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  • Bote_n_stoff
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Da wo du to Hus warst Vader,
dor zieht`s mich heut noch hin.
Ich höre dich heut noch singen
von Nordseewellen die trecken an de Strand.
Wor de Möwen schrieen gell int Stormgebrus
und vom Heimweh dat dir bleeve.
Dat Leven war nicht immer fair.
Hat dir net all dat geven,
wat dein Hart erfüllt.
Og mine Sehnsucht un
mine heit Begehr,
 fleigen heut wie gestern
 öwer Land und Meer.
Im Herzen zu dir und deiner
schönen Heimat Föhr.
 
 
 
@Gina mein Vater ist auf der Insel Föhr geboren.  Er ist aber mit der Mutter ins Ruhrgebiet gezogen. 
 
Dort wo du zuhause warst, zieht es mich heute noch hin.  Er hat  uns Kinder immer das Lied von den Nordseewellen vorgesungen, die an den Strand trecken und von Möwengeschrei im Sturmgebraus.  Und vom Heimweh das ihm blieb. Wir haben viele, glückliche Sommer auf  der wunderschönen  Insel verbracht. Das Leben hat ihm nicht gegeben, was sein Herz sich gewünscht hat. Auch meine Sehnsucht und mein Begehr fliegt heute über Land und Meer auf seine Heimatinsel Föhr. Ich hoffe es war nicht zu traurig. 
Lieben Dank für deinen Kommentar. 
Travis
 
Hi Travis,
 
Föhr ist wunderschön, ich war mehrmals dort in Urlaub.
 
Und die Sproch ist auch wunderschön -
ich mag die Sprache dort ebenso wie die scheinbar wortkargen Menschen.
Auch die Mecklenburg-Vorpommerer (Rügen) kamen mir ähnlich wortkarg vor --
scheinbar macht die jahrhundertelange Nähe zum Meer die Menschen so.
 
Nein, das Gedicht ist nicht zu traurig - nur sehnsuchtsvoll.
 
Viele Grüße
 
Ichdichteab&zu
 
MIr hat es auch sehr gefallen. Dein Gedicht gewinnt enorm viel Reiz durch deine Sprachwahl. "Übersetzt" gefällt es mi weniger gut. Erstaunlich, was Sprache so anrichten kann und welche Bilder vor dem inneren Auge auftauchen, oder?
 
  • Bote_n_stoff
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