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Feedback jeder Art Zwischen den Welten

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Zwischen den Welten
 
Ich liebe euch beide,
das Dort und das Hier,
und wenn ich einst scheide,
durchquer ich die Tür,
 
die mich führt in Sphären,
ins ewige Sein,
Natur kann mich lehren,
unsterblich zu sein.
 
Verweilen auf Erden,
als Gast mich begreifen,
Vergehen und Werden,
lässt Seele einst reifen. 
 
Versteh ich das Sein,
erfass ich den Sinn,
das Wissen allein,
warum ich hier bin.
 
Verpflanzt in Materie,
dem Himmel geweiht,
bis Stofflichkeit - Serie 
vom UN - EINS befreit.
 
Um zu transzendieren
die Polaritäten,
sie assimilieren,
die ein Konträr säten.
 
Und bin ich enthoben
dem irdischen Sein,
bleibt mir nur zu loben,
den Himmel, ALL - EIN.
 
Hallo Lotte,
 
große philosophische Fragen, die du in deinem Werk verarbeitet hast. Wer bin ich? Was ist der Sinn? Warum bin ich hier?
Eine schöne, spirituelle Darstellung.
 
Sehr gern gelesen.
 
Schöne Grüße
Feuerfunke
 
Hallo Feuerfunke,
 
herzlichen Dank für deine lieben Worte,
deine Anerkennung, es freut mich sehr,
dass es dir gefällt und auch den vielern Likern:
 
Gina, Sonja, Freiform, Charles, Skalde!
 
Seid lieb gegrüßt
Lotte
 
Liebe anais,
 
auch mir ist schon aufgefallen, dass wir in vielerlei Hinsicht
ähnlich denken, was mich gefühlsmäßig stärkt,
und dafür danke ich dir sehr.
 
Dannke auch für den Like,
Dank auch an Letreo!
 
Ich drücke euch lieb,
Gruß Lotte
 
Hallo Lotte,
 
tiefe philosophische Gedanken und eine starke Verbindung ins Sein lese ich.
Und doch - ist LI irgendwo dazwischen. Zwischen der irdischen Realität und dem geistigen Erfassen einer höheren Sphären. Zwischen dem fleischlichen Dasein und der Auflösung in einer größeren Ganzheit.
An beide gebunden.
Vielleicht ist dies letztlich Schicksal des Menschen. Das Eine können wir nur denken, begreifen, im Grunde nur erahnen, an das Andere sind wir mit jeder Faser unseres Körpers gebunden. Spüren wir mit jedem Herzschlag.
Nun, wir wissen nicht ob es eine "Seele" oder ähnliches gibt, und diese evt. nach dem Tode weiter lebt und nicht länger an die fleischliche Hülle gebunden ist, und also in die erahnte Ganzheit eingehen kann. Daher ist dieser Teil zu unseren Lebzeiten reine Spekulation, aber die Existenz beider Seiten ist uns auch so sehr deutlich.
Finde ich sehr interessant und schön verdichtet.
Zwei drei Vorschläge hätte ich im Lesefluss:
 
die mich führt in Sphären,
Von der Metrik liest es sich mE stimmiger, wenn hier "führt mich" stünde. Also die beiden Wörter einfach getauscht
---> die führt mich in Sphären,
 
lässt Seele einst reifen. 
das "einst" deutet meist Verganges an, hier ist aber, wenn ich es richtig verstehe, eine hypothetische Gegenwart/Zukunft bzw. ein Gedankenspiel gemeint. Vielleicht stattdessen ein "bald"?
---> lässt Seele bald reifen.
 
Um zu transzendieren


die Polaritäten,


sie assimilieren,


die ein Konträr säten.
Hier stolper ich sehr durch die ganze Strophe. Mir fallen gerade aber nur Änderungen ein, die auch den Sinn verschieben würden. Also belasse ich es bei dem Hinweis.. vielleicht fällt jemandem ja noch etwas ein.;-)
 
bis Stofflichkeit - Serie 


vom UN - EINS befreit.
Und hier habe ich tatsächlich das einzige große Fragezeichen im Kopf. Vielleicht kannst du mich aufklären - was meinst du mit "Serie"??? :achselzucken: (Also, ich habe im Kontext mal eine BuchSERIE oder FilmSERIE etc. ausgeschlossen..)
 
 
Liebe Grüße, Lichtsammlerin
 
Hallo Lichtsammlerin,
herzlichen Dank für dein ausführliches Eingehen auf meinen Text!
 
1.)  durchquer ich die Tür,
die mich führt in Sphären...
 
dein Vorschlag: die führt mich in Sphären,
dann würde ich hinter Tür einen Punkt setzen
und "Die mich führt in Sphären"  schreiben.
 
Aber eine Notwendigkeit dies zu ändern, sehe ich leider nicht, sorry.
 
2.) lässt Seele einst reifen...
ok, da würde ich jetzt schreiben:
hilft der Seele zu reifen
 
3.)  Um zu transzendieren
die Polaritäten,
sie assimilieren,
die ein Konträr säten.
 
Was gibt es da nicht zu verstehen?
 
In der jenseitigen Welt gibt es m.M. nach keine Polaritäten, Gensätze,
nur hier auf Erden. Es sollte uns schon heute gelingen, Gegensätze zu vereinen
zu EINS, untrennbar verbunden.
 
4.)
Verpflanzt in Materie,
dem Himmel geweiht,
bis Stofflichkeit - Serie
vom UN -EINS befreit
 
Davon ausgehend, dass jede Seele mehrere Erdenrunden drehen muss,
bis sie irgendwann allerhöchste Reifung erlangt hat. Und da angekommen,
wird eine erneute Reinkarnation nicht mehr vonnöten sein,
weil die Seele dann vom UN -Eins befreit ist, Pollaritäten nicht mehr trennt.
 
Ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken.
 
Liebe Grüße
Lotte
 
 
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