@Carlos
Ich habe bereits auf deinen Kommentar gewartet und wie schön, ist dieser an erster Stelle
🙂
Liebe Grüsse von meinen Freunden, die immer hoffen dass der Carlo geschrieben hat.
(!)
Lieber
@Schmuddelkind
dein Gedicht spricht mich auf eine undeutliche Weise sehr an, auch wenn ich gar nicht genau weiß, ob ich für mich eine wirklich kohärente Deutung gefunden habe
Das freut mich wirklich sehr.
Ich habe selber lange über dieses Gedicht oder diese Zusammenstellung von einem Zitat und meinem Gedicht nachgedacht. Ich finde am Ende auch einen Widerspruch, was auch gleichzeitig dem Leser viel Raum und sicher viele Fragen bringt.
Tatsächlich hat mir einer meiner Bekannten, der übrigens eine sehr hohe Meinung und Ahnung über ein gelungenes Werk hat, diese Aussage "Mein Deutschlehrer hat immer gesagt..." zugesendet, als ich mit diesem Gedicht fertig geworden bin und ihm genau dieses in der selben Sekunde zusendete.
Es ging um seine Vergangenheit, wie verzweifelt er oft war, dass man ihm die Literaturwelt so schädlich nahebrachte und heute muss ich sagen, schätze ich seine Meinungen als eines der differenziertesten und sachlichsten Meinungen.
Unglaublich, aber wahr. Ich musste es zusammenfügen. Es ging um Themen wie "Heranführung" in die Deutsche Literaturwelt-
So und so viele Menschen stehen immer noch Ratlos vor einem Gedicht und das erste was man leider zu hören bekommt ist ein: Ich kenne mich nicht so aus.
Aber ich will keinen Leser, der denkt, er kenne sich nicht aus. Lediglich ein offenes Herz und eine elastische Fantasiewelt - die jeder besitzt- reichen mir vollkommen aus.
Spürst du etwas?
Also unterstützt die Aussage des Bekannten die gemachten Erinnerungen aber müssen nicht unbedingt in einem klaren Zusammenhang zum Gedicht stehen.
Das Gedicht hat sich recht autark entwickelt - wie gesagt hat niemand gewusst, was der andere gerade schrieb.
Ich wollte das LI in diesem Gedicht in einer veränderter Weise darstellen, etwas Physisches, das physisch berührt durch den Tod seines selbst. Im Grunde lag das LI zwischen den Zeilen versteckt und konnte sich dadurch Retten, dass es sich in seiner Selbsterkenntnis, nämlich das es ein Gefühl in der Zwischenzeile ist, lebendig halten. Zwischen den Zeilen überlebt - Im Grunde bleibt einem manchmal nur das letzte Gefühl übrig, wenn klare verbale Worte nichts aussagen. Dadurch kann das Gedicht neu erlebt werden.
Was tatsächlich dieses Zwischen den Zeilen Gefühl ist,
Das Verbrennen selbst, es ist leidvoll,
wenn ein Mensch zwangsweise und "bewertend" in die Literaturwelt eingeführt wird- Was im Grunde Basis unseres Gesprächsstoffes war.
Einfach so ein Leid, als sehe ich ein angezündetes Gedicht, oder...
Im Zusammenhang mit der Aussage ein Werk, dass mich immer noch beschäftigt, sich teilweise wiederfindet um sich im Widerspruch loslässt um sich im Leid des Unverstandenen zu treffen...
Vielen Dank für deinen Besuch, deine Gedanken und deine analysierende und positive Rückmeldung.
und deswegen Liebe
@Josina
zurecht geschockt. Natürlich würde ich niemals einen Text anzünden, gar ein Buch,
nein, so pflegsam wie ich mit meinen Lindgren, Nöstlinger und Exupery Bändern und weitere umgehe...
Wie immer gilt: Keine Eselsohren!
In Bücher-Verbundenheit.
Lieber @Anais
wie spannend deine Bemerkung, als wenn du die Geschichte dahinter kennen würdest.
Vielen Dank für deinen Besuch.
Eure Federtanz