Ein Leben
Die Welten verschlafen. Was ist schon ein Leben.
Verfällt schon mein Herze. Wer kannte die Norm.
Ich wollte es nähen. Und färben. Und weben.
Doch fehlt mir, ich fürchte zum Säumen die Form.
Was ist schon ein Leben. Die Liebe will treiben.
Ich nähte und formte und stickte die Naht.
Ich wollte bloß lieben. Und leben. Und schreiben.
Was ist schon ein Leben? Wenn gar nichts ich tat.
Die Welten verschlafen. Was sind schon die Künste.
Was ist schon die Lyrik. Wenn keiner sie braucht.
Verfliegen und weilen im Land auch die Dünste.
Denn hab‘ ich mein Dasein mit Nebel betaucht.
Die Welten verschlafen. Was ist schon ein Leben.
Verfällt schon mein Herze. Wer hat schon die Wahl.
Ich wollte es nähen. Und färben. Und weben.
Doch leb‘ ich wohl Engel. – Seit Jahren einmal.
04.04.2025
Berlin Biesdorf-Süd
Die Welten verschlafen. Was ist schon ein Leben.
Verfällt schon mein Herze. Wer kannte die Norm.
Ich wollte es nähen. Und färben. Und weben.
Doch fehlt mir, ich fürchte zum Säumen die Form.
Was ist schon ein Leben. Die Liebe will treiben.
Ich nähte und formte und stickte die Naht.
Ich wollte bloß lieben. Und leben. Und schreiben.
Was ist schon ein Leben? Wenn gar nichts ich tat.
Die Welten verschlafen. Was sind schon die Künste.
Was ist schon die Lyrik. Wenn keiner sie braucht.
Verfliegen und weilen im Land auch die Dünste.
Denn hab‘ ich mein Dasein mit Nebel betaucht.
Die Welten verschlafen. Was ist schon ein Leben.
Verfällt schon mein Herze. Wer hat schon die Wahl.
Ich wollte es nähen. Und färben. Und weben.
Doch leb‘ ich wohl Engel. – Seit Jahren einmal.
04.04.2025
Berlin Biesdorf-Süd