouse. Ich hoffe, ich treibe es auch mit dem neuen toll! 😉 🤍 loop
  3. loop

    sing seinen namen

    Hallo Perry, Ich finde deine Gedichte - und ich lese sie schon lange - immer so perfekt in ihrer speziellen Art, dass ich gar nicht weiß, was ich sagen soll. Man braucht sie nicht groß zu interpretieren, weil sie selbsterklärend sind, es sitzt jedes Wort in dieser speziellen Perry-Strophe - ja, man sollte dieser Form wirklich langsam deinen Namen geben! Es werden meist einfache und stimmige Bilder (lebst du eigentlich am Meer?) verwendet; das erinnert mich ein wenig an Aquarellmalerei. Es wird das Rad nicht neu erfunden, aber das ist auch nicht notwendig, denn ein sorgfältiger und gefühlvoller Handwerker stellt sicher, dass es belastbar bleibt und geschmeidig dahinrollt. Ich kann mich den transportierten Gefühlen nicht entziehen - wie hier der Melancholie - , aber ich habe nicht das Gefühl, da wird mir etwas "aufs Aug gedrückt" so wie bei Kitsch. 🤍 loop
  4. loop

    Casual Dating

    Hallo Elaine, Finde ich gut. Das will man eigentlich nicht erleben. Aber eben nur eigentlich nicht. Schon komisch, ich würde anders als Dio im LI hier durchaus eine masochistische, eher sogar eine selbstzerstörerische Tendenz erkennen. Wie hier beschrieben wird, wie das LI die Zärtlichkeiten erlebt oder "umdeutet", das klingt richtig lustvoll. Und es kann/will sich aus der Situation ja offensichtlich auch gar nicht befreien. 🤍 loop
  5. Klingt wieder liedhaft und ein bisschen fantastisch. Die Assonanzen gefallen mir auch. Dieses beziehungsphobische LI geistert durch viele deiner Liebesgedichte, fällt mir auf. schöne Doppeldeutigkeit! 🤍 loop
  6. loop

    Rote Äpfel

    Ein unverkennbarer Onegin! Schön, dass du hier bist! Ich hoffe, die Begonien haben es überlebt. 🙃 🤍 loop
  7. loop

    Die alte Dirne

    Das glaub ich dir sogar. Aber das spielt keine Rolle, weil es nur auf den Text ankommt und dieser bemüht ein Klischee und ist aus meiner Sicht in diesem Kontext gedankenlos. Dir auch einen schönen Tag! loop
  8. loop

    Die alte Dirne

    Es ist was es ist: Der Begriff "Dirne" ist abwertend, negativ besetzt; eine ausreichende Auflösung dieser "Ladung" oder Distanzierung ist im Text nicht gelungen und der Wille zählt in der Dichtung nicht fürs Werk. siehe unter "Sprachgeschichtliche Bedeutungsverschlechterung" https://de.wikipedia.org/wiki/Dirne Lassen wirs dabei. Mein Fazit: Eine Schwalbe 😉 macht noch keine schlechten Dichter. 🤍 loop
  9. Das freut mich! Da sieht man wieder, was das Unterbewusstsein beim Schreiben so alles ans Licht befördert! Es kann daher durchaus neue Perspektiven für das Schreiben eröffnen, wenn man eine gewissen Balance zwischen intuitiver Eingebung ("Ich wollte nur Bilder finden, die mit dem Meer zu tun haben") und Gestaltungswillen sucht und findet, dann kann etwas entstehen, das nicht nur zufällig, anstatt objektiv falsch, tiefsinnig ist und sich absichtlich abseits des Üblichen oder bloßer Versatzlyrik bewegt. 🤍 loop
  10. loop

    Die alte Dirne

    Meines Erachtens gibt es gegen Prostitution nur "negative Argumente", selbst wenn man sie politisch korrekt als "Sexarbeit" bezeichnet. Als Dichter sollte man jedenfalls diese realitätsfernen Gemeinplätze der "weisen und guten alten Dirne" meiden, die ihre Wurzeln in einer überkommenen, patriarchalischen Weltsicht haben. 🤍 loop
  11. loop

    Die alte Dirne

    Ja, leider! Das ist eine gute und schöne Absicht, die im Gedicht aber - für mein Gefühl- keinen Ausdruck findet. Wenn eine Dirne (und du verwendest da einen abwertenden Begriff!) - wie hier ohne - weitere Hinweise von "Gebrauch der Schönheit unterm Zwirne" redet, dann denke ich in erster Linie an den Körper, den sie für eigene Zwecke einsetzt, vielleicht nur zum Geldverdienen aber schlimmer, um ihre Drogenabhängigkeit zu finanzieren oder weil sie dazu gezwungen wird und jedenfalls nicht an das "Gute und Schöne" im platonischen Sinne. 🤍 loop
  12. loop

    Die alte Dirne

    Ich glaube, man sagt auch eher "Sexarbeiterin"? Siehe dazu auch: https://www.zeit.de/kultur/2018-05/feminismus-prostitution-sexarbeit-unterscheidung-streit/seite-2 🤍 loop Na ja vielleicht, außer, die anderen hatten "das Klügste hinter ihrer Stirne" gerade nicht zur Hand. 😆 Aus welchem Grund auch immer (Vielleicht teilweise auch aus Dankbarkeit für Alexanders großes Bemühen und die Freundlichkeit in den eigenen Fäden? [Wofür ich mich auch hier nochmals herzlich bedanke!]] Für die Entwicklung des Dichters bringt das aber leider nichts.) Und Claudi ist ja schon froh, wenn es zur Abwechslung einmal reimt, ohne zu holpern. Ich bin keine Böse! Ehrlich! Lest meine Gedichte zum Beweis! 🙂 🤍 loop
  13. loop

    Die alte Dirne

    Lieber Alexander, Tja, ich weiß nicht! Mir scheinen diese Erkenntnisse der "Dirne" in dieser Allgemeinheit "so liegt ..." doch recht weit hergeholt. Wieviel Prozent der Menschheit trifft das wohl zu, dass sie schön und klug (und gut) sind? Und wie viele Körperarbeiterinnen haben den Einsatz ihres Körpers auch noch selbst in der Hand? Da gibt es die Zuhälter und kriminellen Organisationen, die den Mädchenhandel im Griff haben. Oder die armen Mädchen, die ihren Körper aufgrund ihrer Not und Armut verkaufen oder noch schlimmer die Vergewaltigungsopfer. Oder ganz allgemein die vielen Frauen auf der Welt, die zumindest faktisch überhaupt keine Rechte und Zugang zu Bildung haben, sondern über deren Körper und Leben allein die Männer bestimmen. Und ganz allgemein zur Klugheit: Schau in den sozialen Medien mit dem Hass auf alles und jeden und die Verschwörungstheorien. Ich sehe überall mehr Hass und Dummheit als Klugheit. Viele Menschen haben wahrscheinlich meist nicht einmal wegen mangelnder Intelligenz, sondern oft aufgrund von gelenkter Bildung oder auch Erziehung (etwa politische und religiöse) überhaupt keine Möglichkeit den richtigen Gebrauch des Gehirns in eigener Hand zu haben. Das "Klügste" müsste von der Gesellschaft also erst einmal gefördert werden. Nachdem diese sonderbare Binsenweisheit der Sexarbeiterin (?) also unter "Weisheiten" steht, ist sie wohl eher eine Zynikerin (geworden?) Fazit: Wie eine Schwalbe keinen Sommer macht, macht ein ausgefallener Reim noch kein gutes Gedicht! 🤍 loop
  14. loop

    Die alte Dirne

    Hallo Alexander, Ich verstehe gar nichts. Ich glaub ich stehe auf der Leitung! 🤔 🤍 loop
  15. Hallo Diana, Ist das bewusst eine Langgedicht-Form (wenn man das überhaupt "Form" nennen kann)? Ich habe mich in letzter Zeit so ein bisschen in diesen Stil verliebt, also so ein Mittelding zwischen Prosa mit Zeilenumbrüchen und Lyrik, wo der Text also nicht so verdichtet ist, ich nenne es für mich "geschwätziger". Dadurch kann auch so eine Sogwirkung entstehen, wie ich sie hier empfunden habe. Mir ging es so ähnlich wie Sternwanderer, die meinte: Auch zum Thema der unglücklichen Liebe passt dieses (verwirrte) Gedankenkreisen der/des Verlassenen, das im Text manchmal auch einfach in Groschenromanworthülsen Ausdruck findet. Aber da sind auch anspruchsvolle Stellen, zB wo eigentlich das Papier geglättet wird. Und überhaupt ist die Zwanghaftigkeit des Glätten-wollens an sich sehr spannend, bevor sich das LI schließlich entscheidet, es aufzugeben und eine Papierball formt. Auch diese "falschen" Wahrnehmungen oder Erwartungen könnten als Zeichen der seelischen Ausnahmesituation des LI zu deuten sein. Wie etwa die Gezeiten: Ein schönes, unverbrauchtes Bild sind die "nassen Pflaster", aber dann sollen sie die Tränen "trocknen"!: oder auch das Ende: Klingt tröstlich irgendwie. ABER: Zum Grund des Ozean dringt das Licht nicht mehr durch, und wo keine Licht mehr hinkommt, ist es dunkelschwarz 🙂. Ich denke aber, für das LI stimmt diese Aussage ganz genau so, denn für das LI trägt die Farbe Blau (wie die Augen des LD) nun die Bedeutung eines lebensfeindlichen Ozeangrundes. Für mein Gefühl ist das ein höchst raffiniertes Ende, von dem man sich nicht täuschen lassen sollte, oder? 🤍 loop
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