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  1. Walther

    This is how it's gonna be.

    This is how it’s gonna be. Die Welt ist mörderschwarz, und tief im Dunkel Zerplatzt in dieser Hölle ein Furunkel, Das lilaekelgrün den Grund bedeckt. Ein Wesen, das sich seine Eiterwunde leckt, Es schmollt mit sich und dieser Zombieerde Und ruft nach Mord und Krieg und Gier: Es werde, Hört man es wütend schrein, nie wieder Licht. Und wenn, dann sei’s der Blutmond. Und es kriecht Auf alten Spuren durch die kahlen Berge, Von hohen Bäumen blieben Stumpfeszwerge, Durch leere Täler, die kein Bach mehr netzt. Es ist verletzt, die Flanken sind zerfetzt, Und aus der Kehle tönt ein dumpfes Grollen. Die alte Welt verging durch falsches Wollen. Das Können fehlte nicht. Das Wesen sucht Die Schuld an alledem, das es verflucht.
  2. 01.03.22 Nachdem Präsident Putin, mit Atomwaffen, die globale Sicherheit bedroht hat, legt sein Außenminister nach und schimpft auf Kiew, es wolle Atomwaffen. Dieser Wunsch bedrohe die globale Sicherheit. * Sicherheit schafft einzig wer sie allein bedrohen kann? 02.03.22 Während Putin mit Panzern schießt, haben Ukrainer oft nur Molotow-Cocktails, etwa im südukrainischen Cherson. Derweil demonstrieren in Russland Bürger in über fünfundzwanzig Städten gegen den Krieg. (Über Siebenhundert Verhaftungen.) * Nicht jeder brennt für Krieg. Siehe Cherson 03.03.22 Cherson in der Hand russischer Truppen. Bürgermeister Kolychaew: "Die ukrainische Flagge weht noch..." Charkow, Mariupol, Kiew wanken, aber fallen nicht. * Cherson ist überall da wo Soldaten für den Krieg brennen 04.03.22 Deutsche Sorgen Ein wichtiges "Kriegsopfer" beklagt auch Deutschland: Raketenangriffe, nahe Kiew, töten - das Gebäude der deutschen Pumpenfirma: Vissmann. Zugleich wird ein Atomkraftwerk im Süden (Saporischschja) von Panzern getroffen. * Traurig Die Welt weint wegen der Ukraine und Deutschland wegen Büros eines Pumpen-Herstellers 05.03.22 Vitali Klitschko, Kiews Bürgermeister, will nicht fliehen. "Wenn ich ginge, wäre das Verrat..." Deutschland sorgt sich: Was passiert, falls Russland kein Gas mehr liefert? * Cherson-Tapferkeit - German Angst 06.03.22 In mehr als sechzig russischen Städten demonstrieren Menschen für den Frieden. Mehr als Dreitausendfünfhundert werden verhaftet. Die SPD-Politikerin Esken verteidigt, in einer Fernsehsendung, die Aufrüstung der Bundeswehr. Basis des Friedens sei das Völkerrecht. Dazu gehöre die Wehrhaftigkeit. * Wehrhaftigkeit ist die Basis des Völkerrechts. Zu fragen wäre: der Oberen oder der Unteren? 07.03.22 Ukraines Außenminister Kuleba erfreut: Mehr als zwanzigtausend Freiwillige aus zweiundfünfzig Ländern reisen ein. (Darunter auch Deutschland.) * Ahnungsvolle Hoffnung auf das Kriegsende: einen Friedens-Countdown vorwärts zählen 08.03.22 Deutschland unter Schock. Ein Drama hält es im Würgegriff, so brutal, wie es sich selbst Shakespeare nicht hätte ausdenken können. Der Bundesverband Güterverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) gibt bekannt: Wegen des Ukraine-Krieges werden in ganz Europa hunderttausend LKW-Fahrer aus der Ukraine ausfallen. Zudem ist noch offen, was passiert, wenn Putin Deutschland den Gashahn zudreht. Der ukrainische Präsident Selenskyj kann Gott auf Knien preisen, dass er sich mit Putin ärgern muss, anstatt mit deutschen Sorgen. Nicht auszudenken, wäre es umgekehrt! * Die Geißel Gottes: Deutsche Sorgen 09.03.22 Durch einen humanitären Korridor fliehen ca. sechstausendsiebenhundert Bürger aus Sumy. Und zwanzigtausend aus Kiew. Korridore gibt es auch für: Trostjanez und Krasnopillja. In Mariupol warten ca. Zweihundertausend auf Rettung. Ungeachtet dessen, tobt weiter Krieg. * Einer Gefahr entkommen indem man ins Unglück rennt - wie sicher ist ein humanitärer Korridor der vom Feind garantiert wird? 10.03.22 Über humanitäre Korridore fliehen etwa sechzigtausend Bürger aus Städten, wie: Sumy, Trostjanez, Krasnopillja. Unbeeindruckt tobt weiter Krieg. * Humanitärer Korridor: Fluchtweg oder Einfallstraße? * * * Wird weiter fortgesetzt.
  3. 24.02.22 Präsident Wladimir Putin gibt den Befehl zum Ukraine-Krieg; für ihn sei das keine Invasion, eher eine "Militäroperation". * Präsident Putin - buchstabiert MILITÄROPERATION: INVASION * Kriegsbeginn Das Herz des Krieges (der Soldat) beginnt zu schlagen 25.02.22 Nato-Generalsekretär Stoltenbergs Sorge: ein "Überschwappen" des Ukraine-Krieges. * Krieg ist erschütternd und erschreckend Erschütternd mitansehen zu müssen wie andere im eigenen Blut ertrinken; erschreckend mitansehen zu müssen wie Umstehende dabei mit Blut bespritzt werden 26.02.22 Meldungen über Kämpfe um Städte wie: Odessa, Mariupol und Kiew. Die ukrainischen Behörden warnen: "Auf den Straßen unserer Stadt laufen jetzt Kampfhandlungen." * Ach könnte man Kampfhandlungen an die Leine nehmen und einen Maulkorb überziehen... 27.02.22 Wladimir Putin droht mit Atomwaffen, da sich Nato-Länder "aggressiv" äußern. Die Gesundheitsbehörde der Ukraine sagt, seit dem Krieg seien etwa 350 Zivilisten getötet worden. Aggressive Reden gehören nicht zu Putins Markenzeichen. Ein Hoffnungsschimmer? 28.02.22 Die ukrainische Armee hält Kiew. Pentagon-Sprecher Kirby ist beeindruckt. Friedensverhandlungen scheinen möglich, aber: "Es gibt nichts anderes, als vielleicht seine eigene Sturheit, die Herrn Putin davon abhält, hier das Richtige zu tun." * Blinder Putin Auch ein blinder Putin kann ein Korn finden (das Richtige tun) Stattdessen geht er im Nest der Ukrainer einen abseilen (Krieg beginnen) * Stur-eisern-putinverbissen * * * Das Tagebuch wird fortgesetzt...
  4. Rocco Mondrian

    Soldaten

    Ein Soldat kann ein Mörder sein. Ein uniformierter Bürokrat ist es
  5. 2022 fängt gut an! Vom Regen (Covid 19) in die Traufe (Ukrainekrieg) * Ukrainekrieg Weiter zu schaut der Westen und zieht Putin den Eisernen Vorhang * "Der Mensch lernt aus der Geschichte -nichts" Und der Hitler-Schüler Putin? * Wenn es schmerzt daß man weder Frieden noch Ruhe findet dann ist Krieg *
  6. Josina

    Mit-gefühl-Leid!

    Epigramm Alte Menschen schauen auf zittrige, welke Händen. Schwarz gefärbte Welt, täglich die Furcht vor dem Krieg. G.J. Gersberg ( Josina)
  7. Josina

    俳句 Hai-Ku  14 

    Verbrannte Erde Tränen die nicht versiegen Hungersnot — Leiden G.J. Gersberg (Josina) Sieben Jahre Krieg—Hungrige Kinder in Jemen!
  8. Walther

    Leben. Tod. Tot.

    Leben. Tod. Tot. Aus dem Boden sprießt das Leben, Wächst rasant ins Grau und Blau. Über Blüten brummt ein Schweben, Es herrscht beinah Dauerstau, An den Beinchen klebt ein Stäubchen Und ein Tröpfchen Nektar auch. Manches Bienchen trägt ein Häubchen, Manche Hummel Gelb am Bauch. Dort am Wegrand brennt ein Panzer, Und am Himmel kreischt ein Jet. Schwere Waffen schleppt der Landser, Die er lieber gar nicht hätt. Rauscht am Himmelt die Rakete, Schweift sich zischend in ihr Ziel. Schreien Sterbende die Nöte, Weil es einem so gefiel. Sieh, das Bienchen macht ein Päuschen, Und die Meise baut ihr Nest. Keiner pflückt keiner ein Sträußchen, Denn der Krieg feiert sein Fest.
  9. Ostseemoewe

    Mutters Albtraum

    Mutters Albtraum Mutters Albtraum verharrt immer noch in ihren Augen. Blitze erhellen die Nacht. Sie sucht in den Trümmern der Kindheit ihren Schutzraum, hört heute noch heulende Sirenen.
  10. Josina

    Kinderseelen!

    Kinderseelen! Kinderseelen, weinen verwirrt vom Kriegs geschehen. Kinderseelen, wie sollen SIE den Krieg verstehen! Kinderaugen die fragend, still, sehr bange schauen. Kinder geben so viel Liebe, haben unendlich Vertrauen. Kinderseelen sind offen, ehrlich, frei, so fröhlich. Kinderseelen sind zartfühlend, zutiefst verletzlich. Tapfere Väter kämpfen, Mütter und Kinder fliehen! Bete hoffe für euch — uns, man zwingt den Aggressor bald in die Knie! G.J Gersberg (Josina) 1 März 2022 "Es gibt immer Licht, wenn wir mutig genug sind, es zu sehen, mutig genug sind, es zu sein." Amanda Gorman
  11. Thomkrates

    Der Drang nach Ideen

    Des menschlichen Geistes Drang nach Ideen, gerade des Geistes eitles Verstehen nach Recht nur zu streben und Wohlgefallen, ist unsere Furcht vor des Todes Verhallen. Denn all die Ideen des Geistes Erfindung, sind wesentlich Scheu vor jener Entbindung der Furcht vor dem Tode, dem ewigen Sein, die uns noch verführt als ewige Pein. Der Krieg ist geschuldet all jenem Leiden, das unseren Geist erschuf durch die Zeiten, Erinnerung, Größe und Schönheit derweil, die jetzt nicht verspürt sind als ewiges Heil. Der Friede erkennt dies und innig erschaut die Zeit als die Liebe, die stimmig erbaut den Frieden im Angesicht ewigen Todes und lebt diese Liebe des seelischen Brotes. Die Idee der Nation und Vaterlandsliebe, sind Leiden, die noch im Geiste verbliebe; die Idee von der Freiheit unfreierem Sinn ist Widerspruch und auch der Kriege Beginn. Schau hin, die Idee ist nur die Fiktion für Kampf und Tumult, die Toten der Lohn, die Hoffnung sie trägt dich zu befreien, doch wird all der Geist sich daran entzweien. Lass Geist nicht entzweien dich in den Krieg, der dir in dem Sinne des Kämpfens blieb, bleib Stille in dir und schaue vereint die Liebe, die alle die Kriege beweint. Beweine den Geist des eifrigen Wehrens, erfinde die Liebe des seelischen Nährens getragen vom Herz eines wahren Erblühen, in Frieden den Sinn in die Seelen bemühen. Der Tod ist Idee nicht und auch nicht Leben, auf Tod wir hin von Anfang streben, wer zu sehr Ideen verfolgt und verteidigt das Leben der Menschen innig beleidigt. Des menschlichen Geistes Drang nach Ideen belässt noch in ihnen der Seele Erflehen nach Liebe und Heil und alleinigem Sinn des menschlichen Herzens wahrem Ich-Bin.
  12. Friedenslied. Ukrainisch. Dein Leben wird grad weggeschmissen: Ein Mächtiger hat drauf geschissen, Und sein Soldat hat dienstbeflissen Ein Loch in deinen Wanst gerissen. Jetzt liegst du da, mit gelber Hose Und blauem Shirt, das scheinbar lose Auf dieser ganzen roten Soße Drapiert ist. Du schreist Zähne lose Und fühlst, wie dich der Schmerz besiegt, Mit dem das Leben aus dir fliegt. Du weißt genau, wer dich bekriegt Und, was er will, dafür noch kriegt.
  13. Anonyma

    Pantheon

    Ein älteres Gedicht, das ich bereits 2012 schrieb. Aus aktuellem Anlass überarbeitet. Wie bei manchen meiner älteren Gedichte war auch bei diesem ein 'Auf-den-aktuellen-Stand-bringen' nur begrenzt möglich, dafür ist es zu alt. Aber ich habe mein Bestes getan. Pantheon Die Welt gerät notorisch aus dem Lot, sie wird von Geifer, Hass und Neid besetzt, wobei die Menschheit immer mehr verroht. Sagt Thanatos, der seine Sense wetzt! Eirene flieht, von Ares fortgehetzt: Mein Krieg regiert, es darf kein Friede sein! Lauf weg! Du bist schon wieder abgesetzt! Der Mensch, er lebt und kämpft und stirbt in Pein und Ares keltert Hirn, Gedärme, Fleisch zu Wein! Gesät wird Schmerz, die Ernte ist der Tod, die Erde ist des Menschen Untertan und Haben will! ist oberstes Gebot! Wer frisst, was er nur irgend fressen kann? Sein fahles Pferd, das galoppiert voran! Er mästet sich an Jude, Moslem, Christ, bei ihm ist jeder gleichermaßen dran! Sein Name? Mensch. Er frisst und frisst und frisst, weil dessen voller Bauch nicht sattzukriegen ist! Idole, Götter? Freibrief, allezeit! Mal eingeführt, mal abgesetzt, im Kult verehrt und jederzeit zum Krieg bereit! Der Zorn des einen ist des andren Huld und keinen trifft am Ende eine Schuld! Idole, Götter? Aus der Phantasie heraus wird so die Endlichkeit genullt, als Auserwählter stirbt man schließlich nie! Zum Tanz ein Kalb aus Gold, zur Schicksalsmelodie! Ein Philosoph gräbt, krank, im Wüstensand nach einem Rest Vernunft, nach einem Sinn! Stirbt, unbeachtet, in des Wahnsinns Land. Erkenntnis rafft den Sucher kalt dahin: Die Götter? Sie sind wir! Der Kult? Gewinn! Nenn Ares Führer, der die Welt zerschlägt, frag Bacchus: Steckt in dir der Kaufmann drin? Eirene, die den Frieden in sich trägt, ein Herz und Menschlichkeit? Flieht hilflos. Unentwegt.
  14. Ein Krieg vernichtet nicht nur Menschenleben, nein, er zerstört auch positives Denken und will es einschüchtern und ganz beschränken wie auch die Kräfte, die nach Wahrheit streben. Physische Freiheit und ein freies Denken sollten das höchste Gut der Menschheit sein, zwar schränken Krankheiten das Leben ein, denn die Natur lässt sich von uns nicht lenken. Das Leid von Kindern, Witwen und Soldaten lässt Autokraten und Despoten kalt, sie sind gefühllos, herrschen mit Gewalt über ihr Volk in unterdrückten Staaten. Mit Kriegen wollen sie ihr Reich gestalten, auch hunderttausend Tote schrecken nicht, denn es ist ganz legal aus ihrer Sicht sich damit Macht und Reichtum zu erhalten. © Curd Belesos
  15. Angst. Krieg. Man hört, wie wieder Panzer rollen, Wie Ketten quietschen, Steine spritzen. Motoren grummeln, pfeifen, grollen. Die Angst schleicht durch die Fensterritzen Und sitzt beim Essen mit am Tisch. Sie wurde gar nicht eingeladen. Zu Abend gibt es frischen Fisch, Das Wasser stand bis an die Waden, Als ihn der Vater morgens fing. Gemurmel, dumpf, statt Witz und Lachen: Die Angst ist da und macht ihr Ding. Man hört, wie die Geschosse krachen, Wie Teller klirren, Gläser tanzen. Dann kommt die laute Explosion. Die Silberfischchen und die Wanzen Verstecken sich beim ersten Ton. Die Mutter weint. Sie weiß vom Leiden, Von diesem schlimmen großen Krieg, Der Menschen fraß, und auch die beiden, So jungen Brüder nahm. Der Sieg Verlangte einen hohen Preis. Den zahlten nicht nur die Soldaten. Kalt ist der Fisch, er war doch heiß, Als sie ihn auf den Teller taten! Und wieder wummern die Kanonen, Und wieder geht es an das Leben. Damit will einer sich belohnen, Und Ruhe wird er keine geben.
  16. Josina

    Tanka 短歌 A

    der martinsumzug warmer geteilter mantel verschmähte Kinder Syrien, Afghanistan Somalia Belarus…. Flucht, Krieg, Gewalt, Armut, Angst @G.J. Gersberg (Josina) Meine Gedanken sind bei den vielen Kinder, die auf der Flucht sind, ihre Kinderrechte die "mit Füßen getreten" werden! Beim Martinsumzug gehen die Kinder mit Lampions durch die Straßen. Auf dem Land und Kleinstädten (vor Corona) von Haus zu Haus und singen schöne u besinnliche Lieder bekommen Süßigkeiten, besonders die älteren Menschen freuen sich sehr darüber. Sankt Martin teilte sein Mantel mit dem Bettler, es brachte ihm den Spott der anderen Reiter (Soldaten)ein. Nachts im Traum dankte Gott Martin für seine Tat. Denn Jesus hatte sich in der Gestalt des Notleidenden befunden. Martin teilt seinen Mantel mit dem NOTleidenen ! Im Traum erschien ihn Gott der den anderen Teil des Mantel trug. herzliche grüße Josina Tanka: Diese japanische Gedichtform besteht aus fünf Zeilen. Thematisch dreht es sich beim Tanka um tiefe Gefühle für die Natur, Liebe oder Sehnsucht. Auch Traurigkeit und Verzweiflung. Die letzten zwei Verse hatten ursprünglich sieben Silben. Doch mir war es wichtig einige Länder mehr zu benennen!
  17. Das ist Wahnsinn! Ein Spruch, der heute leicht von den Lippen abgleitet, mit Händen, die den Kopf umklammern. Die Welt in seiner Tiefe zu erfahren ist intensiv. Ich kenn den Wahnsinn, denn ich erforschte maximal 0,0012 Prozent von ihm. Leider kann ich ihn selten Kanalisieren alle Rohre sind verstopft und dann werde ich verkopft. Ich erfuhr auch diese heile Welt doch es gibt kein zurück, den ich kenne ihn zu 0,0012 Prozent. Was soll es bringen ihn zu beschreiben? Scharfe Reaktionen, oder keine. Blick nach unten Gang im Kreise. Wo soll ich denn sonst sein. Gutgläubige und Unwissenheit. Das Böse negieren, inmitten seiner Zeit. Grollende Kulisse. Militaria ruft der Arier. Ich denke die Dinge zu Ende mit Betonung auf ...
  18. „Ein Mohn steht auf dem Feld uns nah, erhaben sein Anblick, wunderbar! So schau, er trägt die schönste Blüte, im Spiel der Kronenblätter glänzt das Licht!“ – Doch Dir war’s wohl nicht im Gemüte, erstarrt war Dein Gesicht. „Im Westen hat der Mohn geblüht, als der Sturm des Feuers war verglüht. Es furchte das Grauen das Ernteland es düngte die Gräben, das dunkle Meer. So trieb auf ihm ein rotes Blumenband – sein fernes Antlitz wiegt mir schwer“. Es flossen Tränen über viele Wangen – die Welt war aus dem Lot, so tief in Dir war nichts vergangen, aus Deiner Seele drang die Not. Der Weg mit Dir ist lange her, der Zeiten Last war mir auch schwer So blühe, Mohn, ganz unberührt! Der Wind hat uns hinfort geführt. Das erste Gedicht "Die Mohnblume" habe ich in der Form komplett überarbeitet, ohne am Inhalt bzw. an der Allegorie etwas zu ändern. So ist ein zweites entstanden. Ich danke allen kritischen Anmerkungen zur ersten Version.
  19. Das Kind am Straßenrand An einem warmen Sommertag, buntes Treiben auf dem Markt, in einem Ort, eine schöne Stadt, die sehr viel Leben in sich hat. Am Straßenrand zum Marktplatz hin, sitzt spielend auch ein kleines Kind, es hält eine Puppe fest im Arme und kämmt derselben langen Haare. Von den Menschen, die vorübergehen, bleiben manchmal einige stehen, schauen zum Kind und freuen sich, über den schönen Anblick, der für sich spricht. Von Ferne her tönt leises Grollen, als ob die Wolken etwas sagen wollen, kurz darauf die Sirene ertönt, das Grollen wird lauter, bis es klanglos nur dröhnt. Auf dem Marktplatz, wo vorher war buntes Treiben, Menschen in Panik, angstvolles Schreien, es fliehen alle Leute, die einst kamen her, der Markt ist nun fast menschenleer. Fast…menschenleer, bis auf das spielende Kind, das im Spiel innehält als das Dröhnen beginnt, es schaut zum Himmel, mit lähmendem Blick, wo das Dröhnen herkommt, vor dem es erschrickt. Ein Kind liegt tot am Straßenrand, sein Name ist wohl niemandem bekannt, und die Puppe liegt noch in seinem Arm, mit der es spielte bevor der Tod das Leben nahm. Die Hitze, die man nun hier spürt, nicht mehr vom Sonnenschein herrührt, denn ringsherum lodern die Flammen, die vom Bombenhagel stammen,… …der anfing, als begann der Krieg, in dem Land wo das Kind tot liegt. Der Wind er treibt die Flammen an, so das man kaum noch atmen kann, das Feuer verbreitet sich noch mehr, die Stadt wird nun zum Flammenmeer. Nach langer Zeit legt sich der Wind, die Feuersbrunst nun auch verstimmt, die Stadt eine Einöde von Elend und Not, es gibt kaum noch Leben,… fast alles ist tot. Ein Kind lag tot am Straßenrand, dessen Name niemandem ward bekannt, die Feuersbrunst, die einst entflammt, hat dann das tote Kind verbrannt, verbrannt ist nun der ganze Leib,… …vom Kind nur Asche übrig bleibt. Kein Kind liegt tot am Straßenrand, die Asche, die vom Kinde stammt, nun vielmehr der Wind fortträgt, der erst das Feuer hat gehegt,… …und sie in alle Richtungen verstreut, in der Stadt, die vom Tode wie betäubt. Die Stadt ist jetzt öde, ganz fruchtlos und leer, nichts was sich regt, kein Leben gibt es hier mehr. Der Ort, der vorm Krieg war eine lebende Stadt, wurde, durch den Krieg, zum mahnenden Grab,… …zum Grab des Kindes, das niemand gekannt, das einstmals spielte am Straßenrand. Die Traurigkeit, in diesem Gedicht, erkennt man vielleicht auf Anhieb nicht, da die Handlung der Realität entspricht, die auf dieser Welt normal schon ist. R. Trefflich am 2003 / 2021
  20. Létranger

    Schreie auf dem Meer

    Ich starre blind, noch fehlen mir die Worte, was da geschah, kann keiner mir erklärn, der Himmel weint, ich denk an dunkle Orte, von denen wir die Schreie nicht mehr hörn. Man hört, wies surrt und pfeift, wies plötzlich kracht? Die Bomben fallen, und das alte Lied vom Krieg zerbricht den Frieden jeder Nacht, die Hoffnung auf ein neues Morgen flieht. Die Kinder schrecken auf aus bösen Träumen, und Tod und Ängste führen die Regie, am Ende hilft kein Zaudern und kein Säumen Nimm die Erinnerung, die Kleider, flieh! man hört, wies surrt und pfeift, wies plötzlich kracht? Die Bomben fallen, und das alte Lied vom Krieg zerbricht den Frieden jeder Nacht, die Hoffnung auf ein neues Morgen flieht. Help me, help me, Rufe hallen übers Meer, Ist da irgendwer? Ich ertrink, ich kann nicht mehr! Der kleine Junge liegt im kalten Sand, umspült vom Meer - wir könnens gar nicht fassen. Er suchte Zuflucht und ein sichres Land, stattdessen musste er sein Leben lassen. Wir haben wohl im Schlaf die kleine Hand, die sich ins Leben streckte, losgelassen. ___________________________________________________________________________ Ein Gemeinschaftswerk von Gewitterhexe und L'étranger Die Idee zu diesem Songtext geht auf einen englischsprachigen Text von Dornenrose zurück, den sie unter dem Eindruck dieses ergreifenden Pressefotos geschrieben hat: https://www.google.com/search?q=foto+ertrunkener+syrischer+junge&oq=foto+ertr&aqs=chrome.1.69i57j0j0i10i22i30.4529j0j8&client=tablet-android-samsung-nf-rev1&sourceid=chrome-mobile&ie=UTF-8#imgrc=W0XL_h4MQ8bMcM
  21. ein mädchen flieht über kahle felder vorbei an den reglosen körpern hinein in die wälder und weiter nur weiter nur fort von den soldaten fort von den düsteren orten wo sie die kleinen nazischlampen nahmen sie wird das schweigen nicht vergessen und die leeren augen der mutter als sie losließ und ging manchmal sehe ich ein mädchen nachts auf den feldern huscht es durch bleiche schatten in deinem gesicht und wieder als wir zu tische sitzen seh ichs hungrig schleichen um uns herum die nähe suchen und das licht gestern als wir fröhlich um dich tanzten hats uns ein altes lied gesungen __________________________________________________________ Einem wichtigen Menschen in meinem Leben gewidmet.
  22. Létranger

    ich schweig mich aus

    na sieh nur den kreisenden adler den wild in die zeilen gehauchten beschworen in tausend gedichten das glück in den armen der liebe das ganze geblühe das grünen besungen seit uralten zeiten da weht ein wind der vom krieg sich genährt hat mir schartige lieder aus ruppigen texten ins ohr doch ich schweig mich aus wo die füllsel düstern
  23. Berauscht von den großen Gebärden vergießen die Kämpfer ihr Blut für blecherne Orden der Ehre. Im Acker zersplittern die Knochen, die grausigen Schreie verhallen auf eisigen Feldern des Kriegs. Dem blutigen Winter folgt luftiger Frühling, bringt trotziges Grün und betörende Blüten, Verliebte bezüngeln die Erdbeereistüten und wollen sich goldene Käfige schmieden. verführerisch senken die Bäume bald Früchte herunter, die Beeren sind süß, und die Nächte entfesseln das Dasein in glutvoller Pracht. Jetzt brüllen die heiseren Hälse, Gestiefelte ballen die Fäuste schon fest, die mahnenden Rufe verhallen. Die Träume zerplatzen im nüchternen Neon der rasenden Welt.
  24. Hör zu, die Nacht spricht leise wie eine Mutter, die sich sorgt, von den verkauften Töchtern, die den Männern dienen, und von den Söhnen, die im Kriege fallen. Die Tage schweigen wie ein Bräutigam vom Makel seiner Braut. Alte Version der 7. Zeile: Du weißt, die Tage schweigen
  25. Létranger

    dies Lied

    Ich sing ein Lied, das mir der Vater schwieg, das mir die Mutter an der Wiege summte, in meinen Träumen klagten es Vermummte mit zugenähten Lippen - im letzten Krieg, da sangen Bomben uns das Lied, das keine Worte braucht, und seine Melodie vergess ich nie - in wachen Nächten tanzen es Gebeine.
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