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Lieblings Autoren / Dichter

  1. Ralf T.

    Blume der Erinnerung

    Blume der Erinnerung Es blüht mein Gefühl für dich, da du mir eine Blume bist, die mir wirklich alles gibt und auch immer wieder blüht. Die Blüte, die so für dich spricht, letztlich ja dein Wesen ist, Anmut und Liebreiz sehr apart, der Charakter und deine ganze Art. In der Blüte ist ne Krönung noch zu seh'n, denn du bist wirklich wunderschön, ohne Makel in Aussehen und Gestalt, der Sinn deiner Worte hat Gehalt. Wie ne Pflanze, in ewigem Grün, so wirst du für mich stets blühn, auch blüht stets mein Gefühl für dich, denn mit diesem gieß ich dich. Es gibt dir, was dich sehr stark macht und deiner Blüte Halt und Kraft, weil es die Sehnsucht in dir stillt, die Liebe du brauchst und willst. Darum wird mein Gefühl stets blüh'n, mag mich stets um dich bemüh'n, damit du aufblühst unbestimmte Zeit, du Liebe,...meine blühende Schönheit. Du bist mir die schönste Blüte der Welt, eine, die mir niemals verwelkt, denn ich bin der, der dich immer gießt, wenn auch in Gedanken,...ich vergess' dich nicht, weil du eine schöne Erinnerung bist. In Gedanken... R. Trefflich 2008/2021
  2. Harvsschlamassel (mit Übersetzung) Bün sooo mööd, dat mach ik nich, will wat daun, doch ik kann nech. Ik snapp mi fix min Fohrrad, een köll friske Dach is dat. Söök Bökels vörn Gewürzstruuß, Mist ut een Reep geiht Luft rut. Dann loop ik even tau Faut, wat bün ik blos vörn arm Blaut. Op eenmol een Störmwind weiht, de Gockelhohn von‘n Buur kreiht. Door kumpt gliks een Re‘ gn up, loop gau noo Huus, swupdiwup. Grummelt, dat is een slechte Witz, oh min Gott, nu ok een Blitz! Is genuch, nu reicht mi dat, bün al klitsche klatsche nat. Nu even just weer Tohuus, treck ik min natte Tüch ut. Leev giffs Du mi een Söten, massiers sacht mine Fööten. Wi drinkt Grog, mit gauden Rum!“ en glojendes Hard Buten tobt wild de Harvssturm Hochdeutsche übersetzung Metrik u Gramatik sind nicht gleich! Herbstschlamasel Bin sooo müde, das mag ich nicht, will etwas tun, doch ich kann nicht. Ich schnappe mir schnell mein Fahrrad, es ist ein kalter frischer Tag. Suche Buchecker für meinen Gewürzstrauß, Mist aus ein Reifen geht die Luft raus. Dann laufe ich eben zu Fuß, was bin ich für ein armes Blut.(Plattdüütsche Redensart) soll bedeuten, was bin ich für ein armer Mensch, wenn man sich oder andere bedauert z.B“ Du arm Blaut“) Auf einmal weht ein starker Wind, der Gockelhahn von dem Bauer kräht. es kommt gleich ein Regen auf. Laufe, schnell nach Hause, sehr, sehr schnell. Es donnert, ein schlechter Witz, (es ist wohl ein schlechter Witz) o mein Gott, jetzt auch ein Blitz. Es ist genug ,es reicht mir jetzt, bin schon durch u durch nass. Nu even just weer Tohuus, bedeutet kaum durch die Tür gekommen ziehe ich mein nasses Zeug aus. Du bist sehr lieb, gibt’s mir einen Kuß,( Süßen) massiers sanft meine Füße legst den Arm um mich, verstehst mich still> stumm. Bringst mir einen Grog mit gutem Rum ! Ein glühendes Herz (so nennt sich der Grog) G.J.Gersberg ( Josina)
  3. Luis Figo

    Pure Magie

    Pure Magie Wenn zwei Herzen sich lieben sich vertrauen, verstehen und jeden Zweifel wegschieben kann der Himmel entstehen. Dann liegt in euren Händen ein Versprechen für immer und euer Glück wird nie Enden denn was Schön'res gibts nimmer. Jeder Blick ein Da Vinci und jedes Lächeln Monet verzaubert euch wie Houdini eure Prinzessin in Spe. Verbringt Stunden mit Staunen Magie in jedem Moment erlebt des Wunderwerks Launen euch nichts auf dieser Welt trennt. Haltet euer Herz offen genießt fortan Dreisamkeit leben und träumen und hoffen Zusammen für alle Zeit. Mario Sachse 2020
  4. Ralf T.

    Weißt du...

    Weißt du... Weißt du eigentlich wie schön es ist, an jemanden, der lieb, tiefsinnig zu denken, und weißt du an sich, was daraus spricht, jenem diese Gedanken auch zu schenken? Weißt du wie es ist jemanden zu spüren, den Anmut und Liebreiz, ganz ohne zu berühren, in dem gereimte Worte ganz langsam verführen, vielleicht mehr zu bekommen, und ganz und gar zu spüren? Weißt du, wie man fühlt, schöne Streicheleinheiten, wenn die Haut wird berührt und Streicheleien begleiten dich bis du endlich verführt wirst dich mit einzuschalten, und dann gänzlich gespürt hast, wie die Lüste walten? Weißt du, wie man küsst, wenn man den Andern nicht sieht oder vielleicht wie es ist, wenn er unter einem liegt, der ganze Leib einen anspricht, die Hingebung des Körpers anliegt, den man ganz zärtlich abküsst, so Liebkosungen gibt? Weißt du, wie man liebt, ohne sich ganz hinzugeben, weil man dazu sieht den Menschen, das Leben, in dem die Hilfe überwiegt, auch um Freude zu geben, um den lieben Dank im Blick sehr schön wahrzunehmen? Weißt du vielleicht jenen Weg, von dem unsagbar schönen Sinn des Lebens, wo führt er hin(?), immer weiter und weiter, unentwegt,... ...find ihn, leb ihn, immerzu(!), und hast du den Sinn und die Sehnsucht wie ein heißes Verlangen, dann geh und such', du wirst ihn finden und dann weißt du... R. Trefflich
  5. Ikaros

    Bunter Schmetterling

    Graue Raupe, warst wohl niemals satt! Saßest behäbig auf dem jungen Ast, fraßest Dich ganz träg’ durch Dein welkes Blatt – schon schien Dein Antlitz verblasst! Doch die Schönheit war in Dir verborgen, war in Dir ganz tief gehegt, sie bricht heraus am neuen Morgen, dieses Wunder hat mich sehr bewegt. Du wandelst Dich in einen Schmetterling, so schwing die zarten Flügel, schwing! Ich seh’ uns fliegen durch die Welt, sie blüht – wir sind so frei, um nichts bemüht. Ein warmer Wind hat Dich hinweggetragen, in die Welt hinaus willst Du Dich wagen. Du lässt zurück die schöne Zeit, mir ist entflogen unsre Zweisamkeit.
  6. Ikaros

    Meersrauschen

    Die Abendsonne ist getaucht in das warme Weltenmeer. Das Dämmern trägt beinah gehaucht den Mondschein zu uns her. Er leuchtet uns das Meeresrauschen, Wellen brechen seicht an Land, wir lauschen, Du reichst mir Deine Hand. Wir sinken in den nassen Sand, in den Moment und sind gebannt, so branden die Wellen an unsere Füße, des Meeresleuchtens sanfte Grüße, so gleiten wir in Himmelsfunken, in das Sternenband am Küstensaum, in den Lichterteppich rasch gesunken tauchen wir in den unsren Traum! Es erklingt der Nächte Symphonie – verstummt der Tag, die Melancholie. Wir vereint im tiefsten Glück, im ewig leuchtenden Augenblick.
  7. Ikaros

    Rückkehr zur strömenden Zeit

    Ein Buch kann verstauben, seine Seiten verrotten, die Zeit die Lettern rauben, Fest für alle Motten, ein Tempel kann zerfallen, sinken in Grotten, und stürzen die Hallen, dieser Welt sich abschotten – Ewig aber währt die Liebe, wenn sie nicht verborgen bliebe! Sie fließe bei jeder Gelegenheit, sie sprieße in jeder Wesenheit!
  8. Ikaros

    Kleiner Zauberer

    Du mit Deinem Hut mit bunten Sternen, drunter trägst Du so viel Glut – Du möchtest Zaubern lernen. Du hast so manchen Zauber probiert, sehr eifrig die Magie studiert, verzauberst deine Welt aus freien Stücken, auch wenn manche Tricks Dir noch nicht glücken. Den Zauberstab schwingst Du, verzauberst unsre Welt, mach weiter, immer zu, wie schön es Dir gefällt! Doch Stab und Glut und Sternenhut, kleiner Zauberer, reichen nie an jenen Zauber, wenn man Gutes tut. Auch mit der Liebe, die in Dir steckt, mit Mitgefühl und mit Respekt kannst Du verzaubern unsre Welt, die sich dank Dir aufhellt, so kann das kalte Eis abtauen, gar magisch schmelzen durch Vertrauen.
  9. Ikaros

    Riffgesänge

    Ich soll nicht zu weit treiben, des Meeres Wagnis meiden! Die Luft sei schnell bei mir heraus! Allein wär’ ich, die Ferne ein Graus! – Geflüchtet vom Heimatatoll, im Trotz, Deine Weisheiten ein Groll. Gesunken ist das Gummiboot (kein Schiff), allein gestrandet am Korallenriff. Riecht den strengen Bananenduft! Palmen spenden kühle Luft, ein Strohhut sitzt auf sturem Kopf, welch armer, armer Tropf! Gezählt wird hoch zur drei, denn Deine Fidel ist dabei. Es summte nun ein Seemannslied, das der Welten Freuden mied: „Streifen wollte ich die Welt, mein Boot stach aus dem Riff ins Meer. ‚Gab’s denn nichts, was Dich hier hält?‘ – Deine Tränen wogen schwer. War Luft mehr als Metapher? Dein Riff stach aus dem Meer ins Boot. Warum wollt’ ich keinen Rat mehr? Raus die Luft und drin die Not!“
  10. Die Kamelmutter vor unsrem Zelt starrte lieblos auf das weite Feld. Ihr kaltes Herz hatt’ uns berührt, unsre Wärme mied sie ungerührt. Dem Fohlen, ihrem ersten Kind, fror das schwache Herz im starken Wind. Es trieb allein auf karger Flur, seine Mutter fern, wo blieb sie nur? Die Erstgeburt war voller Schmerz, es brannte aus das Mutterherz, entfernte sie von ihrem Kleinen – die Liebe tot, musste man meinen! Ein Schamane sagt, was ist zu tun, er stellt der Kälte eine List. Das Herz war zwar gefroren nun, doch weiß er, dass noch Liebe ist. Die Geige lässt er sanft erklingen, Klänge dringen in das kalte Herz. Das Herz, es mag nun lebhaft schwingen, verklungen bald der tiefe Schmerz. Die warmen Tränen wollen fließen, Mutterkeime möchte sprießen. Kennt der Geiger doch das schöne Lied, das dem Herzen die Kälte entzieht. Dieses Gedicht ist Hommage auf den deutschen Dokumentarfilm „Die Geschichte vom weinenden Kamel“ aus dem Jahr 2003; Buch und Regie stammen von Byambasuren Davaa und Luigi Falorni.
  11. Ikaros

    Frühlingsliebe

    Der Frühling färbt der Welten Gaben, den Pinsel hältst Du in den frischen Wind und streichst Dein Herz erneut mit Farben, die trotz Zeiten Mühe verblichen sind. Der Frühling streichelt Dein Gemüte, so spiegelt sich die Welt in ihrer Blüte. Eine Göttin spielt die Harfensaiten, ihre Klänge klingen übers Feld. Töne dringen in die Frühlingsweiten, reichen neue Hymnen in die Welt. Deine Seele fließt in ihre Lieder, ach, eure Liebe sprießt bald wieder! Ihr trefft euch an der Quellen Wiege, an der Liebe erstem Ort, wo die Wärme stets obsiege, so bindet euch erneut mit eurem Wort. Der Frühling kommt im Farbenklang, das Weiß, es weicht hinfort – es singt mit jedem Amselsang des Jahres neuer Hort.
  12. Buchstabenenergie

    Nur Liebe

    Oh holdes Herz du Zentrum meiner Mitte vergoldest erst seit dem ich dich drum bitte. Ich ehre dich nun bis zum letzten Schritte. Es windet mantrisches über jene Lippe. In Resonanz mit der Akzeptanz setz ich an zum Azteken tanz, um dich zu erfreuen mit dem neuen. So will ich die Monotonie scheuen. Oh holdes Herz, ich ehre dich nun und ernähre dich gut. Etwas heilige Geometrie, die Blume des Lebens ist keine Fantasie. Du bekommst nun Lyrik von Meisterhand, die einst vom Geist der Kunst beseelt sich bis heute durch die Epochen lebt. Sanfte Melodien und Arien in deinem Kreislauf der Arterien, diese Komposition in Frequenz heilt mit vehementer Konsequenz. Ich schenk dir Lichtnahrung auf allen Ebenen und werde dir im Gebet begegnen. Oh holdes Herz, ich liebe dich und somit mich. Keine Scham, keine Scheu, nur Liebe meines Herzens treu.
  13. Sophia

    Ein Treffen

    Begegnet sind wir uns fremd Auf der Suche nach sich Selbst Oder das was man Liebe nennt. Aufeinander argwöhnisch blickende Augen, Makel zu erkennen Doch bald ruhten die Blicke In sanftmütiges, so wie ich es nenne Denn die Augen sahen trügerisch das Außen Und es kam mir im Sinne Spüren mit dem Herzen muss ich Wichtig sei der Blick ins Innere. Ein kleiner Hauch von Zeit mit Dir Aufkeimende Lust, ein Anziehen, ein Brennen. Doch nur kurz war der Moment Weil wir abließen voneinander Den Frühling und den Sommer lang Und unsere Wege sich trennen. Dann eine Nachricht, ein Austausch von Sympathie und Verspieltheit, eine Gelegenheit für mehr. Auch dies war nicht von Dauer Bis man erneut sich verabschiedet Und eine Chance für immer verkennt.
  14. Just_Markus

    Bunt

    Die Welt war so viel einfacher in schwarz und weiß, als jeder Mensch entweder gegen oder mit mir war, als ich mir keine Sorge machen musste mich in Mann und Frau und allem was dazwischen und drüber liegt zu verlieben, Freund*in. aber Gott verdammt, oh verdammter Gott! Die Welt ist so viel schöner in allen Farben, danke, dass du sie mir gezeigt hast, die Buntheit, Freiheit und Liebe. Du hast mir gezeigt, wer ich bin. Cheers, der ist für dich. Wünschte mir nur du wärst noch in meinem Leben, L. F. N. E. und wie ihr alle hießt, wo auch immer ihr seid, schaut doch mal vorbei, Platz am Tisch ist frei.
  15. Ralf T.

    Gedanken in Liebe

    Gedanken in Liebe Ich denk an dich an schönes Erleben, warst Zuversicht in meinem Leben, du warst mir stets ein helles Licht, doch gänzlich weg bist du noch nicht... ...weist mir den Weg, der zu mir spricht, im schönen Wort der Harmonie, zu vertrautem Ort und meiner Poesie, wozu ich neig´, zu gern, an sich, und gedanklich schreib´, ich denk an dich, und die ganze Zeit,... ...liebe ich, inniglich,- immer aufs Neue...dich! In Gedanken der Erinnerung... R.Trefflich 2008/2021
  16. Ikaros

    Das Elstersonett

    Sehr diebisch, unsre Elster, sagt die Kunde, Aufpassen ist Gebot der Stunde! Gekrallt hat sie sich eine Kette und ’nen Ring, von meiner Dame, einem jungen Ding. Erkannt hat’s unsre Elster sehr genau, sie trägt stolz ihren Schmuck zur Schau. Gib Dir, holde Dame, einen Ruck! Verzicht’ doch beim Flanier’n auf goldenen Schmuck. O meine Göttin, lass Dir sagen, die Schönheit kommt aus Deinem Herzen, Du brauchst sie nicht am Halse tragen. Den Verlust wirst Du verschmerzen! Du bist mein Funkeln im Sonnenlicht, die Kette aber stört nur meine Sicht.
  17. Ikaros

    Aus stürmischer See

    Da draußen wütet brausend der Sturm, ich bin im Glück, Du bist mein Leuchtturm! Die Wellen brechen schäumend ans Land – meine Zuflucht ich stets bei Dir fand. Du leuchtest hinaus auf das weite Meer, Dein Antlitz berührt mich Schiffbrüchigen sehr. Wenn die Welt ist dunkel und erbost, wenn der Ozean braust und tost, trägt Dein Licht mich zu Deinem Turm. Lass’ mich doch hinein bei diesem Sturm!
  18. Die Winde wollen mit Dir ringen, das Meer trägt stürmisches Gewand. Die Wellen wollen Dich verschlingen, was liegt wohl noch in Deiner Hand? Du treibst entlang der großen Naht, die Himmel und Meere verbindet, auf Deiner ersten großen Fahrt – ob das Schicksal Dich je findet? Dein Los ist Dir das kleine Boot, Poseidons Laune lässt Dich wallen. Bald taucht die See ins Abendrot, Sirenenlieder hörst Du hallen. Die Nacht verschlingt sie, schwach die Sicht, so schwindet rasch des Sturmes Klange. Die Göttin tritt aus ihrem Licht, sie wischt Dir Tränen von der Wange. Vielleicht ist es auch nur ein Traum – doch Möwen singen Dir vom Land. Ihr Singsang, den vernimmst du kaum, die Sehnsucht reicht Dir ihre Hand.
  19. Ikaros

    Der letzte Eintopf

    Meine Liebe kam mir jäh abhanden, wie dies meine Gäste fanden? Passend ist für meine triste Stunde ein fader Eintopf auf dem kalten Herd. Er geht langsam vor die Hunde – nichts mehr ist so richtig unbeschwert. Gekocht hab’ ich ihn Dir, mein Schatz, Du nahmst an meinem Herd sehr oft Platz. Beim Kochen hat wohl nichts auf ewig Garantie! Wir schworen aber: Unsre Würze endet nie! Ja, lodern sollt’ sie wie der Gasbrenner in meiner Küche, das war unser Nenner! Du weißt, ich bin ein armer Koch, koch’ das Gleiche jede Woch’. Gewünscht hast Du Dir einen Hummer, das war aber nicht so meine Nummer! Ohne Deine Würze ist mein Leben schal, auch mein bester Eintopf wird zur Qual. Es kam Dir etwas deftig vor, das Ganze? Liebste, gib dem Eintopf eine letzte Chance! Du sagtest, alles sei jetzt ausgekocht, Du hättest mich zwar schon gemocht. Mir fehle aber etwas Wärme, ein Koch sei ich – nur ohne Sterne. Du möchtest greifen zu den Sternen, und solltest Dich von mir entfernen.
  20. Ikaros

    Meine Muse tritt herein

    Die Muse wollte mich verführen, ich hing in meiner Dichtung fest, nein, ich mochte mich nicht rühren, sie schritt allein zum Götterfest. Gedanken mögen rege fließen! Das war mein Wunsch für diese Nacht. Allein sollten die Verse sprießen – zu schwer war aber meine Fracht. Das Feuer konnte ich nicht schüren, mir schien, sehr fern ist mir das Glück! Die Muse aber wollt mich küren, sie kam des nachts zu mir zurück. Sie klopfte sanft mir an die Türe, ich ließ sie wieder in mich hinein, Ob sie nochmals meine Feder führe? Sie sagte, lass mich nicht allein!
  21. Ikaros

    Harfenklänge

    Auf der Harfe spieltest Du mir Deine Lieder, seiden Dein Gewand, aus Musik gewebt, ich lauschte Dir heimlich immer wieder, Dein Zauberspiel hat mich belebt, mich gebannt, mich getragen in Dein Land. Doch der Stille wich Dein Spiel, die Melodien verwehte der Wind. Von Dir bleibt mir nicht mehr viel, ob ich Dich jemals wieder find’? Ich habe mich nach Dir gesehnt und suche Dich in meinem Traume, die Harfe aber steht gelehnt an des Lebens Baume. Sie schmiegt sich sanft an meine Hand, so erklingen ihre Saiten wieder es strahlt im Lichte Dein Gewand, beim Spielen Deiner Lieder.
  22. Uschi R.

    Liebesgedicht

    Liebesgedicht von Peter Altenberg gesprochen von Uschi Rischanek Ich sah dich den Amseln zärtlich Futter streuen – Ich sah dich deinen alten Vater sanft betreuen – Ich sah dich in einem Buche heilige Stellen anstreichen, Ich sah dich in Gesellschaft unadeliger Menschen erbleichen. Ich sah dich deine idealen Füße ungeniert nackt zeigen, Ich sah dich wie eine Fürstin dich edel-stolz verneigen. Ich sah dich mit deinem geliebten Papagei wie mit einem Freunde sprechen, Ich sah dich mit einem Manne wegen eines geringen Taktfehlers für ewig brechen – – –. Ich sah dich an Himbeerduft dich berauschen, Ich sah dich der Stille eines Sommerabends lauschen. Ich sah dich an dem Alltag wachsen, lernen, Ich sah dich traurig steh'n vor trüben Gaslaternen. Ich sah dich dein Leben spinnen wie die Spinne ihr mysteriöses Gewebe – – – Ich schlich mich abseits, um dich nicht zu stören. Ich werde dich aber lieben, solang ich lebe! Peter Altenberg (1859 - 1919), eigentlich Richard Engländer, österreichischer Schriftsteller Quelle: Altenberg, Märchen des Lebens, 1908 bild:pixabay LiebesgedAltenberg.mp4
  23. Es herrscht ein Gleichgewicht zwischen unseren Herzen Und deine Nähe ist heißer als tausend große Kerzen Das Leben ist wie ein Gemälde aus mehreren Fetzen Doch für dein Lächeln gehe ich über jegliche Grenzen Jährlich wird mir verdeutlicht an deinem Geburtstag, er wird mit den Jahren immer älter dein süßer Herzschlag Jedoch bin ich mir nicht sicher ob es dir bewusst war: ich bin der Erste, der nicht versteinert wurde als er dich ansah Ich vermisse unser´ gemeinsames Kuscheln, ich kriege Heimweh Denn ohne dich ist mein Alltag bitter und schwarz wie der Kaffee Und wenn du mich irgendwann alleine mit Tränen siehst Dann nur weil ich weiß, dass ich dich für immer lieb´ Es ist sicherlich möglich, dass ich täglich Depris schieb´ Mit dir bin ich keiner mehr, der jemals wieder flieht. Du bist jemand der über den Tellerrand hinaus sieht Und Lebewesen mit in den langersehnten Frieden zieht.
  24. Du wärst gestern 44 geworden, du wärst, aber bist es leider nicht, du hast nicht ganz die 33 geschafft,- trotzdem...ich vergesse dich nicht! All die Liebe, die Gefühle, all die schönen Zärtlichkeiten, das Beisammensein und die Gespräche, die mich noch in Gedanken begleiten, wie es oft schon gewesen ist,... ... nein Kleine, ich vergesse dich nicht. Du hast mich noch geliebt als der Werber mit der Sense in der knochigen Hand, schon beim ersten Suzid-Versuch dicht neben dir stand, du nahmst mir das Versprechen ab, keiner wie du hat mich so gut gekannt, so das es dir ein Leichtes ward, ja genau dir versprach ich's, und ich vergesse dich nicht! Halten konnt' ich dich nicht mehr, die Depressionen gaben dich nicht her, dein Stammeln, dein Ruf: "Vergiss mich nicht!" Nein Liebes, ich vergesse dich nicht,... ...selbst wenn du nicht mehr lebst...ich liebe dich! In Gedanken... ...am 12. August 2021
  25. Antryg

    Ach übrigens...

    Ach übrigens… Es gibt da eine. Die ich besonders nenne. Eine, die ich manchmal ganz gut kenne. Die mich verzaubert und verführt, Mit ihrer Art, in mir, soviel berührt, Das ich es manchmal nicht glauben mag, Es ihr dann aber immer wieder sag. Da freut sie sich und sträubt sich dann, Weil sie es nicht akzeptieren kann, Das jemand sie einfach nur wirklich liebt, Daraus aber den Schluss nicht zieht, Das sie deswegen ihm gehört, Weil das nun wirklich alles nur zerstört. So lernt sie, das es auch sein kann, Das es auch gibt die Art Mann, Der gerne gibt und Glück verspürt, Wenn sein Handeln sie berührt, Sie glücklich macht, den Atem raubt, Und frech noch in ihre Seele schaut. Da erschrickt sie sehr und zuckt zurück, Verbirgt sich wieder ein gutes Stück, Mag nicht glauben, was da geschieht, Nicht das er jetzt etwas sieht, Was seinen Zweifel an ihr weckt, Da sie sich doch zum Teil versteckt. Glaubt, er liebt sie nur, für was sie zeigt, Ist überzeugt er sei dafür nicht bereit, Sie mehr zu lieben als sie sich mag, Hat da ihren eigenen, süßen Schlag, Gesteht sich einfach nur nicht ein, Das sie bei ihm real ist, nicht nur Schein. Doch manchmal muss sie halt dann doch verstehen, Das Andere sie vielleicht anders sehen, Dabei aber nicht weniger Wahrheit offenbaren, Als sie sich gönnt in all den Jahren, In denen sie das Besondere bei sich selbst vermisst, Dabei schon ewig soviel mehr noch ist.
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