Alltagsschönheit
Einmal ohne Plan zu sein.
Sich nur am Sein zu freu'n.
So geh' ich durch die Gassen,
das Geheime zu betrachten.
In Stille zu beseh'n,
woran Getriebene,
achtlos nur vorüber geh'n.
Wahrheit seh'n durch Worte,
Farben und Kontraste.
Dies ist, wodurch die Seele tastet,
was der Zeitenstrom
uns hindert zu versteh'n.
Mich streifen Menschen,
mal mit Blicken, mal in Eile.
Lässt mich neue Worte finden
und in Gedanken
ich verweile.
Der süße Duft,
er weht vorbei,
heute will ich ihn nicht kosten.
Den Zauber eines Augenblick's,
Lächelnd lass' ich ihn verklingen.
Denn nur von außen man versteht,
die Größe hinter kleinen Dingen.
Den verborg'nen Sinn, den keiner kennt
und dem doch alles folgt,
Das Spiel zu kennen erst erhebt
den Moment zur Göttlichkeit.
DavidPessoa
(2019)
Einmal ohne Plan zu sein.
Sich nur am Sein zu freu'n.
So geh' ich durch die Gassen,
das Geheime zu betrachten.
In Stille zu beseh'n,
woran Getriebene,
achtlos nur vorüber geh'n.
Wahrheit seh'n durch Worte,
Farben und Kontraste.
Dies ist, wodurch die Seele tastet,
was der Zeitenstrom
uns hindert zu versteh'n.
Mich streifen Menschen,
mal mit Blicken, mal in Eile.
Lässt mich neue Worte finden
und in Gedanken
ich verweile.
Der süße Duft,
er weht vorbei,
heute will ich ihn nicht kosten.
Den Zauber eines Augenblick's,
Lächelnd lass' ich ihn verklingen.
Denn nur von außen man versteht,
die Größe hinter kleinen Dingen.
Den verborg'nen Sinn, den keiner kennt
und dem doch alles folgt,
Das Spiel zu kennen erst erhebt
den Moment zur Göttlichkeit.
DavidPessoa
(2019)