Lieg ich nachts in meinem Bett
und schreibe ein Sonett,
denk ich nur an die Liebe.
Wann erfüllt sie meine Brust
mit sachter Lippenlust,
die mir im Herzen bliebe?
Ein Geschenk der Sternenpracht
von Schnuppenglanz bedacht,
so wär ich endlich froh.
Doch ganz allein hüllt das Dunkel mich ein
und ich ertränke die Sinne im Weinglas.
Wo ist meine Seligkeit,
der Weg aus all dem Leid?
…sag mir bloß wo!
Nichts ersetzte deinen Kuss
im kühlen Regenguss,
den ich so sehr ersehne.
Er entzündete die Glut
im eisdurchtränkten Blut;
ein Feuer ziert die Venen.
Doch mit jedem schönen Traum
zerplatzt mein Glück wie Schaum
im Wind der rauen Zeit.
Und wach ich auf, seh ich Schwalben – so frei –,
die frisch verliebt über Kirchtürme gleiten.
Wenn der Gram mit ihnen zieht,
dann schreib ich dir ein Lied
…von Zweisamkeit:
„Halt mich fest und halt mich nah!
Dein Zauber – süß und klar –
ist mir la vie en rose.
Küsst du mich, seufzts Himmelzelt
und wenn mein Aug’lid fällt,
seh ich la vie en rose.
Hast du mich ans Herz gedrückt,
wird alle Welt zu Glück,
ein Ort von Rosenrot.
Und wenn du sprichst, singen Engel im Chor.
Was so alltäglich, kommt mir lieblich vor, o –
schenk dein Herz mir und den Geist.
Das Leben ist und bleibt
…la vie en rose.“
______________________________________________
Gestern von @Just_Markus an das Lied 'La vie en rose' erinnert worden, mit dem ich viele Emotionen verbinde. Ich konnte nicht anders, als einen Teil davon niederzuschreiben.
und schreibe ein Sonett,
denk ich nur an die Liebe.
Wann erfüllt sie meine Brust
mit sachter Lippenlust,
die mir im Herzen bliebe?
Ein Geschenk der Sternenpracht
von Schnuppenglanz bedacht,
so wär ich endlich froh.
Doch ganz allein hüllt das Dunkel mich ein
und ich ertränke die Sinne im Weinglas.
Wo ist meine Seligkeit,
der Weg aus all dem Leid?
…sag mir bloß wo!
Nichts ersetzte deinen Kuss
im kühlen Regenguss,
den ich so sehr ersehne.
Er entzündete die Glut
im eisdurchtränkten Blut;
ein Feuer ziert die Venen.
Doch mit jedem schönen Traum
zerplatzt mein Glück wie Schaum
im Wind der rauen Zeit.
Und wach ich auf, seh ich Schwalben – so frei –,
die frisch verliebt über Kirchtürme gleiten.
Wenn der Gram mit ihnen zieht,
dann schreib ich dir ein Lied
…von Zweisamkeit:
„Halt mich fest und halt mich nah!
Dein Zauber – süß und klar –
ist mir la vie en rose.
Küsst du mich, seufzts Himmelzelt
und wenn mein Aug’lid fällt,
seh ich la vie en rose.
Hast du mich ans Herz gedrückt,
wird alle Welt zu Glück,
ein Ort von Rosenrot.
Und wenn du sprichst, singen Engel im Chor.
Was so alltäglich, kommt mir lieblich vor, o –
schenk dein Herz mir und den Geist.
Das Leben ist und bleibt
…la vie en rose.“
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Gestern von @Just_Markus an das Lied 'La vie en rose' erinnert worden, mit dem ich viele Emotionen verbinde. Ich konnte nicht anders, als einen Teil davon niederzuschreiben.