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  1. Flutterby

    Selbstverwirklichung

    Selbstverwirklichung Blicke tief in den Spiegel hinein Tauche bis in die Seele ein Durchquere Wüsten und Meere Dann verwüste und leere All die Strukturen All die dunklen Spuren Und erschaffe ohne Rücksicht Dir ein neues Angesicht
  2. Wie kann es sein, dass einem Mann bei all den vielen Menschen, einer so wichtig sein kann ohn' Limit, ohne Grenzen. Kommt einer nun ganz frei daher und sagt mir: „Lieber Mann, ich mag dich nie und nimmer mehr, weil ich nicht mit dir kann“. So denk ich mir, na, sei es drum, es gibt noch viele and're, ihm nachzulaufen wäre dumm, ich fortan weiter wand're. Doch sagt dies nun der eine Mensch, den man so schrecklich liebt, dann bricht für mich die Welt zusamm', das Glücke, es versiegt. Doch frag ich mich, ist denn die Tat, nicht wahrlich völlig gleich? Es ist derselbe Umstand, ja, wenn ich es so vergleich. Beide Leute wollen mich nicht mehr in ihrem Leben. Doch ein Mensch mich so arg zerbricht, dem and'ren sei vergeben.
  3. Daniel Walczak

    Lebendig sein

    Alle sagen, traurig sein sei das größte Pech auf Erden, immer, wenn man ist allein, soll bitte alles besser werden. Ich sage, ja, es ist zu toll, wenn einmal alles laufet gut. Doch miss ich dann ganz sorgenvoll, die mich belebende, heiße Wut. Ja, dann, wenn ich mich traurig fühl, wenn nichts hat einen Sinn, dann merke ich, so schön und kühl, lebendig ich doch bin. Ich spüre Kummer, Angst und Not und will aus dieser Schwebe. Doch bin ich weit weg, dann vom Tod, und spür', wie sehr ich lebe.
  4. Carlolus

    Von Unerschöpflichem

    Von Unerschöpflichem Ihr Lächeln streut Blumen auf meinen Weg, mischt sich mit bunten Blättern meines Herbstes. Was in mir wächst und reift, was grenzenlos und voller Wunder spürt innwendig die Seele. Als Sandkorn am Strand der Unendlichkeit fühle ich mich, als Licht in den Weiten des Alls. Volles Leben spüre ich im Atem unermesslicher Zeit.
  5. Luis Figo

    Jetzt und Hier

    Jetzt und Hier Ich halt den Stift in meiner Hand Und schau auf leeres Blatt Papier Während draußen unerkannt Die Welt zerbricht, was mach ich hier? Versuch zu ordnen, was ich sehe Und was ich höre, um mich fliegt Doch ich zweifle, nicht verstehe Weil es in uns’ren Händen liegt. Wir haben Alles, Gott gegeben Das Paradies lädt ein zum Fest Doch anstatt danach zu streben Den Meisten Mut und Kraft verlässt. So können Schwätzer, Heuchler, Blender Die Schwachen sammeln hinter sich Und täuschen mit gülden Gewänder Umgarnen, schmeicheln königlich. Und ist man nicht gewillt zu hören Verbannt die Meute mit Applaus Kein freies Denken darf hier stören Und so sieht’s düster um uns aus. Ein Planet kaputt geschunden Ein Achselzucken war es nur Drehen laut die letzten Runden Seh’n den Abgrund, doch bleiben stur. Vergeuden Zeit mit all den Dingen Die Mensch nicht braucht und meist nicht will Man kann das Denken nicht erzwingen Und bleibt es aus, wird’s totenstill. Aus Angst um Hab und Gut und Leben Kehrt die Vernunft und Weisheit heim Die Dummen laut das Wort erheben Wird Toleranz erstickt im Keim. Und hüte sich, wer aufbegehret Wer leichten Herzens Fragen stellt Wer diskutiert oder gar wehret Bald Gitter in den Händen hält. Woll’n Grün sein und die Erde retten Doch treibt Konsum das Ego an Woll’n Freiheit, doch sie liegt in Ketten Denn Macht und Gier stör’n sich daran. Sitzen auf Bäumen, leeren Fenstern Tragen Masken, nicht nur zum Schutz Und haben Angst vor den Gespenstern Die wir riefen, aus Eigennutz. Es gibt nicht mehr die gold’ne Mitte Diktiert wird was genehm und recht Sind ausgespäht, all uns’re Schritte Gläsern im Datennetzgeflecht. Die Jugend stört’s nicht, tippen munter Geheimnisse sind Schall und Rauch Fällt Anstand, Würde hinten runter Denn Oberflächlichkeit tut’s auch. Schauen nach allen Herrgottsländern Erlauben uns den besten Rat Wollen schön sein, bummeln, schlendern In Dekadenz das Ende naht. Halt, bis hier hin, keinen Schritt weiter Schreit das Gewissen unentwegt Der Narr obsiegt, tanzt fröhlich, heiter Das Geist und Seel’ sich schlafen legt. Nichts von der Welt die wir erschaffen Ist für die Ewigkeit bestimmt Was soll all das Zusammenraffen Wenn man am End’ nur sich mitnimmt? Kein Gold, kein Stein, keine Sekunde Kein Lachen, Weinen, Glücklich sein Kein Schmerz oder gar Liebesstunde Werden gepackt ins Köfferlein. Nackt, ungeschminkt und voller Güte Soll’s Herze schlagen in der Brust Das Leben ist `ne Wundertüte Die Frage, ist es uns bewusst? All das Verbieten, Sperren, Schlagen Denunzieren oder Hetzen All das Jammern, Heulen, Klagen Wird die Welt in Stücke fetzen. Wo bleibt der Anstand, wo die Sonne Wo bleibt Kultur, die Leichtigkeit was wär das Leben eine Wonne Wenn man es ließe jederzeit. Natürlich ärgert und frustriert mich Die Arroganz, der Neid und Hass Selbst Mutters Sprache grollt und grämt sich So langsam macht’s ihr keinen Spaß. Wollen Geschichte neu erfinden Verbiegen jeden Wörtersinn Wir halten Ausschau nach den Blinden Und schauen selber gar nicht hin. Verleugnen unser Volk und Heimat Doch nutzen hier zu leben aus Ein strahlend Land wird blass und matt Ein Hoch auf dieses Irrenhaus. Sind Tolerant bis zum Erbrechen Das Abendland steht vorm Bankrott Verharmlosen all die Verbrechen Verspeisen Wahrheit als Kompott. Leben auf Pump und Kinderhänden Und tauschen Zeit für Klimpergeld Verkriechen uns in den 4 Wänden Das Abendmahl ist schon bestellt. Wo sind die guten, alten Zeiten Ein Mann, ein Wort, ein Handschlag reicht Heut abgesichert, doch entgleiten Die Tugenden, sind aufgeweicht. Wer ist schon gerne Tapfer, Mutig Will mit Demut duldsam walten Wenn’s Recht getreten wird und blutig Uns’re Einigkeit gespalten. Da rennt der Mensch durch all Epochen Hat Steinzeit, Altertum geschafft Das Mittelalter, Weltkriegswochen Und doch am Ende nichts gerafft. Denn auch wenn viele klug Gelehrten Den Erdball haben kurz bewohnt Es irrlichtern meist die Verkehrten Und werden dafür noch belohnt. Ist Nächstenliebe und Empathie Nicht auch des Glückes Unterpfand Einander helfen, sag niemals nie Egal welch Herkunft oder Stand? Für uns muss alles Sinne ergeben Suchen nach Liebe, Freiheit, Rast Tun schneller, weiter, höher streben Bis wir zerbrechen an der Last. Auch wenn mich dies Alles traurig stimmt Mir zum Heulen ist zu Mute Die Hoffnung den höchsten Berg erklimmt Ich glaub an des Menschen Gute. Die Unbeschwertheit will ich wahren Bin Kind im Mann, das Grinsen breit Zu kurz die Zeit hier, will nicht sparen Mit Witz und Charme und Heiterkeit. Halt Ausschau nach den schönen Dingen Lass Hektik, Hast, weit hinter mir Man kann zum Glücke niemand zwingen Nehm ein Schluck Lebenselixier. Ich seh` die Meinen um mich lachen Genieß der Liebe ihren Lauf Lass der Welt ihr Spiel ruhig machen Ich halt sie sowieso nicht auf. Werd vor Problemen nicht weglaufen doch schau nicht unter jeden Stein Such nicht die Nadel im Heuhaufen Nehm Anlauf, springe einfach rein. Mit meinen Worten, meinen Taten Meinem Gewissen, bleibe ich Standhaft und werde nie verraten Mein Blut, mein Land, wie lieb ich dich. Mein Glas halbvoll und niemals Regen Bin ein Träumer, Freiheitstrunken Humor und Herz auf meinen Wegen Freude schönster Götterfunken. Der Schweinehund in mir schon winselt Weil draußen an der frischen Luft Das Alltagsgrau wird weggepinselt Mit regenbogenbuntem Duft. Gelassen, ohne Furcht und Schatten Lach ich Dämonen ins Gesicht Werd keinem Zweifel je gestatten Mich zu besiegen gibt es nicht. Hab tausend Melodien im Herzen Und pfeif dazu manch schrägen Ton und Jahr für Jahr Geburtstagskerzen auszupusten freu ich mich schon. So hoff ich mit dem Alter weiser Glücklich Zu werden, Tag für Tag war früher laut, jetzt manchmal leiser es kommt halt so wie’s kommen mag. Und dreht das Leben Pirouetten wo Sturm und Not entgegenschlägt zerbrech ich dennoch alle Ketten die man mir um den Halse legt. Was nützt zu warten auf den Morgen Wenn jetzt und hier spielt die Musik Vergess die Last und all die Sorgen Mein Kopf erhoben, frei und flieg. Und wie ich in Gedanken schweife Wird mir auf einmal alles klar Schau auf das leere Blatt, begreife Jetzt hier zu sein ist wunderbar. Mario Sachse 2020
  6. Luis Figo

    In meinen Händen

    In meinen Händen Könnt ich diese Welt in meinen Händen halten und so wie’s mir gefällt über alles walten so gäb es keine Kriege kein Hunger und kein Leid die Welt in Frieden liege ohne Rache, Hass und Neid. Es könnte jeder Glaube in jedem Herzen sein und des Adels beste Traube wär des Bettlers täglich Wein. Die Freiheit der Gedanken von Geld und Gier blockiert zerbräche alle Schranken das Gerechtigkeit regiert und dann würde unser Leben wieder lebenswert doch wer würde sie mir geben wenn sich niemand darum schert. Mario Sachse 2004
  7. Servor Poet

    Heilen

    Jemand hat mir mal gesagt: „Ich wünschte mir, ich könnte heilen“. Und ich sage dir; jeder kann jeden heilen, denn jeder kann mit jedem die Liebe teilen, jeder, auf seiner eigener Art und Weise: manche strecken ihre Händen aus, manche legen ihre Händen auf, manche sagen vor sich hinmurmelnd viele Wörter, manche sehen dich nur an und nehmen deine Händen. Manchmal aber ein versteckter Blick, ein behutsames Wort, eine stille Umarmung kann Mut machen, Freude bringen, das Positive stärken: für unsere Herzen die Heilung spenden. Doch es kann nur dort eine Heilung geben, wo die Menschen selbst ihre Händen nach Heilung strecken: nach Trost, Geborgenheit, Mitgefühl… nach Liebe, nach diesem göttlichen Funken, um das Feuer des Lebens zu entfachen und es am Leben zu erhalten. So sehe ich es, die Heilung als Nähe bringend, Wärme teilend, Herzen rüttelnd, munter machend, Augen öffnend, Licht gebend, die direkte Auswirkung der Unverfälschten Liebe.
  8. Da die Dürre sich schon lange hält, ist vertrocknet das Savannenfeld. Hinein in die weite Wolkenwelt dringt der Jammer, dass kein Regen fällt. Ein kleiner Tropf hat hinuntergefunden, er eilte sehr lang, viele Stunden. Er sucht sein Ziel auf unsrer Erde, es durstete dort unten jede Herde. Liebe Savanne, hab’ nur Geduld, dass er zu spät kommt, ist nicht Deine Schuld! Das Klagen hört man weit und breit: „Wann kommst Du endlich, Regenzeit?“ Schon bald beginnt die nasse Phase! Du springst in eine Löwennase, es kribbelt, sie muss ganz laut niesen, bald fängt es an so schön zu gießen! Das Himmelszelt beginnt zu beben, wer es nicht glaubt, muss es erleben! Die Wolken schrecken auf voll Schauer, er strömt herab (nur kurz die Dauer). Geballt war kurz die Löwenkraft, in die Savanne tropft der Lebenssaft.
  9. Jenny Brailey

    Leben oder Tod

    Ich stehe da Und weiß nicht weiter Mein ganzer Körper bebt Meine Augen geschlossen Meine Hände wandern über die Steine Ich stehe an der Klippe Meine Gedanken rasen Wirbeln in meinem Kopf Weiß nicht, was ich tun soll Weiß nicht, wie ich mich entscheiden soll Deine Stimme erklingt an meine Ohren Ich drehe mich schlagartig um Wo bist du? Es war eindeutig du! Die Stimme kam 100% von dir! Ich bilde mir das nicht ein Ich halluziniere nicht! Gibt es doch mehr, was mich hier hält? Was mich am Leben hält? Zitternd Setze ich mich auf den Boden Lasse die Beine von den Klippen baumeln Lasse den ganzen Druck los Atme tief ein und aus Lasse mein ganzes Leben an mir vorbei ziehen Ich darf lieben und auch geliebt werden Ich bin ein wertvoller Mensch Ich darf schöne Momente erleben und sie auch genießen Ich bin Kind Gottes Und Gott hat einen Plan mit mir Ich möchte erleben, wie dieser weiter geht Möchte erleben, was er mit mir vorhat Ich sehne mich, nach Gottes Liebe Ich sehne mich, nach einem Funken Wahrheit Ich sehne mich nach Gesundheit In der meine Liebsten und ich wohnen Ich ziehe die Beine an und stütze mich auf den Knien auf Ich blicke in die Tiefe Schließe jedoch direkt wieder die Augen Ich versuche, genau diesen Moment, festzuhalten Er soll mich auf meinem weiteren Weg begleiten Jeden Tag begleiten Begleiten und führen In meinem Leben führen Denn ich stehe auf Drehe mich um Wende dem Abgrund meinen Rücken zu Und gehe weg Weg von der ewigen Tiefe Weg von meinem Tod Weg von jeglicher Negativität Das Leben hat gewonnen!
  10. Jenny Brailey

    Alles ist möglich

    In jedem Winkel In jeder Zeit Gibt es etwas Das nennt sich Wirklichkeit. In jenem Winkel In jener Schlucht Spürte ich sie Diese unendliche Wucht Ich kann sie nicht sehen. Du kannst sie nicht hören. Doch wir können sie fühlen. Das kann ich dir schwören. Ohne dich könnt ich Auch dies nicht ausmachen Doch zusammen werden wir Das Unmögliche, möglich machen!
  11. Wenn die Welt auseinander bricht und du alles vergisst und nur mehr fühlen kannst Ist es genau das, was das Leben von dir verlangt Das Geschehen des Lebens Die Liebe Mit ein bisschen Glück, geh ich mit dir dieses Stück. Aber will nicht verhandeln sondern handeln nach Impuls. Will dich nicht aufhalten aber dann geh mit jemand anderen diesen Weg vom Glück. Es gibt diese eine Lücke die ich füllen möchte aber nur mit dem Richtigen der mir wichtig fürs Leben ist, der mich versteht, zu mir steht, mich liebt und nicht verbiegen will. Der auf mich achtet, nicht verachtet und auf mich wartet. Jemand der ehrlich ist, nichts verherrlicht und unentbehrlich ist. Mit ein bisschen Glück sehe ich dich und du siehst mich und dann kann vielleicht Liebe entstehen.
  12. Darkjuls

    Sich selbst im Wege

    Sie ließ ihn stehen mit ihm ihr Herz im Straßenstaub. Vertrauen ist schön. Doch was, wenn er ihr etwas vorgemacht? Ihr Herz, es weint in seiner Hand. So glaube ihm nicht, mahnt der Verstand. Die Angst in ihr braucht Sicherheit. Doch was, wenn er heut vor ihr stünde? Nach all den Jahren des sehnend Hoffen und dem Gefühl von Dankbarkeit für das, was ihr bisher gegeben? Schlägt doch ihr kleines Herz seit sie ihn traf nur seinetwegen. Wie oft hat sie es schon bereut, doch träfe sie die Entscheidung erneut? Wie gern sie doch ihre Liebe lebe. Steht sie sich wieder selbst im Wege?
  13. Jenny Brailey

    Frei

    Wenn in deinem Kopf klare Gedanken stehen Wenn in deinem Kopf die Gedanken nicht Achterbahn fahren, sich nicht andauernd gegeneinander aufhetzen, Dann ist es ein Zeichen von Freiheit! Wenn du ohne schlimme Gedanken an dem nächsten Tag schlafen gehen kannst, und mit einem Lächeln einschläfst, Dann ist es ein Zeichen von Freiheit! Wenn du erkennst, dass ein Abbruch, ein Beginn sein kann und du dadurch noch mehr wachsen kannst, Dann ist das ein Zeichen von Freiheit! Die Freiheit, in der du, du sein kannst ohne dich von anderen zu verändern. Die Freiheit, die besagt, dass Freiheit frei zu sein bedeutet!
  14. Es ist ein Zeichen Ein Zeichen der Liebe Die Liebe, das Zeichen des Lebens! Ein Zeichen der Hoffnung Ein Zeichen der Vernunft Ein Zeichen der Gegenwart Ein Zeichen der Zukunft Es ist ein Zeichen Ein Zeichen der Liebe Die Liebe lebt ewig Des ewigen Lebens! Des Lebens Zeichen Die Liebe auf ewig Des Lebens Hoffnung Und jegliche Zukunft Die Liebe lebt weiter In jedem Leben Die Liebe lebt weiter Die Liebe lebt ewig! Die Liebe, das Zeichen des Lebens
  15. Angie

    Lazarus

    Komm heraus aus der Höhle gebunden gefangen gebeugt verkrümmt egal Komm heraus Und ihr entfernt die Steine der Bedenken der Angst des Immerso des Kannnichtsein Löst, was hindert Lasst den Glauben frei Lebt!
  16. Windreiter

    Ideenflut

    Ideen hab ich viele und auch hohe, edle Ziele, doch dann kommt das Leben, durchkreutzt geplantes Streben. führt mich woanders hin, weshalb verwirrt ich danach bin. Sitze dann und grüble, im kleinen Denkerstüble, was das nur alles soll, denn Verwirrung ist nicht toll. So muss ich mich entscheiden, wo möcht ich gerne bleiben, was will ich wirklich haben, um mich daran zu laben. Denn Ideen sind zwar gut, doch nicht davon die Flut. Aber Leben heißt auch Werden, trotz menschlicher Beschwerden, ist Machen und Flexibel-Sein, drum lass ich mich drauf ein. Wird sich schon alles finden, auch Türen für den Blinden, der manchmal gar nicht sieht, was plötzlich so geschieht. Der Weise lernt durch machen, auch wenn Fremde drüber lachen, oder sind so voller Groll, denn Verwirrung ist nicht toll. Ideenflut, Ideenglut, Ideenmut, ist alles schön und gut; Doch Mensch ich sage Dir, sei auf der Hut!
  17. Elmar

    Es liegt Geburt in dieser Welt

    Hörst du den Wind? (Songtext) Es liegt Geburt in dieser Welt, da alles Leben sich erneut. Der Wind weht wo es ihm gefällt, das Harte er gewiss zerstreut. Spürst du den Wind nicht? unsichtbar rührt er die Welt. Seht wie der Turm bricht, Hohes schon bald niederfällt. Es kommt und geht dahin der Wind sein Ziel und Herkunft unbekannt. Ich selbst, ein unbekanntes Kind, bin doch mit ihm so eng verwandt. Hörst du den Wind dort? Vogelfrei jagt er dahin, trägt allen Staub fort, was ziellos und ohne Sinn. Es bricht das Leben jetzt schon an für den, der zum Empfang bereit. Und wer die Zeichen deuten kann ist nun in Geist und Luft befreit. Hörst du den Wind nun? Anhauch des ewigen Grunds. Ohne ein Zutun, weht auch der Geist über uns. Es kommt der Tod zu dir und mir, doch alles Sterben atmet Geist, und eines Tages werden wir erkennen, was nach oben weist. Kennst du den Wind jetzt? Abbild der himmlischen Kunst. Wer seine Kraft schätzt, der steht auch in seiner Gunst. Elmar Vogel 21. 3. 2021
  18. Mein Weg zu ihr und mir Betrachte ich in jedem Frühling meines Lebens das frische Grün und was da kreucht und fleucht, dazu die Menschen mit ihren Augen, erscheint mir alles, was um sie herum, in neuen Farben, Tönen und Gerüchen. Entdecke ich ein Glänzen in ihrer Iris spüre ich, wie Herzensfreude aus tiefem Innern fließt. Je mehr ich mich in meinem Leben mit ihrem Blick betrachte, erkenne ich, wie eingeschränkt die eigne Perspektive. Kurven und Ellipsen bevorzugt sie mehr, ich eher die Gerade und den rechte Winkel. Es ist, als ob zur einen Hälfte meiner engen Sicht der Welt sich eine andere hinzugesellt, die alle Möglichkeiten unsres Glücks und der Vollendung für sie und mich enthält. Und so begreif ich immer mehr, wie wertvoll Leben mit ihr... .
  19. Luis Figo

    Dein Kompass

    Dein Kompass Gib den Kindern Halt fürs Leben bau ein Haus und pflanz ein Baum tu nach Güte, Liebe streben lebe deinen eig’nen Traum. Trag die Liebsten fest im Herzen habe Mut, zeig keine Scheu trotze allen Lebensschmerzen bleibe deinem Kompass treu. Gehe deinen Weg zu Ende nimm das Leben nicht so schwer leg den Tag in deine Hände und leb als gäb’s kein Morgen mehr. Mario Sachse 2020
  20. Windreiter

    Lebens-Gedanken

    Seit ich denken kann, denke ich; hierhin, dahin, dorthin. Doch was denke "ich" wirklich? Seit ich greifen kann, greife ich; Hierhin, dahin, dorthin; Doch wohin greife ich wirklich? Seit ich laufen kann, laufe ich; Hierhin, dahin, dorthin; Doch wohin laufe ich wirklich? Seit ich tätig sein kann, bin ich tätig; Hier, da und dort - einfach überall; Doch was tue ich wirklich? Seit ich helfen kann, helfe ich; Diesem und Jenem, hierbei und dabei; Doch wem helfe ich wirklich? Am Ende des Lebens, bin ich erschöpft; vom Greifen, vom Denken, vom Laufen, vom Tätigsein und Helfen. Von all dem müde geworden begreife ich; - was ich wirklich gesehen habe, - wonach ich wahrhaftig gegriffen habe, - wohin ich wirklich gegangen bin, und was für ein Narr oder Weiser ich war.
  21. Luis Figo

    Alles auf Anfang

    Alles auf Anfang War ohne Rücksicht auf Verluste stets getrieben und auf der Jagd ein immer mehr aus soll und musste hat fast mein ganzes Herz zernagt. Was früher schön und gut und heilig verblasste Tag für Tag im Licht und’s Leben flog vorbei ganz eilig ich merkte es nur einfach nicht. Man selber brannte jedes Feuer sprang hier und da durchs Flammenmeer und merkte nicht welch Ungeheuer sich auf die Seele legt ganz schwer. Den Blicke stets nach vorn gerichtet vergaß ich links und rechts zu schau’n und was am Ende mich vernichtet würd sich mein Geiste doch nicht trau’n? Und doch sitz ich hier nach all der Zeit will’s Leben leben und zurück den Weg zu schreiten bin ich bereit werd mich zwingen zu meinem Glück. Kein Berg wird mir zu hoch erscheinen kein tiefes Tal was mich bezwingt im Herzen trage ich die Meinen mit ihrer Liebe es gelingt. Der Einsicht geh’n voraus die Dummen dem Schaden lacht die Klugheit zu und bis die Ängste all verstummen gibt eh mein Willen keine Ruh. Tief in mir kämpfen die Gedanken dem Sturme halt ich bebend stand werd‘ nicht weichen oder gar wanken nehm’s Schicksal selber in die Hand. Und mag der Schleier noch so träge die Fröhlichkeit sich gut versteckt die Retter sind schon auf dem Wege welch Hoffnung, Freude in mir weckt. Denn was mich trägt durch dieses Leben was meinem Herzen Wärme gibt könnt Schöneres nimmer mehr geben ist die Familie, die man liebt. Mario Sachse 2019
  22. Windreiter

    Regenwolke

    Regenwolke, anmutig, verdunkelst heut das Licht, Frische bringst du übers Land und in mein Gesicht. Keime, Saat und Erntegut, lässt nur du gedeih‘n, bringst Hoffnung und erfrischend Mut, verdrängst der Dürre Pein. Regenbogen zauberst du am Himmelsfirmament, bis die Sonne dich besiegt und alles Dunkle trennt.
  23. Carlolus

    Trüber Tag

    Trüber Tag Ich weiß nicht, was mir fehlt, warum ich so freudlos bin. Ich laufe beschwert von düsteren Gedanken ziellos dahin. Ich weiß nicht, warum ich plötzlich stehen geblieben. Vor mir leuchtend hell, der Strahlenkranz von einem Löwenzahn, fast hätte ich ihn zerrieben. Hielt, ging auf die Knie, sah mir die Pflanze an. Wie lange sie mit ihren Wurzeln gewartet in der Erde, damit sie zur rechten Zeit in ihrer Wiesenwelt geboren werde? Wie viele Wochen und Tage sie zum Wachsen und Reifen gebraucht, um aufrecht zu ihrer Mitte zu stehen, um Blattwerk und Blüte dem Licht entgegen zu drehen, um unwissend ihre Schönheit zu entfalten, ohne in frostiger Nacht zuvor verwelkend zu erkalten? Ich weiß es nicht, begreife aber Wachsen und Reifen, Krise und Wandel benötigen Zeit, auch in mir. Jedenfalls hat mir dieser Löwenzahn mein Lächeln wieder zurück gebracht..
  24. Quasar

    So wie wir es kennen

    Das Leben, so wie wir es kennen, gibt es nicht mehr. Planlos alles durchgetaktet und trotzdem wundert man sich, auch das ab und zu geben, ist verflogen. Ob Sinn oder Unsinn, es wird einfach weiter gemacht, bis es irgendwann richtig kracht. © Quasar (01.02.2021)
  25. Ennovy

    Ein Blick zwischen Leben und Tod

    ❏ ❐ ❑ ❒ ❏ ❐ ❏ ❐ ❑ ❒ ❏ ❐❏ ❐ ❑ ❒ EIN BLICK ZWISCHEN LEBEN UND TOD ❏ ❐ ❑ ❒ ❏ ❐ ❏ ❐ ❑ ❒ ❏ ❐❏ ❐ ❑ ❒ Eine verborgene, enge Straße führt zu einem Haus. Jenseits von Baumreihen findet sich ein Ort, an dem man sich verstecken kann... Und dennoch scheinen sich die Menschen immer an einem Ort zu verstecken, an dem sie gefunden werden können. Wo kann man hingehen, um nie entdeckt zu werden? Ich frage mich, ob es einen solchen Ort gibt. Wenn ja, wie kommt man dorthin? Ist der Tod der einzige Weg, oder gibt es andere Pfade, die beschritten werden können? Kann ein Mensch schreien und nicht gehört werden? Es können Jahre vergehen, aber die einzige Konstante, ist die endlose Verleugnung des Elends. Am Ende wird es wohl immer nichts geben. - Leer - Andererseits ist eine leere Leinwand doch genau das, wonach so viele Künstler suchen, oder? Nach wie vielen gebrochenen Menschen, muss man suchen, um einen Neuanfang zu machen? Eine leere Seite ist eine neue Geschichte, die darauf wartet, geschrieben zu werden. Ein Meisterwerk, das darauf wartet, geschaffen zu werden und ein Leben, das darauf wartet, gelebt zu werden. Die Kunst ist zauberhaft, denn jedes Werk, schafft ein Stück von etwas, das es noch nie zuvor gab. Denn egal wie detailliert man ein Werk replizieren kann - Jedes einzelne ist etwas Neues, sowie auch jeder Mensch ein Neues ist. Das sind alles Gedanken, die ich mit Wörtern, Sätzen, und Absätzen sichtbar mache. Alles, was wir denken und wissen, wird von Menschen gemacht. Denn selbst die Dinge, die Gott schuf, wurden von den Menschen verschmutzt. Wer von uns weiß, dass Gott den Himmel als "Himmel" haben wollte? In Wahrheit gibt es keine Realität. Das Leben ist ein Konzept, in dem alles, was wir, als die fortschrittlichste aller Arten betrachten und verstehen können, eigentlich einfältig ist. Was antwortest du auf die Frage - "Wer sind wir Menschen?" Ich denke, wir sind Wesen, die alle versuchen, einen Zweck in einer zerbrochenen Gesellschaft zu finden, die von uns selbst zerbrochen wurde. Ich verstehe nicht, wozu eine Welt geschaffen wird, in der die Menschen einerseits unglücklich sind, und dann andererseits kein Entkommen dulden. Sie führen persönliche, traurige und wahnsinnige Unterhaltungen darüber, dass unsere einzige Flucht der Tod wäre, während sie auf Menschen herabsehen, die ihr Leben beenden. Was erwartet die Gesellschaft von mir, und damit auch von sich selbst? Der Mensch ist die Hauptursache für das Negative der Welt. Und wenn ich sage, der Tod wäre manchmal der einfachste Ausweg, ist das die Wahrheit. Doch für mich würde es, gegenüber einiger Menschen, die äußerste Form von Egoismus darstellen, das Leben vorzeitig zu verlassen... Und solange dieser Gedanke in meinem Kopf existiert, existiert auch Liebe, welche mich am Leben hält... ❏ ❐ ❑ ❒ ❏ ❐ ❏ ❐ ❑ ❒ ❏ ❐❏ ❐ ❑ ❒ © Yvonne Wagner - Bild Pixabay /von mir bearbeitet ❏ ❐ ❑ ❒ ❏ ❐ ❏ ❐ ❑ ❒ ❏ ❐❏ ❐ ❑ ❒
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