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limonadengrundstoff

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  1. schöne kritik, sagt viel über das gedicht aus, wenn jemand so damit ringt. es war einfach so dass ich nachdem ich nen korb bekommen hab, richtig wütend geworden bin und meine wut an nem boxsack ausgelassen hab. hat sich sehr gut angefühlt und danach hab ich das geschrieben.
  2. Im ewigen Graben der Liebe schwelgen die letzen Erinnerungen und warten darauf, zugeschüttet zu werden. Der Gräber, der die Erde wirft ist ein forscher Geist und Hass führt seine Schaufel. Ist der Graben dicht, zieht er weiter, auf dem unendlichen Feld. Zerstörung folgt seinen Schritten.
  3. Stillschweigend hängen die Schwaden in der Luft, die Grau des Dunstes über der vernarbten Kluft vereinzelt Menschen zum Nachdenken bringen. Tristesse breitet sich aus, und in der Ferne deuten sich die Berge an. Der Herbst ist fortgeschritten in seiner braunen Verwesung, und mittendrin leben in Hütten alternde Menschen.
  4. is das erste mal dass ich meine texte ner breiteren öffentlichkeit vorstell, da freu ich mich über die gute resonanz
  5. limonadengrundstoff

    Der rote Faden

    Der erste Tag an dem wir sehen was von uns übrig bleibt wenn wir sterben, wird der letzte Tag sein, an dem wir glauben, dass uns das große Schicksal treibt. Doch lasst uns spüren, dass doch schon immer die Empfindungen der Menschen die gleichen waren und Freundschaft, Liebe und Ehre eine Linie durch die Geschichte ziehen, die dicker als Blut schon hinter uns und vor uns, weiter als der Horizont den wir erblicken können, selbst die Zukunft überdauern wird.
  6. Hab ich nicht hervorgebracht was mir gefällt? In Stunden des Zerfalls ist's mir beschwerlich in dunklen Tunneln hallts und Freude ist entbehrlich. Ein Dichter ist nichts, ohne dahinsiechendes Leid, dem toten Grafen sprichts im Grab aus der Seele; dass alle, Goethe, Trakl, Hölderlin und ihr Schmerz den sie verspürten, in jedem die Worte nährte die in der Nacht im Nebel brüten. Aus uns spricht im Gedicht die unendliche Leere die uns ein jedes mal neu formuliert einen Dolch ins Herz stößt den wir so lieben. Im tiefsten Wasser ertrinken wir am Grunde des Sees an unseren eigenen Worten.
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