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Feedback jeder Art Weltnarben

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Weltnarben  
Irgendwo im Nirgendwo da weinen Kinder
furchterfühlt sehr hungrig, werden krank und kraftlos.
 
Irgendwo im Nirgendwo da gehen Menschen
mutlos, verzagt zugrunde abgestempelt und Heimatlos. 
 
Irgendwo im Nirgendwo da werden einige
alte Leute vergessen, Grenzen überschritten.
 
 
Irgendwo im Nirgendwo ist jemand leidend.
Feige sehen viele ängstlich weg, verdrängen.
 
 
Irgendwo im Nirgendwo die Tropenhitze.
Andernorts Überflutung, gewaltige Regenmassen.
 
Jedoch
 
Irgendwo entstehen grüne Pflanzendecken.
Kleine Pflänzchen nährt die Asche verbrannter Bäume.
 
Einige Flüsse fließen wieder frei mäandern.
Schutzgebiete für Tiere, Vögel entstehen am Ufer.
 
Irgendwo im Hintergrund die leisen und lauten Helfer/innen.
Fluthelfer, Flüchtlingshelfer, Pandemiehelfer, Klimaschützer viele helfende Hände!
 
Irgendwo im Nirgendwo kann sich jeder einmal befinden. Sobald er denkt das er oder die Natur keine Perspektive mehr hat.
Darum sei schlau und höre nicht auf leere Versprechungen, lass dich nicht entmutigen oder unterjochen und ins Nirgendwo treiben.
 
Gesina Johanna Gersberg ( Josina )
 
 
Hallo liebe Flutderby,
 
es freut mich das mein Gedicht dir gefällt.
Meine Inspiration zum Gedicht waren diese beide Wörter
"Irgendwo und Nirgendwo".
Ich wollte für mich herausfinden wie viel Bedeutung in Ihnen steckt.
Herzliche Grüße
Josina
 
Hallo Josina,
irgendwo im nirgendwo kann überall und nirgens sein.
Unser Irgendwo ist die Erde und da sollten wir überall hinschauen was geschieht.
Leider können wir nicht überall helfen, trotzdem sollten wir alle unser Möglichstes tun, um die "Weltnarben" zu heilen.
Gern Reflektiert und LG
Perry
 
 
Hallo Perry,
das sehe ich so ähnlich. Mein Gedanke ist das Nirgendwo überall dort ist, wo Menschen sich alleingelassen fühlen und keine Perspektive für ihr Leben sehen daran kaputtgehen.
Trotz allem sollte man auch die Schönheit unsere Erde nicht vergessen, wenn die Natur sich erholt erneuert, hilfsbereite Menschen mit anpacken usw. Was ich mit diesen Versen ausdrücken wollte.
 
Irgendwo entstehen grüne Pflanzendecken. Kleine Pflänzchen nährt die Asche verbrannter Bäume.
Irgendwo im Nirgendwo kann sich jeder einmal befinden. Sobald er denkt das er oder die Natur keine Perspektive mehr hat.
 
Es freut mich, das mein Gedicht dir gefallen hat.
Herzliche Grüße
Josina
 
 
Hallo Stephan,
so sehe ich es auch! Es müssen nicht immer große Taten sein.
Hauptsache man stumpft nicht ab und schaut hin!
Danke für deinen Kommentar!
Herzliche Grüße, Josina
 
 
Herzlichen Dank
Flutterby, anaia,Stavanger Sternwanderer, Moni, Wannovius ,Lucia für eure netten Kommentare und Likes
Auch allen stillen Leser/innen vielen Dank!
Liebe Grüße
Josina
 
Liebe Josina,
 
vielen Dank für dein Gedicht, du hast die Unsichtbaren sichtbar gemacht, ich habe viel nachgedacht und glaube das das "Menschsein" das wichtigste ist. 
 
Was ich toll finde - die helfenden Hände, also kein Leid ist ohne Hoffnung und das ist  auch der Kern des "Menschseins".
 
Gerne gelesen.
 
 
LG
 
Lucia
 
 
 
Hallo liebe Lucia ,
ja so denke ich auch das Menschsein, das wichtigste ist. Besonders in unserer Zeit wo so viel passiert ist es wichtig nicht abzustumpfen und wenigstens ein wenig zu helfen. Vor allem auch Mutig zu sein und alte und kranke Menschen nicht alleine lassen. Die Angehörigen oder Pfleger helfen oft dabei, wenn sich der eine oder die andere nicht trauen.
Ich danke dir für deinen Kommentar und freue mich das du dich mit meinem Gedicht auseinandergesetzt hast!
Herzliche Grüße
Josina
 
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