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  1. Gast

    Heute…

    Heute, heute jagten die Lieder durch wüstes Gebälk, Im Regen knirschten die Töne, fast leblos und welk. Das Holz, einst harzig und gelb und heiter im Duft, vergeben, vergessen, verloren, der Atem, das Blut. Komm spiel wieder die Saite mit sanfter Hand, Zeig Tiefen und Höhen im einzigen Land. Das, was uns angeht, das, was uns rührt, ist eine Weise, Ein ewig endloser Klang, mal laut und mal leise.
  2. Beteigeuze

    Rabenwind II

    Rabenwind II Flügel sind in mir Symbol des Geistes: Alles schwingt sich so aus finstren Tiefen auf zu hohen Sonnen; und da kreist es, öffnet Wünsche aus den alten Briefen. Liebe! Irre Hoffnung! Illusionen! Singt die süßen Weisen den Gesichtern, deren Blicke über Tälern thronen, in dem Traum aus längst verloschnen Lichtern. Alles Fragen, wozu sie geworden sind, ist ein Flüstern im Wehen aus Rabenwind. In der Finsternis entglühen Schwaden voll verseuchten Glückes, das sie weben, schließen einen Pakt für Myriaden, schwörn dem Schönen Rache für das Leben. Fäulnis kriecht als Sehnsucht aus dem Schlunde jener Macht, die uns den Regenbogen, als ein Zauber falscher froher Kunde, voller Hohn gemein ins Herz gelogen. Ihre Lügen, die unserer Seele Kind, sind ein Flüstern im Wehen aus Rabenwind. Wüten! Tanzende Dämonenleiber! Symphonie des Wahnsinns! Sieg des Kranken! Untergang, heißt es im Buch der Schreiber, bringt im Wort die Welt ins Wanken. Alles in uns schweigt sich hin zur Leere, tönt dem Chaos dumpf und tot entgegen und versteht nicht jenes darin Schwere, was uns göttlich wäre und ein Segen. Jenes Suchen, was eröffnet, wofür wir blind, ist bloß Flüstern im Wehen aus Rabenwind. © Sascha Besier
  3. Gast

    Weltenwanderung

    Als würden wir durch Sinne stampfen, und taubes Futter mampfen. Als hätten wir nur Durst und Hunger, und keinen trägen Kummer. Als wären wir nur traut und reich, und nicht ergeben müder Bleich. Als könnten wir das Leben schmecken, verborgen an dem Süßen lecken, dem unerhörten Willen nur zu sein, der uns gebiert, wahrhaft und rein. Mit einem prall gefüllten Ranzen, der uns frohlockt zu tanzen, voll Weihrauch, Gold und Myrrhe, versagen wir der schalen Dürre. Wir tauchen in die Flut des Lebens und fühlen uns ergeben, der Fülle einer zarten Lust, und fragen uns dann just: Wie möchten wir uns der Welt zeigen, und dennoch in uns bleiben?
  4. me.

    Der Zug

    ! Triggerwarnung: In der fiktiven Handlung des Textes wird ein Suizid beschrieben. ! (Ein schon etwas älteres Gedicht, damals war ich 12. Beachtet darum bitte keine im Zweifel auftretenden Ungereimtheiten. Jetzt viel Spaß, eure me.:) Ich stehe an den Gleisen, und warte auf den Zug der mich tut mitreißen. Die Tränen laufen mir übers Gesicht, erst langsam, dann schneller und dann ganz dicht. Vor Kälte zitternd und doch entschlossen, denn es ist schon längst jedes Gefühl erloschen. Ich sah einfach keinen Ausweg mehr, drum packte ich meine Sachen und kam hierher. Ich wollte es beenden möglichst schnell, noch bevor der Himmel wurde hell. In der Ferne hörte ich den ratternden Zug, gelebt hatte ich nun lange genug. Nun konnte ich den Zug schon sehen, und tat weiter an die Gleisen heran zu gehen. Ich ging noch etwas näher ran… … und SPRANG. Ich sah dem Fahrer direkt in die Augen, das Entsetzen stand ihm ins Gesicht geschrieben, er konnte es nicht glauben. dann folgte ein Aufprall und ein endlos langer Fall. Ich hörte das quietschen der Räder und das Schreien der Leute, es waren so viele, Eine riesige Meute… (2018)
  5. Ikaros

    Die Liebe keimt

    „Ich schaute in den Spiegel, ich schaute in mein Licht, doch was ich darin sah, das war ich sicher nicht!“ Doch Liebe keimt aus Deinem Spross, auf dem der Kummer sich ergoss, die Liebe wächst aus allen Zeilen, sie möchte hier bei uns verweilen. In Deinem Wesen brennt ein Licht, das hell nach außen strahlt, wenn Deine harte Schale bricht – schimmernd traumhaft wie gemalt! In jedem noch so kleinen Keim steckt ein lebend schöner Reim, der sprießet und gedeiht im Licht, wenn Liebe strömt in Dein Gedicht: „Ich suchte in dem Spiegel, und schaute dort mein Ich, und was ich darin sah, das freute nicht nur mich!“ Die Liebe blüht, die Liebe keimt, des Lebens Freude wird gereimt! Die Liebe glüht, sie möchte bleiben, sich möchte gerne weitertreiben!
  6. Darkjuls

    Ein Gedicht

    EIN GEDICHT - inspiriert durch D. T. Wie eloquent mein Kompliment mit Worten, die so keiner nennt Bilder, die harmonisch klingen dem Leser derart nah zu bringen Emotional der Weg durch´s Tal sich annähern subtil verbal Meereswogen schlagen Wellen Gefühle, die daran zerschellen Erinnerung bleibt namenlos und Seelenwunden liegen bloß Ertrinkende im Liebeskummer suchen Heilung, stillen Hunger
  7. Die Stehlampe -trotz Lampenfuß- kann hüpfen nicht, weswegen steht diese rum mit einem Schirm? erwartet sie heut Regen? Sie hat ja wohl die Lampe an, und mir raucht meine Birne. Macht wer für mich den Hampelmann? Es tropft mir von der Stirne. Mein Tisch zieht sich ganz aus, na und? Ich geb ihm schnell ein Tischtuch. Gewiss, es findet sich der Grund, so wie nach einem Schiffbruch. Mit einer Tasse neben mir schau ich kurz an der Wand lang. Hab wohl nicht alle Tassen mehr in meinem Hängewandschrank?! Ich frage mich am Tisch: Warum?, und wund're mich beim Lesen. Liegt es an mir? Bin ich zu dumm? Was sind das nur für Wesen? Vier Beine hat mein Stuhl, jedoch - er kann damit nur rücken, und Rücken hat mein Buch ja auch, es tut sich schwer beim Bücken. Ich stehe auf. Es wird mir klar: vier Beine müssen laufen! - der Stuhlgang klappt schon wunderbar- jetzt erst mal kurz verschnaufen.
  8. SCHREIB, schreit er. (Der Tote) SCHREIBE ÜBER MICH. (Den Toten) Bestürzt von solch einer Hingabe (Obwohl ich es lange geahnt hatte) Überfiel mich jäh das Problem Vom Wert der Poesie für das Leben.
  9. Quasar

    Eines Tages

    Eines Tages werd' ich dir den Stern mit deinem Namen pflücken, der am Firmament hängt und dich beglücken, dich daran erinnert, wer dir hat das Herz geschenkt. © Quasar (15.01.2021)
  10. Stephan_sombra

    Lasst uns ...

    Lass uns anders sein Lasst uns gemeinsam weinen Lasst uns Menschen sein
  11. Ennovy

    Wir Dichter und Dichterinnen

    WIR DICHTER UND DICHTERINNEN Ein Dichterherz, ist ein tiefer Brunnen. Es birgt viele Geheimnisse. Einige, die wir nie erzählen. Wir sprechen in Reimen oder Metaphern - Schreiben von Hoffnung auf die Zukunft oder Traurigkeit, die bereits vergangen ist. Wir neigen dazu, Gefühle tief zu fühlen. Das Leben selbst muss dafür sorgen, dass Dichter die Dinge klar sehen. Wir wundern uns über einige Fragen im Leben. Hat ein Dichterherz die Zeit vergessen? Ein Dichterstift, trotzt Zeit und Raum. Wir Dichter können unseren eigenen, geschriebenen Ort schaffen. Denn dort ist es so, wie wir uns die Welt ersehnen. Als Dichter, leben wir im tiefen Brunnen unserer poetischen Herzen... 💕💕💕✒💕✒💕✒💕✒💕💕💕 ©Yvonne Wagner
  12. ConnyS

    Was ist ein Tanka

    Tanka ist kein Leibgericht Unterhose wieder nicht Tanka 'ne Gedichtsform nennt Die nicht jeder Leser kennt Tanka ist wie ein Haiku Kommen nur zwei Zeil'n dazu Kurz erklärt, wie man's beschreibt: Ist wie Bilder, die man schreibt Ich hab's auch einmal probiert Bin gespannt, was jetzt passiert Fliegen mir die Herzen zu, Oder hör ich nur noch "BUUUUUUH!!! "? Bezugnehmend auf mein Tanka (auch zu finden bei Bildgedichte @createdbyconnystueber) geschrieben am 03.02.2021
  13. Ennovy

    Ode an die Kunst

    Ode an die Kunst Mein Leben ist voller Poesie in lyrischem Design. Ausdrücke in einem Rhythmus, der aufsteigt und dann abnimmt. In einem Moment bin ich voller Freude, dann zerbricht meine Welt vor Kummer. Meine Seele ist berührt von dem Gefühl und dem Nervenkitzel, den sie vermittelt. Ich liebe den Regen, umarme die Sonne und lächle im Winterschnee. Ich sehne mich nach dem silbernen Licht des Vollmonds und tanze unter seinem Schein. Ich genieße süße Aromen und die Brise des Windes. Ich liebe das sanfte Rascheln, das durch die Bäume geht. Ja, Poesie ist das Geschenk des Lebens und inspiriert mich. Ich würde gerne unendlich viele Oden dazu schreiben, aber die Poesie, kann nicht der Kern, meiner Werke werden. Hätte sie doch selbst ihre eigene Kunst am meisten verdient... 〰️❤️〰️〰️❤️〰️〰️❤️〰️〰️❤️〰️ ©Yvonne Wagner
  14. Létranger

    du

    die gute geschichte die ich mir selbst erzähle und geh mit ihr schlafen das gedicht das ich an jedem morgen lese und nehme seinen geschmack mit in den tag du nun komm schon spring aus den verschleiernden sätzen zeig deine nacktheit deine worte lass mich in deine buchstaben tauchen du du die du die du di du di du
  15. Federtanz

    Zwischen den Zeilen überlebt

    Mein Deutschlehrer hat immer gesagt: "Man muss zwischen den Zeilen lesen". Immer und immer wieder. Mal traf ich den Kern meist eher aber nicht. Er, Freund von Theater und Weltliteratur und ich habe dann einfach gesagt: "Wenn man da alles Zwischen den Zeilen lesen muss, bin ich schnell fertig. Da steht nämlich nichts und für Agnes und Homo Faber war dieses Nichts der grösste Sinnteil des Buches. Ich hab diese beiden dann verbrannt, damit diese Exemplare keiner mehr lesen muss. Kalte Haut. Du setzt das Zündholz auf diese Schnur Funken entzünden sich zu einer Flamme das Licht fängt sich im Tintenglanz das Feuer rennt den Worten nach gleitend, ziehend, treibend um jede Kurve, auf jedem Punkt zwischen den Zeilen im Gefühl bis das Papier sich löst- zu einer Aschewolke. Ich öffne das Fenster stürmischer Funkenregen auf deiner Haut. Warme Haut. Fühlst du mich jetzt?
  16. ConnyS

    Einfallslos

    Immer öfter denke ich: "Schreib mal wieder ein Gedicht" Und mein Hirn hirnt fürchterlich Doch ein Thema find ich nicht Trübsinn hat mich fest im Griff Raubt mir völlig jede Lust Fühl mich wie ein sinkend Schiff Das sich schleichend füllt mit Frust Ostern wär nun angesagt Frühling, Sonnenschein und Licht Nur mein Herze ist verzagt Schreibt kein fröhliches Gedicht Plötzlich blick ich aufs Papier Fassungslos, was ich da seh Sind jetzt schon der Verse vier Sag dem Trübsinn nun ade.
  17. Sie können nicht anders, sie müssen wohl klagen, und weinen und nörgeln, wo es nur geht, sie hassen das Leben mit all seinen Fragen, mit allem, so scheint es, woraus es besteht. Warum sonst sollten sie sich nur beschweren, wenn sie das Leben doch liebten? Ich frag' mich, warum sie sich überhaupt wehren, gegen den Tod, den beliebten. Das Sterben, das muss für diese Menschen, nur eine reine Wohlfahrt sein, endlich keine Probleme, die sie bekämpfen, der Tod, ja, er erscheint so fein. Doch auch diese Menschen, die sich nur beklagen, die lehnen das Sterben ab. Der Grund dafür, den kann ich dir sagen, in einer Strophe, knapp: Sie lechzen nur nach diesen Problemen, es scheint sie geradezu zu freu'n, zu wissen, ja, es geht ihnen schlechter, als anderen, die von dem Kummer nur träum'. Zu solch einem Mann, der sich nur beklagt, da kommt ein Froher daher, er hat die Liebe gefunden, die ihm zusagt, das alles beeindruckt ihn sehr. Und ja, der Nörgler bemitleidet ihn, dass er so fröhlich ist, hat keine Probleme, nichts von alldem, womit sich ein Mensch gerne misst. Der arme Herr, er freut sich so, was kann man für ihn tun? Er ist verloren, irgendwo, im Glück, ganz ohne Rum..
  18. Fox Spirit

    Die Flucht im schweigen

    Die Flucht im Schweigen Durch die erlittenen Wunden der Vergangenheit wir den Keim der Furcht, Neid, Zwist und Hader sowie schein und Trug in uns tragen. Unwissend davon erkrankt, erkrankt an unsrer eigen Mistrauens Fragen. Die Seele blutend und vor Schmerzen klagt, das Schweigen deiner Stimme sei das Zepter der Folter meines Wahnsinnes, durch die mein Geist verzagt. In unser aller Wahrheit sich eine Lüge windet, durch dein Schweigen, mein Vertrauen entschwindet. Meine dich Fragen Seele, tief im Moor deiner Schweigen Antwort zu Grunde geht. Mir nun bewusst der Lüge, den die Antwort die im Schweigen flieht keinen Funken Wert der Wahrheit, in sich inne trägt.
  19. Zählt wirklich nur die Liebe? Nur die Liebe zählt, sagen sie. Wie schön die Vorstellung, doch bei näherer Betrachtung ist es nur eine romantisch - verklärte und naive Sicht auf die Dinge. Und doch wünsche ich so sehr, dass sie Recht behalten. Denn sie sagen auch, die Hoffnung stirbt zuletzt. (Kubedale)
  20. Kubedale

    Herbstmorgen

    Herbstmorgen Grau. Gedämpfte Stille. Kälte, klare Luft. Vogelgezwitscher. Hund bellt, ein einzelnes Auto. Friedlichkeit. (Kubedale)
  21. Fox Spirit

    Odyssee des Lebens

    Odyssee des Lebens Wir durchqueren das Leben. Wir erfahren Schmerz, Liebe und Glück. Wir schreiten voran, und blicken nicht zurück. Wir schreiten voran, wir sind voller Geschichten jener Prägung, Einst vollbrachten Hammerschlags, im Schmiedefeuer unserer vergangenen Zeit. Wir sind die Stimme des Wahnsinns, die uns aus dem Chaos befreit. Die Zeit, uns die Erfahrung schenke. Die Gunst des Schicksals unser Leben lenke. Die Selle unser Schrein des Willens sei. Liebe das Leben, du bist frei.
  22. Ein jeder schreibt ein Herbstgedicht Der Baum wirft seine Blätter ab. Der Strauch macht es ihm nach. Die Sommersonne sinkt ins Grab. Der Nebel wird jetzt wach. Ein jeder schreibt ein Herbstgedicht Und sucht nach Vers und Reim. Da gibt es keinen Zweifel nicht: Der wird erstickt im Keim. Die Amseln sind sich nicht mehr grün. Poeten sind es auch. Man sieht, wie sehr sie sich bemühn. Sie fallen auf den Bauch. Im Wald hebt jetzt der Pilz den Kopf, Er wittert Morgenluft. Dem Wanderer nässt Tau den Schopf: Er wittert seinen Duft. Die Spinne wirft ihr feines Netz Auf alles, was so steht. Das will das Jeden-Herbst-Gesetz: Im Winter wär’s zu spät. Der Baum schmeißt seine Äpfel weg. Die Pflaumen wirft er auch. Der Matsch macht einen Riesenfleck Und stille wächst der Bauch.
  23. Es ist die Qual, es ist ein Jammer, dass ich mich nicht kann erfreu‘n, an was ich tu in meiner Kammer, ich muss mein ganzes Können teil‘n. Ich fühl mich gut, ich fühl mich besser, mit allem was ich so gut kann, doch es schneidet mich wie Messer, das Gefühl als bester Mann. Das Gefühl, Bester zu sein, und niemand kommet an mich ran, vielleicht trügt mich auch dieser Schein, doch seht wie oft ich schon gewann. Oh du, mein toller, bester Leser, lass mich eines Ding dir raten, genieß dein Können solang besser, bis dich treffen die Granaten
  24. Daniel Walczak

    Die Lösung

    Es heißt, das Warten sei die Kunst, die zeigt, wie‘s Schicksal diesmal spielt, doch man versteht nicht recht die Brunst, die das Herz trifft, die es kühlt. Man soll es nur geschehen lassen, abwarten, wie es kommen mag, doch was, wenn ich es nicht kann fassen, wo ist er hin, der heut‘ge Tag? Wo ist der Tag, den Gott gemacht, der wollte, dass ich glücklich bin, hab ihn mit Warterei verbracht, ohne Ziel und ohne Sinn. Was, wenn es Menschen‘s Schicksal ist, zu tun, zu sein, zu werken? Was, wenn der heut‘ge Tag der ist, an dem es gilt, mich selbst zu stärken? Ich sage euch, welch Schmarrn das ist. Natürlich soll man etwas tun, doch manchmal ist das Warten doch die Lösung, Mensch, versteh das nun. Wie oft kam‘s Glück dir einfach so? Wie oft ist‘s dir ergangen, dass dir die Freud kam, du warst froh, gut ist es ausgegangen. Und du tatst nichts, als bangen.
  25. Selbstverständlich ist‘s dein Recht, dich zu beschweren überall, bist du schließlich der tapf‘re Knecht, der ausgewählt vom Schicksal. Keinem geht es ach so schlecht wie es dir gerade ergeht, und dein Kummer, er ist echt, dein Glück, es ist vom Wind verweht. Schau doch nur nach Afrika, frohe Kinder, hier und da, dort gibt es kein Malaria und das Glück ist dort so nah! Oder schau dir Lesbos an, viele Menschen, gar erquickt, erfreuen sich an Sing und Sang, flüchten nahezu vor Glück. Ja, es geht nur dir so schlecht, und es ist wohl kaum zu fassen, hat dein Hund beim Gassi echt, nicht vom Hasen abgelassen. Solch Probleme wünscht man sich für den Rest auf dieser Welt, doch es trifft der Schicksalsstich, wieder dich, du tapf‘rer Held.
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