Das Fenster
Gleich einer Leinwand,
erzählst du mir Geschichten,
lässt mich träumen,
bringst Leben ins Haus.
Du gibst mir Einblick in die Welt der rot-braunen Eichhörnchen, die flink von Ast zu Ast hüpfen,
malst mir Bilder von Schwalben, die spielerisch ihre Runden drehen,
unter dichten Wolken,
zwischen Bäumen, die, vom Wind angetrieben, nach ihnen zu schnappen scheinen.
Du erzählst mir vom Pensionär nebenan, der feinfühlig seine Edelrosen ehrt,
von Kindern, die im Planschbecken toben,
mit Wasserpistolen aufeinander schießen
und fröhlich umherrennen.
Du lenkst meinen Blick auf die Daunendecken, die Frau Fischer frühmorgens aushängt zum Lüften,
auf den wöchentlichen Tanz des Staubwedels auf Nummer 9,
auf das Ballett der Mülltonnen, die sich mit zwei Pirouetten nach dem Leeren verbeugen,
auf das wie in Stein gemeißelte Gesicht von Herrn Schulz, auf seinem Klappstuhl, vor der Haustür.
Du schenkst mir Portraits von Schneemännern mit krummen Karottennasen,
bringst mich zum Schmunzeln, wenn du mir Franz zeigst mit seinem Dackel, der nicht weiter will,
wärmst mir das Herz, wenn Oma Irma, Hand in Hand, mit der kleinen Klara spazieren geht,
verblüffst mich mit Skateboardfahrern, die leichtfüßig auf ihren Brettern tanzen.
Leben.
Gleich einer Leinwand,
erzählst du mir Geschichten,
lässt mich träumen,
bringst Leben ins Haus.
Du gibst mir Einblick in die Welt der rot-braunen Eichhörnchen, die flink von Ast zu Ast hüpfen,
malst mir Bilder von Schwalben, die spielerisch ihre Runden drehen,
unter dichten Wolken,
zwischen Bäumen, die, vom Wind angetrieben, nach ihnen zu schnappen scheinen.
Du erzählst mir vom Pensionär nebenan, der feinfühlig seine Edelrosen ehrt,
von Kindern, die im Planschbecken toben,
mit Wasserpistolen aufeinander schießen
und fröhlich umherrennen.
Du lenkst meinen Blick auf die Daunendecken, die Frau Fischer frühmorgens aushängt zum Lüften,
auf den wöchentlichen Tanz des Staubwedels auf Nummer 9,
auf das Ballett der Mülltonnen, die sich mit zwei Pirouetten nach dem Leeren verbeugen,
auf das wie in Stein gemeißelte Gesicht von Herrn Schulz, auf seinem Klappstuhl, vor der Haustür.
Du schenkst mir Portraits von Schneemännern mit krummen Karottennasen,
bringst mich zum Schmunzeln, wenn du mir Franz zeigst mit seinem Dackel, der nicht weiter will,
wärmst mir das Herz, wenn Oma Irma, Hand in Hand, mit der kleinen Klara spazieren geht,
verblüffst mich mit Skateboardfahrern, die leichtfüßig auf ihren Brettern tanzen.
Leben.