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Kastanienbluete

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Über Kastanienbluete

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  1. Danke, liebe Letreo, das ist sehr schade, dass Du keine Oma hattest, mich hat sie von Baby an aufgezogen, da meine Mutter immer arbeiten ging und die ersten 6 Jahre nicht da war, da sie auswärts arbeitete. Und mein Vater war auch nie da. Da ist so eine Oma wie eine Mutter. Einmal wirst Du Oma werden - vielleicht - oder Du bist es schon, was ich wieder nicht werden kann. Danke und liebe Grüße aus Kärnten, Kastanienblüte Mein Dank für die Likes geht an: @Carlos @Skalde @Sonnenuntergang @Gina @anais @Freiform @Letreo71
  2. Die Wolke und ihr Schatten Es war ein warmer Sonnenschein, den trübte eine Wolke ein. Den Schatten warf sie übers Land quer gegen eine Felsenwand, bis sie der Wind erspähte und weiter, immer weiter wehte; mit ihr ging auch der Schatten fort, er wanderte von Ort zu Ort. Über Berge schwebte sie dahin, viele Regentropfen waren in ihr drin. Schien die Sonne noch so munter, übers flache Land fielen sie herunter. Dann blühten die Blumen in der Au, dann trugen die Blätter wieder Tau, dann sprangen die Tiere durch die Pracht, von Jägern wurde eins totgemacht. Unter einem Regenbogen hatte sich das Schicksal vollzogen. Vögel waren plötzlich stumm, zwitscherten nicht mehr froh herum. Dann war die Wolke nicht mehr da, der Schatten weg, das Blaue klar. Ein kleiner bunter Schmetterling flog selig schwebend vor sich hin. © Kastanienblüte
  3. Adieu, liebe Oma Wir gingen gemeinsam den Weg ein Stück, die Zeit verging schnell, wie ein Augenblick. Verwöhnt von der Oma, schau ich zurück, Sie gönnte mir immer ein bisschen Glück. Im Leben, Oma, da fehlst du mir. Ich möchte so gern noch einmal Mal zu dir, dann finde ich dich auf dem Friedhof hier und hab keinen Schlüssel zur Himmelstür. Dein Fehlen fällt mir manchmal so schwer, darum komme ich zum Grabe her. Ich weine um dich, und ich weinte sehr, ich habe schon bald keine Tränen mehr. Ich denke noch oft und gerne an dich, hab dich nicht vergessen, erinnere mich an deine Hände und an dein Gesicht und bringe dir Blumen und Kerzenlicht. Adieu, liebe Oma, es war einst schön, ich hoffe darauf, dich jenseits zu seh'n. Jetzt muss ich noch warten, das will ich versteh’n; die Zeit bis dahin wird auch noch vergeh'n. © Kastanienblüte
  4. Hallo Freiform, sehr interessant finde ich, dass die Araber vorwiegend Rechtshänder sind und aber von rechts nach links schreiben. Leider habe ich noch nie einem Menschen und Rechtshänder beim Schreiben arabischer Schrift von rechts nach links zuschauen können und habe auch keinen Vergleich dazu, wie es dem Linkshänder in der arabischen Schrift geht. Ich selber habe es mit dem Internet probiert, kam aber nicht sehr weit mit dem Alphabet, da es doch sehr ungewohnt ist. Jetzt kann man sich vorstellen, wie es den Flüchtlingen geht. Sie kennen weder die Schrift noch die Sprache. Mit lieben Grüßen Kastanienblüte
  5. Lieber Freiform, danke für den Kommentar und das Lob. Schau Dir einmal die Hand eines Linkshänderkindes an, wenn es mit Tinte schreibt. Da, wo die Hand das Papier berührt, entlang des kleinen Fingers bis zum Handgelenk, an der Kante, ist sie mit Tinte bekleckst oder es muss eine außergewöhnliche oder unnatürliche Handhaltung einnehmen, was ich auch bei Erwachsenen schon gesehen habe. An der rechten Hand passiert das nicht, wenn man von links nach rechts schreibt, dass man die Kante der schreibenden Hand bekleckst. Es fällt auf, dass die Linkshänderkinder durchwegs tintige linke Hände haben und die Rechtshänderkinder haben beide Handkanten sauber. Mit lieben Grüßen Kastanienblüte
  6. Arabische Schrift wurde von einem Linkshänder erfunden, lateinische und kyrillische Schrift von Rechtshändern. So würde unser Schriftbild von einem Linkshänder aussehen, von rechts nach links zu lesen, wie das Arabische. troW esöb saD ,dnis netobrev eid ,retröW ,nednewrev thcin nam frad dnis retröW eleiv reba .esöb thcin rag sua hcis nov ,hcsneM red run tsi thcelhcS thcuarbssim troW sad red .taT esöb enie rüf © Kastanienblüte Eigentlich müsste man die Buchstaben auch von rechts nach links schreiben, das geht auch am PC zu spiegeln, aber ich weiß nicht, wie das geht. Daher habe ich ein Foto gemacht, wie unser Schriftbild aussehen würde:
  7. Dein Orden ist dir wohl vergönnt. * Bilder: © Kastanienblüte 1. Mein Stiefvater in einer seiner Uniformen mit Orden .... zuletzt war er Vizeleutnant der Reserve ....(alle seine Uniformen samt behängten Orden und Spangen geklaut vom Nachbarn) 2. In UNO-Bekleidung in Zypern (1975-1977) 3. Am Zeitungsausschnitt - hintere Reihe links 4. Als Schuhmachermeister in handwerklicher Verwendung in der Kaserne 5. Privat mit steirischer Harmonika (Musikunterricht nahm er erst in der Pension)
  8. Orden für besondere Verdienste Ich hätte gerne einen Orden als Schmuckstück mir einmal erworben, für Leistungen, die ich erbrachte, zum Herzeigen beim Promenieren, da ich ja oft an Tiere dachte, ich gehe mit dem Hund spazieren. Mein Stiefvater ist schon verstorben, dort könnte ich mir einen borgen in Silber, Gold und Bronze, für Leistungen, die er erbrachte. Ein Räuber nutzte auch die Chance, da ich sie leider nicht bewachte. Die Schönsten habe ich verloren, der Nachbar hat sie auserkoren; sie sind im Schrank nicht mehr zu finden, Was will er nur mit ihnen machen? Er wird sie stolz aufs Brustbein binden. Dann haben alle was zu lachen. Ich hätte gerne einen Orden, daraus ist nicht sehr viel geworden, trotz großer Überlebenskünste nach Plünderung, betäubt mit Giften, als Lohn besonderer Verdienste. Dem Räuber wird man einen stiften. Ich habe ja schon einen Orden, im Kinderfasching hier erworben, als Tänzerin in jungen Jahren, den Kinderorden, sozusagen. Da habe ich viel Lob erfahren, das freut mich noch in alten Tagen. © Kastanienblüte Fotos: © Kastanienblüte Die Orden sind von meinem Stiefvater für besondere Verdienste um die Republik Österreich beim Österreichischen Bundesheer und der UNO. Er hatte aber mehr; einige sind im Zuge der Plünderung meines Hauses durch einen Nachbarn verschwunden. Der Kinderfaschingsorden ist meiner.
  9. Lieber Mael Lachis, Ich habe mich so gefreut, danke schön! Liebe Grüße für ein schönes Sommerwochenende, Kastanienblüte
  10. Kein Wölklein wird die Sonne heute dimmen Kein Wölklein wird die Sonne heute dimmen, und abgeerntet wird am Feld das Gras, an einem Tag nur wurde es zu Heu getrocknet. Jetzt fährt der Wickler und er wickelt das Getrocknete zu einem dichten Ballen. Der Bauer fährt es heim zu seinem Stall. Im späten Sommer lässt er Ballen liegen, in Reih und Glied gestapelt auf dem Feld. Mit Folie sind sie ganz dick umwickelt, die meisten weiß und manchmal auch in Grün; weithin kann man die Futterballen sehen. Es regnete im Mai und im April so ausgiebig, dass man um Wochen früher die saftigen Wiesenkräuter mäht als sonst. Erfreuen wird es jedes Vieh im Winter, wer weiß, wie streng er ihnen werden wird. Am Kirschbaum hängen diesmal viele Früchte, so viele sah ich auf den Bäumen nie - verfault sind sie. Sie wurden nicht geerntet: Der Mensch kauft lieber in Geschäften sie. Da braucht er sich dafür nicht abzuplagen, im Homeoffice verdient er sich sein Geld so leicht, da kann er diese Kosten tragen, dass er vom Selberpflücken nichts mehr hält. Das Land ist fruchtbar und es ruft zur Ernte, die Frucht ist kostbar, unschätzbares Gut, es fehlt die Zeit sogar Senioren in der Rente, wie schön, dass noch ein Bauer Arbeit tut. © Kastanienblüte
  11. Hallo Mael Lachis, schon darauf gewartet und mit Genuss gelesen, alles verstanden. Besonders vertraut war mir die Strophe mit dem Waagen Saa Saa, eine echte Erholung. Du hast was geschaffen, was noch nie da war. Darum kann man Dich nur beneiden und versuchen, Dich zu übertreffen. Aber das zu toppen, ist nicht leicht. Einmal hast Du geschrieben, Dir gehen schon bald die Wörter aus. Ich hätte da eines anzubieten: Senster. Wenn es Dir zusagt, kannst Du es ja einmal einsetzen. Würde mich freuen. Zumindest bin ich die einzige, die weiß, was es bedeutet und wie es dazu kam. Liebe Grüße Kastanienblüte
  12. das sich dimmt Liebe Sonja, ein gutgemeinter Tipp. Mit lieben Grüßen Kastanienblüte
  13. Lieber Jesseit, die zwei Verse gefallen mir besonders gut. Highlight. Liebe Grüße Kastanienblüte
  14. Begrüße Dich, Mael Lachis, Zwilling vom Islachmael, freut mich, dass Du wieder da bist, habe Dich schon vermisst. Der Grüßel, ja der ist verschwunden, den hatte ich ja schon mal abgearbeitet. Schön, dass Du ihn wieder eingestellt hast, da er mir gut gefällt. Liebe Grüße Kastanienblüte
  15. Liebe Melda, das ist ein schöner und außergewöhnlicher Wunsch, der gefällt mir am besten. Liebe Grüße, Kastanienblüte

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