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Freiheit und Gier

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Bitte die ´´ Ungereimtheit ´´ in der ersten Strophe zu überlesen.^^
 
 
Freiheit und Gier
 
Die Freiheit, dies Wort wird immer benutzt
Wenn Rädelsführer ihre Stimme erheben
um die Bedeutung des Wortes zu vergäll´n, zu verschmutzten
und dem Chaos in diese Welt Einlass zu geben
 
Die Essenz der Freiheit ist eine Bombe
Die das Gefüge der Welt zerfetzt
Länder, Staaten, Städte und Dörfer
In einem Strudel von Gier zersetzt
 
Die Freiheit, wie oben beschrieben ist das Chaos, die Anarchie
Die entsteht wenn die Menschheit dem Menschen die völlige Freiheit verlieh
 
Das Extrem, welches grade geschildert,
wie jeder entgegnen wird
ist übertrieben, wenn man nicht verwildert
sondern sich hinter Regeln, wie in Deutschland, verbirgt
 
Doch es gibt auch andere, die Regeln verachten
Die Art der Beschränkung an sich
Sie kämpfen gegen jene die das Recht bewachen
Den Blick nur gerichtet auf sich
 
Ihre Farbe ist Gelb, so gelb wie das Gold,
welches in ihnen, anstelle von Blut
Durch den Nadelstreifen wird ihnen Respekt gezollt,
ein Schutz vor der Massen Wut.
 
Dies ist die Gefahr der wir uns stellen,
die Rote ist längst besiegt.
Der Nadelstreifen wird uns fällen,
die Menschheit durch Gier wird besiegt.
 
Liebe Corzan
Erstmal danke für die schnelle Rückmeldung auf mein Gedicht.
Ich werde, wie schon die Male davor, versuchen deine Kritikpunkte hintereinander abzuarbeiten.
 
Punkt 1. Die Begriffsdefinitionen
In habe in diesem Gedicht versucht den Aspekt der Freiheit ,den ich verwende, zu erläutern, nämlich den der vollkommenen Freiheit, sozusagen die reine Freiheit.
Diese Freiheit habe ich als zerstörerisch beschrieben, da ich der Meinung bin das die Menschheit ohne die Regeln eines Staates oder einer Gemeinschaft nicht überlebensfähig wäre und das vernichten würde was ich als Kultur bezeichne. Diesen Zustand der Regellosigkeit nenne ich Chaos oder Anarchie, in diesem Fall werden diese beiden Wörter für den selben Zustand gebraucht.
Im ersten teil habe ich zum Ausdruck bringen wollen das immer wieder vermeintliche Anführer, wie zum Beispiel Stalin, Mao, Fiedel Castro,Die Vertreter der freien Marktwirtschaft oder auch die Nazis , bewusst die Massen geblendet haben, ihnen mehr Freiheit versprachen und ihnen dabei nur noch mehr Regeln auferlegten. Meine Wut richtet sich gegen jene die den Begriff der Freiheit missbrauchen um ihre Ziele durchzusetzen. Der Begriff Rädelsführer richtet sich an jene Leute die die Massen bewusst täuschen um ihre eigenen Ziele zu erreichen.
 
Punkt 2. Die FARC
 
Ich muss ehrlich zugeben das ich noch nie von dieser Organisation gehört habe.
Ich muss sagen das ich Aufgrund der Einschätzung von USA und EU schon aus Prinzip eher auf der der Seite dieser Wiederständler wär.
Aber wenn ich mir die Bilder anschaue bin ich doch sehr gespalten.
Ich es schrecklich so viele Menschen , vor allem junge Menschen, egal ob Mädchen oder Jungen, bis an die Zähne bewaffnet in Rei und Glied marschieren oder stehen zu sehen.
Einer Organisation die Kindern oder Jugendlichen Waffen in die Hand gibt und/oder sie für sich kämpfen lässt stehe ich erstmal feindselig gegenüber.
Auch wenn diese Mädchen Stolz oder glücklich aussehen ist dies doch nur eine Momentaufnahme. Vor allem das dritte Bild stößt mit bitter auf.
 
Punkt 3. der Rest
 
Mein Gedicht beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Problem der freien Marktwirtschaft und dem Raubtierkapitalismus ,durch den zum Beispiel die Bankenkrise ausgelöst wurde.
Auf diese wird im zweiten Teil des Gedichtes näher eingegangen.
Die Regeln hinter denen wir uns verbergen sind die gesellschaftlichen Regeln die wir brauchen um nicht unterzugehen und im Chaos zu versinken, wie eben schon erwähnt, und nicht so zu leben wie zum Beispiel im Kongo oder anderen afrikanischen Ländern, wo allein das Recht des Stärkeren regiert.
Die Bewacher dieses rechts sind alle die die hinter der Idee stehen und verhindern wollen das diese Regeln umgangen werden.
Bei mir sind es die Aufsichtsbehörden der Börsen oder die Richter in unserem Land.
In der 5. Strophe 4. Vers steht auch das diese Menschen nur an sich denken und nicht an die Allgemeinheit.
Bis hier hin war noch alles offen und man konnte es auf jedes Land anwenden.
Doch in der 6. Strophe kommt meine Zielgruppe ins Spiel, die FDP.
Die Farbe der Partei ist ja gelb und sie vertritt die Interessen der wirtschaft und macht Klientelpolitik für die Reichen in diesem land, wie sie es in der letzten Zeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Das Gold symbolisiert das Geld, der Nadelstreifen symbolisiert die Bänker und Börsen Leute , da dies ihre Berufskleidung ist und ein Nadelstreifenanzug noch immer für wirtschaftlichen Erfolg steht. Daher der Respekt.
Ich bin der Meinung das wir gegen diese Art der Ausbeutung vorgehen müssen und dass wenn wir nichts tun, dann wird uns die Gier dieser Leute zugrunde richten.
Mit der roten Gefahr ist der Kommunismus gemeint der dauernd von diesen Menschen verteufelt wird obwohl er gar keine Bedrohung , im Vergleich zu ihnen, darstellt.
 
Punkt 4. Andeutungen
 
Ich habe in diesem Gedicht so verschlungen geschrieben da ich so etwas mal ausprobieren wollte.
Außerdem bin ich ein großer Fan von Verschlüsselungen in Gedichten.
 
Ich hoffe ich habe den Großteil der Unklarheiten beseitigt, ansonsten bitte Nachfrage und Rückmeldung.
 
Hochachtungsvoll
MrDrown
 
Ich bin froh das ich dir mein Gedicht durch meine Erklärungen näher bringen konnte.
Ich beziehe ich in meinem Gedicht eben eher auf die politische Situation in Deutschland, da ich die wenigsten einigermaßen verstehe und nachvollziehen kann.
Zur FDP möchte ich nur noch sagen das sie halt starke Klientelpolitik für die macht, die sowieso schon mehr als genug haben, wie die Atomlobby oder die Hoteliers.
Mich freut natürlich das es dir Freude macht mit mir zu diskutieren.
Hochachtungsvoll
MrDrown.
 
Oh verdammt ich bin ein Freak.^^
War schön mal deine Meinung zu hören.
Aber ich glaube eine Diskussion über die Parteien würde den Rahmen dieses Threads sprengen und die Administrationen würden darum bitten zum Gedicht zurückzukehren.
Obwohl es mich schon grad in den Fingern juckt. :twisted:
aber es wird sich bestimmt noch gelegenhei bei meinen nächsten ''politischen'' gedichten finden.
 
Hochachtungsvoll
MrDrown
 
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