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  1. Letzte Stunde
  2. Fellnasen & Stubentiger Hilfe, ich habe keinen Platz auf dem Sofa oder Bette - denn da liegen Hund und Katz, schnarchen dreifach um die Wette Ich ziehe weg aus diesem Haus such mir eine andere Bleibe oder werf‘ ich SIE hinaus - für was ich mich entscheide? Doch wenn ich in ihre Augen sehe ist der Ärger gleich vorbei, dann mit den Hunden Gassi gehe ist die Katze oft dabei Sie gehören zu meiner kleinen Welt - wir werden zu einander stehen gebe sie nicht her für Geld, bis sie über die Brücke gehen 01.04.20 © alterwein
  3. Hallo Gina, das hast du sehr berührend geschrieben, genau so durfte ich von meiner Mutter Abschied nehmen. Als es mit ihr zu Ende ging, saß ich im Krankenhaus wie du an ihrem Bett. DIe Tage zuvor, waren ihre Augen immer geschlossen, wenn ich kam aber am letzten Tag schlug sie die Augen kurz auf, mir liefen die Tränen und sie sagte: Sei nicht traurig, es ist Zeit für mich zu gehen. In darauf folgender Nacht verstarb sie. Gerne gelesen und mitgefühlt. Liebe Grüße Lotte!
  4. In Gedanken an meine Oma Gänsehaut kriecht mir über den Rücken, der Geruch nach Desinfektionsmittel steigt mir in die Nase. Meine Füße sind schwer wie Blei, nur mühsam setze ich einen Fuß vor den Anderen, endlos ist der Gang. Endlich erreiche ich die Tür, langsam drücke ich die Türklinke nach unten und öffne leise die Tür. Die Fenster sind verdunkelt, die Maschinen surren und ich habe einen Knödel im Hals stecken. Ich schleiche mich an, meinen Blick immer auf das bleiche Antlitz meiner Großmutter gerichtet. Die Hände liegen auf der Bettdecke, die sich nur ganz leicht hebt und senkt, die Finger sind etwas angewinkelt und zucken manchmal kurz. Ich spüre, wie mir die Tränen in die Augen steigen und dann langsam über die Wangen laufen. Eine ganze Weile stehe ich vor dem Bett und blicke abwechselnd auf den blinkenden Apparat und auf Oma. Ich stelle einen Stuhl neben das Bett, lasse mich geräuschlos nieder und lege meine Hand auf ihrem Arm. Sachte streichle ich über ihren Handrücken. Meine Gedanken reisen in die Vergangenheit, als Oma noch den Garten bestellte, die Erdbeeren bewachte, damit wir keine grünen Früchte in den Mund stopften. Ich musste lächeln, ja damals war die Welt noch in Ordnung. Heute greift der Tod nach Großmutters Hand, der Arzt sagte, dass sie die Nacht nicht überleben wird. Ich drücke Omas Hand, ich will sie noch nicht gehen lassen, doch habe ich das Recht dazu? Oma schlägt die Augen auf, ihr müder Blick geht mir durch Mark und Bein, doch sie lächelt mich an und flüstert „ich gehe nun heim, sei nicht traurig“. Mit einem Lächeln auf den Lippen ging sie von dieser Welt. Lange saß ich noch an ihrem Bett, die Hand auf ihrem Arm und ich hörte noch ihre Worte – der Tod gehört zum Leben, die Beiden kann man nicht trennen.
  5. Hallo Egon, willkommen bei den Poeten! Das Leben zu spüren ist eine wichtige Erkenntnis, auch wenn sie in deinem Kurzbild auf eher größere Probleme schließen lässt. Schau dich ein wenig um hier und Du wirst sicher Anregungen für dein Schreiben finden. LG Perry
  6. Heute
  7. Hallo Kirsten, es ist schön, es ist gut wenn man so wie du in die Zukunft schauen kann. Wie Berthold es sagt, deine Verse laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Liebe Grüße Carlos
  8. Hallo Sternwanderer, ich sehe die ersten Auswirkungen der Katastrophe nahen Eine anständige Frage wäre was eine anständige Frau die ausschließlich Anständiges tut denn nun tut?! Eine unanständige Antwort wäre zu sagen, dass Anstand und Handstand einige Parallelen aufweisen. Auch wäre zu fragen warum bei einer Frau die Frage des Anstands gestellt wird, beim Mann jedoch nicht. Dein Fazit finde ich spitze, auch wenn ich absolut nicht verstehe, worauf es beruht . Viele beruhe ich aber auch einfach nicht, worauf es versteht. Und eine Anständiges ausschließlich Frau tuende anständige tut nun tut im.. brrrrr dass ist ja schlimmer als die eindeutige Uneindeutigkeit in der Ambiguität der BPKs!!! Ich muss hier weg! Gut geschrieben! Liebe Grüße, Lichtsammlerin
  9. Hallo Sternwanderer, sehr berührend, deine Zeilen. Mir scheint aber eine tiefe Verbundenheit darin zu sein, die jenseits von Leben und Tod überdauert.. Zumindest geht "er" ohne Zögern, wohl in der Gewissheit, dass diese Verbindung bestehen bleibt, dass dieser Weg keine Trennung bedeutet. Und doch schmerzt der Verlust. Die kleine Lautmalerei im Wort "Stille" gefällt mir hier sehr gut, als wäre es ein leiser Werden, kein abruptes Verstummen. Als würde der Herzschlag langsamer werden und dann erst ausbleiben.. es ist ein sanftes Bild. Warten macht müde. Ich hoffe dein lyrisches Ich findet die Zeit gut zu nutzen.. bis zum Wiedersehen. Liebe Grüße, Lichtsammlerin
  10. nein, das war ernst gemeint. ich bin froh, dass du mich aufmerksam gemacht hast. liebe grüße charlotte
  11. Hallo HastduSchonGedacht, willkommen bei den Poeten! Eine engagierte Ansprache gegen den Zeitgeit, zwar etwas schwarzweiß gemalt (ala früher war alles viel besser, jetzt ist alles schlecht), aber etwas mehr Besinnung auf das Allgemeinwohl könnte jedenfalls nicht schaden. Ob Barrie (Peter Pan), Hesse (Steppenwolf) und Hegel heutzutage da weiterhelfen bleibt zu bezweifeln und vorallem was haben eigentlich die Brathähnchen damit zu tun, einmal aufgespießt und gebraten kann man sie nur mehr aufessen (ich glaube, mir ist bei der Vorstellung gerade der Appetit vergangen)? Du siehst dein Text ist bei mir durchaus auf Interesse gestoßen, auch wenn mehr Fragezeichen als Nicken dabei rausgekommen sind. Ich wünsche Dir viel Spaß hier und bin schon gespannt was du sonst noch auf Lager hast. LG Perry PS: Was die "Rubrik" anbelangt, würde ich den Text eher unter Prosa einordnen.
  12. Also bei dem Reiseanbieter werde ich auch buchen. Hallo Kirsten, deine Gedanken zu dieser Lebensreise gefallen mir sehr. Das LI beschaut entspannt und mit innerer Ruhe seinen Weg. Die Gewissheit: Es ist richtig wie es kommt, es ist stimmig wohin es reist, es wird sich wohl und heimisch fühlen, dort, wo es eben landet / ist. Dein Gedicht verströmt Zuversicht und inneren Frieden. Ob diese kontemplative Reise nun tatsächlich eine äußere oder eine innere ist, erscheint mir hier fast nebensächlich. Sehr gern gelesen und dabei entschleunigt. LG, Berthold
  13. Die Zeiten, in denen wir aufwuchsen und die Zeiten, in denen heute aufgewachsen wird sind durch einen Graben geistiger Inkontinenz gespalten. Uns lehrten Bäume wachsen und Flüsse fließen, Vögel fliegen und Wolken weinen. Wir lebten im Leben, jenem Leben der unendlichsten Endlichkeit, der ehrlichsten Weitsicht, der schönsten Statik. Fragil und allmächtig. Dagegen das Jetzt. Hier wächst Stumpfsinn. Es fließt der Strom des Leblosen. Flügel sind gestutzt, Lider getrocknet. Verlernt zu leben. Gelernt, doch nicht wissentlich, zu stehen, im statischen, jedoch nicht schönen Sinne. Bilder werden nicht erobert, erkämpft, entdeckt. Sie werden vorgegeben. Künstlich in ihrem Wesen und unwesentlich real. Es ist nur noch Winter in den Herzen. Nicht der gütige Winter, der klare, freundliche, der, der Feuer entflammen lässt und die Wärme zu schätzen weiß. Es ist der missgünstige Winter, der harte, düstere Schrecken der Gliedmaßen spaltet und dessen Hitze brennt, ohne die Romantik und Güte der Flamme. Wir standen im Grünen, fielen ins Blaue, gingen im Roten zu Bett und wachten ins Gelbe auf. Die heutige Farbe der Welt ist Transparenz. Klarsicht ohne Durchblick. Nun möchte ich nicht der Welt entsagen. Auch wenn ich schweige, mein Herz atmet und pocht. Doch werde ich versuchen, die Alte wiederzubeleben. Die gebrechliche Güte des vergangenen Morgens, die fast vergessene Schönheit des freien, eigenen Gedanken. Jene schöpferische Macht, die Menschen befreit und Revolutionen genährt hat, ist die einzige Hoffnung dieser traurigen, substanzlosen Generation voller Brathähnchen. An der Stange geführt und gleichmäßig gebräunt. Die Haut so dick, dass keine Feinheit des Lebens sie zu durchstoßen vermag. Ich will sie von der Stange nehmen. Die, die noch zu retten sind, will ich von ihren stumpfsinnigen Stigmata erlösen und ihnen wieder Flügel schenken, auf das sie wieder Farben sehen und den Himmel nicht mehr fürchten, sondern sich ihm wohlig hingeben und nach ihm strecken. Ich werde sagen: „Fliegt und kräht, so wie Barrie es euch gezeigt. Vergesst den Steppenwolf nicht, aber seid der Held, den diese Zeit braucht. Erkennt Hegel in seiner Notwendigkeit. Entsagt der Nichtigkeit der weiten Leere und sattelt eure Pegasi, Greife und Chimären jeder Art. Steigt auf die fantastischen Rücken der großen Vier und macht sie euch zu eigen. Zähmt den großen, bösen Wolf und zeigt ihm die Zähne.“ In dieser Aussage steckt mein Leben, meine Liebe für dieses Dasein, das Facetten mannigfaltig anreicht, bereit, von euch belebt zu werden.
  14. Liebe Lichtsammlerin Für dein patriotisches Gedicht von meiner Heimat zu deiner sage ich Danke Grüßend Lena😉
  15. LIeber Freiraum, freiform 🙂 du hast wieder viel lachen in mir gezaubert ☺️ das war wieder sehr witzig! du schreibst wirklich super. irgendwie, stelle ich mir alles bildlich vor, ... du wärst ein guter szenen schreiber für serien oder filme, regisseur oder wie das heist. Danke das du mich erwähnt hast, sehr lieb, bin sicher nicht die einzige die deinen Haushalts Tagebuch des Ehemannes liebt. Jeder Leser lacht sich tot:) Liebe Grüße & schönen, erholsamen Tag wünscht dir Lena
  16. Liebe Cheti, Vielen Dank für deinen Kommentar und deinen Verbesserungs Vorschlag, habe ich schon genutzt. Es freut mich das auch dir mein Gedicht gefällt. 😊 Liebe Charlotte, vielen Dank auch dir für deinen Kommentar, ich hoffe er war nicht nur weil ich im Kommentar in deinem Gedicht leute einlud zu mir vorbei zu schauen.Es war nur so das gestern ganzen Tag bei meinem Gedicht stand das ich 0 aufsuche habe, und ich dachte man sieht mein gedicht aus irgendeinem grund nicht. War aber blöd mich im Komentar zu deinem Werk zu reklamieren, mache ich nicht wieder Vielen Dank auch Skalde, Wackeldackel und Josina für eure Likes 😊 Danke allen fürs Lesen und freue mich wirklich wenn es euch gefällt 💗 Liebe Grüße ☺️ Lena
  17. Hallo Cheti, für das Forum habe ich es schnell angepasst. - paganini
  18. Hallo Cheti, ich bin noch ganz benommen vom Lesen. Wunderschöne Sonette geflochten um eine faszinierende Brücke. Wirklich beeindruckend. Mit lieben Grüßen vom Wackeldackel
  19. Hallo Carlos, schön, dass du vorbeischaust und kommentierst. Danke dafür. Dass dir mein Gedicht gefällt freut mich natürlich auch sehr. Liebe Grüße Wackeldackel
  20. Grüne Liebe, sterbende Welt, kühne Ziele, schüchterner Held. Traurige Meere, wütender Mond, augenblinken im Herzen, dem der Moment innewohnt. Schmerzstillende Freude dank ewiger Umarmung, letztendlich ist Freundschaft die seeligste Erfahrung.
  21. lieber carlos, vielen dank. das ist ein schönes kompliment. charlotte
  22. Hallo Letreo, danke für deine lieben Worte, habe das Gedicht noch nie von unten nach oben gelesen, doch es passt auch wunderbar, danke für diesen Tipp, wünsche dir noch einen schönen Tag Gina @Wackeldackel und @Lotte, B. R. einen lieben Danke fürs liken, liebe Grüße Gina
  23. Egon B.

    Da sein

    Da sein. Ich spüre mich. An meinen frierenden Füßen erkenne ich, dass ich noch lebe.
  24. An offenen Fenstern Verschwinden die Blicke In die Ferne der Sehnsucht Und die Lider verfallen Den buntesten Träumen, Denn die offenen Fenster Sind weiter verschlossen – Wie meine Augen.
  25. Letreo71

    anders

    sehr berührend, liebe sofakatze. deine wortwahl gefällt mir immer wieder, vor allem, weil du mich damit zum nachdenken anregst. man kann es nicht einfach so herunter lesen und denkt, ja, genau, so ist es. nein, es fügt sich stück für stück zusammen und das spannendste daran ist, dass es sich mit jedem lesen neu zusammenfügt! betrübt und nachdenklich grüßt dich, letreo du ahnst ja gar nicht, wie anstrengend das für mich ist, alles klein zu schreiben.-;)
  26. Salve Hayk! Ich schließe mich Freiform und Wackeldackel gerne an. Wie nicht, in Anbetracht eines so schönen Gedichts! Liebe Grüße Carlos
  27. Hallo Gina, ein feines kleines Gedichtlein über die Liebe. Habe es auch von unten nach oben gelesen, ist beides süß. Lieben Gruß, Letreo
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