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Feedback jeder Art Gendern braucht kein Mensch

Hier gelten keine Vorgaben mit Ausnahme der allgemeinen Forenregeln.
Davon mal abgesehen haben wir eigentlich doch ganz andere Probleme in Deutschland und der Welt, denen wir uns doch wesentlich dringender zuwenden sollten, doch genau diese wichtigeren Probleme werden dann gern außer Acht gelassen.
Moin SchwarzPoet,
 
da willst du nun also ganz einen auf Bundesregierung (alte wie neue) machen und uns weißmachen, dass man sich immer nur um ein Problem zur Zeit kümmern kann?
 
Zum Glück gibt es ja für jedes Problem andere Menschen, die sich verantwortlich fühlen und Ahnung haben.
Und ach wie schrecklich harmonisch wäre die Welt, wenn man Virologen über Virenschutz reden ließe und Klimaforscher über Klimaziele. Aber Herbert, 58, Facebook-Genie will ja auch mitreden! Und krass: Er darf das, freie Meinungsäußerung und so.
 
Genauso in der Debatte um gendergerechte Sprache. Nie betroffen gewesen von Ausgrenzung und Missachtung, ein privilegiertes Leben geführt, aber ein Wunsch nach Anerkennung von einer Minderheit bringt so viele, die es nicht betrifft, auf die Palme.
 
Deine Idee
dann werden irgendwann die Minderheiten diejenigen sein, die den Ton angeben und die Mehrheit die sein, die unterdrückt wird
finde ich in ihrer Grundannahme gefährlich und menschenverachtend.
Aber interessant, dass du es selbst offenbar so siehst, dass die Minderheiten aktuell unterdrück werden von der tonangebenden Mehrheit. Das Recht des Stärkeren kickt gut!
Vom Recht des Schwächeren hab ich ja noch nichts gehört.
Eigentlich geht es ja auch nur um gleiches Recht für alle. Da soll der großen, starken Mehrheit nichts weggenommen werden.
Oder darfst du dank der Ehe für alle nun nicht mehr heiraten?
 
Genauso ist das mit der gendergerechten Sprache: Wenn es nunmal mehr gibt als den Mann, dann hat das auch hörbar und sichtbar zu sein - nicht überall, nicht um jeden Preis, ganz klar. Aber diese idiotische Angst vor Veränderung und einer unterdrückenden Minderheit (lol) hilft niemandem.
 
LG Dali Lama
 
 Moin @Dali Lama,
 
man kann sich gern drüber belustigen, wenn jemand ausspricht was die meisten Menschen denken und sich größten Teils nicht trauen auszusprechen. Man kann sowas als rückständig bezeichnen, kann Vergleiche mit Politikern versuchen zu ziehen, kann auch versuchen irgendwo einen Bezug zu rechtem Gedankengut zu ziehen, kann genauso versuchen zu unterstellen, dass man zu der unterdrückenden Mehrheit gehört usw.
 
Allerdings birgt der Wunsch alles verbessern, erneuern und ändern zu wollen und sich gegen bestehendes zur Wehr setzen zu wollen, die Gefahr dass man den Bogen überspannt und zum Verschlimmbessern neigt.
 
Momentan wäre der bis dato entwickelte Versuch einer Gendersprache, auf der einen Seite vielleicht soweit geglückt, dass Diverse mit bedacht werden, allerdings tauchen sprachlich doch sehr viele Stolpersteine auf, die die Unreife dieses Ansatzes in der Umsetzung immer deutlicher werden lassen.
 
Wie ich schon sagte, sollte das Einfließen lassen der Gendersprache in die Deutsche Sprache, noch wesentlich besser ausgearbeitet werden, am Besten in einer Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von renommierten Sprachwissenschaftlern, damit das Ganze auch reibungslos und professionell von statten gehen kann. Denn das was einem als Gendersprache derzeit vorgesetzt wird, ist eher ein sprachlicher Schlag in die Fresse.
 
Es gibt Satzstellungen, die keiner wirklich bedenkt, oder verantwortungsloser Weise unter den Tisch fallen lässt, die die Deutsche Sprache mit 1000 Fragezeichen ausstatten würde und keiner wirklich mehr versteht, was derjenige eigentlich einem sagen, bzw. mitteilen will. Noch schlimmer wird es für anderssprachige Menschen, die die Deutsche Sprache lernen wollen oder müssen. Dann kommt noch die Kosten/Nutzenfrage hinzu usw. die ich als Nebenprodukt auch benenne. Dann ist die Frage, wie schnell sollte eine Angleichung vorgenommen werden und welche Folgen es haben, wenn jemand sich gegen die Neusprache wehrt. Wird derjenige dann auch weiter als rückständig, Unterdrücker oder gar Rassist bezeichnet? Wie wird sich die Bevölkerung spalten etc.
 
In meinen Augen liegt das größte Problem darin, dass diese Fragen sich kaum einer stellt von denen die derzeit so heißblütig die Gendersprache fordern und es gibt sicher noch mehr Aspekte, die eine intensive Überarbeitung einer möglichen Gendersprache erfordern, bevor diese dann irgendwann amtlich werden sollte.
 
Und wie ich ebenfalls schon erwähnt habe, gibt es in Deutschland und der restlichen Welt um einiges wichtigere Dinge, über man sich Gedanken machen sollte.
 
Dunkle Grüße
 
Hallo SachwarzPoet, 
ich denke genau wie du. 
Ich glaube nicht, dass wenn man eine gerechte Sprache einführt sich in der Wirklichkeit etwas wirklich ändert. 
Ich bewundere die Amis, die sich darüber keine Gedanken machen. Wenn sie "friend" sagen weißt man nicht, ob es sich um einem Freund oder Freundin handelt. 
Die Deutschen lassen sich alles gefallen. Die Zigeuner heißen in Spanien "gitanos", nach wie vor. Dort kommen sie nicht auf die Idee, sich anders nennen zu wollen. Und wenn, das ist eine interne Sache, wie sie sich selbst, in ihrer Sprache, nennen.
Lustig finde ich die Afroamerikaner, die einander "Nigger" sagen. 
Wir leben in einer verlogenen Welt mein Freund.
Liebe Grüße
Carlos 
 
Lustig finde ich die Afroamerikaner, die einander "Nigger" sagen. 


 
Ich bin völlig anderer Meinung, was das Gendern anbelangt . Ich habe schon vor dreißig Jahren gegendert, als das noch gar nicht en vogue gewesen ist..

Die Afroamerikaner versuchens mit Homöopathie.
 
Vielleicht wäre es ja ne Möglichkeit, wenn ich meine beste Freundin morgen zum Samstagausflug mit "Hi Du F.otze " begrüße. ....

vG Sh
 
Erst vor 30 Jahren? 
Es gibt ein natürliches Gendern, liebe Sternenherz.
Was SchwarzPoet kritisiert ist der Versuch, von oben herab zu diktieren, wie man zu reden hat.
Niemand wird sich je eine Sinti und Roma Schnitzel bestellen, soweit lassen sich die Deutschen auch nicht unterdrücken. 
LG 
Carlos 
 
 
Ich sehe diesen Versuch, von oben herab zu diktieren, wie man zu reden hat, einfach nicht stattfinden.
Bisher war bei mir noch keiner vor der Tür und hat mich abgeführt, wenn ich nur den generischen Maskulinum benutze.
Tatsächlich ist das in meiner Arbeit sogar gang und gäbe, wo ich Leichte Sprache schreibe - darum sagte ich auch:
Gender ja, aber nicht überall und nicht um jeden Preis.
Aber es ist mir doch verdammt nochmal so unfassbar egal, ob der Brief vom Finanzamt nun Bürger*innen anspricht.
Wenn da dann jeder mitgemeint sein kann, soll mich einzelnes Würstchen das doch nicht kümmern.

Das einzige, was hier gerade von oben herab ist, sind SchwarzPoets Äußerungen über Minderheiten und wo diese zu stehen haben.
 
Hallo @SchwarzPoet du schreibst: 
ausspricht was die meisten Menschen denken und sich größten Teils nicht trauen auszusprechen. Man kann sowas als rückständig bezeichnen, kann Vergleiche mit Politikern versuchen zu ziehen, kann auch versuchen irgendwo einen Bezug zu rechtem Gedankengut zu ziehen, kann genauso versuchen zu unterstellen, dass man zu der unterdrückenden Mehrheit gehört usw.


 


 


 
Hast du eine Glaskugel und kannst behaupten die Meinung der Mehrheit zu wissen?  Warum sollte diese Mehrheit sich nicht trauen es auszusprechen? Kennst du Menschen die nur wegen ihres Gedankengutes im Gefängnis gelandet sind? Und gibt es wirklich in unserem Staat eine unterdrückte Mehrheit?  
Spezieller gefragt, wie unterdrückt fühlst du dich, sollte ich auf die Idee kommen als Frau in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden? 
Hallo @Carlos 
"Deutschen lassen sich alles gefallen. Die Zigeuner heißen in Spanien "gitanos", nach wie vor. Dort kommen sie nicht auf die Idee, sich anders nennen zu wollen. Und wenn, das ist eine interne Sache, wie sie sich selbst, in ihrer Sprache, nennen.
Lustig finde ich die Afroamerikaner, die einander "Nigger" sagen. 
Wir leben in einer verlogenen Welt mein Freund."
............
Ich hatte immer gehofft in Foren wie diesen sind wir weiter im Denken und Reden. Dein Gedankengut hat überhaupt nichts mit Gendern oder nicht Gendern zu tun.  Es ist einfach nur rassistisch. 
Grüße Ilona 
 
Hallo Ostseemöwe, 
glaubst du nicht, dass man mit solchen beleidigenden Worten vorsichtig umgehen sollte? 
Ich bin nicht rassistisch, ich bin kein Deut besser als andere Menschen, egal welcher Rasse sie angehören. Die Diskussion geht um die Sprache, nicht um Rassen. 
 
 
Hallo @Carlos
Rassismus ist nicht von der Nationalität abhängig. Aber du hast hier in die Diskussion den Begriff Zieg...und Nigg... gebracht. Solltest du einmal den Begriff googeln wirst du feststellen, sowohl Wikipedia sieht diesen Begriff rassistisch belastet als auch der Zentralrat der Sinti und Roma. 
 
Ich hatte immer gehofft in Foren wie diesen sind wir weiter im Denken und Reden. Dein Gedankengut hat überhaupt nichts mit Gendern oder nicht Gendern zu tun.  Es ist einfach nur rassistisch. 


Grüße Ilona 
Sind wir auch. Bitte nicht -wenn überhaupt- von einer Person auf das ganze Forum schließen. Danke!
 
Ich bin nicht rassistisch,
So kenne ich dich auch nicht. Manche Schwarzen benutzen dieses "N" Wort tatsächlich untereinander. 
Das ist dann eher unter Kumpels gemeint wie bei uns "Hey Man" oder "Digga". Na ja. Das sollen die wissen. 
 
 
Und jetzt sollten die Diskussionen bitte wieder zum Thema zurückkehren. 
Vielen Dank schonmal im Voraus. 
 
LG JC
 
Das was wohl @Carlos und auch ich und mit Sicherheit viele andere stört, ist die Vorverurteilung derer, die einem nur, weil man erklärender, nicht benennender Weise es wagt, das N-Wort, oder das Z-Wort zu benutzen, oder sich weigert eine Gendersprache auf heutigem Niveau (Stottern und Unverständlichkeit vorprogrammiert) zu sprechen und diese sich wagt auch noch zu kritisieren, gleich als Rassisten zu bezeichnen, ist eine Idiotie, die ihres Gleichen sucht. Das Problem daran ist allerdings, das es anscheinend Mode geworden ist, solche abstrusen Herleitungen anderen zu unterstellen und genau deswegen @Ostseemoewe, traut sich die Mehrheit nicht sowas öffentlich auszusprechen was sie denken. Seien es Männer oder Frauen oder Diverse, denn spricht man sich öffentlich gegen das Gendern aus, gilt man aus der Sicht so einiger Personen ganz schnell als Rassist, egal welchen Geschlechts oder Geschlechtsempfindens man selbst auch sein sollte. Das ist wie bei bockigen Teenagern, wenn die von Erwachsenen kritisiert werden, in den meisten Fällen auch zu Recht, dann sind die Erwachsenen plötzlich die Bösen. In der Gendersprachdiskussion sind dann die Gendersprachgegner nicht selten die Rassisten und DAS empfinde ich als Idiotie, denn ich bin definitiv auch kein Rassist @Dali Lama. 🤣🤣🤣
 
Dunkle Grüße
 
Hallo Ilona,
die besagten Wörter habe ich nicht mit beleidigender Absicht verwendet, ich musste sie erwähnen, um zu erläutern, dass es in Spanien das Wort "gitanos" absolut nicht beleidigend ist, im Gegenteil, die Gitanos sind stolz darauf.
Was das andere Wort anbelangt, die Afroamerikaner lachen sich kaputt darüber, sie bezeichnen sich selbst so gegenseitig, im Scherz natürlich. Jemand von einer anderen Rasse darf nicht sie so benennen. 
Ich hoffe, damit ist diese kleine Diskussion beendet. 
Wir wollen uns nicht wegen verbotenen Wörter in die Wolle kriegen, nicht wahr?  
Liebe Grüße 
Carlos 
 
Das Gendern ist ein tolles Spiel,


das die Bevölkerung nicht will.


Ein Krebsgeschwür mit Ambitionen,


dem Wichtigtuer inne wohnen.


 


Man stockt und stammelt vor sich hin,


denn gendern macht nicht wirklich Sinn.


Wer Worte auseinander reißt,


auf Sprachkultur am Ende scheißt.


 


Ein Hauch von Sinn macht die Idee,


fußt dennoch nur auf kleinem Zeh.


So gleichberechtigt wie gedacht,


ist dieser Funke nur bei Nacht.


 


So schaut man mal genauer nach,


entdeckt, dass dieses Land liegt brach.


 "Ärzt_in" als Beispiel zeigt uns bald,


durch' s Gendern Männer stehn' im Wald.


 


Den Mann als solches gibt's nicht mehr,


nicht existent, der Ofen leer.


Und wenn das Männlein wegradiert,


ist Frau alsbald auch derb blamiert.


 


Kein Nachwuchs mehr, höchstens Retorte,


wo früher noch ein Bohrer bohrte.


So ist erschöpft Germanikus,


bei all dem schriftlichen Verdruss.


 


So schließe ich mit nem Zitat,


das Heinz Rudolf Kunze gesprochen hat:


 


"Sobald ich gegenderte Sprache lese oder höre,


wird mir körperlich übel!"


 


sprach der Dübel. 


 


© SchwarzPoet


 


 


 


-Keine Fremdverlinkung in Beiträgen erlaubt! 


MfG Die Moderation JC-
Doch ich und andere, die durchaus auch zur Bevölkerung gehören, möchten gendern.
 
Liebe Grüße
Hera
 
@Hera Klit,
ich habe auch nie gesagt, dass diejenigen, die gendern wollen, nicht gendern dürfen. Ich bin lediglich dagegen, das Gendern als verpflichtend einzuführen, was einige fordern und genau diese geforderte Pflicht und dadurch Abänderung der Deutschen Sprache in der Form, wie sie derzeit zum Gendern genutzt wird ist das, was der überwiegende Teil der Bevölkerung ablehnt, was auch in so einigen Umfragen bewiesen wurde.
 
Mit der freiwilligen Nutzung des Genderns habe ich kein Problem. Was anderes habe ich auch nirgends gesagt, solang es freiwillig bleibt.
 
Dunkle Grüße
 
@Hera Klit,


ich habe auch nie gesagt, dass diejenigen, die gendern wollen, nicht gendern dürfen. Ich bin lediglich dagegen, das Gendern als verpflichtend einzuführen, was einige fordern und genau diese geforderte Pflicht und dadurch Abänderung der Deutschen Sprache in der Form, wie sie derzeit zum Gendern genutzt wird ist das, was der überwiegende Teil der Bevölkerung ablehnt, was auch in so einigen Umfragen bewiesen wurde.


 


Mit der freiwilligen Nutzung des Genderns habe ich kein Problem. Was anderes habe ich auch nirgends gesagt, solang es freiwillig bleibt.


 


Dunkle Grüße
Die breite Masse hat meist nicht das Niveau, um notwendige Neuerungen zu begreifen und zu akzeptieren.
 
Liebe Grüße
Hera
 
Wer jetzt geistreicher als der andere ist,
sollte euch in dieser überflüssigen Debatte egal sein, falls ihr geistreich seid.
Soviel Energie in überspitzte Szenarien zu vergeuden
und mit 0 Effekt.
Weil Menschen gefühlsmäßig entscheiden,
wird ihr Gehirn alles herausfiltern, was diesem Gefühl widerspricht.
Darum gibt es leider diese Von-Oben-Herab diktierte Ordnung.
Die mag sich verändern, wenn sie praktisch funktioniert
und wenn nicht, versagt sie trotz scheinbar gerechtfertigter Ideologie.
Und Gendern ist nicht rebellisch. Man muss dafür keine politischen Nachteile
einstecken. Deswegen wird man auch nicht zensiert.
Wie Cancel-Culture nur einseitig funktioniert.
So lange sich genug Leute darüber aufregen,
macht es anderen Spaß,  selbige auf die Palme zu bringen.
 
Schreibt was ihr denkt und gut ist.
 
Mit friedlichen Grüßen,
der Waldeck
 
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