Silbersegen
Sie spiegelt so schön, ist voller Ruh
Ich weiß dass ich es dann nun auch tu
Ich setze an, zieh durch die Haut
Im Herz sich Ungeduld zusammenbraut
Sie zieht durch Haut, bringt rot hervor
Und öffnet die Kraft, die Wut kommt hervor
Bricht einfach aus, kommt über mich
Erfasst mein Herz, verbreitet sich
Es gibt kein zurück, nur diesen Trieb
Die Klinge, das Messer, es einfach blieb
Der Weg ist versperrt, kann nicht mehr zurück
Hier find ich die Ruhe, hier find ich das Glück
Entdeckt bin ich plötzlich, er hat es gesehn
Verurteilt mich, kann es nicht verstehn
Was soll ich nur tun, wie komm’ ich vorbei?
Meine Tränen, mein Herz – sie sind voll Schrei
Der Schmerz legt sich hin, wird still und macht Platz
Da kommst du nun, und hälst mich - mein Schatz