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Larsen

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Alle erstellten Inhalte von Larsen

  1. Larsen

    Wir bleiben!

    Seh ich genauso Angel. Ist letztendlich immer alles Geschmackssache. Ich hab mir halt was dabei gedacht. Wollte es alleine deswegen so anfangen, weil es den Eindruck vermitteln soll, daß der Zuhörer mitten in eine Erzählung reinplatzt. Im Laufe des Gedichtes hab ich dann mit dem Wechsel der Jahreszeiten immer wieder diese Einleitung genommen, um einen wiederkehrenden Fluß reinzubringen. Sehe es als stilistisches Mittel, welches ich mal ausprobieren wollte. Ich finde eigentlich, daß es sich dadurch trotzdem flüssig liest.
  2. Larsen

    Anhalter von Gestern

    Anhalter von Gestern Im Rückspiegel sah ich all die Jahre hinter mir. Für den Moment einer Sekunde auch ein Bild von mir und Dir. Auf meiner Irrfahrt in die Zukunft ohne definiertes Ziel, auf einer Straße ohne Lichter, die um mich rum zu Staub zerfiel. Am Straßenrand standen Gedanken, Anhalter aus alter Zeit. Auf Pappe hatten sie geschrieben: "Reiseziel: Vergangenheit" Sie winkten und riefen, zeigten Bein, hoben alle ihre Daumen, um letztendlich zu zerplatzen, so wie überreife Trauben. Auf meinem Weg zu jenem Ort, wo Träume allzu leicht ertrinken, blieb mir noch gerade so viel Zeit, um ihnen freundlich zu zuwinken. © Marcus Rutkowski
  3. Larsen

    Wir bleiben!

    Na ja, das ist ja auch Absicht, daß es sich wiederholt. Und zwar immer genau dann, wenn eine neue Jahreszeit ins Bild rückt. Habe bewusst das Gedicht auch mit genau den Worten "und dann" angefangen.
  4. Larsen

    Südseetraum

    Sehr schönes Gedicht. Kreative Reime die schön zueinander passen. Das ganze ist sehr bildlich geschrieben und ist voll mit Poesie. Gefällt mir sehr. Da ist absolut nichts zu ändern an dem guten Stück. Glückwunsch. Gruß Marcus
  5. Larsen

    Gedankenterror

    Gedankenterror Querschnitt von Gedankengut. Versuche zu archivieren! Es kriecht auf allen Vieren, der Sinn in kalter Glut. Impulse... Ein ganzes Heer. Nicht zu bändigende Massen, auf unzähligen Terassen. Zermürbender Gedankenverkehr. Wissen gedeiht noch exzentrisch. Entschleiert langsam seine Form, stellt sich vor... fernab der Norm. Tritt vor mich und bekennt sich. Ein Gedanke von mir. Erwischt! Studiere ihn und seine Struktur, fernab von jeder Zensur. Der Schutzwall erlischt. Nicht abgekühlt. Viel zu heiß! Ich steh in verbotener Zone. Vergangenheit lockt zweifelsohne. Zu einem grotesk hohen Preis. © Marcus Rutkowski
  6. Larsen

    Wir bleiben!

    Wir bleiben! Und als der Herbst kam, er der Bäume Kleider nahm, brachte er Sehnsucht mit. Der Wind verscheuchte die Zeit, die Zeit der Geborgenheit. Als er den Sommer zerschnitt. Und dann war der Winter da, jagte den Wind hinters Jahr und löschte als Letzter das Licht. Sein Atem war eisig und kalt. Der Winter wurd müde und alt, als er durch die Monate schlich. Und dann kam der Frühling herbei. Regentschaft des Winters vorbei... Des Frühlings größtem Neider! Der Lenz küsste Mutter Natur, gab ihr seinen Liebesschwur, beschenkte die Bäume mit Kleidern. Doch des Frühjahrs Ende steht fest, daß sein Gewand uns bald schon verlässt. Der Sommer wird ihn vertreiben... Einzig wir werden bleiben! © Marcus Rutkowski
  7. Larsen

    Hast Du?

    Gefällt mir sehr gut. Wunderbare bildliche Fragen, die Du da stellst. Der zweite Teil, in dem Du das alles auf Deine Person beziehst ist eine interessante und nicht ganz vorhersehbare Wende. Toll geschrieben ist es auch. Super! Gruß Marcus
  8. Larsen

    Der Apfelbaum

    Schließe mich dieser Kritik an. Gefällt mir sehr gut. Malst schöne Bilder in diesem Gedicht. Deine Geschichte, die mit diesem Baum verknüpft ist und einen durch die Jahreszeiten ist gut geschrieben. Hab es gern gelesen. Gruß Marcus
  9. Erstmal danke für das positive Feedback. @ Torsul Ich gebe Dir bei S4 V1 recht. Man könnte dort "manchem" schreiben. Aber wozu? Es passt doch auch so. Bei der letzten Zeile sehe ich es aber anders. Ich finde es unglücklich, wenn ich wie in der vorletzten Zeile nochmals das Wort "erneut" auspacke. Außerdem passt der Kreuzreim dann von der Länge nicht mehr und wird mit der sich reimenden zweiten Zeile unstimmig. Bin aber froh, daß eine kleine Diskussion entstanden ist. Vielen Dank Euch beiden Gruß Larsen
  10. Larsen

    Als der Tag die Nacht besiegte...

    Als der Tag die Nacht besiegte… Es kämpft der Tag mit der Nacht, es geht um die kommenden Stunden. Vom samtenen Himmel bewacht, ringen sie um Sekunden. Der Mond hatte Macht für einige Zeit, doch von Anfang an stand fest, daß die Sonne sich von allem Dunkel befreit, wenn man ihr eine Chance lässt. Sie war sich zu sicher, die Lichtlosigkeit, sie schien schon im Jubelchor. Die Sonne sah prompt die Gelegenheit, und kletterte langsam empor. Unterstützt von Mond und manch Stern, war die Nacht arrogant, voller Hohn. Die Sonne nicht weit, der Sieg nicht fern, fiel die Nacht vom purpurnen Thron. Verwundet das Dunkel, es war voller Blut, verwundet doch lange nicht tot. Der Kampf ist zu Ende, die Himmelsschlacht ruht, und das Dach der Welt färbt sich rot. Das Dunkel weicht, der Tag sich freut, die Nacht auf Rache sinnt. Heut Abend brennt der Kampf erneut, auf daß der Tag gewinnt. © Marcus Rutkowski
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