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Foxedge

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  1. Brilliant Colors Regenbogenfarben, wunderschöne Regenbogenfarben. Kristallklar, so rein wie der Himmel ohne Sterne. Mein Herz zerbricht in fünfhundertsechsundsiebzig Splitter. Jeder Splitter beinhaltet eine mir wichtige Erinnerung. Ich wünschte, ich könnte danach greifen. Aber wenn es zerfällt, zerfällt auch das damit verbundene Gefühl. Ich fülle meine Lunge mit schwarzem Sand, bis ich aufhöre zu atmen. Eine wunderbare Stille bricht hinein. Eine flüsternde Stimme stellt mir eine Frage. Aber ich kann sie nicht beantworten, oder? Wohin gelangen wir, wenn wir bis an den Punkt denken an dem uns bewusst wird, dass der Tod möglicherweise bedeutet, nichteinmal mehr denken zu können? Oh Gott, alles fühlt sich so fern an. So leer und unerreicht. Es gibt in Wahrheit keinen mentalen Schmerz, nicht wahr? Du weißt es. Es ist nur eine andere Art von Gefühl. Etwas das wir anders einordnen müssen, da wir nicht ohne Ordnung leben können. Jedoch steckt selbst im größten Chaos eine Ordnung. Und wenn ich so den blauen Kristallmond bei Nacht betrachte.. stellt sich mir die Frage: Wieviele Menschen wohl auch grade diesen Mond betrachten, denken sie auch an all die anderen, die das gleiche in jenem Moment tun? Der Kristallmond ist eine Verbindung die Einsamkeit vernichten kann, erschaffen durch den sehnsüchtigen Blick in den Nachthimmel. .
  2. Ja ich weiß was du meinst aber mit Liebe verbindet man irgendwie in der Regel immernoch ein bisschen 'Magie', bzw. es ist etwas sehr Klischeehaftes. Und Konsum hingegen ist so pauschal, zu sich nehmen, erinnert an Essen.. du weißt was ich meine haha
  3. Gefällt mir sehr! Den Titel allerdings würde ich ändern, Liebekonsum klingt.. irgendwie seltsam. Ich kann nicht definieren warum. Aber der Inhalt ist gut auf den Punkt gebracht und allgemein ist die Thematik etwas interessanter.
  4. Vielen Dank Mary Lou, es freut mich ungemein das zu hören!
  5. Ja ich weiß genau was du meinst kann ich nachvollziehen, ist nicht jedermanns Sache! Hier gehört es einfach dazu, ich wollte diesen Ort beschreiben und eine spürbare Atmosphäre erschaffen.
  6. Oh, es ist sehrwohl durchdacht Jedoch liegt es im Auge des Betrachters, wie es gelesen und empfunden wird. Vielen Dank für das Feedback und auch Danke für die Rückmeldung Torsul! :wink:
  7. Schwarzes Herz Raum der Vergangenheit Tief hinter der Brust liegt mein Herz verborgen umhüllt von Dunkelheit. Dunkelheit, die einst von Außen kam und sich ihren Weg ins Innere fraß. Dieser Ort war ein Zuhause - Er war mein Zuhause. Ich wusste, wenn es draußen zu grausam wird, kehre ich in mich und bin in Sicherheit. Doch eines Tages beschlich mich der Gedanke, wie lange ich hier drin wohl noch sicher sein würde, wie lange es dauern wird bis die Dunkelheit einen Weg unter der Tür hindurch findet. Lange. Aber nicht lange genug. Ich war noch nicht bereit dafür. Sie kam und verwüstete alles. Ich versank im Treibsand als ich einen blauen Engelsflügel sah, an dem ich mich festhalten konnte. Als ich nach ihm griff zuckte er, und riss mich mit einer ungeheuren Wucht noch viel weiter hinab, bis ich plötzlich tief im Ozean war und meine Lunge sich mit Wasser füllte. Ich ertrank. Das Herz hat ganz viele Räume. Räume die wir betreten können, und Räume die wir nicht betreten können. Ich bin in einem, den man nicht betreten sollte. Es ist ein kleines Stückchen Land in Inselform, umgeben von schwarzem Wasser. Einen Horizont und Himmel gibt es nicht. Es sieht aus wie das Weltall, nur ohne Sterne und hell wie bei Tageslicht. Ich weiß nicht mehr, wie genau ich hierher gekommen bin. Es fühlt sich einsam an. Einsam und leer, wie Vergangenheit die nicht mehr existiert. Ein Ruderboot ist mit einem Holzpflock und einem Seil an das stückchen Land befestigt. Ich glaube, es hat ein kleines Loch im Boden. Es gibt ein paar verwelkte Blütenreste und Federn, aber keine Vögel. Man kann das Nichts hören. Es ist wie ein tiefes Brummen, ein Beben aus der Sphäre. Hier war mal etwas, ganz sicher. Aber ich erinnere mich nicht daran. Alles was in diesem Raum übrig ist, ist der Eindruck dass es hier eines Tages etwas Schönes gegeben haben muss. Plötzlich bemerkte ich einen leblosen Vogelleib im Wasser treiben.. .
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