In tiefster Nacht und dunkler Stunde,
Wo selbst kein Mond zu sehen war,
Zieht der Laternenlöscher seine Runde
Im Dunklen fast schon unsichtbar.
Er trottet durch die leeren Gassen
Und sieht nach oben zu den Sternen.
Ihnen wird den Schein er lassen,
Doch niemals den Laternen!
In einer Hand trägt er 'ne Stange
Mit einem kleinen Kupferhut
Und setzt er diesen auf die Flamme,
Dann erlischt sofort die Glut.
Unterm Arm klemmt seine Leiter,
Mit der er auf die Pfähle steigt.
Er löscht ein Licht, dann geht er weiter,
Auf dem nassen Bürgersteig.
Beim letzten Lichte angelangt,
Zieht ein kalter Wind vorbei.
Die angelehnte Leiter schwankt
Und der Laternenlöscher schreit!
Noch ringt er ums Gleichgewicht,
Fällt dann aber doch darnieder.
Der Sturm löscht das letzte Licht
Und der Mann schließt seine Lider.
Doch nach einer halben Weile
Kehrt das Bewusstsein doch zurück.
Seine Leiter ist noch heile,
Und auch er selbst - was für ein Glück!
Der Laternenlöscher sammelt sich
Und macht sich auf den Weg nach Haus‘
Da sieht er unweit noch ein Licht
Das letzte war wohl doch nicht aus!
Er löscht noch einmal die Laterne
Und klappt die Leiter schon zusammen,
Doch da sieht er in der Ferne
Ein neues Licht entflammen.
Und so geht es immer weiter,
Ein Licht geht aus, ein Neues an.
Fragt sich da wie lang die Leiter
Den alten Mann noch tragen kann.
Er war schon bereit aufzugeben.
Noch ein letztes, nur zum Spaße.
Da fängt das Licht prompt an zu leben
Und hüpft vor ihm auf die Straße.
Den Löschermann beschleichen Sorgen;
Soll er zu dem Lichte gehen?
Doch will der gute Mann am Morgen,
Nicht eine Lampe brennen sehen!
So folgt er völlig unbedacht
Dem Licht aus der Laterne.
Er verliert sich dabei in der Nacht
Und läuft in ungewisse Ferne.
Endlich und nach langer Zeit,
Lass es Stunden sein,
Zack, da hat er es erwischt.
Das kleine Flämmchen, es erlischt.
Und in absoluter Dunkelheit
Steht der Löschermann allein.
Wo selbst kein Mond zu sehen war,
Zieht der Laternenlöscher seine Runde
Im Dunklen fast schon unsichtbar.
Er trottet durch die leeren Gassen
Und sieht nach oben zu den Sternen.
Ihnen wird den Schein er lassen,
Doch niemals den Laternen!
In einer Hand trägt er 'ne Stange
Mit einem kleinen Kupferhut
Und setzt er diesen auf die Flamme,
Dann erlischt sofort die Glut.
Unterm Arm klemmt seine Leiter,
Mit der er auf die Pfähle steigt.
Er löscht ein Licht, dann geht er weiter,
Auf dem nassen Bürgersteig.
Beim letzten Lichte angelangt,
Zieht ein kalter Wind vorbei.
Die angelehnte Leiter schwankt
Und der Laternenlöscher schreit!
Noch ringt er ums Gleichgewicht,
Fällt dann aber doch darnieder.
Der Sturm löscht das letzte Licht
Und der Mann schließt seine Lider.
Doch nach einer halben Weile
Kehrt das Bewusstsein doch zurück.
Seine Leiter ist noch heile,
Und auch er selbst - was für ein Glück!
Der Laternenlöscher sammelt sich
Und macht sich auf den Weg nach Haus‘
Da sieht er unweit noch ein Licht
Das letzte war wohl doch nicht aus!
Er löscht noch einmal die Laterne
Und klappt die Leiter schon zusammen,
Doch da sieht er in der Ferne
Ein neues Licht entflammen.
Und so geht es immer weiter,
Ein Licht geht aus, ein Neues an.
Fragt sich da wie lang die Leiter
Den alten Mann noch tragen kann.
Er war schon bereit aufzugeben.
Noch ein letztes, nur zum Spaße.
Da fängt das Licht prompt an zu leben
Und hüpft vor ihm auf die Straße.
Den Löschermann beschleichen Sorgen;
Soll er zu dem Lichte gehen?
Doch will der gute Mann am Morgen,
Nicht eine Lampe brennen sehen!
So folgt er völlig unbedacht
Dem Licht aus der Laterne.
Er verliert sich dabei in der Nacht
Und läuft in ungewisse Ferne.
Endlich und nach langer Zeit,
Lass es Stunden sein,
Zack, da hat er es erwischt.
Das kleine Flämmchen, es erlischt.
Und in absoluter Dunkelheit
Steht der Löschermann allein.