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  1. Letzte Stunde
  2. Sand in meinen Augen Ihr streut Sand in meine Augen füttert mich mit euren Lügen Niemand kann mein Herz betrügen Ihr ebnet mir den Weg im Leben überall nur Stolpersteine Mich tragen nur meine Beine Ihr legt mir Worte in den Mund sagt was ich zu denken habe Scharfsinn ist eine Geistesgabe … immer Versprechungen und Lügen … immer ein kuschen und sich fügen … immer nach dem Wind sich drehen Als Mensch sollte ich untergehen Mit freier Zunge will ich sprechen! © Herbert Kaiser
  3. alfredo

    Der Sonnentau

    Ich lebe zusammen in meiner Stanze, mit einem seltsamen Gebilde. Es ist eine fleischfressende Pflanze, sie kam zu mir aus fremden Gefilde. Nun ist sie da und will immerzu fressen, was ich auch schaffe, es ist nie genug. Wer kann mein Unglück ermessen, seit ich hereinfiel auf ihren Trug. Ich habe beschlossen, mich von ihr zu trennen, doch sie hängt wie eine Klette an mir. Wohin soll ich denn mit ihr rennen? Ich bring mich noch um, doch steht das dafür? Da fiel mir ein, ich kenn doch das Moor, da bring ich die Gefräßige hin, doch sie säuselte mir listig ins Ohr, dass ich verfallen ihr bin. Wir leben noch immer zusammen, wir sind ein unzertrennliches Paar. Das Leben ist eine Folge von Pannen, das Glück macht meistens sich rar!
  4. Heute
  5. Alexander

    Bierernst

    Hi Andreas, gefällt mir gut. Erst saufen sie um dem Alltag zu entfliehen, die Stimmung kippt, und der Alltag holt sie ein. Zum Lachen gibt's dann leider nicht mehr viel. Für meinen Geschmack, sehr gut geschrieben. LG Alex
  6. Gestern
  7. Fox Spirit

    Mutter Erde

    Mutter Erde Sie ist deine Mutter, sie gibt dir halt und Schutz, es liegt an uns das sie für uns leben muss. Jeden Tag wir sie mehr verletzen, ihren Wert wir nichtmehr richtig schätzen. Ihr Dasein ist es, was dich am Leben hält, ob gleich sie Welke, ihre Schönheit niemanden missfällt. Ihr Geschenk an dich, ist das täglich leben, obwohl wir nur nehmen und nichts geben. Sie ist alles und doch zu wenig, wir alle sterben, so sie währt ewig. Roman Luginger 1992
  8. ferdi

    Das tägliche Distichon

    Mancher Gedanke kommt und geht, und scheint dir verloren; Aber leise dereinst flicht er sich dir in's Gedicht. Ernst Rauscher von Stainberg (1834–1919) mit einem Versuch, dem jedem Schreibenden bekannten Missgeschick, einen Gedanken nicht rechtzeitig "vergegenständlicht" zu haben, etwas gutes abzugewinnen. Manchmal ist ein verlorener Gedanke aber leider auch auf Nimmerwiedersehen verschwunden ... Die metrische Form: Mancher Ge- / danke / kommt und / geht, || und / scheint dir ver- / loren; Aber / leise der- / einst || flicht er sich / dir in's Ge- / dicht. — ◡ ◡, — ◡ , — ◡, — || ◡, — ◡ ◡, — ◡ — ◡, — ◡ ◡, — || — ◡ ◡, — ◡ ◡, — Der Pentameter ist einer der Fälle, in denen man gerne durch einfaches Umstellen der Wörter Probleme beseitigen oder abschwächen möchte: Aber er flicht dereinst, leise! sich dir in's Gedicht linderte zum Beispiel etwas die Wirkung des doch unangenehmen Reimes "flicht / -dicht".
  9. Liebe Sternenherz, es freut mich, dass Dir das Gedicht gefällt. Das tut schlichtweg "gut". Herzlichen Dank für Deine Zeilen. Du fragst: "Wann war die Zeit nicht aus den Fugen ?" Zwar gab es immer seit Menschen existierten Kriege, die Not und Leid für die Betroffenen brachten, aber wenn ich schrieb "von einer Zeit, die aus den Fugen", dachte und denke ich an die in der Menschheitsgeschichte erstmalig globale Krise, in der eine Pandemie weltweit, ein immer rascherer Klimawandel mit verheerenden Folgen, ein globales Wirtschaftssystem, das Gesellschaften und deren Zusammenhalt sprengt, zusammenkommen. Deshalb schrieb ich "Zeit, die aus den Fugen". Lieben Gruß Carolus Lieber Alex, ein dickes Dankeschön mit roter Schleife für das "wunderbare Bild der Natur... und der traurigen Menschlichkeit" sowie Dein besonderes Lob. Ein Bekannter meinte zu einem meiner gesellschaftskritischen Gedichte: "Da fehlt mir einfach der Biss!". Daran dachte ich als ich von der Naturbeschreibung zur traurigen Realität wechselte. Herzlichen Gruß Carolus
  10. @DonnaEs gibt Texte, die einfach so emotional sind liebe Donna, wenn ich ihn mir nunmehr anhöre, so war es gut, ihn nicht erneut gesprochen zu haben, ich bin froh es so belassen zu haben. Vielen lieben Dank, ich freue mich sehr, wenn ich ein bisschen an Gefühl damit vermitteln konnte. @Herbert Kaiser Auch dir ganz herzlichen Dank lieber Herbert, aber bitte mach mich nicht verlegen 😉 Ich freue mich wenn ich damit berühren kann!
  11. Huch, da gibt es mehrere Bücher? Das ist bis zu meiner rosa Wolke noch nicht vorgedrungen. Ich habe das Neue Testament vielleicht gerade neu geschrieben. LG Aphrodite
  12. In welchem Buch des Neuen Testaments finde ich das?
  13. "Liebe dich innig, denn mit dir, da bin ich." Das ist Neues Testament in Reimform. Liebste Grüße Juls
  14. Puh, die liegen so verstreut rum, da muss ich erst mal kramen ... 😏 Ha, das ist ja Neues Testament in Reinform!
  15. Das, lieber Oilenspiegel, halte ich für ein Gerücht. Ich habe viele Liebegedichte geschrieben und gelesen und fühle mich geistig fit, ja sogar beschwingt und guter Dinge. Die Liebe ist immer ein Thema, weil sie mit das Wichtigste im Leben ist und jeder damit in Berührung gekommen ist oder kommt. Wofür steht die #17? Welche sind die 16 Erkenntnisse davor? Die Liebe sollte an erster Stelle stehen. Herzliche Grüße Juls
  16. zu viele LiebesGedichte schaffen zuvieldebileDichte
  17. Liebe @Uschi R., wieder eine poetische Meisterleistung, wie mir scheint. Deinen Tränenstaub streust du in die Herzen der Leser*innen so nonchalant. Da kann man nur gratulieren und danke sagen. LG HERBERT
  18. Claudi

    Der Uhrenmacher

    Super Idee! Aber machs nicht so gerade. 73 oder 76 würde es noch etwas geheimnisvoller und dennoch authentischer wirken lassen, wenn man an das Lebensalter denkt.
  19. Hi liebe @Donna, du hast die Naturschönheit des Regenbogens in deinem Inneren aufgespannt und bist von Liebe und Freude erfüllt. Hoffentlich bleibt dir dieser Regenbogen ein Leben lang erhalten. LG HERBERT
  20. Darkjuls

    Überfluss

    Ja Herbert, danke, denn weniger ist oft mehr und vieles ist nur Ballast. Liebe Grüße Juls
  21. Herbert Kaiser

    Überfluss

    Liebe Juls, alles zu haben an materiellen Gütern ist Luxus. Und damit kann man verschwenderisch umgehen. Doch innerlich sind solch begüterte Menschen oft leer ausgegangen. Sie bleiben unbefriedigt, sind satt und irgendwie überfressen. Was bleibt da noch zu wünschen? LG HERBERT
  22. Hui... das ist cool! Hi Claudi! Deine Verbesserungen gefallen mir! 😃 Und du hast mich da auch noch auf eine Idee gebracht... das mit den Hundert Uhren! Warum nicht einfach die Anzahl der Uhren mit denen seiner Lebensjahre verbinden? Oder zumindest eine Andeutung darauf zu geben, die der Leser selbst herausspüren darf. Ich nehm da jetzt mal 70. Ein eigentlich pensionierter Uhrenmacher der aber noch unermüdlich weiter arbeitet, weil die Arbeit sein Leben ist. Vielen Dank dafür und fürs vorbeischauen! LG dein Modkollege PS: 🥺.....
  23. Hera Klit

    Knabentraum

    Gerne. Vielen Dank, lieber Herbert. Liebe Grüße Hera
  24. Herbert Kaiser

    Knabentraum

    Hi liebe @Hera Klit, solche Jugendträume haben auch mich verfolgt - Wolfsblut habe ich verschlungen. Ein Gefühl der Weite und Freiheit in häuslicher Enge, das war Abenteuer im Kopf. Danke, dass du mich wieder daran erinnert hast! LG HERBERT
  25. Claudi

    Der Uhrenmacher

    Hi Josh, ein feines Gedicht, das ich sehr mag, obwohl ich sonst ja mehr auf Humorvolles stehe. Bzgl. des Personalpronomens im Versucht-Vers bin bei Oilen, hätte aber einen Kompromiss-Vorschlag anzubieten, der auch durch die andere Satzstellung noch etwas Abwechslung reinbringt (blau): Der alte Uhrenmacher sitzt gebeugt am Arbeitstisch Die Abendsonne flutet den dumpfen Raum Staub ungezählter Jahre wirbelt im Licht Hundert Uhren ticken um ihn herum Und sein Leben vergeht in Stille Verliert sich in Details zwischen Zahnrädern und Zeigern Beim Reparieren der Uhren versucht er die Zeit zu vergessen Egal wie oft er sie zu schönen Erinnerungen zurück dreht Sie schreitet voran wie ein abgeschossener Pfeil Soldat? Und doch so quälend langsam Jede der hundert in diesem Raum In allen Formen, Farben und Größen Zeigt die Zeit eines fernen Landes an Wo er sein Herz verloren hat Die Kommas habe ich auch alle weggeputzt. Grau = evtl.weg? Für den Pfeil bräuchtest du ein anderes Verb. Gerne gelesen! Heute gibt es keinen Senfkrapfen, nur lecker mit Marmelade gefüllte! LG Claudi
  26. Darkjuls

    Überfluss

    Danke Carlos, da bin ich anderer Meinung. Oft häufen wir Dinge an, die wir eigentlich gar nicht brauchen oder nicht mehr brauchen, heben alles auf. Werden wir nicht durch die Werbung beeinflusst, mehr zu kaufen, als wir brauchen? Mit der Zeit ändert sich auch meine Meinung darüber, was ich brauche. Oder kann man das nur sagen, wenn man genug hat? Danke Dir Oilenspiegel, ich kann von mir behaupten, ich könnte auf einiges verzichten, was ich habe und wäre doch zufrieden. Vor allem brauchen wir jemandem, mit dem wir teilen können. LG Juls
  27. Liebe @Uschi R., Also erstmals ein grosses Lob für die Gefühlvolle Zeilen. ♥️ Wer dich aufmerksam belauscht liebe Uschi merkt vielleicht eine kleine Nuance die sich in deiner Stimme geflochten hat, aber gerade dieses überträgt deinen Text zum Leser*innen in solch einer Tiefe und zieht ein in die wehmütigen rhetorischen Fragen mit rein. Ich finde es gut wie es ist! (Das ist meine bescheidene Meinung.) Aber Du bist die Autorin und beurteilst was richtig ist für dein Gedicht. Authentisch und mit viel Herzblut geschrieben und vertont. Danke für den Aufwand mit der Vertonung mit all deinen Werken es erhöht den Lesegenuss und ist immer ein hörgenuss. Liebe Grüße, Donna
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