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  1. Ich wandle auf der Sonnenseite des Lebens. Auf meiner Haut spüre ich das Wechselspiel von Schatten und Licht. Lass es geschehen. In meinem Kopf tobt der unvergängliche Sturm zwischen Helligkeit und Dunkelheit, zwischen Erlösung und Verdammnis. Kämpfe nicht dagegen an. Ich schliesse meine Dämonen und Engel in die Arme. Ich öffne Kummer und Freude meine Tür. Ich gehe durch Tiefschläge und Höhenflüge. Akzeptiere mich selbst. Mit offenen Augen erwarte ich Wunder an jeder Strassenecke. Mit offenem Herzen bin ich hoffnungslos hoffnungsfroh. Eine Träumerin, die das Träumen niemals aufgibt. Ich bin dankbar für all die Fügungen meines Lebens. Sie machen mich zu der, die ich heute bin. Das Leben meint es gut mit mir. ~ Es kommt auf die Einstellung an.
  2. RiSa

    Glaube an mich

    Grenzen existieren nur im Kopf. So reisse ich meine Mauern ein. Blicke dem grenzenlosen Horizont entgegen und lasse mich von der Sonne wärmen. Ich will fliegen wie ein Vogel, schwimmen wie ein Fisch, rennen wie eine Wildkatze und dichten wie ein Poet. Frei von jeglichen Ketten, werde ich wie ein Blatt im Wind treiben. Alles und nichts ist unmöglich. Ich will der Welt zeigen, wer ich wirklich bin. Lass die Maske fallen und trete auf die Bühne des Lebens. Ich will mir selbst beweisen, welche Stärken in mir ruhen. Schaue ohne Scheu und Tadel in den Spiegel. Ich will Erfahrungen sammeln, Momente erleben und Neues entdecken. Ich bin rastlos, ruhelos. Immer auf der Suche nach Antworten auf stille Fragen. Meine Vergangenheit bestimmt nicht mein Lebensweg. Meine Bestimmung ist nicht unabänderlich. Es liegt in meiner Macht. Ich bin Herrin über mein Reich des Lebens. Ich werde alles schaffen, solange ich an mich selbst glaube.
  3. Gedanken, die meine Seele erreichen beflanken Gefühle und reichen nicht aus, um den Schmerz zu zähmen, weil sie den Verstand mir nehmen. Gedanken, die den Kopf verwirren wanken leicht im Schatten der Nacht, um die Stille zu brechen und mein Sein zu schwächen. Nur das Licht kann mir Wärme schenken, das sich erbricht beim Senken der Nebel ins Tal und reicht weit hinein in meine Unendlichkeit.
  4. Ich habe so viel Schönes um mich herum und bin doch leer. Mein Lachen ist oft nur ein Lippenbekenntnis. Der Schmerz lässt mich eine Maske aufsetzen und Schatten verdunkeln meine Seele. Ich baue mich selbst immer wieder auf und versuche den Silberstreifen am Horizont zu erreichen. Doch mein Kartenhaus fällt immer wieder zusammen. Immer und immer wieder... Ich schaue in den Spiegel und frage mich wer ich eigentlich wirklich bin und ob ich meinen Platz im Leben jemals finden werde. Wie lange habe ich noch die Kraft mein Kartenhaus immer wieder aufzubauen? Wie lange suche ich noch nach dem Weg zum Silberstreifen am Horizont bevor ich einfach liegen bleibe? Wie lange schaffe ich es noch, dass meine Träume und Hoffnungen immer wieder zerstört werden? Ich laufe durch den Park und lächle den Pärchen und Familien zu. Die Sehnsucht ist so groß, nach einer eigenen kleinen Familie, nach einem liebevollen Partner an meiner Seite, nach Liebe und Geborgenheit. Und ich laufe und lächle und zerbreche wieder ein Stückchen mehr, denn mit meinen Gefühlen wurde wieder gespielt. Und weiter geht die endlose Spirale... Aufbauen, einstürzen, aufbauen, einstürzen...
  5. anais

    Sonnenfunken

    Sonnengold des Himmels perlt ans Fenster grauer Melancholie wirbelt Freudefunken ins Geflecht von matten Seelen sprüht Sonnenfunken in die Gärten verdorrter Trauer malt Hoffnungsblüten in tränenlose Trauer tanzt Lichtkaskaden und befreit aus dem dunklen Netz derTraurigkeit
  6. anais

    Sternennacht

    Nacht mit ihren Sternenaugen wehte ein Blatt vom Baum des Lebens in einen Pokal eisiger Kälte auf meine Insel im Winterland getränkt im Jasminduft der Liebe begann es zu wurzeln ich umschlang den Duft der Erde würziger Kräuter und süssen Früchten umarmte das Sonnengold des Himmels und Feuerküsse strömten den Atem des Frühlings und ich berauschte mich an süssem Sommerwein im schwingenden Rhythmus von Liebesliedern sprühte der Zauberbaum seinen Samen zeugend Fülle und Fruchtbarkeit
  7. Im Sternenlicht unserer Träume nehmen wir Hoffnung in unser Reisegepäck durchqueren die Sümpfe der Traurigkeit überwinden die Felsen der Angst verlassen verbranntes Wüstenland fahren übers Meer der Dunkelheit und durchglüht von Sonnensternen erreichen wir das Land des Lichtes und des Neubeginns gemeinsam Hand in Hand
  8. Ponorist

    Standpauke

    Standpauke Setz dich bitte gerade hin Wenn ich dich heimlich betrachte Trödel nicht so rum Wenn ich deine Hilfe brauche Spiel nicht mit dem Essen Um vor anderen anzugeben Trink nicht so viel von dem Zeug Um den Verstand nicht zu verlieren Halt doch mal still Arbeit ist jetzt nicht so wichtig Nun sei doch kein Angsthase Jeder stirbt doch irgendwann Jetzt heul nicht so rum Andere Kinder hassen auch ihre Eltern Fass das nicht an Du machst mich noch kaputt
  9. onism

    Achterknoten

    Entschlossen klammern deine Hände sich um spitzen Stein, wo Licht am Hochpunkt der Parabel über den Felsen scheint und ruft- ich rufe dich zurück, mit loser Leine in der Hand, kletterst du, mein Schatten, meinen Grenzen entgegen, hinterlässt Schnitte, wo die Schlinge meinen Hals bedrängt. Freier Wille weicht dem Überlebenswillen, doch unbedacht hast du, mein Freund, gehandelt, impulsiv - regnen Steine nieder, raubt die Schlinge mir die Luft, verlierst du den Halt, gleitet der Mut hinab, so erfasst uns das Licht bevor wir oben sind. Vom Licht angezogen, mein Feind, hast du uns die Aussicht geraubt, wären wir doch gelaufen.
  10. Auf nachtblauen Schwingen tanzt Mondlicht orangekühl und leise säuselt der Fluss sein Lied lachende Träume funkensprühend hoffnungsvoll ziehen mit dem Wind im Mondlicht so orangekühl und Sehnsuchtsarme recken sich Lauer Nachtwind verweht den Geruch der Erde würzigen Kräuterduft ins Geflecht der Seele webend und ein Blatt vom Lebensbaum fällt in die Schale meines Traums
  11. 武士道 Ich bin ein Krieger, Kämpfer und Sieger Ich falle, falle doch jage meine Ziele wie ein Tiger Und manchmal läuft das Leben eben mal schief Doch ich finde Kraft, weil ich zum lieben Gott rief. Ich habe viel gesehen doch noch mehr gefühlt Oft von hinten getroffen, weil sie haben ihr wahres Gesicht enthüllt Keine Rücksicht auf mich genommen und meine Sorgen Doch immer im Hinterkopf behalten, die Sonne kommt an jeden Morgen Weinend habe ich an meinen Zielen gekämpft Nicht wahrgenommen, weil dieser Junge etwas in sich hält Herz, Seele und den Willen weiterzumachen Ich bin bereit für den Erfolg diese ganzen Lasten zu tragen Dieses damalige Problemkind entwickelte sich Habe oft anhören müssen, die anderen sind besser als ich Doch heute kämpfe ich und habe mein Ziel vor mir Mir ist klar, dass ich auf diesen Weg viel Lebenskraft verlier. Das ist der Weg eines Kriegers, eines Jungen Aber ich kämpfe mich durch wie in einem Jungle Ich bin was ganz besonderes, denn die Engel haben für mich gesungen Ich mache weiter, ich höre nie wieder auf diese bösen Zungen Schon vor der Geburt war ich ungewollt Seit ich denken kann, habe ich immer nach oben gewollt Größter Wunsch war es immer, zu sterben auf dem Schlachtfeld Immer alleine unterwegs, wenn plötzlich die Nacht fällt Alleine und vollgerüstet durch diesen Trümmerhaufen Ich gehe diesen Weg selber und verzichte auf den dummen Haufen Denn um Recht zu behalten, muss ich mir keine Stimmen kaufen Ich gewinne diesen Krieg, dann werden alle Menschen staunen.
  12. Du vergibst uns all unsere Sünden Danke, ich lebe nicht von weißen Tüten Egal was auf uns zukommt, du wirst uns immer schützen Du kannst uns retten doch auch alles verwüsten Denn du hast die Kraft zu errichten und zu nehmen Universen zu erschaffen und Kreaturen zu beleben Nur du bist wichtig, scheiss auf alle anderen Themen Danke, wegen dir konnte ich das alles erleben Näher an uns als irgendwas anderes Danke egal welche Tür du uns aufhaltest Die Tür durch die wir gehen werden Hoffentlich sind das die schönen Gärten Oh, lieber Gott, lieber Gott fang mich auf falls ich jemals falle Oh, lieber Gott, lieber Gott bleib bei mir wenn mich alle anderen verlassen Oh, lieber Gott, lieber Gott fang mich auf falls ich jemals falle Oh, lieber Gott, lieber Gott bleib bei mir wenn mich alle anderen verlassen Du gibst uns all diese Fähigkeiten Der Glaube zu dir wird mich nicht in diesem Käfig halten Schenke ich dir meine Zeit die du gabst Bin ich dankbar weil ich dich anbeten darf Nur auf dich kann man sich verlassen Reue zeigend, wenn man sich auf den Teufel hat eingelassen Gehen wir von dieser Welt wird nur die Masse dagelassen Haben wir unseren Pflichten erfüllt, so werden wir ins Paradies eingelassen Schönstes Geschenk ist die kommende Ewigkeit Du hast uns eins abgenommen, die Einsamkeit Dafür schenkst du uns Glück und Freiheit Halten wir Brüder zusammen, sind wir die stärkste Einheit
  13. anais

    Worte

    Worte schiessen aus deinem Mund hart kalt wie Stein wo sie vorbei ziehen fällt Frost erfrieren Blumen und Eisfinger ergreifen die Seele und sprichst du dann Worte buntschillernd und federleicht das harte,kalte Wort kommt nicht zurück am Wort zerbrechen Freundschaft und Glück
  14. Seelenschmerz Du vermisst IHN vermisst auch er Dich Du siehst IHN sieht auch er Dich Du verstehst IHN versteht auch er Dich Nein? Dann befreie Dich von IHM! Sei traurig und weine doch sei gut zu Dir So kann sich die Flamme der LIEBE bald neu entzünden Josina Das Leben gibt Dir die Noten vor, das Komponieren liegt bei Dir @Josina
  15. Tomb with no name for what do I strive they abandon me what good is my life my endless pain proceeds cold metal touches sad skin the finger grabs the trigger then he comes there is something bigger he takes my woe to him my heart goes
  16. Das Grabgedicht Paule Schmied‘s Ein goldenes Licht erscheint! Während in Dir etwas geschieht kommt es durch dein Fenster rein, wünscht Dir einen guten Appetit und plötzlich wird es in Dir wohlig warm. Das Essen, auf das Du hinunter siehst liegt nun versteckt hinter einem Schwarm warmer, goldener Lichtkugeln. Jedes, außer das Erste, wohl aus Deinem Inneren gekommen war, niedlich aufgeregt um Dich zu wuseln. Sofort Du dich vom Stuhl erhebst, Dich von deinem Schock erholst, nach hinten taumelst und verstehst: „Pass auf bevor Du Dich verkohlst“. Du schaust zurück, der Ofen glüht. „Das war knapp“, sagst du instinktiv. Der heiße Rauch an Deinem Arm hoch kriecht. Jedes Licht ohne Augen, wohl blindlings sieht. Du suchst das Erste, Hellste von allen Lichtern und entdeckst es auf dem Tisch. Es erhellte die Gesichter eines fremden Mannes und Deines Fischs. Deine Gedanken ordnen sich dichter, bis das pure Staunen aus Dir spricht. „Moment mal“, rufst Du laut. „He, Mann, Dich kenn‘ ich doch. Du hast mir diesen Fisch verkauft. Was machst Du hier, was willst Du noch?!“ „Wir kommen aus Deinem Innern, Dich zu warnen“, sprechen die Lichter schwirrend schwebend: „Wir wollen Dir nun offenbaren Du hast nicht mehr lang’ zu leben!“. Da hebt nun der fremde Mann, der wie die Lichter, gekommen aus dem Nichts, hoch hält eine Uhr mit Sand, erhoben vor deinem Angesicht und spricht: „Du hast jetzt Zeit, die Du nicht hast. Das verdankst Du meinen hellen Helfern. Pass auf Dich auf, damit die Last Dich nicht traurig aus der Welt bannt. Nur wenige Menschen erhielten keine Chance, sich selber zu vergeben, bevor der Sand sie versetzte in eine letzte Gnadentrance. Fast ist meine Zeit hier um, denk fest dran: Suche nicht nur nach Ballance. Du bist ein guter alter Mann, nur zu spät begriffst, dass das Leben Dir jedweden Grund bereits entsandt‘, schenkte Dir das Gefühl, tief in Dir drin begann, wo die Lichter Dich nutzten als Schiff, von klein auf, von ganz tief drin zu Dir zu gelang‘“. Er wendet das Glas, der Sand rollt rund. Sand rieselt hinab in des Mannes Hand. Nun wird alles hell und bunt um Dich herum. Es entsteht vor Deinem geistigen Auge die tiefste Einsicht in die tiefste Schlucht, in noch weiterer Ferne, riesengroß eine Raupe, sich hochzieht an einer gelben Frucht. Du schaust genauer, eine Bananenstaude an einem Baum am Hang, nahe einer Bucht, die ein flinker Affe samt der Raupe raubte. Du auf die Größe eines Staubkorns schrumpfst, Dein Auge hingegen unendlich weit reicht. Vor deinem Auge fliegt eine Mücke in den Sumpf. Ehe sich ihre Schwerkraft zeigt, ein Frosch Luft in seinen Mundraum pumpt, seine Zunge in die Lüfte steigt, die Mücke durch seinen Speichel klumpt und so hat der Frosch sie sich einverleibt. Alles Licht, das Du verspürst, Du als es schwirrst und schwebst, so, wie die Lichter aus Dir heraus geführt, es Dich in ihre Richtung weht. Ehe du bei ihnen bist und sie berührst, kehrst Du zurück in Dich und laut verliert die Sanduhr ihr Gleichgewicht und bricht Nichts geschieht, der Mann ist weg. Nur die Sanduhr ausläuft. Die Lichter wohl in Dir versteckt, da Wärme sich in Dir, Wie der Sand sich vor Dir häuft, woraus du schließt, sitzend im Eck, dass Du Dich über all die Wunder freust. Die Wärme strahlt so schön. Du fühlst dich regelrecht vergoldt‘, kannst alles jetzt verstehen und sehen, wie eine rohe Kraft durch Dich sich rollt, vom Kopf bis zu den Zehen. Du fühlst Dich zutiefst verstanden und erholt, frisch und knackig: Es sollte gehen. So, dass Du versuchst mal aufzustehen. Es hält Dich nichts mehr auf. Der Moment er rührt Dich sacht zu Tränen, denn Du fühlst nichts mehr im Bauch. Nun beginnst Du ein Gefühl zu verstehen, das seit Jahren als gängiger Brauch leider aus Versehen, als ein zu großer Hauch, es aus Deinen Nasenlöchern weicht, so, dass Dir die Kontrolle über Deinen Atem nun entweicht. Als ob in Dir die rohe Kraft schon wolle, dass der Kampf zum Überleben reicht. Die Brust senkt und hebt die Wolle, nach innen und nach außen nur noch leicht, langsamer die Atemluft in Dir nun in volle, riesen große Leere schleicht, denn nun hast Du mehr bewusst als je zuvor erlebt, was passiert, wenn Du sterben tust. Wie weit und groß der Fantasien See, wie warm Du scheinbar ewig in ihm ruhst, ziehst Dich heraus am Vierblattklee und verfließt im Licht im Nu. Hiermit ist dies das Grab von Paule Schmied. Hiermit ist dies die letzte Geschicht‘, die Er vor dem Tode schrieb. Sie fällt schwer ins Gewicht, weil Er nach ihr starb und schwieg. Das Letzte, das Ihm kam zu Gesicht; wie eine Raupe kriecht, eine Mücke fliegt wie eine Affe und ein Frosch darüber siegt. sich das Bild zahm an seine verwehende Seele schmiegt Sich selber spürte Er dabei nicht. Jedes helle runde Helferlicht jetzt zum nächsten Todgeweihten aufbricht. noch bevor Dieser seine Mutter von innen tritt, sie von innen bereits wachsen, in sachten Schüben den Zeitpunkt erwachen, zu dem sie Ihn allwissend machen, Seine Seele durchdringen, überdachen und sie voller Gnade lieblich verursachen. Damit Seine Seele mitnimmt was sie braucht nämlich einen Lerneffekt, hat Sie sich ihn bisher nicht erlaubt, weil ein Schatten sie und ihn versteckt, wird eine Erfahrung anberaumt, die all ihre Grenzen unverdeckt, der Seele offenbart den weiten Raum. Sie ihn erkundet, nie jemals gehetzt, bis sie das hat, was sie braucht, alles vergisst, was sie befürchtet hätt, bevor sie in das Meer der Auflösung taucht Auf, dass sie sich wieder zusammensetzt. In Form von Mensch, Stein, Tier oder Baum, Berg, See, Wald, Wolke oder Dreck, Stern, Planet, gar atomarer Schaum, Molekül oder Insekt. Sie ist in jedem aller Fälle aller Fälle Treibstoffzelle und so lange sich noch liebt, was sich neckt ist sie in ihrem Innern gesund, hold, gewahr ganz offenbar grenzenlos stark und niemals weg! TJB
  17. Die Stürme rollen im Innern der Muschel. Gott, im Unterrock, knackt die Schale der Venus und lacht. Die Harpyien im Sturzflug über dem offenen Meer, haben den Mythos der Fischer verlassen. Die Sternbilder sind nachdenklich gestimmt Und einem Menschen fließt der Atlantik durchs Nadelöhr der Gedanken.
  18. Champrina

    Hoffnung

    Hoffnung Die Welt beherrscht von der Gewalt, das Thema ist Jahrtausend’ alt, doch keiner scheint zu lernen draus, holt wieder seine Waffen raus. Die Völker sind es nicht die streiten, die Völker sind nur die, die leiden. Die, die das Kriegsbeil ausgegraben, vom Krieg selbst keine Ahnung haben. Denn würd’ da einer was verstehen, würd’ er schon zu Anfang sehen, das nicht der Bessere gewinnt, weil alle dann Verlierer sind. So wünsch’ ich mir von ganzem Herzen, dass ein End nimmt Leid und Schmerzen, dass Friede kehre in die Welt, ein Friede, der auf ewig hält!
  19. Wohin mag mir die Schwalbe weisen fragte ich nach ihrem Weg - wohin der meine wohl noch geht und ob wir nicht gemeinsam reisen würde sie entgegnen, nur ein Stück über die klaren Wasser kreisen die Flügel weit, lass Gestern zurück siehst du die Schwalbenkinder spielen die jagen übers Himmelszelt als Sterne einst hernieder fielen fuhr Glanz in ihre kleine Welt und weil ihnen die Lichter bleiben die Winde übers Wasser treiben ist Heut' allein ihr Hoffnungsquell. Morgen ist ein fernes Land hier wiegen sich die Weiden still im grünen Maigewand der Herbst wird sie entkleiden dann ziehen wir der Sonne nach wenn blüh'nde Felder liegen brach wird unser Weg sich scheiden - ob ich sie begleiten kann im Herzen doch ein Schwalbenkind nur ein Stück, die Flügel im Wind breiten und wo komm ich an ich frag nicht mehr wohin wird sich zeigen irgendwann mein Weg war stets voll Sinn.
  20. Franz Branntwein

    Der Moment

    Der Moment Manchmal gibt es ihn, meist ganz plötzlich Wie aus dem Nichts , auf einmal da. Man kann ihn nicht sehen und auch nicht erahnen, wie angeschlichen…. Unmerkbar. Er kommt nicht oft, meist ist er fern Hält sich zurück, gar wie versteckt. Besucht meist andere, macht diese glücklich Nur bei mir ist er bedeckt. Doch wenn er da ist, denn das gibt es Wie das Sternenleuchten am Firmament, dann denke ich „ja, das gibt`s selten Aber es gibt ihn, den schönen Moment“ Er macht mich glücklich, bringt mich zum Lächeln. Versorgt meine Seele mit viel Glück. Das muss ich lernen dann zu schätzen. Dann kommt er auch wieder öfters zurück. Vertreibt das Dunkle aus meinen Gedanken Auch wenn er kurz ist und auch klein Den schönen Moment kann ich jetzt erkennen Drum nehm ich ihn an und er ist Mein. Ich werde es dann spüren, denn es geht mir besser Sobald mein Kopf frei ist und den Nutzen erkennt Dann werde ich schnell merken, er ist gar nicht selten. Er kommt sogar häufig, der schöne Moment.
  21. Wie wiegen die Gräser im Wind singen klingen trauter Klang spielend am Felde entlang läufst du und fühlst noch wie ein Kind spielend am Felde vorbei ins rauschende Bächlein geschaut und droben künden Vöglein laut du wie sie bist vogelfrei wenn die Hoffnung nimmer wär wie wär der Wind verklungen rauschend übers Wiesenmeer ins Bächlein bist gesprungen lachend tanzend kreuz und quer von Lebenskraft durchdrungen.
  22. die abgeernteten felder sind verschwunden die entlaubten bäume hoffnung hat sich in grün aufgelöst eingelöst in meilenweites gelb stumm träumen mähmaschinen von vergangenen heldentaten
  23. Eines Tages glühen der Träume Hoffnungsfunken wieder und das Sonnengold des Himmels perlt ans Fenster deiner Seele eines Tages zerreisst das dunkle Netz der Traurigkeit und des Windes Feueratem lässt dir Weizen und Klatschmohn blühen Singen wird der Sommerwein glühend in deinen Adern in in Regenbogenfarben wird dein Licht der Seele strahlen
  24. Einst blühte er, der Apfelbaum, seine Früchte, süßer als jeder Traum. Jahr für Jahr war´s eine Freud´, sein Anblick Trost für alle Leut´. Der Lenz erwachte, welch frohe Kund´, Knospen erschienen klein und rund. Der Apfel gedieh und wuchs heran, der Baum hat sein Meisterwerk getan. Bescherte Vater, Mutter, Kind, was so lieblich riecht, im warmen Sommerwind. Einst der Herbst stand vor der Tür, Blätter fielen herab, sie waren zu schwer. Den Schneeball in der Hand, der Winter war nun da, was sie sehr freute, die kleine Veronika. Ein neuer Lenz schürte die Erwartungen sehr, Doch siehe da, der Baum, er blüht nicht mehr! Wir blicken zurück, lang ists her, die Körbe bleiben leider Gottes leer. Doch aller Tragik Überdruss, Selbst für den Baum noch lang nicht Schluss. Auch wenn er nicht mehr blüht ist er am Leben, Seine Existenz ist und bleibt ein Segen.
  25. Einsamkeit zu Zweit Nicht durchzudrehen fällt schwer, zärtliche Berührungen sind lange her. Wie fühlt sie sich an, eine andere Hand? Hoffentlich nicht so kalt wie meine Wand. Wie fühlt sich eine Umarmung an? Ich will sie wieder spüren, nur wann? Ihr zu streichen durchs schöne Haar, Ich wünschte es wäre wahr. Wie riecht sie nur? Es täte mir besser als jede Kur. Ich will den Herzschlag spüren in ihrer Brust, doch alles was ich fühle ist Frust. Wann sind wir wieder zu zweit? Ich blicke vorwärts, denn bald ist es wieder so weit.

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