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  1. Der Regenfetischist Zu gerne lief er durch den Regen, er wartete vorher förmlich auf’s Nass, das, wenn‘s so vom Himmel kam, mal eben, ihm brachte jede Menge Spaß. Er hörte gerne mal die Tropfen, die ihn Fülle meistens fielen, und auf seinen Regenschutz klopften, als Regenschirm kannte man diesen. Er fing dann auch mal an mit lachen, wenn manche Menschen sich unterstellten damit sie nicht nass werden, ihre Sachen, also flugs ein Obdach wählten… …bis es dann aufhörte zu regnen. Das nahm er wahr, und lachte dann, doch konnt‘ er sich auch höflich geben, wenn jemand ganz in Eile kam,… …ließ er ihn unter seinen Schirm und ging mit ihm wohin der wollte, der kam somit an, im trocknen Zwirn, und war jener, der sich dankend trollte. Seine hilfreiche Höflichkeit sprach sich rum, das ist doch klar, es freute ihn, weil er zur Regenzeit, dann praktisch stets der Schirmherr war. Und die Moral von der Geschicht‘: Ob es nun regnet oder nicht,… …bist auf Unterstützung du bedacht, hast auch du die Schirmherrschaft, und die sollte man erwägen, weil Hilfe wichtig ist im Leben. R. Trefflich am 7. August 2022
  2. Melda-Sabine Fischer

    Der Mann am Klavier

    Der Mann am Klavier Der Pianist Johannes Kurz, spielt für gewöhnlich jeden Furz. Doch wird ihm Bier zum Spiel verwehrt, dann spielt er jedes Lied verkehrt. Es ist bekannt, er braucht sein Bier, er stellt es immer aufs Klavier, denn nüchtern will er über Tasten nur widerwillig drüber hasten. Johannes Kurz ist Psychopath und auch bekannt als Unsympath. Wer sie missachtet, die Allüren, den lässt er es durch Klimpern spüren. Hat er das erste Stück gespielt, dann fordert er meist ganz gezielt, dass jemand ihm ein Bier ausgibt, dadurch ist Kurz sehr unbeliebt. Zum Beispiel bei der Kaffeetafel der Freifrau Kunigunde Schwafel bewarf er plötzlich -ohne Worte- die Freifrau mit der Erdbeertorte. Nur weil die Gute ihn pikierte und ihm zum Spiel kein Bier servierte. Die Freifrau hat dann ungeniert ihn aus dem Boudoir bugsiert. Ich weiß es noch, es war Silvester, da spielte er in dem Orchester, das an der Oper angestellt, zu "Orpheus in der Unterwelt". Dem Werk -es ist von Offenbach-, dem drohte plötzlich Ungemach, weil Kurz -noch nüchtern- mittendrein, urplötzlich spielte: „Hänschen klein“. Der Dirigent erlitt ´nen Schock und fiel herunter von dem Bock, auf dem den Taktstock er geschwungen. Das Publikum hat mitgesungen! Herr Kurz, er wurde kurzerhand jäh aus dem Opernhaus verbannt. Er spielt nie wieder im Orchester, noch nicht einmal mehr zu Silvester. Jetzt schlägt er sich mit seinem Spiel nur solo durch, verdient nicht viel. Der Gast, der ihm ein Bier ausgibt, ist drum bei Kurz auch sehr beliebt. Noch neulich, im Lokal "Zur Tonne", da spielte er mit Herzenswonne die alten Schinken der Leander, danach gab es ein Durcheinander. Ein Gast, es war Herr Otto Krause, bestellte Kurz in einer Pause ein Glas Holunderblütensaft, Herr Kurz, der hat ihn angeblafft: „Was soll ich denn mit dieser Brühe? Ich gebe mir hier alle Mühe, Sie zu erheitern am Klavier, wenn schon Gesöff, dann bitte Bier!“ Schnell hat man ihm ein Bier bestellt und ihm auf das Klavier gestellt, Johannes Kurz hat sich bedankt und neue Kraft für’s Spiel getankt. Nach rund vier Stunden, 15 Bier, hängt Kurz fast liegend am Klavier. Sein Spiel klingt reichlich atonal, das ist dem Pianist egal. Jüngst fiel in einem Gotteshaus der Organist zum Hochamt aus. Drum hat Herr Kurz zu den Gebeten den Organisten kurz vertreten. Das Halleluja in D-Moll, das spielte Kurz noch würdevoll, doch als der Durst ihn überkam, er sich nicht wie ein Christ benahm. Er pöbelt: „Herr erbarme Dich, spendier´ mir Bier, ich bitte Dich!“ Der Pastor zürnt ob solcher Handlung: „Ich will hier Ruhe, jetzt ist Wandlung!“ Der Küster -lautlos wie ein Elch- serviert Herrn Kurz das Bier im Kelch. Dem Pianist kam das gelegen, er orgelt weiter bis zum Segen. Wenn Musen nur den Künstler küssen, weil sie mit ihm was trinken müssen, verliert das Ganze meine Gunst, dann ist die Kunst im Suff verhunzt. @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  3. Dumm wie Bohnenstroh Mein Neffe Sven ist vierundzwanzig, sein Intellekt ist etwas ranzig. Die Schule hat er eingestellt, weil er nicht viel vom Büffeln hält. Auch hält er nichts von einer Lehre, weil sie das Chillen ihm erschwere. Er liebt´s in Ruhe auszuharren und will entspannt aufs Handy starren. Beim Chatten lässt er sich nicht stören und will auch nichts von Arbeit hören. Trotz Dummheit hat er schnell gecheckt, wie herrlich doch das Nichtstun schmeckt. Stets gut gemeint, mit ernstem Ton spricht die Erzeugerfraktion: „Was wird nur aus Dir Junge bloß, ganz ohne Abschluss, ohne Moos?“ Vom Auszieh´n scheint er nichts zu halten, er wohnt noch heute bei „den Alten“. Der Euro macht ihm keine Qualen, solang die Eltern alles zahlen. Den Minijob, den schmiss er hin, der machte für ihn keinen Sinn. Der Pizzabringdienst tat ihn stressen, drum hat die Fracht er selbst gefressen. Man sieht die Dummheit ihm nicht an, weil Seven sich gut verstellen kann. Doch wenn er dann das Maul aufreißt, er schnell sich als ein Depp erweist. Ihm ist die Frage einerlei, wer unser Bundeskanzler sei. So sprach er jüngst auf einer Feier: „Das ist der Herbert Grönemeyer.“ Auch wenn er dumm wie Bohnenstroh, hält sich der Knabe für ´nen Beau. Er könne jedes Mädel kriegen! Wie kann nur so viel Blödheit siegen? Gleichwohl, er hat jetzt eine „Ische“, die saß im Tanzlokal „Zur Nische“. Sehr knappe Kleidung war ihr Stil, sie grinste dümmlich und debil. Sie hofft, dass Sven die Zeche blecht. Da kennt sie meinen Neffen schlecht! Ganz ohne Job kann er nur stammeln: „Ich geh mal eben Leergut sammeln.“ Nach einer Stunde fünfunddreißig kehrt er zurück, denn Sven war fleißig. Er zahlt mit Pfandgeld für die „Ische“, die saß noch immer in der „Nische“. Dass beide dumm sind - halb so wild! Sie wissen, wie man Wollust stillt. Man kann so blöd sein wie ´ne Qualle, doch kopulieren können alle. Der, dem man Dummheit hat bescheinigt, wird nicht für Bohnenstroh gesteinigt, das ihm aus seinen Ohren schaut, weil niemand es vor Deppen graut. Man sieht, es ist wie oft im Leben, nicht jedem Mensch ist Hirn gegeben. Es sind verkümmert die Talente, doch gibt´s zum Trost die Mindestrente. @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  4. Urlaub ist Stress Willst du dem Alltagstrott entgleiten, soll Urlaub Freude Dir bereiten. Doch, je nach Reise-Angebot, wird schnell Dein Kontosaldo rot. So liegt es am Budget zumeist, wohin Du dann im Urlaub reist. Denn wenn Du knapp bist, ohne Geld, dann siehst Du nix von dieser Welt. Man kann auch preiswert Urlaub machen, da gibt es ganz verschied’ne Sachen. Selbst wenn Du mal zuhause bleibst und Dir vor Ort die Zeit vertreibst. Doch denke d‘ran, sei nicht so dumm, schalt‘ flugs Dein Telefon auf stumm, und zum Gefrieren in die Truhe legst Du das Handy, dann ist Ruhe! Versuch‘ auch Menschen, die Dich nerven, mit Nachdruck ernsthaft einzuschärfen: „Ich bin jetzt weg für 14 Tage“, dann bist Du los auch diese Plage. Jetzt willst Du Deinem Alltag trotzen, nimmst Dir ´ne Liege, doch beglotzen Dich Nachbarn, die beseelt vom Grillen, mit Bier und Schnaps den Durst sich stillen. Dann lässt Dein Hund auch noch ´nen Furz; kurzum, die Ruhe, sie war kurz! Du nimmst Dein Zelt und auch Gepäck sowie Dein Fahrrad und fährst weg,… …um Dich am Hof beim nächsten Bauern, auf seine Weide hinzukauern. Doch hast Du leider nicht bedacht, dass auf dem Grün ein Bulle wacht. Der schaut Dich an mit blödem Blick, Du ahnst ein großes Missgeschick und rennst wie Usain Bolt vom Acker, doch auch der Bulle hält sich wacker,… …zerstört das Fahrrad mit Gepäck, fegt auch Dein Zelt mit Wut hinweg, jetzt rettet Dich ´ne große Mauer, der Bulle tobt, das Vieh ist sauer! Bei diesem Stress hast Du erkannt: „Nie wieder Urlaub auf dem Land!“ Für den Etat mit kleinen Preisen, da denkst Du jetzt an Städtereisen. Der Flix-Bus-Fahrer, Hubert Katz, der hat in seinem Bus noch Platz. Du machst ´ne kleine Schwabentour für 60,00 Euro mit Retour. So lässt Du Dich nach Sindelfingen durch Hubert Katzens Fernbus bringen. Mit frohem Mut und mit Vernunft, da suchst Du Dir ´ne Unterkunft. Am Stadtrand wirst Du dann auch fündig, der Altbau scheint Dir hintergründig. Die Wände krumm, das Dach ist schief, der Hausflur dunkel, innen Mief. Die Exkremente, das ist doof, lässt man im Plumpsklo auf dem Hof. Dort kann man sich auch morgens waschen und dabei frische Landluft naschen. Der Schlafplatz liegt in einer Scheune und drum herum sind Weidezäune. Dort wohnen etwa 30 Ziegen, die meckernd in den Schlaf Dich wiegen. Früh morgens lässt Du Dich dann wecken von Zecken, die im Heu drin stecken. Zerbissen hast Du schnell erkannt: „Nie wieder Urlaub auf dem Land!“ Zuhause wieder angekommen, wird schnell ein Kleinkredit genommen. Nach der Erfahrung mit den Ziegen, da willst Du jetzt nach Malle fliegen. Du nimmst ein Flugzeug mit Pilot von Eurowings, als Angebot. Für Euro siebenhundertacht fliegst Du begeistert durch die Nacht. Ein Kegelklub aus Ibbenbüren, der wollte keine Zeit verlieren, mit Bier und Sekt Dich unverhohlen im Flieger schon mal voll zu johlen. Am Zielort dann die Gäste motzen, weil jene Kegler dann noch kotzen aufs Band, wo schon die Koffer laufen. „Wie kann man sich nur so besaufen!?“ Der Bus in Richtung Ballermann hält zum Entladen 10 mal an, dann ein Hotel, ja es ist Deins, am Ballermann der Nummer 1. Doch dies‘ Hotel ist keine Wonne, im Innenhof steht eine Tonne, aus der tut’s bestialisch riechen, weil dort die Speisereste siechen. Dein Zimmer liegt im 1. Stock, Du trittst hinein - der nächste Schock! Es will im Bad, dort an den Fliesen, der Schimmel Dir den Tag vermiesen. Das Ungeziefer in dem Raum ist wie ein ekeliger Traum. Denn übers Bett, mit seinen Laken, marschieren stolz die Kakerlaken. Du öffnest mies gestimmt die Fenster und glaubst: „Verflixt, ich seh‘ Gespenster“, Du siehst die Herr´n aus Ibbenbüren mit Cocktails um den Pool marschieren. Du denkst, die Sache ist gediegen, die sind wohl auch hier ausgestiegen. Wenn die jetzt auch am Strand noch saufen, dann ist Dein Urlaub schon gelaufen. Sangria trinken die aus Kübeln, die Augen gleichen Purpur-Dübeln, auf jedes Handtuch wird erbrochen, das werden lustige 2 Wochen. Du wolltest Ruhe, Dich entspannen, jetzt grölen hier die Keglermannen am Strand, am Pool und auf den Zimmern, um Deine Lage zu verschlimmern. Nach 14 Tagen ist’s vorbei, Du bist zu Haus und fühlst Dich frei. Du wirst Dein Geld in Zukunft sparen: „Nie wieder auf die Balearen!“ @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  5. Die Schlacht am Buffet In Ruhestand geht Walter Meier, drum gab es eine Abschiedsfeier. Die längste Rede hielt sein Boss, was man nicht wirklich sehr genoss. Er schwafelt etwas von Erfahrung und auch von Meiers Ohrbehaarung, die darauf weise es wird Zeit, denn Meier sei pensionsbereit. Den Gästen knurrt indes der Magen mit wenig Sinn für Altersfragen. Drum ruft der Pensionär in spe: „Eröffnet ist nun das Buffet!“ Derweil der Boss noch weitersabbelt und irgendwas von Rheuma brabbelt, springt schnell ein jeder auf und eilt grad dorthin, wo das Festmahl weilt. Man schnappt sich Teller und Besteck und macht mit Gier den Faktencheck, um wachen Auges auszuloten, was frisch und köstlich angeboten. Frau Schmitz aus Rahnsdorf an der Spree, sie war die erste am Buffet. „Ick mach mir erst den Teller voll, bevor ick mir ´nen zweiten hol!“ Sie nimmt begeistert zwei, drei Rippchen, gleich hinter ihr ein dreistes Grüppchen, das gleichfalls auf die Rippchen stiert und sich des Rempelns nicht geniert. Frau Schmitz aus Rahnsdorf eilt von dannen und widmet sich nun jenen Pfannen, auf denen Bratkartoffeln rasten, sie will erst morgen wieder fasten. Der Pöbel naht mit Schaum vorm Mund und leckt sich seine Lippen wund, man will den Teller ihr entreißen verknüpft mit Kratzen und auch Beißen. Die Gabel fest in ihrer Hand hat Schmitz sich jählings umgewandt und sticht mit Wut und ohne Gnade das Essbesteck in manche Wade. Kollegin Bolt, mit blonden Strähnchen, wirft jetzt erbost mit halben Hähnchen. Die hat sie vom Buffet genommen und hat dafür den Tisch erklommen. Doch sieht sie nicht, wohin sie zielt, weil Karin Bolt ein wenig schielt. So geh´n die Hähnchen auf die Reise und landen in der Götterspeise. Und Jonathan, er ist Azubi und eigentlich ein braver Bubi, der macht sich Platz in dem Gedränge und wirft nun Knödel auf die Menge. Der Boss, er redet immer noch und schwafelt etwas von dem Loch, das jetzt durch Meiers Abgang gähnt, das Festbuffet wird nicht erwähnt. Frau Schmitz aus Rahnsdorf schnappt den Teller, schon wieder ist die Gute schneller. Jetzt flitzt sie hin zur Haxen-Platte, von der sie noch rein gar nichts hatte. Sie macht den zweiten Teller voll, da rempelt Lohnbuchhalter Knoll. Des Tellers Inhalt landet jäh auf Schmitzens drallem Dekolleté. Ob dieses Angriffs schimpft die Schmitz, Herrn Knolls Attacke sei ein Witz, bewirft ihn frech mit Buttercreme, was diesem nicht sehr angenehm. Kollegin Agnes vom Archiv, die ganz begeistert „Bravo“ rief, sie schüttet Knoll auf seine Hose noch ein, zwei Kellen Bratensoße. Das Festbuffet scheint minimiert, die Festgesellschaft wirkt pikiert, an Tisch und Wänden klebt das Fett und Rehragout klebt am Parkett. Der Boss, der fröhlich weiterschwafelt, hat zwar bisher noch nicht getafelt. Doch dankt er Meier für das Essen, man würde ihn niemals vergessen. @05.07.2022 - Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  6. Italienisch für Anfänger (Sich entsprechende Vokabeln [italienisch-deutsch/deutsch-italienisch] wurden durch gleiche Ziffern in Klammern hinter dem Wort kenntlich gemacht.) Du willst bald nach Italien fahren? Dann musst Du das hier aufbewahren, denn ich schreib Dir hier nichts auf Dänisch, was jetzt hier folgt ist Italienisch. Baciare (1), das bedeutet küssen (1), das wirst Du schließlich wissen müssen, wenn sich ein Mädel an Dich schmiegt und sich mit dir im Rhythmus wiegt. Das Mädel (2), das ist la Ragazza (2), Du denkst schon jetzt an die Matratza. Auch sie will gern mit Dir ins Bett (3), dann wird es im a Letto (3) nett. Dir fehlt‘s Kondom (4)? Das wird Dich stressen, Preservativo (4) zu vergessen! Denn ist das Mädel danach schwanger (5), stehst, weil incinta (5), Du am Pranger. Der Unterhalt (6) erzeugt Dir Qualen, denn Du musst Alimenti (6) zahlen. Du wirst in großer Not (7) jetzt schweben, Du musst mit la Miseria (7) leben. Das Land an sich ist bella (8), schön (8), drum lohnt es sich, es anzuseh´n. Die schönen Brücken (9) heißen Ponte (9), die hohen Berge (10) nennt man Monte (10). Bist Du am Meer (11), so heißt das Mare (11), dort findest Du verliebte (12) Paare, innamorate (12) sitzen diese sehr gern am Ufer (13) auf ´ner Wiese (14). Gern auf la Riva (13) und il Prato (14) saß früher schon der alte Cato. Er trank sehr viel vom roten Wein (15), es musste Vino rosso (15) sein. Willst Du mal nach Italien reisen, genießt Du dort spezielle Speisen. Es isst sehr gerne Berlusconi die Pizza mit viel Peperoni. Willst Du was essen (16), dann bewahre in Deinem Kopf, es heißt mangiare (16), und willst Du trinken (17), sage bere (17), das gilt für alles, auch Liköre. Machst Du Vacanza (18), ruhst Dich aus, dann machst Du Urlaub (18), fährst hinaus, nimmst mit dem Auto die la Strada (19), die Straße (19) lang bis hin nach Garda. Dort gibt’s ´nen See (20), der heißt il Lago (20), ein schöner Landbezirk (21), un Pago (21). Valigia (22) packst Du danach aus, das ist der Koffer (22) von zu Haus. Dann siehst Du la Caffetteria (23), ein Café (23) für die Schickeria, die feist sich in der Sonne rekelt und dreist an den Touristen mäkelt. Besuch doch gleich auch mal den Papst (24), wenn Du zum Vatikan hin trabst. Il Papa (24) ist Dir wohlgesonnen, denn bist Du fromm, hast Du gewonnen. Il Papa (24), der logiert in Rom (25), in Roma (25) wohnt er nah beim Dom (26). Die Cattedrale (26), wie Du weißt, wie Jesu Jünger Petrus heißt. Der Papst, er sitzt auf gold‘nem Throne, isst Eintopfsuppe (27), Minestrone (27). Doch manchmal ruft er: „Ich will Pasta (28), ein Schälchen Nudeln (28) reicht mir, basta!“ Der Italiener isst gern Kuchen (29), la Torta (29) solltest Du versuchen. Il Pane (30) kann ich auch empfehlen, dies Brot (30) schmeckt auch den deutschen Seelen. Dazu vielleicht noch etwas Fisch (31), il Pesce (31) mundet, wenn er frisch. Doch liebst Du Huhn (32), wie einst Apollo, bestell Dir einen Teller Pollo (32). Bestellst Du Carne di Maiale (33), magst Fleisch vom Schwein (33) Du gern zum Mahle. Die Knoblauch (34)-Würze akkurat als l‘Aglio (34) Dir den Kuss erspart. Reist Du mit Freund (35) in ferne Lande, heißt dies Amico (35) -nur am Rande-, doch ist’s ´ne Freundin (36), scheint bezeugt, dass man mehr zur l‘Amica (36) neigt. Hast Du den Bruder (37) mit dabei, vielleicht auch noch mit Papagei (38), so heißt der Bruder il Fratello (37), den Vogel nennt man Papagallo (38). Dagegen nennst Du Deine Schwester (39) (an jedem Tag, auch an Silvester) auf Italienisch la Sorella (39), die singt beim Papst in der Capella (40). In der Kapelle (40) vorn, ein Pater (41), il Frate (41), neben sich sein Kater. La madre (42) sitzt gleich nebendran, da Mutter (42) sehr schlecht hören kann. Il Padre (43) bleibt derweil zu Hause, denn Vater (43) gönnt sich eine Pause. Im Lehnstuhl sitzt die alte Nonna (44), die Oma (44) war einst Primadonna. Il Nonno (45) einen Grappa trinkt, wonach er in den Sessel (46) sinkt. Der Opa (45) träumt im la Poltrona (46) von alten Zeiten in Verona. Und il Cavallo (47) steht im Garten, das Pferd (47) will auf den Gallo (48) warten. Der Hahn (48), er musste jüngst versprechen, zusammen mit ihm auszubrechen. Il Cane (49) und il Gatto (50) schmunzeln, wobei sie ihre Stirne runzeln. Für Katz‘ (50) und Hund (49) lebt’s sich hier herrlich, drum ist die Flucht für sie entbehrlich. Aus einem Stall, gleich hinterm Haus, da schaut ein Schwein (51), il Porco (51), raus. Die Kuh (52), la Mucca (52), schaut recht froh (53), sie ist felice (53), liegt im Stroh. Ob rosso (54) (rot 54), azzuro (55) (blau 55), marrone (56) (braun 56) und furba (57) (schlau 57), Du bist recht offen (58) (francamente 58) und giltst im Ausland als potente (59),… …kannst stark (59) und schnell stets reagieren, musst Dich beim Sprechen nicht genieren. Gewandtes Reden ist normale (60), normal (60) sind dann all die Signale,… …die man Dir gern entgegenbringt, wenn man nicht um die Worte ringt. Zu stottern, das ist recht fatale (61), ne fremde Sprache das Geniale. Giltst Du als multilingual, dann ist dies keineswegs fatal (61). Gleich wirst Du dann im fremden Land sehr gern begrüßt und anerkannt. @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  7. Engel haben niemals frei Der Engel Jonas ist geschafft, er hat es wieder nicht gerafft, den Melker Fritjof zu bewahren vor allgemeinen Melkgefahren. So konnte Berta, seine Kuh, auf jenen Melker ganz in Ruh´ das Kotgedöns -man kann´s nicht fassen- ganz frisch verdaut herniederlassen. Der Chef des Himmels, ein Herr Gott, er rügt des Engels laschen Trott. Auch wenn der Engel ausgelaugt, hat er zu zeigen, was er taugt. Denn Engel haben niemals frei, auch wenn die Füße schwer wie Blei. So schickt Herr Gott, den Engel Jonas, zu einem Mönch am Amazonas. Denn dessen Treiben ist verpönt, da der zu gern dem Branntwein frönt. Drum kann es auch nicht funktionieren, die Heiden dort zu missionieren. Der Engel Jonas macht sich auf, doch viel zu träge ist sein Lauf. So schläft er ein an einer Hecke und hofft, dass man ihn nicht gleich wecke. Der Boss im Himmel, der Herr Gott, macht Engel Jonas wieder flott. Er droht ihm mit der Himmelsrute und fordert, dass er sich jetzt spute. So fliegt mit Turbo Engel Jonas zum Mönchlein an den Amazonas. „Der Branntwein ist fortan verboten, dies hat Herr Gott, der Chef geboten!“ Der Engel Jonas fliegt von dannen und hofft, er könne mal entspannen. Ein Urlaub käme jetzt sehr recht, doch kennt er Gott, den Boss, wohl schlecht. Gleichwohl er fliegt zum Ballermann, wo auch ein Engel ballern kann. Man trifft ihn dort im „Oberbayern“, hier will er ausgelassen feiern. Doch Gott, der Herr, der alles sieht, ihn wütend an den Flügeln zieht. „Du fauler Tropf, Du kleiner Wicht, mach Dich schnell auf, tu Deine Pflicht! Gleich nebenan, ´Das rote Pferd`, das hat sich einfach umgekehrt. Hilf ihm, sich wieder umzudrehen, dann will ich Dich hier wiedersehen! Von hier aus fliegst Du nach Berlin, dort kriegt der Kanzler es nicht hin, die Inflation flugs abzuschwächen, wenn wir nicht helfen, wird sich´s rächen. Und bist Du fertig in Berlin, dann fliegst Du gleich zur alten Queen. Der führst Du ihre Corgis aus, sie kommt zurzeit nicht aus dem Haus. Beeile Dich und trödle nicht, Du hast als Engel stets die Pflicht, zu helfen, wo man Hilfe braucht, auch wenn der Job Dich noch so schlaucht. Ja, Engel haben niemals frei, sie sind die Himmelspolizei, die nach dem Rechten schaut auf Erden. Ich möchte niemals Engel werden! @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  8. Melda-Sabine Fischer

    Im Orchester

    Im Orchester Im Opernhaus in einem Graben sitzt ein Orchester sehr erhaben. Die Harmonie ist stets beim Spielen zwecks Wohlklangs eines von den Zielen. Ein weiteres, das wird Sie freuen: Der Operngast soll´s nicht bereuen, dass er 6 Stunden „Wagner“ lauscht und sich an der Musik berauscht. Doch geht´s auch manches Mal daneben, entwickelt sich ein Eigenleben bei Geige, Bass, Oboe, Flöte, dass sich zum Grausen uns anböte. So spricht die Geige frech zur Bratsche: „Nicht, dass ich Dir gleich eine watsche. Du bratschst mir in mein Solo rein, Du fängst gleich eine, lass das sein!“ Die Harfe spielt gleich Kampfgesänge und zupft die Lieder zum Gemenge. Von rechts tönt drauf das Xylophon: „Wir hatten dies Theater schon!“ Denn, so die Geige bei „Don Carlos“: „Du Flöte spielst heut´ etwas wahrlos. Dein Triller grenzt an Peinlichkeit, der Ton entbehrt der Reinlichkeit!“ Der Flöte hat der Zwist gestunken, drum hat sie schnell etwas getrunken. Sie schenkt sich einen Ouzo ein und lässt die Geige Geige sein. Das Waldhorn bläst mit Donnerhall: „Ihr habt doch wirklich einen Knall. Wir sind doch alle gleichgesinnt, Ihr wisst doch, dass die Geige spinnt! Die blöde Geige will stets glänzen, alleine sich mit Lob bekränzen. Das Teil, es hat den falschen Stolz, sie ist wie Ihr doch nur aus Holz.“ Ganz links im Eck steht eine Trommel, die spielt der Trommler Walter Stommel. Sie hat der Streit nicht sehr gestört, da, weil sie taub ist, sie nichts hört. Denn jener Trommler trommelt deftig drum sind die Trommeltöne heftig, da platzt zuweilen auf die Schnell´ ein straff gespanntes Trommelfell. In dem Orchester, rechts im Graben, ist noch ein freier Platz zu haben. Daher, so denkt die Klarinette, dass sie den Platz doch gerne hätte. Die Tuba meldet sich ganz dreist: „Das ist der Ort, wie Du wohl weißt, wo ich berechtigt bin zu sitzen, drum darf nur ich den Sitzplatz nützen. Du wirst bei „Wagner“ nicht gebraucht“, so hat die Tuba kurz gefaucht. „Die Meistersinger sicherlich, sie singen heute ohne Dich!“ Die Klarinette, sie zieht Leine und läuft zum Opernhaus nach Peine. Dort wird der „Mozart“ sehr verehrt und Klarinetten sind begehrt. Doch das Ensemble unterdessen, hat in der Tat wohl ganz vergessen, dass heute „Mozart“ im Programm, recht unnütz war das Streit-Tamm-Tamm. Der Dirigent hebt seinen Stock darauf erlebt er einen Schock. Die Klarinette ist verschollen, sie hätte doch jetzt blasen sollen. So bleibt die Ouvertüre kläglich, tatsächlich klingt sie ganz unmöglich. Die Tuba bläst sie ganz alleine, die Klarinette bläst in Peine. @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  9. Die Verwandtschaft (für @Pegasus aus dem Fundus hervorgekramt) Hast Du Nichte, Bruder, Tante, sagt man auch, das sind Verwandte. Genau wie Opa, Onkel, Schwager, ob dick, ob dünn, ob klein, ob hager. Sie woll’n Dich knuddeln, küssen, drücken und mit Besuchen Dich beglücken. Doch schöner ist es, heißt’s im Lied, wenn man sie nur von hinten sieht. Oftmals gibt Dir dann den Rest ein neckisches Familienfest, erweitert um die Kindeskinder, laut blökend wie ´ne Horde Rinder. Ein solches Fest, das ist nicht niedlich und endet meistens wenig friedlich. Wenn Alkohol in Mengen fließt, in Angriffslust man sich ergießt: „Dein Schlips ist heut besonders schick, das ist bestimmt ein Sammlerstück!“ Und: „Dein Gebiss bekommt ´nen Preis, doch gibt’s die Zähne auch in weiß?“ „Du trägst ein schönes Seidentuch, hilft Dir das auch bei Mundgeruch?“ „Du trägst Dein Haar heut‘ gut gegelt, nicht, dass Dir morgen Butter fehlt!“ „Du bist fast 30 und wohnst doch im Hotel Mama immer noch? Ja kriegst Du denn nichts auf die Kette? Ist sehr bequem für Dich, ich wette!“ Auch grölen sie, die lieben Gäste, sogar bei Omas Wiegenfeste und schmettern taktlos noch den Reim vom „Gruppensex im Altersheim“. Verwandte feiern ohne Maß, sie stürzen sich auf jeden Fraß. Ob Pils, ob Kölsch oder auch Most, sie saufen alles, weil’s nix kost‘. Und sind sie erst so recht erheitert, dann wird der Speiseplan erweitert. Mit Waldis Schappi, Miezes Futter, da rülpsen sie wie Martin Luther. Verwandte wollen nicht nach Haus, Du kriegst die nicht zur Tür hinaus. Sie sitzen da wie angeklebt, was selten Deine Stimmung hebt. Der Opa schläft nach 5 Glas Rum im Sessel vor‘m Aquarium. Die Oma hat ihm dienstbeflissen noch schnell gereicht ein Sofakissen. Tant‘ Agnes singt: „Ach wär das schön, könnt‘ ich noch mal die Heimat seh‘n“. „Dann mach Dich schon mal auf die Sohlen“, mahnt Otto, „denn Du stammst aus Polen“. Der Vetter Dietmar testet an, ob die Gardine brennen kann, mit der Zigarre rotem Glüh’n, den Qualm kann man durchs Fenster seh'n. Das sah auch unsre Feuerwehr und kam gleich mit 12 Mann daher. Sie schlägt das Fenster ein und spritzt grad dorthin wo der Opa sitzt. Doch nicht nur Opa der ist nasser, auch steht der Wohnbereich im Wasser, die Möbel schwimm’n an uns vorbei, Verwandten ist das einerlei. Derweil der Paps ein Machtwort spricht, singt man: „Nach Hause geh’n wir nicht, wir bleiben hier, sind froh und heiter und feiern in der Küche weiter!“ So musst Du dieses Volk ertragen, sie nicht hinaus zu schmeißen wagen. Auch wenn’s Geschirr in tausend Scherben, vielleicht kann man ja noch was erben!? @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  10. Der Mann im Mond (Als Kind wollte ich von meinen Eltern wissen, warum auf dem Mond ein Gesicht zu sehen ist. Meist hörte ich dann: „Das ist der Mann im Mond!“ Sie konnten mir aber nicht beantworten, wie der Mann im Mond heißt. So habe ich ihm selbst einen Namen gegeben.) Die Wissenschaft bisher betont, der Mond sei völlig unbewohnt. Ich trau den Astronomen nicht, denn oftmals grinst dort ein Gesicht. Der Mann im Mond heißt Olaf Krause, er ist am Tage nicht zu Hause. Das Grelle schlägt ihm auf den Magen, er kann die Sonne nicht vertragen. Die Frau im Mond, sie heißt Klothilde, sie stammt vom Mars und ist ´ne wilde. Als er mal auf dem Mond nicht weilte, das Bett sie mit ´nem Marsmensch teilte. Der Mann im Mond, er kam dahinter, das war vergang´nes Jahr im Winter. Er hat ein bisschen rumgeflennt, dann hat er sich von ihr getrennt. Er sagte noch: „Hau ab, das war’s, verzieh Dich wieder auf den Mars!“ Auf ´nem Komet rauscht sie von hinnen, der Mann im Mond war wie von Sinnen. Ja, auf dem Mond -lateinisch „Luna“- erscheint für Olaf nie „Fortuna“ (die Göttin, die das Glück beschert), jetzt hat er sich bei ihr beschwert. „Ach, Du bist einsam?“, fragt Fortuna und reicht dem Olaf eine Bluna, sie rät ihm -mit geschürzten Lippen-: „Versuche doch mal Par_zu_shippen*!“ * (Dem geneigten Leser ist sicher bekannt, dass es sich bei „Parship“ um eine Online-Partnervermittlung handelt.) Die Trauer schwand, die Schmach mitnichten, doch muss er jetzt den Focus richten auf seine Arbeit auf dem Mond, ganz einsam ist dies ungewohnt. Als Satellit von Mutter Erde hat er so mancherlei Beschwerde; so, wenn er auf die Erde schielt und feststellt, dass dort einer stiehlt. Dann hüllt er sich in Wolken ein, bewirft den Dieb mit Mondgestein. Das Zeug fliegt durch den weiten Äther, doch trifft es nie den Missetäter. Den Sandmann hat er sturzbesoffen vor kurzem noch am Kopf getroffen. Das fand der Sandmann sehr beschissen und hat mit Sand zurück geschmissen. Wenn Olaf in der Mond-Bar war, dann sieht er meistens nicht mehr klar. Mit leichtem Schwips, nach dem Gepichel, sieht man den Olaf nur als „Sichel“. Doch hat er richtig vollgetankt, sodass er durch die Krater schwankt, kann schwer nur auf den Beinen stehen, wird man ihn meist als „Vollmond“ sehen. Für Olaf grenzt‘s ans Wunderbare, sieht er bei uns die Liebespaare, die sich auf Liegesitzen wälzen und heiß im Liebesspiel verschmelzen. Er schließt die Augen augenblicklich, denn zuzuschau‘n ist wenig schicklich. Dann wendet er sich um zum Gehen, man kann ihn dann als "Halbmond" sehen. Ist sein Gewicht ein Hindernis, dann hüllt er sich in Finsternis. Ein Mond-Kalb findet das nicht fein und fällt in einen Krater rein. Frau Venus ruft: „Mach doch mal Licht, man sieht die Hand vor Augen nicht, ich bin bei Merkur angeeckt, den hab ich viel zu spät entdeckt!“ Als Amis, vor sehr vielen Jahren, bei Olaf auf dem Monde waren, hat er die Gruppe dreist verflucht. Er will nicht, dass man ihn besucht! Die Amis wollten dienstbeflissen gleichwohl noch ihre Fahne hissen, die deponierten penetrant sie gleich an eines Kraters Rand. Doch Olaf hat die unumwunden, als sie von seinem Mond verschwunden, aus jenem Loch heraus gerissen und Richtung Neptun weggeschmissen. Der Mann im Mond ist zu bedauern, er wird wohl ewig dort versauern, doch ist es stets ihm eine Pflicht, zu grinsen als „Das Mondgesicht“. @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  11. Das Brautpaar Ein Brautpaar steht, wenn es noch jung, in vollem Saft und hat viel Schwung. Der Bräutigam (oft ist er männlich) hat Hosen an, ganz unverkennlich. Als Herr im Haus agiert er meist, wenn er sein Weibchen unterweist. Mal ist er Macho, mal der Gönner, mal meckert er (was nicht der Renner!). Die Braut als solche ist meist weiblich, sie sorgt für’s Wohl, das meistens leiblich. Was ist jedoch, gar mancher frägt, wenn’s Weibchen auch nur Hosen trägt? Wer sagt dann, wo es lang geh’n soll? Schnell hat man dann die Hosen voll. Die Lage wird dann oftmals wirr und gerne fliegt auch das Geschirr. So stürzen sich aufs Wunderbare die meisten Brautpaar-Exemplare hinein ins volle Eheleben, um voll des Glücks davon zu schweben. Der Bräutigam (wenn er auf Zack) trägt zu der Hochzeit einen Frack, ein weißes Hemd und eine Weste, ´ne Fliege auch -das wär‘ das Beste-. Die Braut (wenn sie noch unbefleckt) gemeinhin weiße Kleidung trägt. Trägt sie das Baby schon im Bauch, dann tut’s ein buntes Outfit auch. Auch Brautjungfern sind angesagt, sie eskortieren unverzagt die Braut mit ihrer langen Schleppe durch manchen Schlamm, auf manche Treppe. Doch eins ist wichtig, habe Acht! Wähl‘ bloß die Jungfern mit Bedacht. Der Jungfern Schönheit sei beschränkt, nicht dass die Braut sich deshalb kränkt. Es liegt sonst nachher -jede Wette- die falsche Maid im Ehebette. Das Glück wär‘ dann von kurzer Dauer, die Braut -mit Recht- wär‘ ganz schön sauer. Das gleiche gilt auch für die Zeugen, die bis zum „Ja-Wort“ dich beäugen. Sie achten gleichwohl guter Dinge auf das Vorhandensein der Ringe. Wenn du noch brauchst der Kirche Segen, dann käm´ ein Pfarrer jetzt gelegen. Der läuft mit Brimbamborium zunächst um den Altar herum. Dann putzt er sich noch schnell die Nase und drischt so manche leere Phrase, danach die Frage aller Fragen, die solltest du nicht mehr vertagen. Sagst du dann „Ja“ zum Eheglück, dann gibt es erstmal kein zurück. Doch sagst du: „Nein, ich will mitnichten“, wär’s ratsam, aus der Kirch‘ zu flüchten! Wir unterstellen für‘s Gedicht, du sagst: „Ich will“, statt „Ich will nicht“. Und nach dem „Ja-Wort“ -dienstbeflissen-, da dürfen sich die Brautleut‘ küssen. Der Organist, er orgelt barsch von Mendelssohn den Hochzeitsmarsch. Die Kirch‘ verlässt man Schritt für Schritt und die Verwandten latschen mit. Der Hochzeitsstrauß wird im Gedränge geworfen in die Menschenmenge. Die revanchiert sich, wie man weiß, mit Tüten voller Langkorn-Reis. Das Brautpaar gleitet dann von hinnen verliebt in einer Kutsche drinnen. Denn im Lokal „Zur Fledermaus“ beginnt hernach der Hochzeitsschmaus. Zur Hochzeitsfeier braucht man Gäste, die saufen gern auch noch die Reste aus allen Gläsern und aus Flaschen, derweil sie auf den Boden aschen. Der Wirt erhebt entsetzt die Pfoten: „Hier ist das Rauchen streng verboten!“ Verärgert, wegen dieser Worte, stürzt man sich auf die Hochzeitstorte,… …bewirft den Wirt mit Buttercreme, was diesem nicht sehr angenehm. Der Wirt ist deshalb sehr pikiert, derweil wird just die Braut entführt… …von ihrem Ex-Freund, Josef Schmitz, der hält die Hochzeit für ´nen Witz. Noch vor der Kneipe hält ihn auf der Bräutigam im Dauerlauf. „Die Braut, die ist jetzt MEIN du Simpel!“ Er wirft den Ex-Freund in den Tümpel, wo fröhlich sich die Säue suhlen, da sie grad um den Eber buhlen. Und im Lokal die Band „Drei Schnalzer“, die stimmt jetzt an den Hochzeitswalzer. Der Bräutigam, mit schwerem Schritt, der Braut auf ihre Füße tritt. Nach diesem Tanz -in allen Ehren- kann man das Fest-Buffet verzehren. Mit Bier und Schnaps geht’s noch bis 3, dann ist der ganze Spuk vorbei. Die Brautleut‘ haben sich schon sacht um ein Uhr aus dem Staub gemacht. Was sie im Brautgemach getrieben, wird hier zum Glück nicht aufgeschrieben. Die Elternpaare -ganz im Stillen- zahlen die Rechnung wider Willen. Jetzt sind nicht nur die Kinder weg, nein, auch ihr Konto hat ein Leck. Nun wünsche ich den Angetrauten ein Leben glücklich, ohne Flauten. Zur Goldhochzeit -s‘ist meine Pflicht- erstatte ich erneut Bericht. @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  12. Die "Gorch Fock" von Kiel aus auf die hohe See ... und wieder zurück ... "Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer." Gorch Fock, eigentlich Johann Wilhelm Kinau Stolzes Schiff unter großen weißen Segeln, der fröhlichen Leichtmatrosen Schulungsort - die Neugier brennt auf allen Nägeln: "Wann geht es wohl wieder von hier fort?!" Die Kieler Sprotten flanieren am Kai vorbei - sie winken den Soldaten der Bundesmarine zu: so mancher Matrose denkt sich still: "Ei, ei, ei!", doch während des Segelsetzens bedürfen sie der Ruh´! Unter dem hellen Licht des vollen Mondes sollte stechen das stolze Schiff in die weite See - der Mütter Tränen rinnen um ihres Sohnes Wohlergehen - der Abschied, er tut ihnen so weh! Doch unter dem prallen, weißem Bram, erklangen bald die alten Shanties schon: an Bord herrschte Stimmung - gar nicht lahm, dies war des deutschen Matrosen ergiebigster Lohn! Unter dem Kreuz des Südens glühte die Hitze über des Schiffes zu reinigendem Bord - auch die Seekrankheit von des Müllers Fritze spülte ein kräftiger Karibik-Rum alsbald fort! Ein paar frische Fähnrichsanwärter trockneten sich von ihrer Äquatortaufe in der Sonne Strahlen - nicht einmal ein scharfzähniger Haifisch zeigte sich, nun durften sie aus ihrer Erfahrung mit Seemannsgarn prahlen! "Dort unten am Äquator zog mich eine Meerjungfrau hinab - sie zeigte mir ihr golden blitzendes, umspültes Märchenschloß!" - "Ein riesiger Hai, der brachte mich fast in mein frühes Grab, ich schlug ihn mit meiner Faust auf die Schnauze, was ihn sehr verdroß!" Sie mühten sich mit Pahlstek und stürmten in die Wanten, sie refften flink das weiße Leinen und hißten es erneut - am Ende eines langen Tages, sie dankbare Müdigkeit fanden, doch viele hatte auch das Singen unter dem Sternenzelt erfreut! Bald nahte der Tag, auf welchen sich jeder bärtige Seebär freute - an der Kimm zeigte sich schon das Marineehrenmal von Laboe, die "Gorch Fock" leuchtete im feinsten Glanz - zum Heimathafen ging es erneut: ein Jeder unter ihren Segeln war glücklich - die Fahrt, sie war so wunderschön! Naturgeist_Zukunft Vers 1 bis 5 - 23. Januar 2020 JVA Nürnberg (3 Wochen) Vers 6 bis 9 - 09. Februar 2020 noch in Freiheit vor der JVA Bayreuth (1 Jahr)
  13. Das Huhn Gertrude (XXL-Gedicht) Das Huhn als solches scharrt im Sand, was andres ist ihm nicht bekannt. Es sucht nach einem Wurm im Dreck, dabei, da gackert es wie jeck. Es lässt sich ab und an erregen vom Hahn des Hofs der Eier wegen. Der Hahn mit Stolz und bunten Tupfen will ständig auf dem Huhn rumhupfen. Das Huhn als solches heißt Gertrude, lebt in ´nem Stall in Buxtehude, der vis à vis dem Plumpsklo steht, auf das die Frau des Hauses geht. Die Frau des Hauses, Martha Meier, die klaut Gertrude stets die Eier. Frau Meier liebt es morgendlich mit Rührei auf dem Frühstückstisch. Gertrude will die Eier hüten und darauf sitzen, um zu brüten. So kommt Frau Meiers Eier-Wahn beim Huhn Gertrude nicht gut an. Der Hahn, mit Namen Balthasar, er nimmt Gertrudes Kummer wahr, versteht sogar des Huhnes Frust, zum Kopulieren fehlt ihr Lust. „Was ist zu tun?“, fragt sich der Hahn, Gertrude lässt ihn nicht mehr ran. Nur laut zu kräh‘n macht kein Pläsir; er leidet mit dem Hühnertier. „Wir sollten streiken“, spricht das Huhn, „statt Eier legen, gar nichts tun!“ So treffen sie mit viel Verdruss nebst Kräh’n und Gackern den Entschluss. Am nächsten Morgen -wie gewohnt- Frau Meier auf dem Plumpsklo thront. Danach, da schaut die alte Meiern wie immer nach den Hühnereiern. „Kein Ei im Nest? Das ist makaber! Vielleicht war’n es die Ost-Araber? Die wohnen jetzt im Nachbarort und nahmen wohl die Eier fort! Nun gut, ich werd‘ mal darauf achten und heute ohne Rührei schmachten.“ Des andren Tags das gleiche Spiel, der Eier Null - das ist nicht viel! Am dritten Tag, wen wundert dies, die Meiern drum zum Angriff blies. Sie legt sich hinter eine Mauer des Nachts im Mantel auf die Lauer. „Wenn Flüchtlinge die Eier klauen, kann man der Politik nicht trauen.“ Nachts ist es feucht, die Nebel wabern, zu seh’n ist nichts von den Arabern. „Wie kann das sein?“, denkt sich die Meiern, „kein Dieb vergreift sich an den Eiern.“ Und darum, in der nächsten Nacht, hält sie im Gras erneut die Wacht. Zwei Nächte ihres Rentnerlebens verplempert Meiern so vergebens. Kein Ei zu seh´n im Hühnernest, ein Dieb war’s nicht, so viel steht fest! Trotzdem ruft sie die Polizei, Wachtmeister Schulze eilt herbei, beglotzt direkt das Tier Gertrude, das Legehuhn aus Buxtehude. „Ich bin kein Tierarzt, doch ich tippe, das Huhn, es hat die Vogelgrippe. Gertrude sieht apathisch aus, wie sie dort hockt im Hühnerhaus.“ Frau Meier zieht die Brauen hoch: „Mein guter Mann, das fehlt grad noch“, sie schüttelt ihre graue Mähne, „womöglich auch noch Quarantäne? Wahrscheinlich ist das Huhn zu alt, drum mach‘ ich es gleich morgen kalt, und auch den Hahn mit seinen Tupfen werd‘ ich für’s Mittagsmahl mir rupfen.“ Das Huhn Gertrude ist empört als sie die Schreckensbotschaft hört. Und auch der Hahn denkt voller Graus: „Na gute Nacht, das Spiel ist aus!“ Gertrude spricht: „Das wär‘ gelacht, so schnell wird keiner umgebracht. Wir flüchten morgen gleich nach Bremen und sollten uns nicht weiter grämen. Das sind nur hundert Kilometer, Gedanken machen wir uns später! Wir nehmen einfach die A1 und retten so den Sinn des Seins“. Gesagt, getan, um Mitternacht hat man sich auf den Weg gemacht. Die nächste Auffahrt wird genutzt, wo man sich erst die Federn putzt. Die Nacht ist dunkel und es regnet, ein Umstand, der die Flucht nicht segnet. Im Herzen ängstlich und recht bang läuft man die linke Spur entlang. Die Lichter blenden, Autos flitzen, derweil die Autoreifen spritzen das Wasser, das die Fahrbahn flutet, wobei es laut und schrecklich tutet. „Au weih“, schreit Balthasar, „Gertrude, halt an, Du Huhn aus Buxtehude. Ich hab verrenkt mir meine Krallen“, hört’s Huhn den Hahn von hinten lallen. „Wir müssen auf die andre Seite, ich sah ´ne Säule in der Weite, die ist für’n Notruf, wie ich seh‘, wir rufen den A D A C !“ Derweil Gertrude dieses spricht, ruft Balthasar: „Die seh´ ich nicht!“ „Nun komm“, ruft’s Huhn, ihr Ton ist heiter, „wir hüpfen auf der Leitplank‘ weiter.“ Der stolze Hahn kann sich nicht wehren, er muss mit ihr die Fahrbahn queren. Die Autodichte war verheerend, derweil sie just die Straße querend. Ein Kraftfahrzeug der Niederlande rammt vehement die Rasselbande. Grad wenn man keinen Navi hat, fährt Dich ein Holländer noch platt. So mögen sie in Frieden ruh’n, der stolze Hahn und auch das Huhn. Im Hühnerhimmel keine Meier stibitzt Gertrudes Hühnereier. Ja, es ist bitter läuft im Wahn Geflügel auf der Autobahn. Doch soll‘n aufgrund Gertrudes Qualen die Holländer ruhig Maut bezahlen. @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  14. Melda-Sabine Fischer

    Latschen

    Latschen Die Römer latschten auf Sandalen, sogar im Kampf mit den Vandalen. Die siegten meist auf Vandaletten, die Römer latschten dann in Ketten. Auf Mokassins im schnöden Matsche, da latscht tagtäglich der Apache. Die Sioux latschen lieber blank, drum bleibt ihr Schuhwerk auch im Schrank. Man latscht auf Flip-Flops sehr entspannt, zumeist an einem Badestrand. Auf Ballerinas geht dies schlecht, weil sich der Sand im Schuhwerk rächt. Ein Mensch in Badelatschen scheint der schicken Mode ärgster Feind. Verloren geht sein Sexappeal, dahin ist auch der gute Stil. Latscht er dann so zum Opernhaus, schmeißt ihn der Pförtner flugs hinaus. Auch im Casino äußert man, dass er dort so nicht latschen kann. Latscht er in Latschen dann zum ALDI, womöglich noch mit Dackel Waldi, wird dieser sich für´s Herrchen schämen, doch wird´s den Latscher wenig grämen. Ein andrer Mensch schwört mehr auf Puschen, so wird er auch zum Kiosk huschen. Die Schuhe möchte er nicht nutzen, die müsste er ja erstmal putzen. Auf Puschen ist die Welt viel schöner, er rennt auf ihnen hin zum Döner. Der Döner-Mann, ein Mehmet Kok, trägt seinerseits nur Birkenstock. Es latschen beide durch den Laden auf ölgetränkten Fliesen-Pfaden. Denn fettig ist die Zubereitung und sorgt für instabile Gleitung. Nicht rutschfest ist des Latschers Gang, drum schlägt er vor der Theke lang. Er bricht sich durch den Sturz die Hand, knallt mit dem Kopf noch an die Wand. Ein Mensch, der Sandaletten hat, geht gern auf ihnen durch die Stadt. Dort latscht er durch die Tellermine von Dackeldame Augustine. Der Hund, er ließ geflissentlich nen Hundehaufen hinter sich. Der Mensch mit Sandaletten stutzt, denn auch die Socken sind beschmutzt. Und wenn ein Mensch aus Holland stammt, ist er für Holzschuhwerk entflammt. So schreitet er durch grüne Wälder und latscht durch bunte Tulpenfelder. Ob Pantoletten oder Clogs, ob Espadrilles oder Crocs, ob Flip-Flops oder nix am Fuß, an alle Latscher schönen Gruß! @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  15. Nico

    Drei Gäste

    Heute ging’s verrückt hier zu Ich fand beinahe keine Ruh‘ Die Haustür hat kaum stillgestanden Weil lauter Gäste sich einfanden Als Erste war’s die Langeweile Zu gehen sie hatte keine Eile War dann jedoch bereit zu fahrn‘ Als der zweite Gast ankam Der stürzte wie gewohnt herein Herr Einfall soll sein Name sein Beschwatzte mich, mir wurd‘ ganz wirr Und war schon wieder raus zur Tür Ich nutzte freudig diese Zeit Und legte mir den Stift bereit Hatte ich doch keine Lust Zu vergessen was gewusst Doch da schlich auf leisen Sohlen Der nächste Gast, ganz unverhohlen Über meine Schwell‘ ins Haus Und war auf meine Tatkraft aus Es war der Schweinehund, der miese Der mich packte, wie ein Riese Und mich zurück auf’s Sofa warf Wo ich seither liegen darf
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