„Tief der Brunnen der Vergangenheit!“,
so Thomas Mann zum Quell der Zeit.
Ich schaue tief in meine Quellen,
die Zeit steht still, noch fern der Schnellen.
Doch strömt sie bald, es dämmert her,
der Abschied fällt mir wieder schwer.
Aus Giseh blickt die Sphinxgestalt –
ich spür’ die Zeit, das Jetzt wird alt.
Mein Herzen leuchtet in die Nacht,
es flammt für eine alte Macht.
Ich suchte meinen tiefsten Grund,
und fühlte bis zur letzten Stund’!
In meiner Barke bald erwacht,
spür’ ich den Fluss mit seiner Macht.
Ich ström’ vorbei an Tempelmauern,
die der Zeiten Schleifen überdauern.
„Mich sehnt der Götter Uferwelt!“
So bleibt der Ursprung mir erhellt.
Die Götter überm Fluss der Zeit,
sie flüstern mir: „Wir sind nicht weit.“
Ein Rätsel sind des Brunnens Tiefen,
ich trank daraus und Tränen liefen –
mich drückt die Zeit mit ihrem Schritt,
die Barke nimmt mich wieder mit.
so Thomas Mann zum Quell der Zeit.
Ich schaue tief in meine Quellen,
die Zeit steht still, noch fern der Schnellen.
Doch strömt sie bald, es dämmert her,
der Abschied fällt mir wieder schwer.
Aus Giseh blickt die Sphinxgestalt –
ich spür’ die Zeit, das Jetzt wird alt.
Mein Herzen leuchtet in die Nacht,
es flammt für eine alte Macht.
Ich suchte meinen tiefsten Grund,
und fühlte bis zur letzten Stund’!
In meiner Barke bald erwacht,
spür’ ich den Fluss mit seiner Macht.
Ich ström’ vorbei an Tempelmauern,
die der Zeiten Schleifen überdauern.
„Mich sehnt der Götter Uferwelt!“
So bleibt der Ursprung mir erhellt.
Die Götter überm Fluss der Zeit,
sie flüstern mir: „Wir sind nicht weit.“
Ein Rätsel sind des Brunnens Tiefen,
ich trank daraus und Tränen liefen –
mich drückt die Zeit mit ihrem Schritt,
die Barke nimmt mich wieder mit.