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Themenliste (2022)

Zeige Themen in Gedanken, Weisheiten, Philosophisches , Liebe & Freundschaft, Kultur & Geschichte, Kurzgeschichten, Songtexte, unendliche Geschichten, sonstige Texte, Weitere, Hoffnung & Fröhliches, Melancholisches, Düsteres, Trauriges, Sinnestanz, Politisches & Gesellschaftliches, Flora & Fauna, Humor & Satire, Mythenreich, Religion, Fantasiewelten, Experimentelles & Wortspieldichtung, Kinder und Jugend, Cartoons und Karikaturen, Aphorismen, Märchen, Fabeln, Mythen und Sagen, Aufsätze, Sachliches, Ernstes, Krimi, Horror und Gruseliges , Fantasy und Science Fiction, Theaterstücke, Rollenspiele, Archiv, Romane, Novellen etc., Japanische Formen, Hexameter und Distichen, Satire, Jux und Tollerei, Fremdsprachige & Mundartgedichte und Lesungen alter Meister, erstellt zwischen 31.12.2021 23:00 und 31.12.2022 22:59.

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  1. Früher
  2. Carolus

    Auf ein Neues?

    Silvesterabend, 23 Uhr 10. 2022 Liebe Juls, Dein Gedicht über Typ des skrupellosen Ausbeuters und Zerstörers der Natur hat mich sehr bewegt, sodass ich spontan das eben ins Netz gestellte Gedicht verfasste. Hier nennst du das zentrale Übel der Zeit: die hemmungslose Gier nach Reichtum und Herrschaft im Großen wie im Kleinen. Wenn hier nicht ein Gesinnungswandel eintritt, werden ganze Gesellschaften im Chaos versinken. Aber es gibt auch zahlreiche hoffnungsvolle Ansätze. Das gibt Mut und Energie weiter zu kämpfen und nicht das Terrain den Geist-, Vernunft- und Verstandeslosen zu überlassen. Danke Dir für Deinen wertvollen Beitrag! Guten Rutsch, aber möglichst nicht ausrutschen! wünscht Dir Carolus
  3. Ein Jahresrückblick Das Jahr neigt sich, wir seh’n das Ende, nicht das unsere, nein, das des Jahres, nur damit das erstmal klar ist, aber wie war es(?): Wenn wir es für uns mal seh’n, beim Durchschnittsprolo gut und zudem merken wir doch unterdes,… …es war alles so, wie’s immer war, wir ham’s gelebt und sind noch da, wir werden also weiterleben und mit uns wieder, ganz und gar, der Welt, nah und fern fürwahr, auch herzlich alles von uns geben! Alles was wir in uns haben, Massen an Worten, die wir sagen, stets Gerüche, auch wenn wir schweigen, und alles das, was wir verdauen, wir sind doch alle Öko-Bauern, wenn wir mal zum Stuhlgang neigen. Wir geben Liebe ohnegleichen, auch Hass mag manchem wohl entweichen, doch mit dem hat natürlich keiner was zu tun. viel Gütig,- wie auch Schlechtigkeiten, konnten wir dem letzten Jahr bereiten, das gab es und das sieht man nun. Im Ganzen ham‘ wir gut gelebt, gejobbt, geschwitzt, mancher geklebt, mit viel Fleiß und Mühe viel geschafft, und mit irrsinnigen Aktionen, die sich sowieso nicht lohnen, mitunter vieles zunichte gemacht. Wir sind Weltmeister im erzählen, Benimm lehren und Daneben benehmen, ein Volk mit vielen Spenderherzen, wie auch Geizhälsen und Egoisten, vielen Satirikern und Humoristen mit lustigen und makaberen Scherzen. Ja, wir haben das Jahr gut durchgebracht, oder wir uns durch das Jahr,…das Paradoxon lacht, denn wir wurden stets von sehr viel Übel verschont, das doch mit Katastrophen, Not, Elend und Krieg, alles das was es gibt, wenn man’s global sieht, doch noch massig die Erde bewohnt. Man könnte das sehen und dann mal ergründen, wer‘s nicht weiß, warum wir uns im Wohlstand befinden, was woanders auf der Welt nicht so ist,- vielleicht schätzt man es dann und führt überlegend mal an, das man es durch Denken sichern müsst. Doch woll’n wir jetzt nicht zu viel nachdenken, sondern mit viel Pomp, Suff und Knall das Jahr beenden, wir sind lustich an Silvester, das ist doch klar! Ein Feuerwerk gestaltet die Winterlenzmitternachtsmesse, es ist zwar kein Bodenfrost, doch fallt nicht auf die Fresse,… …darum: „Guten Rutsch ins neue Jahr!“ R. Trefflich am 31. Dezember 2022
  4. Ich sage nur "Herrlich", lieber @alfredo. Sehr gut und passend dargestellt, Bravo. 👏 - Melda-Sabine
  5. Dir auch, liebe @Pegasus, ein gesundes und friedvolles Jahr 2023 und danke für Deine vielen, lieben Kommentare, die mich immer wieder motivieren, weiterhin meinen gereimten Nonsens zu verbreiten 😄. Melda-Sabine
  6. Wird es heut Nacht mal wieder krachen da hat so mancher nichts zu Lachen doch Jubel Trubel das muss sein schaut tiefer in sein Glas hinein trinkt fröhlich seine Sorgen weg am Morgen sieht er dann den Dreck denkt und hofft noch ganz verwirrt ob's neue Jahr wohl besser wird 31.12. 2022
  7. Hi liebe Poetinnen, herzlichen Dank für euer Feedback und euch allen, und allen hier, ein schöner Übergang mit viel Gesundheit für 2023, schönen Momenten und immer dem notwendigen bisschen Glück bei allen Unternehmungen wünscht avec compliments! Dio @Carlos eine schöne Assoziation, die direkt eine Menge neuer Bilder entstehen lässt ! @Vagabund ❤️ @Pegasus eine wunderbare Perspektive, die ich sehr passend für das Gedicht finde: "unbekannte Gefilde, Neues, Unerwartetes". Ich freue mich sehr, dass Du meine Sachen noch liest und die Lesezeit sich für Dich weiterhin lohnt ! Mehr kann man sich doch gar nicht wünschen. Merci !
  8. Hallo Hase, schnell habe ich, ziemlich frei, dein Gedicht übersetzt. "Was ist Stille" 1 Wahrheit überall von Worten unberührt ein Vollmond aus Bernstein Sonne in der Mittagszeit Im Mai ein Blumenfeld In unseren Worten Frieden Meere in unseren Augen 2 Bleiernde Lippen die sprechen wollen und Worte nicht finden Stumme Silben in einer weißen Luft Rasende Leere verblassend verschwindend zwischen stillen Mauern Sehend wie du fällst wie ich dich verliere still
  9. Vielen Dank auch Carlos, Pegasus und Elisabetta. "Sorge dich nicht, lebe!", diesen Gedanken finde ich reizvoll. Liebe Grüße Juls
  10. Hallo, Angie auf diese Flügel der Poesie verliere ich mich sehr oft, kann deine Zeilen voll und ganz nach vollziehen. LG sendet Pegasus
  11. Hallo ihr Lieben, ich bin erfreut über die positive Resonanz. @Darkjuls, so ist es wohl. Aber man möchte diese Entschuldigungen nicht hören. Deshalb bleiben Sie unversehrt. @Carlos, wer kennt sie nicht, die berühmten Zeilen: Es war die Nachtigall und nicht die Lerche... Zum Glück sind wir noch am Leben.... @Pegasus, ja, jeder hat sein eigenes Päckchen. Ich bin oft erstaunt, wenn ich Kommentare lese, wie andere Leser etwas interpretieren, was ich für mich völlig anders gesehen habe. Aber das finde ich auch immer spannend. @horstgrosse2, man kann sie tatsächlich noch in Deutschland hören, auch wenn der Bestand stetig abnimmt. Gleichwohl stimme ich dir zu, egal, welcher 'Piepmatz' singt, es ist schön. @Nesselröschen, ach, das hast du schön gesagt. Es tröstet irgendwie. Herzlichen Dank euch allen, auch an @Carry, @Herbert Kaiser, @Hera Klit, @JoVo@Anaximandala Viele Grüße, verbunden mit den besten Wünschen für das Neue Jahr. Elisabetta
  12. Zeit vergeht. Recht schnell, mag man meinen. Denn sie hat keine Grenzen, keine Regeln. Zeit läuft ohne halt, ohne Pausen und das Leben läuft mit ihr. Bei Tag und Nacht, bei Wind und Wetter, bei Trauer und Freude. Jederzeit. Unendlich lang. Aber was ist dann endlich ,wenn es nicht die Zeit ist?. Es ist das Leben. Das Leben ist endlich. Es entsteht an irgendeinem Punkt der Zeit. An einem völlig unbedeutenden Punkt und endet wieder an einem völlig unbedeutenden Punkt dieser Zeit. Sie schaut sich nicht einmal um und hält kurz inne, sondern läuft einfach weiter. So wie sie es immer schon getan hat. Doch die Zeit in der wir leben, können wir uns nehmen. Uns mit ihr teilen. Bis die Zeit sich wieder von uns verabschiedet. Wir haben genug Zeit. Genug Zeit für unser Leben. Wir nehmen uns ein Stück von dieser Zeit und vielleicht bleibt sie für diesen Moment stehen…..
  13. Mit Pelé fing die weltweite Vergötterung der Fußballer an, lieber Joshua.
  14. Verzeih, liebe @Pegasus, dass ich mich so verspätet melde. Aber da mein Lebensgefährte sehr krank ist, kann ich nicht immer hier sein. Gleichwohl hoffe ich, dass Du ein schönes Weihnachtsfest feiern konntest und dass Du gut ins Neue Jahr kommen wirst. Liebe Grüße von Melda-Sabine
  15. Hallo! Monster Werk! Das sowas von einem deutschen Dichter kommt, erfüllt mich mit Hoffnung, auch wenn hier die Hoffnung nur eine Selbstreflexion ist. "Aber ich werde trotzdem konservativ wählen Weil wir diese ganzen Spießer brauchen damit alles funktioniert Und Typen wie wir weiter ungestört gestört in den Zwischenräumen Der Gesellschaft abtanzen können" Nicht schlecht... Mr. Coan! Gewürdigt mit besten Grüßen! Waldeck
  16. Schwaz-weiß bleibt also das letzte Geleit. Himmel oder Hölle, wie sich das gleicht, wenn nichts anderes im Kosmos übrigbleibt als dermaßen verlorene Lebenszeit... LG. Waldeck
  17. Silvesterknaller Das Gefühl, etwas zu bewegen, die Atmosphäre zu beleben. Der Knaller gibt es viele, doch meistens ohne Ziele. Doch ein Silvesterknaller der ist ein Zeitpunkt Haller. So knallt es in die Runde bis zur fortgeschrittenen Stunde bis es aus aller Munde fahr, Gesundes Neues Jahr. ... .. .
  18. Zu gebissenen Liebesäpfeln auf Brustmauern den lebenslangen Laufpass gab ich dir triumphiert ihre Stimme, kindisch naiv wie ein alter Fußball hochspringt totgetreten aus reiner Lust am Spiel und doch zerrissen von roten Runen die auf feiger Haut eine erbärmliche Geschichte zum Erfolg schlugen, bevor die rettende Hand gebissen erfuhr, das kaltes Hurenherz keine Schläge wiederbelebt, außer Wunden eine ungepflückte Mauerblüte eine unerfüllte Wundertüte die jede Hand ohne Unterschied begrüßt in der Illusion gefangen, sie wäre zuckersüß auf diesem eitlen Jahrmarkt scheinbarer Selbstmorde der rote Zuckerwatte spinnt die auf der Zunge zergeht, selbstsüchtig zart: eine einschneidende Violinseite die einsam, am Kai, zu weinen beginnt © j.w.waldeck 2020
  19. @Ponorist es gehört zu meinen Mörderballaden und die damalige Intention erschuf eben diesen düsteren Unterton. Es freut mich umso mehr, das es dir trotzdem so viel Würdigung wert war! Danke an Euch alle! Waldeck
  20. Hallo zusammen, so verallgemeinernd würde ich das nicht sagen. Es gibt Gedichte, in denen das Wort Kotze absolut stimmig zum Inhalt ist. Bei diesem hier empfinde ich es als genau passend und ich würde es auf keinen Fall ersetzen. Dies ist ja keine Blümchenlyrik. Hier wird Tacheles geredet und das ist gut so. 😄 LG Claudi
  21. Ja, Juls, haste recht. Die Richtung ist klar. Aber ich kann dir sagen, Ortsgruppenversammlungen dieser Partei sind wie Treffen mit Untoten. Und ja, es ist Zeit für - irgendwas Neues. Vielleicht im Mai. "Alles neu macht der Mai ..." Aber vielleicht braucht die Menschheit keine linken Parteien mehr. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sind längst errungen, nie war die Verteilung des irdischen Reichtums so gerecht. Wir fliegen mit hundertprozentig sicheren Atomraketen ins All und machen uns auf die Suche nach neuen Planeten, die wir ausbeuten und kaputt machen können. Ich frage mich ganz besorgt, warum ich immer noch so kritisch auf alles schaue. Komm(t) gut ins neue Jahr!
  22. Onegin

    Meine Muse

    Hallo Nesselröschen ja, Du hat recht, es steckt noch mehr dahinter. Das Gedicht steht natürlich in einer Tradition, die auch von der Kahlschlag-Lyrik der unmittelbaren Nachkriegszeit herkommt. Günther Eich: Latrine -Urhebergeschützter Text entfernt! MfG die Moderation JC- Daten sind meine "Schuppen" und die "Gesäßtasche" ja noch geradezu freundlich. Sowohl bei Eich aber auch in "meine Muse" geht es um Desillusionierung. Eich war bezüglich der kulturellen Tradition desillusioniert, die den Absturz in den gesellschaftlich organisierten Massenmord nicht verhindert hat. Bei. mir geht es, viel weniger rigoros, um einen desillusionierten Blick auf die Muse. Die Muse steht für das , was man in Creative writing Seminaren genau nicht lernen kann: Die Kreativität. Die Musen sind in der griechischen Mythologie weibliche, göttliche Figuren. Und es hat zudem besonders in Deutschland eine Tradition der Sakralisierung von Dichtung gegeben (Hölderlin, George, Rilke...), in der dem Dichter die Rolle des Sehers und Quasi-Priesters zufiel. Dazu ist "meine Muse" ein ironisches Gegenstück. Die blassblaue Frauenhandschrift ist die Handschrift der Muse. Aber die Qualität ihrer Eingebungen hält sich nur auf der Höhe einer etwas kitschigen Werfel-Novelle. Ebenso ist der Dichter alles andere als eine priesterliche Gestalt, sondern ein älterer Mann mit Haarproblemen. Aber das ist ja nur die eine Seite. Es gibt auch eine schöne Seite, wie du schreibst: Tatsächlich findet sich ja unversehens und wundersamer Weise ein Zettelchen mit Versen auf der Bürste und die mögen wohl sanft & sensibel & weiblich sein. (wobei es sich hier um ein überholtes Frauenbild handelt, es wird jedenfalls von meinen Erfahrungen mit beiden Geschlechtern nicht gedeckt.) Zudem weiß der Dichter genau, was er trotz allem der Muse verdankt. Er legt ja auch die Bürste "dankbar" zurück. Das Gedicht ist also doppeldeutig und das macht es zunächst schwer verständlich. In der Antwort auf Carlos habe ich das Wort "böse" zu seiner Charakterisierung benutzt. Na, das war wohl etwas zu viel des Guten: Es ist allenfalls ein wenig boshaft und ich hoffe, es gefällt dir trotzdem. Liebe Grüße Onegin
  23. trolle in manchem berg steckt ein troll, im fels verborgen schlägt sein kaltes herz trolle meiden das licht, es bereitet schmerz grimmig ihr aussehen, mürrisch ihr wesen erde und stein formen ihr leben, in grauer vorzeit hat es viele gegeben der christliche glaube hat sie dämonisiert, weshalb sich ihre spur verliert doch sie leben als mythos in kinderherzen © Herbert Kaiser bild:pixabay
  24. Lieber Andreas, Poesie ist wie ein Zauber, wenn er wirkt. Sie ist wie Magie mit Worten und genau wie Du sagst, ein sanftes Berühren. Liebe Grüße Juls
  25. Carolus

    Der Rucksack

    Der Rucksack Ein altgedienter Rucksack, befreit von Rückenhaft, geht frohgemut auf Wanderschaft. Doch an der Grenze läuft der übermütig Olle in eine Schweizer Zollkontrolle. Die Grenzbeamten, nicht aufgelegt für einen Spaß, verlangen barsch den Reisepaß. Doch der ist leider nicht vorhanden, also nimmt man von Amtes wegen den Rucksack rasch in Haft und Banden. Richtig haben die Beamten schon gesehn: Identität ist das Problem! "Wo kommt der alte Sack wohl her?" Der schweigt, sein Inneres ist leer. Also ist der ein Nirgendwer und außerdem noch staatenlos. "Was machen wir mit solchem Subjekt bloß?" "Mal sehn." Nach langem Hin und Her: "Wir schicken ihn ins Nachbarland zurück, denn mittellose Typen bringen unserm Schwyzerland kein Glück." So schafft man klare Fakten. Der Fall ruht in den Akten.
  26. Perry

    stachelhäuter

    Hallo Nesselröschen, im Auf uns Ab des Lebens wird es immer Tränen geben, sei es aus Freude oder Leid. Danke fürs treffende Interpretieren und LG Perry
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