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Feedback jeder Art Wieder eine Nacht

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  • Freiform
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Wieder eine Nacht
ich sitze bequem auf der Terrasse
sehe die Sterne oben in der Weite
 
Trinke ein Schluck Wein
und in meinem Kopf blättere ich um
auf eine neue, leere Seite
 
Ich lausche den Schritten
auf der Straße 
und erwarte deine
 
Obwohl ich weiß dass
du nie Kommen wirst, 
warte ich und weine..
 
Ich betrachte den Mond
trockne meine Tränen,
gebe noch eine Perle
auf die Kette meines Lebens
 
Gehe wieder hinein
Morgen ist eine neue Nacht
zum Hoffen auf dich
wenn auch vergebens
 
 
 
Danke dir liebe Rhoberta
 
Mach dir eine schöne Kette aus deinen Nächten, Sternen und Monden 🙂
 
Gute Nacht
 
liebe Grüße :grin:
 
Lena
..........
lieben Dank auch Gina und Josina für die Likes  :grin:
 
 
Hallo Lena
wieder ein sehr schöner Text!  :classic_smile:
Um das Reimschema beizubehalten, formulierst du in Teilen etwas gezwungen. Als Beispiel die zweite Strophe. Manchmal ist es besser, den Reim über Bord zu werfen, oder reimen und ungereimtes zu mischen, als ihn versuchen zu erzwingen. Das ist aber nur meine Meinung!
Falls dir etwas gefällt, greif zu, wenn nicht, hast du sicher noch Platz im Mülleimer.
 
grüßend Freiform
 
 
Wieder eine Nacht
auf meinem Balkon
Ich sitze und schaue hinauf
beobachte die Sterne
in weiter Ferne
 
Trinke ein Glas Wein
Blättere in meinen Gedanken
 
noch eine neue Seite um
 
Lausche den Schritten
unten auf der Straße
 
warte wie immer auf deine
 
Obwohl ich weiß
dass du nie kommst, 
weine ich lautlos und warte
 
Während der Mond
 
meine Tränen trocknet,
gebe ich noch eine Perle
auf die Kette meines Lebens
 
Gehe wieder hinein
denn Morgen ist eine neue Nacht,
zum Hoffen auf dich,
 
wenn auch vergebens
 
Hallo Lena,
 
es ist schön, wenn man einer Gemeinschaft beiwohnt die für lyrische Inspiration sorgen kann um diese Gedanken dann in schöne Texte niederzuschreiben, das hast gut gemacht.
 
Das ein oder andere würde ich anders formulieren, dazu hat dir Freiform schon Vorschläge gemacht.
 
 
LG Sternwanderer
 
 
 
Hallo Freiform
 
Du hast voll recht.Ich bin mit der 2. Strophe auch nicht zufrieden. Ich habe sie zuerst geschrieben mit - Ich drehe in meinem Buch noch eine leere Seite. Wie im englischen turn a new page. Dann ist mir aber eingefallen das man auf Deutsch nicht drehen ohne um sagen kann, bzw nicht umdrehen zu Buch lesen benutzt sondern umblättern und so ging es irgendwie lost in translation.
Ich muß überlegen was ich mit der Strophe mache. Und auch mit dem Gedicht.
Ich brauche immer Zeit und am nächsten Tag verändere ich was, manchmal 10 mal.
Deine Vorschläge sind wieder toll. Danke dafür, wahrscheinlich werde ich sie benutzen, muß noch alles anschauen und überlegen.
Dankeschön für deine Antwort und das du die Zeilen doch schön findest.
Ich freue mich immer wenn Man mir einen Tipp gibt, also bitte mach das weiter wenn du kannst. Vorallem brauche ich manchmal wirklich Hilfe weil Deutsch wie du weißt nicht immer perfekt ist wie ich will, und manches klingt falscher oder anders als ivh wollte.
 
Liebe Grüße und danke nochmal :classic_smile:
 
Lena
.............
 
Hallo Sternchen
 
Vielen Dank für deine Antwort und deine netten Worte, für das Kompliment.
Ja, ich werde auch wahrscheinlich was ändern, muß noch überlegen...
Es ist aber noch früh, erst mal Kaffee trinken in Ruhe 😉
 
Freut mich sehr deine Antwort
 
Liebe Grüße und schönen Tag :grin:
 
Lena
 
- Ich habe nun das Gedicht auf meine Weise umgeändert, mir gefällt es so besser, würde mich interessieren was ihr davon denkt.-
.............
Danke Carry für dein Like :classic_smile:
 
Ich muß überlegen was ich mit der Strophe mache. Und auch mit dem Gedicht.


Ich brauche immer Zeit und am nächsten Tag verändere ich was, manchmal 10 mal.
Hallo Lena,
gute Voraussetzungen, das du dich entwickelst.
Die wichtigste Erkenntnis meiner Schreiberei war, spontan ist schön und gut, lange reifen lassen ist besser.
Es mag Schreiber geben, bei denen es anders herum besser funktioniert, aber ich lasse mir gerne Zeit,.....viel   Zeit.
 
grüßend Freiform

 
 
Hallo Freiform
 
Danke für deine Antwort.
 
Ich habe das Gedicht noch 5 Mal verändert, vielleicht bleibt am Ende nur 1 Strophe :classic_wink:
 
Schauma mal
 
Liebe Grüße nochmal, Lena
.......
 
Danke dir auch Buchstabenenergie für deinen Kommentar, freut mich sehr.
 
Liebe Grüße
Lena
 
 
Hallo Lena,
oder so vielleicht?
grüßend Freiform
:nacht_yellow:
 
 
 
 
Am offenen Fenster stehend,
beobachte ich Sterne und lausche den Schritten
unten auf der Straße 
 
Obwohl ich weiß du wirst nicht kommen
erwarte ich dich, stelle mir vor
wie ich dich herein lasse
 
Während der Mondschein
noch meine Tränen trocknet,
schiebe ich eine neue Perle
auf die Kette meines Lebens
 
Schließe sacht das Fenster
denn Morgen ist eine neue Nacht,
zum Hoffen auf dich,
wenn auch vergebens
 
Freiform, Herr Lektor
 
Vielen Lieben Dank für die Ausbesserung! Ich dachte das es so die beste Version ist und habe es so ausgebessert, dann ein Paar Stunden später hat mir doch etwas nicht gepaßt. Ich bin manchmal so ich weiß das mir mein Gedicht so gefällt wie es ist und würde nichts ändern und jetzt bei diesem hat mir dauernd etwas nicht gefallen. Vielleicht sollte ich ein Gedicht nicht frisch posten wenn ich es nicht schon oft gelesen habe. Vielleicht soll ich einfach mehr Vertrauen in mein schreiben haben unabhängig von Reaktion anderer hier. Was ich denke ich schon habe. Wahrscheinlich mußte es so sein damit ich umschreiben, kritik annehmen übe.
 
Auf alle Fälle möchte ich mich bei dir für deine Zeit und deine Tipps was dieses Gedicht angeht bedanken. Ich werde es halt vielleicht mal ändern mal zurück ändern. Ich weiß es selber nicht. 
 
Es freut mich immer sehr wenn du zu meinen Gedichten antwortest und deine Meinung gibst.Zu diesem war es auch so :blume:
 
Und vielen Dank für deine tollen Vorschläge und Tipps
 
Herzliche Grüße   :classic_smile:
 
Lena
 
Liebe Lena,
gestern Nacht habe ich zur guten Nacht Dein Gedicht gelesen und einen Kommentar geschrieben, wie schön ich es finde. Jetzt lese ich am Ende des Tages das, was mal Dein Gedicht war und staune über die Entwicklung, die es in gemeinschaftlicher Arbeit und im kreativen Austausch gemacht hat. Toll und spannend, dass so etwas möglich ist.
Aber es bleibt bei mir: die erste Version warst Du.
Unverwechselbar und sie hat mich berührt.
HG Rhoberta
 
Hmmmm Rhoberta
 
Das macht mich nachdenklich...
Aber ich war mit dem Gedicht nicht ganz zufrieden, vorallem mit der 2 Strophe, die Änderung von der Strophe trug aber dazu bei dass der Rest nicht dazu paßt. Und so ging es immer weiter. Dazu muß ich sagen das ich alles immer nur auf meine Weise verändert habe und das 10 mal, Freiform hat in der letzten nur feinschlif gemacht, danke ihm.
Vielleicht hätte ich die alte such behalten hätte ich für die 2 Strophe eine korrekte, paßende Ausbesserung gehabt. Wer weiß, vielleicht verändere ich wieder etwas
 
Liebe Nacht Grüße,
Lena
 
Ich stelle jetzt die Originall Version hier, mal schauen wie sie wirkt :
 
 
Wieder eine Nacht
ich sitze bequem auf der Tarasse
sehe die Sterne oben in der Weite
 
Trinke ein Schluck Wein
und in meinem Kopf blättere ich um
eine neue, leere Seite
 
Ich lausche den Schritten
auf der Straße 
und erwarte deine
 
Obwohl ich weiß dass
du nie Kommen wirst, 
warte ich und weine..
 
Ich betrachte den Mond
trockne meine Tränen,
gebe noch eine Perle
auf die Kette meines Lebens
 
Gehe wieder hinein
Morgen ist eine neue Nacht
zum Hoffen auf dich
wenn auch vergebens
 
 
😛anik: Jetzt haben wir den Salat…. :whistling:
 
Vielleicht sollte ich ein Gedicht nicht frisch posten wenn ich es nicht schon oft gelesen habe. Vielleicht soll ich einfach mehr Vertrauen in mein schreiben haben unabhängig von Reaktion anderer hier.
 
Ja, dafür bekommst du meine vollste Zustimmung Lena. 
Du kannst scheiben, was und wie du willst, aber du wirst es nie allen Lesern recht machen können!  :attention:
 
Von daher solltest du meiner Meinung nach erst dann posten, wenn du das Werk mehrfach und für dich selbst abgesegnet hast. Das erreichst du nur, indem du es oft und vor allen in verschiedenen Verfassungen deiner Stimmung liest. Was dich nach dem Schreiben fast vom Hocker haut, mag dir drei Tage später, vielleicht  gar nicht mehr schmecken (Das ergeht dem Leser manchmal nicht anderes). Höre auch auf deinen Bauch.
Ein frisches Werk, hat meistens einen sehr authentischen Charakter, es ist Lena pur, wie es aus deiner Seele auf das Papier strömte. Es wird ecken und Kanten haben und sprachlich wahrscheinlich noch unausgereift wirken. Aber ist es ein Gedicht?
Ja, ist es. Aber vielleicht nicht die Best mögliche Version!
Wenn du den Text jetzt ruhen lässt und alle Paar Tage mal drüber liest, wirst du bei jedem lesen förmlich spüren, wo dir etwas nicht gefällt. Mache dir eine Kopie und überarbeite sie und lasse es wieder ruhen. Irgendwann wirst du zufrieden sein, und es wird immer noch Lena pur sein!
Denn es sind deine Gedankengänge, Gefühle und im optimalen Fall sind dein Hirn und Bauch gleich glücklich. Jetzt kannst du es Posten……und jetzt wird es schwierig, mit jeglicher negativen Kritik klar zu kommen, weil du dich sooooooooo intensiv mit dem Text beschäftigt hast, und sooooooooo glücklich bist! Voll und ganz hinter jedem Wort deines Textes stehst………und dann kommt der blöde Freiform und mosert wieder rum… 😛anik:
Aber wer behauptet auch das Schreiben und veröffentlichen einfach sei?
Es gibt auch Schreiber, die einfach gesegnet sind, und bei denen der erste Entwurf oft schon sitzt. Aber ich glaube, das sind eher ausnahmen, und an denen sollte man sich als normaler Schreiber nicht orientieren. Einen Leser für sich zu erobern ist leicht, ihn dauerhaft bei Laune zu halten, eine ganz andere Nummer!
Aus meiner Sicht, gibt es aber keinen Königsweg, jeder Mensch ist anders und muss seinen eigenen Weg finden, das sind die Aufgaben, die uns das Leben stellt. Aber eines wage ich zu behaupten, Text-ARBEIT, hat noch keinen Text schlechter gemacht………….auch wenn der Leser da manchmal anderer Meinung ist.
 
So genug Gequake, ab auf die Wegsuche, denn deinen Kommentare entnehme ich, dass du deinen Weg für den Umgang mit deinen Texten noch nicht gefunden hast.
 
grüßend Freiform
PS. Ich finde es jedenfalls super, dass du mit deinen Texten arbeitest und ich glaube, auch schon eine Entwicklung wahrzunehmen. Wohin die Reise geht, und ob ich dann noch zu deinen Lesern gehöre, werden wir sehen.
 
 
Hallo Lena, 
und @Freiform
Euren Austausch finde ich wirklich toll und er begeistert mich.
Ich wollte gestern nur das ausdrücken, was Freiform in seinem eben gepostetem Kommentar geschrieben hat:
Ein frisches Werk, hat meistens einen sehr authentischen Charakter, es ist Lena pur, wie es aus deiner Seele auf das Papier . Es wird ecken und Kanten haben und sprachlich wahrscheinlich noch unausgereift wirken. Aber ist es ein Gedicht?
Ja, ist es. Aber vielleicht nicht die Best mögliche Version!
 
Und auch alles andere ist so gut, was Freiform geschrieben hat. Alles hier war Anregung auch für mich einiges zu bedenken.
Danke, liebe Lena, dass Du die Ursprungsversion noch einmal hineingestellt hast und ich wollte auf keinen Fall an Eurem Austausch "rummäkeln".
HG Rhoberta
 
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