Wenn du mich siehst
Ein etwas schlechters Gedicht...
Leb wohl‘ nun zu denken, fällt leichter als sagen.
Was ist schon ein Leben. In dem du nur fliehst.
Wer möchte die Blumen an Gräber schon tragen.
Denn stirbst du, du Engel. Wenn du mich ersiehst.
Du konntest und wolltest mein Herze bloß haben.
Doch war ich mir Engel. Mir nimmer genug.
Denn such‘ bei Schwänen. Die Krähen und Raben.
Und weiß ich das Leben. Mein Herze zerschlug.
Es gibt halt kein‘ Abschied. – Den beide begehren.
Es gibt auch kein‘ Abschied. Den mag man zu zweit.
Vergöttern wir Teufel. Dem Tod doch zu Ehren.
Doch fehlt uns zum Beten und Bibel die Zeit.
Leb wohl‘ nun zu denken, fällt leichter als sagen.
Ich schreib‘ dir Gedichte. Ganz ohne Talent.
Und während wir bitten. Und weinen und klagen.
Du sagtest zur Liebe: „Wann brennt nun die Welt?
Leb wohl‘ nun zu denken, fällt leichter als sagen.
Und während wir weinen, verweinen wir Blut.
Wer möchte die Blumen zum Abschied schon tragen.
Wir leiden, doch sagen: „Es geht uns halt gut…“
Wir suchen inmitten Gemälden bloß Schatten.
Inmitten von Farben. Die Wiege der Nacht.
Vergiftet von Schlangen. Umgeben von Ratten.
So ruh' nun in Frieden. Ich hab' dir bedacht...
01.04.2025
Berlin Biesdorf-Süd
Ein etwas schlechters Gedicht...
Leb wohl‘ nun zu denken, fällt leichter als sagen.
Was ist schon ein Leben. In dem du nur fliehst.
Wer möchte die Blumen an Gräber schon tragen.
Denn stirbst du, du Engel. Wenn du mich ersiehst.
Du konntest und wolltest mein Herze bloß haben.
Doch war ich mir Engel. Mir nimmer genug.
Denn such‘ bei Schwänen. Die Krähen und Raben.
Und weiß ich das Leben. Mein Herze zerschlug.
Es gibt halt kein‘ Abschied. – Den beide begehren.
Es gibt auch kein‘ Abschied. Den mag man zu zweit.
Vergöttern wir Teufel. Dem Tod doch zu Ehren.
Doch fehlt uns zum Beten und Bibel die Zeit.
Leb wohl‘ nun zu denken, fällt leichter als sagen.
Ich schreib‘ dir Gedichte. Ganz ohne Talent.
Und während wir bitten. Und weinen und klagen.
Du sagtest zur Liebe: „Wann brennt nun die Welt?
Leb wohl‘ nun zu denken, fällt leichter als sagen.
Und während wir weinen, verweinen wir Blut.
Wer möchte die Blumen zum Abschied schon tragen.
Wir leiden, doch sagen: „Es geht uns halt gut…“
Wir suchen inmitten Gemälden bloß Schatten.
Inmitten von Farben. Die Wiege der Nacht.
Vergiftet von Schlangen. Umgeben von Ratten.
So ruh' nun in Frieden. Ich hab' dir bedacht...
01.04.2025
Berlin Biesdorf-Süd