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Gedanken eines Mutlosen

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Es ist nicht ganz ausgereift, aber hinterlasst schon mal eure Meinungen.
 
 
Gedanken eines Mutlosen
 
Was ist die Welt
Was ist diese Leere
Was ist das Freundschaft, Macht und Geld
Was ist die resultierende Lehre
Die meine Seele bloß entstellt
 
Was ist der Sinn dieses ganzen Trubels
In welchen die Leute leben
Wo das quittiert wird mit gejubel
Was als Almosen wird vergeben
 
Die Almosen sind Spannung und Hoffnung
Doch diese sind schnell verbraucht
Denn die Leere, die in uns allen
Wird in unserer Welt viel öfter gebraucht
 
Sie, versuchen alle zu überdecken
Doch jeder hat sie in sich
Hinter Mauern wollen wir sie verstecken
Gebaut aus den Resten des ich
 
Doch sind all die Mühen vergebens
Denn trotz des verzweifelten Wunschs
Am Ende jedes Lebens
Sind wir alle allein mit uns
 
Hey Ho MrDrown
 
Fangen wir hiermit an "In welchen die Leute leben " es heißt "welcheM" , da es sich auf "den Sinn" bezieht.
 
Und mein eigentliches Anliegen sind die Satzzeichen
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Ich finde, wenn Du einmal anfängst mit Kommata zu arbeiten, dann solltest Du auch überall eins setzen, wo eins hingehört^^ Und ganz besonders keines dorthin, wo keines hingehört ^^
 
In der ersten Stroph würde sich vielleicht nach jedem Vers ein Semikolon anbieten und vom vorletzten auf den letzten Vers ein Komma
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Versuch das mal. Mal schaun wie's für Dich aussieht.
 
Oder soll ich einfach mal alle Satzzeichen einsetzen und hier posten?
 
mfG:
 
Miauw
 
Dankeschön für da Lob karlo.
 
Miauw es wäre sehr nett wenn du so eine Version posten könntest.
Dafür habe ich es ja reingestellt. :wink:
ich freue mich auf weitere Kritik und Anregungen.
 
mfg
MrDrown
 
PS: Satzzeichen waren schon immer meine Schwäche.
 
Soooo, hier der Versuch Dich auf das Satzzeichengewühl unserer Sprache aufmerksam und scharf zu machen!
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Ich hatte das Semikolon angesprochen. Doch jetzt wo ich die erste Strophe wieder lese, finde ich, dass Fragezeichen noch besser hineinpassen würden. Denn wenn Du die Satzzeichen setzt und ganz besonders das Fragezeichen, dann hat man (habe ich) plötzlich das Gefühl eine Person vor mir zu haben, die mir diese Fragen stellt. Eine sehr empfindsame Seele, die aufgewühlt und ohne Rast nach Antwort sucht - eine, die ihre Fragen in die Welt schreit, in der Hoffnung auf satten Widerhall.
 
Gedanken eines Mutlosen
 
Was ist die Welt?
Was ist diese Leere?
Was ist das Freundschaft, Macht und Geld?
Was ist die resultierende Lehre,
Die meine Seele bloß entstellt?
 
Was ist der Sinn dieses ganzen Trubels,
In welchem die Leute leben?
Wo das quittiert wird mit gejubel?
Was als Almosen wird vergeben?
(Hier ist es schwer das richtige Satzzeichen zu finden. Eigentlich müssten dort wieder Fragezeichen hin. Aber gerade suche ich nach einer Alternative, um ein wenig Abwechslung in die Optik zu bringen, ohne etwas falsch rüberzubringen. Denn hier sind's eigentlich wieder Fragen, die den ersten Satz als Legitimation ihrer Kürze nutzen - Ich habe mich nach langer Überlegung doch für die Fragezeichen entschieden. Es tut Deinem Gedicht nicht weh. Eigentlich unterstützt es nur das dringliche Verlangen.)
 
 
Die Almosen sind Spannung und Hoffnung,
Doch diese sind schnell verbraucht. Punkt
Denn die Leere, die in uns allen, Komma
Wird in unserer Welt viel öfter gebraucht. Punkt
 
Sie versuchen alle zu überdecken, Komma hier --- nicht hinter dem "Sie"
Doch jeder hat sie in sich; Semikolon --- der Satz geht weiter, verlangt aber nach einem Abfall der Stimme.
Hinter Mauern wollen wir sie verstecken, Komma
Gebaut aus den Resten des ich! Ausrufezeichen
 
Doch sind all die Mühen vergebens, Komma
Denn trotz des verzweifelten Wunschs
Am Ende jedes Lebens, Komma, um wieder eine Pause zu verursachen, die dann die traurige Mitteilung hervorhebt.
Sind wir alle allein mit uns.
Sind wir alle allein mit uns
 
Hier bin ich mir wieder nicht sicher, weil man eigentlich den Punk weglassen könnte, um die Leere die diese Person empfindet abermals durch ein Stilmittel zu verdeutlichen. Das wäre eigentlich ein ziemlich guter Abschluss.


 
Naja vielleicht magst Du ja die Satzzeichen
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mfG:
 
Miauw
 
 
 
Und noch eine Frage an alle, die sich gut mit der Gramatik auskennen!!!!
Hier bin ich mir gerade nicht ganz sicher..
 
"Am Ende jedes Lebens"
 
Heißt es nicht "Am Ende jedeN Lebens" ??
 
JEDES LEBEN
 
JEDEN LEBENS
 
????
 
Ich weiß es gerade nicht.
 
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