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Wolkenwolf

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Über Wolkenwolf

  • Rang
    Sternensammler
  • Geburtstag 02.10.1989

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  1. Wolkenwolf

    MMXVII

    Auszug aus Kuro's Herzfinster-Reisen Ich fiel von namenlosen Klippen Wie von abgebrochenen Zähnen, Die vom Wind und den Gezeiten schwarz gefärbt. Wie oft nur brach ich mir die Rippen, Hab ich das Herz, das schwer von Tränen Nach dem Ziel, vielmehr der Reise Sinn gefragt? Oft waren da nur Schwarz und Schweigen Fernab der Wege, kaum zu sehen, Wenn Solana ihr Gesicht zur Nacht gewandt. Ein scharlachroter Tobsucht-Reigen; Ich konnte lange nicht verstehen, Wie mein Schicksal minutiös gänzlich verschwand. Doch selbst der stärkste Bann kann brechen Und «Schicksal»
  2. Wolkenwolf

    Der Tränenvertilger

    Hallo zusammen und vielen Dank für eure lobenden Kommentare Der Text handelt von einer komplizierten Freundschaft. Es geht im Prinzip darum, dass die eine Person der anderen helfen möchte, letztere aber Hilfe nicht so einfach annehmen kann. Deshalb muss sie in Zukunft über ihren eigenen Schatten springen und um Hilfe bitten, damit die Freundschaft weiterhin als solche bezeichnet werden kann. Ich verneige mich in Demut Wolkenwolf
  3. Wolkenwolf

    Der Tränenvertilger

    Der Tränenvertilger Du musst der blauen Stunde harren, Um schönstes Tränensalz zu fangen; Ein Wort in Zärtlichkeit verscharren, Willst du nur meine Gunst erlangen. Ich habe dir kein Gold zu schenken, Du wirst mich künftig bitten müssen. Sag, soll ich deine Schritte lenken Und sanft all deine Narben küssen? Ich lege meine Hand ins Feuer Und lass Dich mich beim Namen nennen. Du glaubst, der Preis ist dir zu teuer? Wer leben will, muss sich verbrennen.
  4. Wolkenwolf

    Älter als die Zeit

    Älter als die Zeit Da war ein Traum, schon aufgegeben, Ein Flüstern hinter meiner Brust, Ein Feuer, gänzlich unbewusst, Erwachte dort zu neuem Leben. Da war ein Spiel aus Kindertagen, Ein sanfter Biss in nackte Haut, Der selbst das letzte Eis getaut Und eine Nacht mit tausend Fragen, Da war der Herr, der unverfroren, Mit Schnee in filigraner Hand Sich an das junge Fräulein wand: «Du bist zu meiner Braut erkoren!» Da war die Angst verzagter Herzen, Ein Märchen, älter als die Zeit: Der Mann aus Eis, die süsse Maid, Ein Feuer, hell wie Dutzend Kerzen.
  5. Wolkenwolf

    Süsses Gift

    Süsses Gift / Iss mich, trink mich! Du brennst in meiner Kehle, Du nagst an meiner Seele. Der nächste Zug, noch nicht genug; Ein Kuss, den ich dir stehle. Du zerrst an meinen Lenden, Du fehlst in meinen Händen. Das Tier im Bauch, spürst du es auch? Es rüttelt an den Wänden. Du fliesst durch meine Venen, Vergiftest meine Tränen. Ich will dich sehr, Ich will nicht mehr; Mein Untergang, mein Sehnen.
  6. Wolkenwolf

    Das Krematorium der Träume

    Das Krematorium der Träume align=justifyDie wenigsten wissen, dass jeder einzelne Traum wie ein Stern am Himmel ist. In irgendeiner Welt fern am Rand von Raum und Zeit funkeln und strahlen sie. Wenn dort ein Blick gen Himmel fährt, vielleicht gebiert ein Traum dann einen neuen Traum. Sie spriessen oft in diesen ruhigen Stunden, da nichts das Herz aufzuwühlen vermag und wir mit Gelassenheit in den nächtlichen Himmel blicken. Doch wie es auch den Sternen am Himmel beschienen ist, so verlöschen selbst Träume und fallen wie Tränen in Form von glanzlosen Kristallen hernieder. Sie werden
  7. Wolkenwolf

    Die Farben der Sonne

    Die Farben der Sonne Das Morgenrot über Sankt Gallen, So ganz der Malerei verfallen, Taucht den Himmel in ein Spiel, Das selbst Monet erblassen liess’. Wir finden uns in jenen Gassen, Die noch das Licht vermissen lassen Und kennen nicht der Wege Ziel, Noch was uns hier erscheinen hiess. Die Sonne schickt verhalt’ne Strahlen, Um noch ein weit’res Bild zu malen. Ich greife nach dem Federkiel, Der mir so oft das Schicksal wiess. Um einmal mehr ein Wort zu wählen Und dann ein Märchen zu erzählen, Vom Wind, der einer Maid verfiel Und blind hinein ins Feue
  8. Wolkenwolf

    Die Spur der Gestirne

    Hallo GedankenFee Danke für deine lobenden Worte. Es freut mich, wenn dir der Text gefällt. Oh, und sei versichert: An mir ist nichts, das es zu beneiden gäbe. Trotzdem Danke. Hallo Nils auch dir ein Dank für deine lobenden Worte. Ich war erstaunt, als ich heute auf das Forum stiess, so ganz im neuen Gewand. Aber nicht minder froh, weil einige meiner Texte nur hier zu finden sind und ich sie so in sicherer Verwahrung weiss
  9. Hallo Nils erstmal Danke für deine lobenden Worte Die Sache mit dem Eckzahn... Ich war vor - lass es zehn Jahre gewesen sein (ich bin alt...) in Berlin auf einer Gothic-Party, wo mir ein Mädchen sehr gut gefiel. Wir schlichen den ganzen Abend umeinander herum, weil wir beide nicht wussten, wie wir den anderen ansprechen sollten. Im weiteren Verlauf des Abends hat sie mir dann schliesslich in den Hals gebissen - ganz vampirmässig eben Der Kuss durch den Eckzahn ist also der Biss des Vampirs - eine Art "Band", welches den Mann an die Frau bindet oder umgekehrt. Du weisst, denke
  10. Wolkenwolf

    Dein schönster Augenblick

    Dein schönster Augenblick Da war ein Wort voll Zärtlichkeit: «Ein Grufti» – hättest du’s gewusst? Der Quell, dort hinter meiner Brust War jäh von Schnee und Eis befreit. Da war ein Kuss im Dämmerlicht; «Du hast die Wahl, ob rechts, ob links» Obgleich, nicht wirklich darum ging’s Denn eine Wahl hattest du nicht. Da war ein Brief, verfasst an dich; Herzblut tief in jeder Zeile, Dass die Wahrheit dich ereile: «Mein Kätzchen, ich verliebe mich.» Da war ein Feuer in der Hand Die Haut so fern, die Herzen nah Auch wenn ich dort nicht bei dir war So hätte ic
  11. Wolkenwolf

    Die Spur der Gestirne

    Die Spur der Gestirne Ganz gleich wie laut die Sonne scheint, Die letzten Zweifel bleiben, Sind selbst mit guten Worten nicht – Wohl niemals zu vertreiben. Die Angst vor dem, was kommen mag, Sie lähmt die ersten Schritte; Sie löscht den letzten Funken aus, Reisst mich aus meiner Mitte. Die Antwort darauf, wer ich bin – Im Spiegel nicht zu finden; Es gilt, das Gute – Schlechtes nicht! – An mich, mein Selbst, zu binden. Auch wenn die letzten Brücken noch In Rauch und Flammen stehen, So ist durchs dichte Schiefergrau Das Meer doch noch zu sehen. Un
  12. (Wolkenwolf Um Blitze wie Kerzen zu zünden, Auf dass sie die Liebe verkünden, Halt ich tagelang für dich die Wacht, Jage Stürme durch schwärzeste Nacht. (Mondprinzessin Ich will Mondlicht und Sterne verbinden, Um dich, Liebster, im Dunkel zu finden. Auch wenn Donner und Wind sich vereinen, Wird ihr Licht mir laternenhell scheinen. (Wolkenwolf Unser Bund ist mit Silber geweiht, Mit Perlmutt und mit Kupfer bestreut. Die Nachtigall wird uns besingen, Bis Sterne die Sonne bezwingen. (Mondprinzessin Bis ins Morgenrot können wir wandern, Hand in Hand, an de
  13. Wolkenwolf

    Die Wolfskönigin

    Bevor sie ging, die Mutter rief: „Bleib auf dem Weg, gib Acht, mein Kind! Du weisst, dass Schatten schneller sind, Viel schneller als ein Mensch je lief!“ So finster war’s des Nachts im Wald Und trotz dem Lämpchen bei der Hand Das Mädchen seinen Weg nicht fand Und so verlor sich’s nur zu bald. Ein Knurren folgte ihrem Schritt – Vielleicht auch nur ein trock’ner Ast? Die Chance auf Rückzug längst verpasst. Die Angst, sie wuchs mit jedem Tritt Der Vollmond schien am Firmament, Ein Heulen, dann schwieg alles stumm. „Was immer dort ist, bringt mich um… Ein Bi
  14. Wolkenwolf

    Chaostheorie

    Du bist der Schmetterling, der, wenn er mit den Flügeln schlägt Auf seinem Rücken Welten hin zum nächsten Morgen trägt Du bist das Auge, das den Sturm in sich zum Stillstand bringt Du bist das Wiegenlied, das nachts an meinem Bett erklingt Du bist das Sturmweib, das durch meine Welt der Flammen geht Das Blätter sanft wie Träume in den blauen Himmel weht Du färbst gefall’nes Laub mit Bronze, Kupfer, Karmesin Warst stets das Licht, das durch die Nacht in meinem Herzen schien Nur vereint trägt uns der Flügel Schlag in höchste Höhen Nur gemeinsam trotzen wir der wilden Stür
  15. Wolkenwolf

    Das Herzeleid des Wunderlings...

    …oder: Weil ich dich liebe Sag, wie kannst du stets noch mehr verlangen? Sind nicht längst alle Schulden bezahlt? Ich hab Schatten und Feuer gefangen, Für dich Wolken und Sterne gemalt. Ich sah Welten und Herzen verglühen, Brachte Teufel und Tod übers Land; Liess im Kampf Klingen Funken versprühen, Setzte Wände und Seelen in Brand. Sag, wie kannst du mich trotzdem verführen? Hab ich längst noch nicht alles erspäht? Du allein kannst den Herzquell berühren, Erntest das, was die Winde gesät. Du sahst Leben und Lippen sich finden, Du sahst Tränen im Staub u
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