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  1. Weisheiten eines unbekannten Dichters, Denkers & Philosophen Band 2 (Gedichte, Gedanken & Weisheiten eines unbekannten Dichters, Denkers & Philosophen, Band 2) (Deutsch) Taschenbuch – 17. September 2019 Autor: Maik Lindner Taschenbuch: 81 Seiten Verlag: Independently published (17. September 2019) Erschienen in Selfpublishing bei Amazon.de Sprache: Deutsch ISBN-10: 1691673196 ISBN-13: 978-1691673193 Größe und/oder Gewicht: 14 x 0,5 x 21,6 cm Taschenbuch: 8,99 € E-Book: 3,99 € Kurzbeschreibung: Der zweite Teil dieser Weisheitsreihe setzt dort fort, wo der erste Teil geschlossen hat. Der Autor teilt hierin in liebevoller, gefühlvoller, aber auch herausfordernder, direkter Art und Weise in kurzen Sätzen oder längeren tiefen Gedankengängen in Aphorismenform geistige Einsichten, Kontemplationen und plötzliche Eingebungen rund um so alltäglich erscheinende Themen wie Freude schenken, eine wahre Hilfe sein, Liebe...Er vertieft und intensiviert aber auch die schon im ersten Buch angedeutete Reise des Suchenden nach Selbstmeisterschaft, tiefer geistiger Einweihung, Grenzenlosigkeit im Bewusstsein, und den fantastischen Gedankengängen von in uns ruhenden Potentialen, indem er auf spielerische Art ergründet, was es bedeutet, ein Adept der Stille und des Selbstbezugs zu sein. Womit er sich als Mystiker und Forscher im Bereich des Unfassbaren zu erkennen gibt. Sonstiges: Leider habe ich noch keine eigene Autorenseite. Deshalb schaut bitte bei Interesse bei Amazon, wo Ihr auch einen kostenlosen Blick ins Buch findet. Hier findet Ihr den Link zum Buch: https://www.amazon.de/Weisheiten-unbekannten-Dichters-Philosophen-Gedichte-ebook/dp/B07XYYQHZC/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr= Liebe Menschen oder Blogger, die es auf ihrem Blog oder bei Amazon bewerten möchten, erhalten gern ein kostenloses Rezensionsexemplar als Taschenbuch. Viel Freude und inspirierende, nachdenkliche Momente Euer Windreiter.
  2. Nach der Nacht, in der alle Fragen verschwanden, in der sich, Herzen und Händen verbanden, erwache ich neben Dir. Eng umschlungen, nackt, warm, so halte ich dich, träumend in meinem Arm. Durch die Vorhänge, bricht sachte das Licht, wir beide wissen, dass ein neuer Tag anbricht. Doch ich bin noch nicht bereit, mich zu lösen, aus der innigen Umarmung, aus unserer intimen Zweisamkeit. Dennoch treten wir dem Tag entgegen, ein Jeder von uns auf seinen Wegen, bis wir uns wieder zueinander legen.
  3. - wind, umschließe meine mitte sehnsucht, sehnsucht, fühle ich führe meine schwachen schritte wieder in das sonnenlicht lass, was war, die alte zeit in die leere fremde fließen sehnsucht, sehnsucht, ewigkeit soll der frost für immer schließen draußen dunsten matte wälder wehmut legt sich auf den see sterne werden immer älter schmerzverziert erstrahlt der schnee wind, umschließe meine wangen küss das wunde herz gesund wehe mich aus bittrem bangen in das zarte erdenrund sehnsucht liegt in meiner mitte liebe, liebe, spüre ich, sieh doch meine schwachen schritte wollen und vermissen dich. keiner kann das wieder richten reue tanzt im bleigewand schwer bin ich von den gewichten ich versink im sehnsuchtssand. schau: was war das wird nie werden sollte einfach nicht geschehn seltsam ist es hier auf erden diesmal winkt kein wiedersehn -
  4. Valentin 2020 Mein Feuervogel, klines Vogelin: Ich weiß nicht, was dich hielt. Doch du, du bliebst. Vielleicht, weil du die Worte in mich schriebst, Die heute in den Wolken mit uns ziehn. Der Reif am Baum, der Reif an meiner Hand, Der linken, die vom Herzen kommend wächst: Dein Lächeln hat genau dies Herz verhext. Nun rundet sich’s, das Sein, ins Unbekannt. Der Minnesang der Vögel, der schon klingt, Obgleich die Welt noch sich erholen sollte, Ist es, der wie aus frühen Zeiten singt. Ich könnt nicht fliegen, wenn ich es denn wollte, Und wär nicht der, der siegt und stets bezwingt. Ich bin nur der, der dir die Achtung zollte.
  5. Du bist die Liebe Deines Lebens, deshalb suche nicht vergebens, bei dem, was andere machen oder worüber diese lachen, sondern finde Deinen Sinn und gib Dich diesem hin, auf dass Du Freude spürst, wenn Du Genie berührst. Frage nicht die Blinden, die sich nur mühen und schinden, auf keinen Fall die Dummen, die verbal niemals verstummen. Frage Dich im Herzen, was Dich befreit von Schmerzen, was Dir gibt tiefen Sinn, zu dem es Dich zieht hin. Lass Dich dabei nicht halten, von Zweifeln, die Dich spalten, von Gedanken, die Dich plagen, Du könntest es nicht haben. Die Liebe wird Dich führen, das wirst Du sehr bald spüren, denn Liebe gibt Dir Zeichen, sie wird den Geist erweichen, bringt Freude zu Dir hin und auch den tiefen Sinn. Hör nicht auf die Stimmen, sondern wende Dich nach innen, weil Dich dort etwas liebt, das Dir von Herzen gibt: Es ist die Liebe Deines Lebens, die Du woanders suchst vergebens, weil sie Dich noch begleitet, wenn Verwirrung mit Dir schreitet. Du brauchst sie nur zu fragen, sie wird Dir alles sagen, weil sie zu Dir gehört, woran sich mancher stört. Doch Menschen können irren, Dich geistig stark verwirren, Dir falschen Ratschlag geben, der gefangen Dich lässt leben: Schau nur, wie Menschen schreien, sich zornig dann entzweien, obwohl sie Treue schworen, bezeugt von vielen Ohren. Die Liebe in Deinem Herzen versteht all diese Schmerzen, kann Dich belügen nicht, weil sie nur Wahrheit spricht. deshalb gib sie niemals her, und mach es dir nicht schwer. Versuche, sie zu schützen, und lass Dich von ihr stützen, denn sie weiß sehr viel und kennt Dein wahres Ziel. Wird Dich vor Schmerz bewahren in allen Deinen Jahren, sie kann Dich nicht verlassen, auch wenn alle um Dich hassen. Sie möchte Dir nur geben, ein erfüllt-freudiges Leben, ein hohes edles Ziel, und verlangt dafür nicht viel. Du musst nur auf sie hören, und lass Dich bloß nicht stören; tief in Dich zu lauschen, dann wird sie Dich berauschen. Die Liebe Deines Lebens, die Du oftmals suchst vergebens, sie liegt tief in Dir drin, sei klug, und gibt Dich ihr hin!
  6. Stiller werd ich, wenn es regnet. Lauter ist nur die Natur, Sehnsucht ist es, die mich segnet, Fordernd lockt mich das Azur. Manchmal, nur wenn Wiesen blühen, Seh ich noch dein Angesicht, Wenn sich Licht und Schatten mühen, Pflück ich das Vergissmeinnicht. Bald legt sich des Winters Klagen Auf die Wimpern echter Weiden, Die den Schnee wie Abschied tragen, Keiner wird sie je beneiden. Doch auch ich weiß um die Jahre: Tausend Tage sind geschwiegen Und ich fühl wie deine Haare, Kalt sich ins Vergangne wiegen.
  7. fairykate

    Liebesträne

    Dein Blick ist ganz starr, dein Körper eiskalt Die Luft schrecklich trocken, ganz leer und so alt Ich schaue dich an und fass deine Hand Denk an unser Leben und spür unser Band Mein Buch ist dabei, ich les dir was vor Verzeifelt hoff ich auf das Lebenstor Ein Blinzeln, Erwachen, du wieder laut lachst Mit mir, deinem „Liebchen“, die Witze jetzt machst Doch bessert sich nichts, es wird nur noch schlimmer Ich spüre nur Schmerz, die Ohmacht und Kummer Du fühlst dich so kalt an, dein Auge nicht regt Du warst schon gegangen und wiederbelebt Die Bildschirme glänzen und sind doch so matt Die Linien springen grell auf und auch ab Dein Herz pocht doch weiter, so wach nun jetzt auf! Doch Unheil nimmt bald leider einfach den Lauf Erinner‘ mich quälend, wie ich einst da lag Die gleichen Linien - nicht hinsehen mag Sie ist stetig da, Erinnerung bleibt Verfolgt immerzu mich die ganze Zeit Der Arzt kommt herein – „Nun ist es soweit“ Dein Leben, es endet, warum ist es Zeit? Verzeifelt bin ich, du sollst noch nicht gehn Ich kann es nicht fassen, kann es nicht verstehn Die Klänge nun leiser, du gehst einfach fort Ich wünsche dich an einen schöneren Ort Du spürst es und weinst, die Träne befreit Du gehst jetzt davon, dein Liebchen - es bleibt
  8. Hallo Freunde, aus diesem Gedicht möchte ich gerne ein Theaterstück erschaffen, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Bildsprache durchgehend funktioniert und die Message beim Leser ankommt. Auch würde ich mich über Tipps und Anregungen freuen, um hier oder da etwas umzubasteln, damit gewisse Passagen bildhafter (vorstellbarer) und sprachlich melodischer werden. Ideen, wie man das ganze auf einer Bühne mit Schauspielern darstellen könnte, gibt es zwar schon ansatzweise, aber auch hier darf gerne inspiriert werden was das Zeug hält. Bin dankbar für jede Hilfe, jeden Rat, jedes feedback! Gesang der lahmen Flügel; Eine Ode an den Phoenix [Erster Akt; Himmelsballett] Erste Szene; Das [Wort] Am fernen Horizont, bei morgenroter Gischt, da fliegt ein Wesen mit erhabener Figur, verwirbelt tänzelnd und leicht, alle Farben des Lichts, in geheimnisvoll geschwungener Gravur. Verwirbelt alle Farben dieser Szene, so bedeutend und andächtig schön. So schnell war Sie da, so schnell wieder fort und im fernen Morgenrot bleibt nur ihr stummes [Wort] zu sehen. Ein Anderer sitzt auf einem starken Ast, an das Sitzen hat er sich gewöhnt. Mit bebender Sehnsucht, in eichener Krone, dem Himmelsbalett zu zusehen. Mit bebender Sehnsucht, in eichener Krone, dem Himmelsbalett zu zusehen. ___ Zweite Szene; Rad der Gewohnheit Er schläft schon so lang, denkt die Flügel wären lahm, doch ihm war nicht bewusst, dass ihm irgendwas fehlt. Denn er hat nicht gewusst, niemand hats ihm gezeigt, wie man fliegt und so bleibt er bequem. So vergeht Tag für Tag, etwas quält, etwas nagt, er findet hier doch keine Ruh' - mit Augen so groß wie sein Herz In der Tat, schaut er jeden Morgen Ihr zu. Mit Augen so groß wie sein Herz in der Tat, schaut er jeden Morgen Ihr zu. __ Dritte Szene; Baum der Erkenntnis Wie man sich bettet so schläft man auch in einem Schlosse aus purpurnem Samt und im Lichte des silbernen Mondenscheins liegt er müd' auf den Flügeln und träumt: Jeden Abend muss die Sonne einmal sterben. Jeder Morgen ist ne neue Geburt. Und im Singsang des frühesten Vogels liegt die Hoffnung, der Beginn und der Mut. So wirst du nun endlich ein Held für dich sein, denn darin liegt dein tiefstes Bestreben, in den himmlischen Tanz mit einzugehen, darin fliegt dein geliebtes Wesen. So wirst du nun endlich ein Held für dich sein, auf jedes Nehmen folgt gleichsam ein Geben, jeder Verlust birgt einen Gewinn, so läutet die Stimme des Lebens. So wirst du nun endlich ein Held für dich sein, nun streck Ihr die Flügel entgegen, flieg zum Horizont hin, zu Ihr und lebe dein tänzelndes Leben. Es ist an der Zeit, denn es ist Zeit geworden, im Zeichen des Sterns dämmert für dich nun der Morgen. Und so höre der Winde, ermunternde Gespenste, erhöre das Rauschen der Bäume. Flüsternd verwehen sie geschwind deine Ängste, Früchte tragen Träume. ___ [Zweiter Akt; Himmelsduett] Erste Szene; Erwachen Ein Gesang aus goldener Kehle, wie ein kraftvoll bebendes Wiehern. Klirrend erzittert die Welt in dem Klang, aus schlafzerzausten Federn. Die Sonne geht auf und der Wind zieht herauf und er hat so schöne blaue Flügel! Am Horizont spritzt mit tosendem Schlag die Gischt in den roten Nebel. Der Ast der knarzt und die Blätter die rauschen, hier ist alles so voller Leben! Wird er sich nun in plötzlicher Mut und Erkenntnis dem Winde hingeben? Der Sehnsucht erhabener Wille brennt stark in Ihm, gleich einer eichenen Glut und so lässt er nun los, seinen hölzernen Thron, wie destillierter Geist aus dem Sud. Und fliegt hinaus wie in Zeiten zuvor, sein verliebtes Gedankengut. Ja Sehnsucht ist Erfüllung zugleich, der Wille bündelt Kraft zur Tat und seine Flügel sind so blütenreich gesprossen aus edler Saat. ___ Dritte Szene; Zeit für Helden Da bricht er nun aus dichtem Geäst, ohne zurück zu sehen, um mit erhobenen Herzen aus eichener Krone ins Himmelsduett einzugehen. Um mit erhobenem Herzen aus eichener Glut ins Himmelsduett einzugehen. In gleitendem Flug spaltet er wie ein Pfeile über den Wipfeln der Wälder die Lüfte, frei wie ein Vogel in freudiger Eile, nähert er sich sodann schon der Küste. Flieg meine Eule, mache Wind, mache Wind! Auf dem Ozean kann man nicht landen. Man wird im Stillen ganz leis untergehen und ist für immer abhanden. Er blinzelt nochmal mit den Flügeln, um seiner geliebten geschwind nah zu stehen. ___ [Dritter Akt; Der Gehängte im Spiegel] Erste Szene; Stirb und Werde (Begrüßung) Du hast es geschafft, du hast mich gufunden, du hast mich gehört und dich überwunden, flüstert sanft Sie ihm zu. Du allein warst erwählt mich zu sehen. Unser Ziel ist erreicht und es nahen die Stunden, voll Kummer und voller Verstehen, doch die Zeit ist nun reif, Ich muss jetzt gehen... Nach dieser Art Warnung um einen Kuss Sie noch bat, in einer Umarmung aus Freude und Schmerz und als er sie küsste, so lieblich und zart, ward Sie plötzlich ganz schwer, ward Sie plötzlich ganz schwer und ganz hart. Versteinert ward Sie, vom Kopf bis zum Fuße, versteinert ihr strahlender Blick Die schönste Skulptur, im Zauber Medusas, geschaffen aus einem Stück. Ein verzweifelter Schrei erstickt Seine Kehle und kläglich erzittert sein Leib. Schmerzlich hält er an Ihr fest, wie in größter Dichtkunst Erbe und stürzt mit der Geliebten zu zweit, in einem Akt aus 'Stirb und Werde' ! In einem Akt aus 'Stirb und Werde'. ___ Zweite Szene; In der Ruhe liegt die Kraft Wasser ist schon alt und weise, es besänftigt und beseitigt jedwede Störung in wellenem Kreise und gibt hiervon Kund, in Linien voll Schönheit, vollendet und rund. Gemahnt an ewig fließenden Quell, wie eine Brust, die sich hebt und die sich senkt, ohne Klag und ohne Gebell. Bald wiegt es sich wieder in stillem Gedenk. Unbeeindruckt von jeglich Gewimmel, spiegelt sich auf ruhiger See der Morgenrote Himmel. Das Wasser ward geschüttelt und unbewegt ist alles, wie zuvor. ___ Dritte Szene; Ebbe und Flut, oder der König im Narren Der Zauber der Liebe dies Wesen zu retten, ward gewandelt in Stärke und Mut, da sah er die Wahrheit in allen Facetten, in diesem tiefen Atemzug. (sprengt ketten) In diesem Moment wurd Ihm klar, es ward weder Täuschung noch Trug, das Wesen war er selbst gewesen - seine Träume, sein Sehnen, sein Geist wards gewesen, sein Herz aus eichener Glut und so wurd aus der Ebbe seiner selbst nun erhabene steigende Flut. Seine Träume, sein Sehnen, sein Selbst wards gewesen, sein Herz aus eichener Glut und so wurd aus der Ebbe seiner Selbst nun erhabene steigende Flut. ___ Vierte Szene; Lausche mit dem Herz Die Sonne geht auf und der Wind zieht herauf und er hat so schöne blaue Flügel! Um ihn herum spritzt mit tosendem Schlag, die Gischt in den roten Nebel. Da fliegt nun ein Wesen mit erhabener Figur und verwirbelt tänzelnd und leicht, alle Farben des Lichts in geschwungener Gravur die seinem Traume in allem gleicht. (ändern?) Verwirbelt alle Farben dieser Szene, so bedeutend und andächtig schön. So schnell war er da, so schnell wieder fort und im fernen Morgenrot bleibt nur seine Gravur zu sehen. So fliegt er nun jeden Morgen dar und verkünd' seinen Ruf in die Ferne, für alle Wesen die hören und sehen unterm hellen Morgensterne. ___ Fünfte Szene; Neue Samen, neue Früchte Ein Anderer sitzt auf einem hohen Berg, an die Härte hat er sich gewöhnt, mit bebender Sehnsucht auf steinernem Fels, dem Himmelsbalett zu zusehen. Ein anderer klettert auf den höchsten Baum, um das erhabene Wesen zu sehen. Er beschloss bei sich selbst nun einen Weg zu finden und die Eiche, sie fing an zu blühen.
  9. Flüssiges Gold malt Lichtspuren am violetten Horizont und der Atem des Windes trägt meine Gedanken zu dir In unseren Träumen durcheilen wir ferne Städte weite Räume überwinden Mauern der Entfernung drückend auf den Scheitel unserer Sehnsucht In Träumen spüren wir unsere Körper glühend wie flüssige Bronze im Sternenlicht tauschen Lippe um Lippe Kuss um Kuss verzehrend Begehren und Erfüllung trinkend tauchen ein in die Süsse des Duftes wilden Honigs und Orangenblüten berauschen uns an unserer Leidenschaft und in deinen Armen fühle ich den Pulsschlag des Lebens
  10. Blume des Lebens, unendliches Licht, bin Dir ergeben, wann Du auch sprichst. Ob laut oder leise, bist immer nur weise, vergibst einem Toren seine verschlossenen Ohren. Öffnest das Herz, verzehrst allen Schmerz, lässt Wunder geschehen und Wachstum entstehen. Kann dich nur lieben und nie mehr wegschieben, öffnest das Tor: Komm, tritt nun hervor!
  11. Walther

    Sie schwieg

    Sie schwieg Die Zeit war lau. Sie tönte nicht. Sie schwieg. Das Bett: Du lagst da aufgedeckt und rank Und schlank. Die Liebe war so elend, Krieg War sie, und alt, so schmerzlich alt – und krank. Ich warf die Blicke über dich, ein Netz, Das dich umfing und mich mit dir verband. Es gab ja nichts, kein Recht und kein Gesetz: Die Liebe hatte Augenblicke – nicht Bestand. Du dehntest dich, ich sah dein schönes Ohr Durchs Haar hindurch, die Stirn, den roten Mund; Die Augen nicht, in die ich mich verlor: Da war die Zeit noch hell – und klar! Und bunt! Wir ruhten still in diesem kahlen Raum. Er war geträumt – es war kein schöner Traum.
  12. Kolja

    Verzeih mir

    Ich würde gerne Abschied nehmen von all den Sorgen, von mir, für dich. Doch das kann ich nicht, ich muss damit leben. Doch ein Problem, das ist es nicht. Denn ab jetzt kann ich dir so viel geben: So viel tolles, ohne Schmerz, ohne Stich, so viel schönes, das werden wir sehen. Da ist in der Finsternis dieses Licht. Noch einmal bitte ich um Vergebung. Ich brachte manchmal diesen Schmerz. Du saßt daneben, besiegt und stumm, ließt es zerbrechen, das liebe Herz. Ich stand nur da, stieg darauf herum, hielt es wohl selbst bloß für ‘nen Scherz. Ich war wohl selten so furchtbar dumm, ich tat selten was, was mich weniger ehrt. Mit den letzten Tränen stehe ich hier. Denn das ist alles nicht mehr wichtig. Da gibt es nichts, was ich verlier’, denn ich habe diese Fehler berichtigt. Weg von dem Hass, weg von der Gier, jetzt geht’s voran Richtung Lichtblick. Meine Vergangenheit, nicht länger eine Zier. Die Gegenwart ist ganz wichtig. Auch wenn die Träume manchmal welk erscheinen, so wächst doch stets der neue Traum. Weil wir nicht um schlechte Samen weinen, steht die Hoffnung stets im Raum. Und manchmal mag ich noch so bitter schreien, doch am Ende stört das kaum. Ich mag diese Träume vom Unkraut befreien. Riesige Äste wie der größte Baum. Verzeih mir, denn ich hielt deine Hand zu fest umfasst. Das war niemals derart angedacht. Ich denke, das hast du wahrscheinlich gehasst. Es war ja auch nicht angebracht. Es war so schwer, mir hat es doch gepasst. Doch so hast du nicht gedacht. Jetzt habe ich es endlich geschafft, Ab jetzt nehme ich mich in Acht. Doch heißt es jetzt dem zu entsagen. Für die Zukunft nicht mehr relevant. Über diesen Schmerz nichts mehr fragen. Mit dem Rücken weg von der Wand. Selbstmitleid bleibt nicht mehr zu sagen. Das habe ich für mich erkannt. Mein Glück wird alles überragen. Eine neue Welle auf dem alten Sand. Und trotzdem möchte ich deine Hand halten. Wenn du nicht willst, dann sag mir das. Meine Gefühle sollen niemals erkalten. Das gilt für Freude, nicht für den Hass. Dieser Wunsch wird nicht veralten. Egal, ob meine Augen wieder nass oder Tränen zurückhalten: Ich will für dich da sein, egal, was. Und ich möchte nochmal dir hier danken, denn bittrer Schmerz ist schnell vergangen. Selbsthass und Trauer, ich sah, wie sie ertranken. Ein gemeinsames Lächeln konnten wir erlangen. In all den Gedanken, diesen unendlich kranken wolltest du selbst nichts verlangen. Meine Freude konnte bei dir nie wanken. Mit Unglück war ich nie verhangen. Und jetzt, jetzt geht es wohl weiter. Ich bin dafür endlich bereit. Nicht mehr traurig, sondern wieder heiter. Für uns beide, glücklich, zu zweit. Mein Grinsen ist nun deutlich breiter, mein Selbsthass in der Vergangenheit. Ich will dich lachen sehen, das ist viel leichter. Nicht mehr weinen, keine Einsamkeit. Und ich hoffe, ich kann dir weiterhin viel schenken. Ich hoffe, dass es Freude macht. Ich bin ein guter Freund, das will ich denken. Ich möchte das tun, damit du lachst. Ich will da sein, deine Gedanken vielleicht lenken zu jedem Tag und jeder Nacht. Ich werde jederzeit gern an dich denken. Ich bin da, gebe auf dich Acht.
  13. Dieses Kribbeln Ersehntes Beflügeln Glück fühlen Ekstase erleben erfüllende Vollendung gefunden im kleinen Tod © Sternwanderer

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