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Kastanienbluete

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  1. 21 von 57 Wählern haben 8 Stimmen abgegeben. Die restlichen 36 Wähler haben weniger als 8 Stimmen abgegeben. Offensichtlich haben die 21 es "falsch verstanden", oder anders aufgefasst, als die anderen 36, die zusammen 133 Stimmen verweigert haben. Ich reklamiere nur die 133 verweigerten Stimmen, das hat nichts mit mir persönlich zu tun. Warum muss ich deswegen mit diversen Vorwürfen persönlich kritisiert werden?
  2. Womit wir wieder am Anfang stehen: Wenn 133 Stimmen nicht vergeben wurden, und dies nicht auf Absprachen zurückgeht, worauf geht es dann zurück? Etwa auf Taktieren? Verfolgt man etwa eine Strategie, um nicht das eigene Gedicht durch eine Stimme, die man einem anderen gibt, vom Siegerpodest zu verdrängen? Jeder freut sich über Stimmen, vor allem über viele Stimmen, aber beim Austeilen ist man eher kleinlich, um nicht zu sagen, egoistisch und nur auf den eigenen Vorteil bedacht, wenn 133 Stimmen nicht vergeben werden. Ich war der Meinung, ich soll 8 Gedichte bestimmen, die mir gefallen. Wer die meisten Stimmen erhält, gewinnt. Wenn es nur darum geht, welchem Gedicht man den Sieg über alle vergönnt, dann brauche ich nur eine Stimme zu vergeben oder keine einerseits, andererseits um mein Gedicht auf keinen Fall zu gefährden. Man wird nicht umhin kommen, über die 133 verweigerten Stimmen nachzudenken. Ich quäle mich nicht mehr 3 Stunden ab, da gehe ich lieber in meinen Keller mein dortiges Chaos aufräumen, damit der Installateur kommen kann, die Heizungsstörung zu beheben.
  3. Ich habe vorher nicht gut argumentiert: Es müsste heißen: Beim Lesen der 54 Gedichte habe ich auch auf deren Klickzahlen geachtet - Stand gestern am Nachmittag - da ist mir aufgefallen, dass einige gute Gedichte hohe Klickzahlen hatten, andere nicht. Zum Beispiel 125 (meine mit null Stimmen) zu 178 (eines der Podestgedichte). Es gab aber auch noch Gedichte, die hatten noch kleinere Klickzahlen zum Beispiel 69 zum gleichen Zeitpunkt. Wie kann es sein, dass man nur die Perle(n) genau aus den Titeln herauslesen kann und exakt diesen die Stimme vergibt? Und andere werden nicht einmal angeklickt, daher auch nicht gelesen? Es lässt daher den Schluss zu, dass man wusste, wer welchen Titel geschrieben hatte, dass man genau den anklickte und bewertete. Das ist meine persönliche Spekulation, deswegen muss man mir noch keine Verschwörungstheorie unterstellen oder es damit begründen, dass mein Gedicht keinen Punkt bekommen hat. Das ist nur eine Tatsache, die ich feststelle. Wenn alle, die eine Stimme abgeben möchten, alle Werke gelesen hätten, müssten alle Werke in etwa gleich hohe Klickzahlen haben, plus/minus ein paar mehr oder weniger. Dann könnte man argumentieren, es hat nicht gefallen. Aber wenn es nicht einmal gelesen bzw. angeklickt wurde, wie kann man beurteilen, dass es nicht gefallen hat? Das müssen alles HellseherInnen sein, die genau die Perlen rein zufällig anklicken, die ihnen gefallen, wenn das nicht vorweg abgesprochen wurde. Warum will man das nicht wahrhaben und argumentiert heftigst mit Verschwörungstheorie? Nein, das stimmt nicht, weil man das an den Klickzahlen sehen konnte.
  4. Ja, geht in Ordnung, ich schreibe eh nix mehr. Aber das hat damit nix zu tun, dass 133 Stimmen nicht vergeben wurden, da sicher mehr als 8 gute Gedichte waren unter den 54.
  5. Weniger euphorisch betrachtet: Wozu setze ich mich gestern am Nachmittag 3 Stunden hin, um mich abzuquälen, weil ich mich dazu verpflichtet gefühlt habe, 54 Gedichte zu lesen, manche sogar mehrfach und 8 Stimmen zu vergeben, wenn ich dann heute erfahre, dass fast ein Drittel der Stimmen (=133!) nicht vergeben wurden, ich denke, weil die Stimmen mutmaßlich nur innerhalb von ausgewählten Kreisen vergeben werden. Da hat ja einer, der nicht dazugehört, keine Chance. Darum machen auch einige mutmaßlich nicht mehr mit. Da es ja sowieso mutmaßlich Absprachen gibt, können wir gleich ein offenes Bewertungssystem einrichten. Dann kann jeder den Autor anklicken, den er bevorzugt. Er tut es ja sowieso, ob offiziell oder inoffiziell bleibt sich doch egal.
  6. Kastanienbluete

    Thujen und Efeu

    Pflanzt wer Thujen vor das Haus, ist es mit der Freundschaft aus. Setzt wer Efeu an den Zaun, kann ich ihm nicht mehr vertrau’n. Thujen sind ja voll mit Gift, und kein Vogel brütet drin, nehmen Licht und nehmen Sicht, und die Kräfte schwinden hin, was auch für den Efeu gilt. Jener bleibt nicht an dem Ort; er ist unbezähmbar wild, wuchert immer weiter fort. Von den Bergen bis ins Tal, auf der Böschung, auf dem Baum, aus dem Friedhof kam er mal, überall kann man ihn schau’n. Dass er alles ruiniert, wo der Efeu wächst und kriecht, schadet Nachbarn garantiert, da er Trockenmauern bricht. Wie im Frühling, so im Herbst, nimmt er anderen die Kraft, wenn du an dem Gift verstirbst, machst du unter Efeu Rast. Thujen passen auf den Friedhof, wo auf Gräbern Efeu wächst, in den Gärten sind sie sinnlos, weil du damit Nachbarn neckst. Aufwändig bedarf es Pflege, dazu hast du keine Zeit, und dann geht es seiner Wege. Das verursacht ewig Streit.
  7. Kastanienbluete

    Lügen

    Lügen, mit Worten und durch Schweigen, sind wie Sichtschutzhecken, die Menschen um sich herum aufbauen, dass man nicht sieht, wie sie mutmaßlich wirklich sind, aus Angst, die Kontrolle über sich zu verlieren und um Mitmenschen um ihre Rechte zu betrügen.
  8. Kastanienbluete

    Schicksalsstreich

    Der Räuber hätte gern mehr Geld, das er recht einfach wo erhält; dem Nachbarn, der den Porsche fährt, hätt er die Taschen gern geleert. Wo beide aufeinanderstoßen, erhalten sie zum Abschied Rosen; der Unfall hobelt alle gleich durch einen jähen Schicksalsstreich.
  9. Kastanienbluete

    Europaweites Strom-Blackout

    Ein Strom-Blackout ist zu erwarten, und zwar für halb europaweit, man spricht davon schon lange Zeit; dann essen wir halt kalten Braten. Auch das wird nicht so einfach gehen, weil dann das Wasser nicht mehr fließt, das auch mit Strom verbunden ist. Wie soll der Einkauf dann geschehen? Die Türen können nicht mehr öffnen, die Kassen funktionieren nicht, in den Geschäften brennt kein Licht. Gefrorenes wird schnell verderben. Man müsste Energie erzeugen privat mit Fahrrad, aber wie? Das weiß nur das Allroundgenie. Man muss sich Stromausfällen beugen, sich lieber rechtzeitig was horten, am besten Wasser, Holz und Herd, und alles, was man halt begehrt. Dann kommt der Räuber alles holen. Das ist so, und so wird es laufen, man bringt es heim, er nimmt es mit, weil er ja nie was übersieht. Man wird vergeblich etwas kaufen, weil man es nur dem Räubervolke erleichtert und es finanziert, das einfach so hereinspaziert, und sich dann unverschämt bediente. Es wird nur ein paar Tage dauern, dann kommt der Strom zurück ins Haus, das sitzt man schon ein bisschen aus, der Räuber soll erfolglos lauern. Die größte Sorge ist das Schreiben, wenn der Computer nicht mehr kann, was fängt man mit der Zeit dann an? Dann muss die Lyrik weltweit schweigen.
  10. Kastanienbluete

    Dicke Pute

    Gerhards dicke Pute ruft sich selber Ute, wandert einen Zaun entlang, hin und her im Watschelgang. Schaut, wie kommt sie rüber, flöge gerne drüber, wie die Amsel und das Blatt, das der Wind gehoben hat. Draußen sieht sie Felder und dahinter Wälder, gerne ginge sie mal aus, aber wie kommt sie heraus? Ute lebt im Garten auf der bloßen Erde. Eingesperrt und ohne Gras macht das Leben keinen Spaß. Bald wird sie geschlachtet, wenn sie das betrachtet, wünscht sie sich, die Tür ging auf, hofft schon wirklich lang darauf. Einmal kommt der Metzger mit dem scharfen Messer, sticht ihr in den Hals hinein, und dann wird sie draußen sein. Fein zerlegt, gebraten, aufgetischt im Garten eines Heurigenlokals, zwecks des Pfingstfestrituals.
  11. Bei Nachbarn gibt es Trinkgelage, die Kisten stapeln sich empor, betrunken sind sie alle Tage, ein Auto parkt am Gartentor. Zwei Frauen schleppen einen Vater in Richtung Auto vor das Haus, dort wird die Szene rabiater, es sieht nach Handgemenge aus. Er will den Wagen selber fahren, und peilt die Fahrerseite an, sie wollen ihn davor bewahren, den Trinker, der nicht stehen kann. Und es gelingt, ihn zu verladen, ins Auto, das die Frau dann fährt. Der Alkohol bewahrt vor Schaden, wenn man den Viren damit wehrt. Dann, im Verlauf der blauen Stunde, hab ich im Garten noch zu tun, aus alkoholisiertem Munde mobbt mich der Nachbar, und was nun? Ich lasse seine Fragen offen, und sage nichts und gehe weg. Ein Windspiel hängt er dann betroffen auf seinen Efeusichtschutzzaun. Sein stark betrunkenes Gelächter wie auch das Grinsen seiner Fee, verträgt der Wind, der kühle Frächter, bis ich davon nichts hör und seh.
  12. Kastanienbluete

    Sichtschutz

    Der neue Nachbar setzt Zypressen als Sichtschutzhecke an den Zaun, was boshaft ist und sehr vermessen, er wird der Fernsicht mich beklau’n. Auch Wein und Efeu pflanzt die Hydra, sodass die Mauer brechen wird, seit 60 Jahren war das nie da, der Alkohol hat ihn verwirrt. Den Wein will ich ihm wohl vergönnen, der Sichtschutz lockt die Räuber her, das muss man endlich klar erkennen, ich brauche keinen Räuber mehr. Den Räubern wird der Sichtschutz nützen, sie plünderten mich ja schon aus, die Hecke wird die Räuber schützen, beim Einbruch in das Nachbarhaus. Was können sie bei mir noch holen? Das Beste und das Geld sind weg. Ein neuer Nachbar wird bestohlen; er glaubt, das sei von mir ein Gag. Nein, nein, das wird er schon erleben, die Räuber sind perfekt geschult, sie holen Wein von seinen Reben, es wird schon werden, nur Geduld. Sie nehmen alles, was sie finden, und was man halt so hat im Haus, sie sind nicht wählerisch und winden sich meisterhaft verlogen raus. Doch meistens klappt es unerkannt, betrunken sind sie öfters mal, dann sind sie geistig abgewandt, das ist für Räuber ideal. Epilog: Die Nachbarn sind zu mir so boshaft, verdienen meine Lyrik nicht, und doch ist sie die freie Botschaft, die aus Enttäuschung offen spricht.
  13. Die Erde ist sich selbst überlassen, von Göttern sieht man keine Spur, das Leben möchte ständig wachsen, das Starke gewinnt. So ist Natur. Dem Stärkeren wird es gefallen; den Schwächeren wohl nicht so sehr - sie werden krank und sie verfallen: Natur verhält sich gar nicht fair. Die Landschaft ist ein Eldorado mit Nahrung, die das Leben nimmt, und fällt doch um, wie im Mikado, wenn Erde bebt und Sturm bestimmt. Die Menschen schaden sich einander, statt gegenseitig Hilfe zu sein, ein Fremder, so wie ein Verwandter, gestellt ist alles auf sich allein. Das Stärkere kommt gern in Banden, das Schwächere kämpft meist allein. Das Starke wird Natur nicht ahnden. Das ist normal und allgemein.
  14. Gegen Luxus und Komfort tauscht der Mensch die Freiheit ein, und so kommt es nicht mehr vor, glücklich wie ein Tier zu sein. Dazu wird das Geld gebraucht, und am besten etwas mehr, dass er in die Arbeit taucht, denn von nichts kommt nichts daher. Von der Arbeit unterdrückt, wird die Kraft ihm ausgepresst. Irgendwie scheint es verrückt, unentwegt wirkt er gestresst. Ständig blickt er auf die Uhr auf der Suche nach der Zeit, läuft wie blind durch die Natur, flieht vor Freiheit in den Streit. Frei zu sein, wird nicht erreicht, wenn man Mensch ist auf der Welt, Wenn man‘s mit dem Tier vergleicht, hat der Mensch sein Ziel verfehlt.
  15. Kein Chaos ist um sie herum, denn es wird jährlich ausgemistet. Verschwender sind ja nicht so dumm, sie haben Gläubiger überlistet. Sie leben in der zweiten Spur, die Gelder pflücken sie von Bäumen, sie bringen das zur Müllabfuhr, wovon die meisten Kinder träumen. Das Spielzeug schlagen sie kaputt, bevor sie es gleich selbst verladen, der Vater zeigt, wie man das tut, nur weg damit und fort mit Schaden. Ein jedes Zimmer wird gestürmt. Was soll man anderes erwarten? Der Anhänger wird aufgetürmt, so kann ein neues Leben starten. Das kurbelt ja die Wirtschaft an. Sie werfen Geld mit beiden Händen beim Fenster raus, das ist der Plan, die Wirtschaftsflaute zu beenden. Verschwender schöpfen reichlich Geld für Provisionen ihrer Dienste, wenn jemand davon was erzählt, dem unterstellen sie Gespinste. Das Umdenken kommt oft sehr spät, wenn überhaupt zur Lebenszeit, bis endlich kühler Wind mal weht, gelingt nur Überheblichkeit. Foto: Leider ist es mir nicht mehr gelungen, am Ende vom stark überladenen Anhänger noch unbemerkt ein Foto zu machen, der war zusätzlich mit großen Säcken doppelt so hoch aufgetürmt, als die Anhänger-Wände hoch sind.
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