Liebe Loop,
ich fang mal bei dem für mich Einfachsten an. Ich mag die "visuelle Zerstückelung", doch eigentlich drückt sich darin für mich die "Schichtwanderung" durch den Treibsand aus. Da entsteht so ein "Sogkanal" von links oben nach rechts unten, auch eine Scheitelung. Meinem Empfinden nach rutscht LI genau da entlang, nachdem ihm die Worte den Boden weggezogen (oder es auch verschlungen haben). Ein Gefühl, das ich gut kenne. Dann finden sich nur noch Sandkörner zwischen den Zähnen, was will man da noch sagen, wenn einem die Luft wegbleibt. Über den/die "felsen zerrieben zu nichts" muss ich noch nachdenken. Natürlich ist ein Sandkorn nichts, verglichen mit einem Felsmassiv, aber viele, viele, viele Sandkörner? Das wird meine Einschlafübung heute: Sandkörner zählen !
Ja, ich mag das "Wegrutschen" der Worte, das ich auch darin sehe. Auf den "Moment" könnte ich eventuell verzichten, das Plötzliche klingt im "Verschlingen" irgendwie an und ist auch ein bisschen viel so gleich nach "manchmal", aber mich stört es auch nicht besonders.
Liebe Grüße
mona
PS
Uuups! Ich hab die Kathegorie nicht beachtet, im Hinblick auf Distichen ist natürlich vieles Unsinn, was ich oben geschrieben habe. Vor allem "in einem moment" hat ja auch rhythmustragende Funktion !