Das ist doch nur ein kleines Wort,
Schreiben kann ich’s grade noch,
Auch wenn mir da die Finger zittern
Und Federn tintenblutend splittern.
Das sind bloß menschenwirre Liebesstriche,
Sind tausend spitze Nadelstiche
Mir ins Herz, mir in die Augen,
Die erlösen mich und senken dir, o Braut,
Den schweren Schleier wieder nieder.
Der Farbenbann ist unkennbar,
Linienschnitte aufs Papier,
Ins Buch – die Seiten gilben schon.
Du fängst an, notierst in rot,
Ich dann weiter, male blut-
Entleert dein Lippenpaar,
Fang’ alle deine Silben auf,
Die flechte ich als sieben Siegel
Um unser Buch, das deins nicht ist;
Warmes Wachs dir in den Händen,
Bin ich;
Und nehm dein Mal als meines auf.
Mitleidslos hast du mich damals wach geküsst,
Seither scheint alles trüb und trist
Und Farbenleer: dein Augenglanz.
Weggebrochen, Scherbentanz.
Augenblick, gehorch’ mir ganz
Und verweile doch! du warst so schön.
Ohne dich, mir graut’s,
Musste ich in deinem Kuss vergehn.
Schreiben kann ich’s grade noch,
Auch wenn mir da die Finger zittern
Und Federn tintenblutend splittern.
Das sind bloß menschenwirre Liebesstriche,
Sind tausend spitze Nadelstiche
Mir ins Herz, mir in die Augen,
Die erlösen mich und senken dir, o Braut,
Den schweren Schleier wieder nieder.
Der Farbenbann ist unkennbar,
Linienschnitte aufs Papier,
Ins Buch – die Seiten gilben schon.
Du fängst an, notierst in rot,
Ich dann weiter, male blut-
Entleert dein Lippenpaar,
Fang’ alle deine Silben auf,
Die flechte ich als sieben Siegel
Um unser Buch, das deins nicht ist;
Warmes Wachs dir in den Händen,
Bin ich;
Und nehm dein Mal als meines auf.
Mitleidslos hast du mich damals wach geküsst,
Seither scheint alles trüb und trist
Und Farbenleer: dein Augenglanz.
Weggebrochen, Scherbentanz.
Augenblick, gehorch’ mir ganz
Und verweile doch! du warst so schön.
Ohne dich, mir graut’s,
Musste ich in deinem Kuss vergehn.